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AachenerFachdidaktikForum

Vortrag: Internationale Förderklassen

03. Dezember 2015 | von
Das Geschwister Scholl Gymnasium in Aachen führt seit dem Schuljahr 2012/13 Internationale Förderklassen. Sie wird im Zusammenhang mit Modellen Internationaler Förderklassen von der TU Dortmund als Best-Practice-Beispiel geführt.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Aachen führt seit dem Schuljahr 2012/13 Internationale Förderklassen. Es wird im Zusammenhang mit Modellen Internationaler Förderklassen von der TU Dortmund als Best-Practice-Beispiel geführt.

Sie kommen aus Syrien, Afghanistan und Somalia, manche auch aus Georgien, Polen oder dem Kosovo. Ihre Heimat haben sie verlassen, sind vor Krieg, Gewalt, Unterdrückung oder Perspektivlosigkeit geflüchtet. Die Schülerinnen und Schüler in sogenannten Internationalen Förderklassen sind bunt gemischt und doch haben alle dasselbe Ziel: ein neues Leben zu beginnen.

Um ihnen die Chance zur Integration in die Gesellschaft zu geben und echte Perspektiven für sie zu schaffen, stellt der Erwerb deutscher Sprachkenntnisse einen elementaren Teil der Beschulung dar. Seit im Laufe dieses Jahres immer mehr Kinder und Jugendliche aus aller Herren Länder nach Deutschland kommen, stehen auch immer mehr Schulen vor der Frage, wie diese Aufgabe umgesetzt werden kann.

Frederik Steinkuhle und Nils Grupe sind Lehrer am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium in Köln. Sie arbeiten bereits seit vielen Jahren als Lehrer in Internationalen Förderklassen. In ihrem Vortrag gehen sie sowohl auf die theoretischen Grundlagen eines sprachsensiblen Unterrichts als auch auf praktische Erfahrungen aus dem Schulalltag ein.

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Termin: 10.12., 18.15-19.45 Uhr

Ort: RWTH Aachen, Hörsaal Be 225, Wüllnerstraße 2



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