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AachenerFachdidaktikForum

Professionalisierung von Lehrkräften für heterogene Lerngruppen: Vortragsfolien online

01. Dezember 2015 | von

DSC02255Auf mehrfachen Wunsch sind nun die Folien zum Impulsvortrag des Aachener Didaktiktages online (Download).

Ein herzliches Dankeschön dafür an Prof. Vera Moser, die uns die Folien zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Das war der Aachener Didaktiktag 2015

25. November 2015 | von
Bennet Staack. Jahrgangsstufe 11, Europaschule Herzogenrath

Bennet Staack. Jahrgangsstufe 11, Europaschule Herzogenrath: Tischgesellschaft

Mit seinem Motto Gemeinsam verschieden sein. Differenzierung und Heterogenität in Schule und Unterricht widmete sich der Aachener Didaktiktag 2015 einem Thema mit Hochkonjunktur. Und so folgten am vergangenen Freitag dann auch mehr als 100 interessierte Lehrerinnen und Lehrer sowie an der LehrerInnenbildung Beteiligte der Einladung des FachdidaktikForums am LBZ der RWTH, sich einen Nachmittag lang mit Fragen rund um das Thema Inklusion zu beschäftigen.

Ob durch den Impulsvortrag von Prof. Vera Moser von der Humboldt-Uni zu Berlin, die fachspezifischen Workshops oder auch die flankierend gebotenen Austausch- und VernetzungsForen. Eins wurde  immer wieder deutlich: Schulpraxis und Schulforschung sehen sich seit jeher mit Fragen rund um Heterogenität im Schulalltag konfrontiert. Allein die Qualität der Bearbeitung und die Verbindlichkeit zur Umsetzung haben sich, nicht zuletzt durch politisch geführte Diskussionen rund um das Thema Inklusion und gesetzlich neu geregelte Rahmungen bspw. in der Lehrerbildung, geändert und verschärft. Der Handlungsdruck ist erhöht. Vor diesem Hintergrund ist es angebracht, von denen (Gesamtschulen bspw.), bei denen Anders-sein häufig bereits normal ist, zu lernen und im ständigen Dialog stehend, Schulpraxis und ihren Umgang mit Differenzierung und Heterogenität kontinuierlich zu reflektieren. Und dies auch mit Blick auf Konzepte, die abseits der Profession Lehrer erfolgreich erprobt wurden. Ein professioneller Umgang mit Heterogenität und Inklusion im Schulalltag bedarf einem Ja zur Schule als multiprofessioneller lernender Organisation.

In diesem Sinne war – so zeigen die Feedbacks der TeilnehmerInnen – der Aachener Didaktiktag Impulsgeber für Vernetzung und weiteren Austausch. Und sicherlich nicht die letzte Veranstaltung des FachdidaktikForums zum Thema verschieden sein.

„Erlebniswelt Rechtsextremismus“

18. November 2015 | von

Es mag dem spannenden und auch durchaus verwirrenden Titel der Veranstaltung geschuldet sein. Oder auch der hochaktuellen Relevanz des Themas. Auf jeden Fall zog Michael Klarmanns Vortrag so viele Studierende und externe Gäste an wie noch kein anderes Thema der Vortragsreihe Pädagogische Herausforderungen im Schulalltag.

Und die Zuhörer wurden sodann auch nicht enttäuscht. Klarmann skizzierte eindrucksvoll an (teils verstörenden) Praxisbeispielen, wie modern und auf den ersten Blick antiautoritär rechte Gruppierungen u.a. über soziale Medien und die Inszenierung von Erlebniswelten in der Jugendszene neue Mitglieder rekrutieren. „Besonders auffällig“, so der Journalist „ist dabei, dass die Rechten heute zum Teil in Sachen Kleidung und Frisuren den Linksautonomen deutlich näher stehen als der landläufigen Vorstellung von Aufmärschen mit Glatzen und Springerstiefeln“. Zudem operiere, so Klarmann weiter, die Braunszene häufig auch mit Anlehnungen an die Popkultur und die Hip-Hop-Szene, um für Jugendliche attraktiv zu wirken.

Aufklärung sowie aufgeklärt sein und bleiben ist damit ein zentraler Schlüssel der Präventionsarbeit. Denn aus den neuen Anwerbestrategien der rechten Szene ergeben sich zumindest tw. auch sich wandelnde Problemlagen für u.a. Polististen und Lehrer.  Klarmann plädierte an die Anwesenden, sich kontinuierlich über die neuen Methoden zu informieren und im Zweifelsfall z.B. an die entsprechenden Beratungsstellen der Bezirksregierung zu wenden.

Alle Menschen sind begabt! Bildungstag 2015

13. November 2015 | von

Wie können Bildungsbarrieren abgebaut werden? Wie können Bildungsverantwortliche zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen? Wie kann Bildungsinstitutionen ein konstruktiver Umgang mit Vielfalt gelingen? Diese und weitere Fragen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Bildungstags am 5. und 6. November unter der Annahme „Alle Menschen sind begabt“.

Das Lehrerbildungszentrum (LBZ) der RWTH Aachen beteiligte sich bereits zum dritten Mal als Kooperationspartner an der zweitägigen Tagung. Als größte Fach- und Netzwerkveranstaltung in der Region fördert der Bildungstag die institutionelle und multiprofessionelle Zusammenarbeit. Auf dem Marktplatz präsentierte sich das LBZ den insgesamt ca. 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und informierte über seine Aufgaben und Aktivitäten. Auf besonderes Interesse stießen dabei die Vortragsreihe „Pädagogische Herausforderungen im Schulalltag“ sowie die Informationen zum Projekt BeLEK – der Initiative zur Stärkung des Lehramts an Berufskollegs in der Ausbildungsregion Rheinland.

5 vor 12 – Wissenschaftsnacht der RWTH

12. November 2015 | von

WissenschaftsnachtAm 13. November 2015 verwandelt sich die RWTH Aachen in eine wissenschaftliche Erlebniswelt.

Mit dabei sind auch einige der an der RWTH vertretenen Fachdidaktiken. So skizziert das Lehr- und Forschungsgebiet Didaktik der Mathematik in einem Vortrag, was Aachener AbiturientInnen des Jahrgangs 2015 eigentlich unter Mathe verstehen. Die MINT-Fächer laden insbesondere Jugendliche auf eine Entdeckungsreise durch ihre Schülerlabore ein. So kann man bspw. im InfoSphere die zahlreichen Facetten der Informatik erleben und dabei erfahren, wie die Informatik unseren Alltag beeinflusst. Im Schülerlabor RoboScope können Roboter gebaut und programmiert werden.

Die RWTH Wissenschaftsnacht beginnt um 19.00.

Ort: SuperC, Kármán-Auditorium, Hauptgebäude, Audimax, Bergbaugebäude, Lehrstühle für Plastik,  Fluidverfahrenstechnik und Wärme- und Stoffübertragung

Vortrag: „Erlebniswelt Rechtsextremismus“

12. November 2015 | von
Nein dankeDie verschiedenen rechten Szenen mögen von den politischen Ansichten her ewiggestrig erscheinen. In der Ansprache möglicher Anhänger bewegen sie sich dagegen am Puls der Zeit und setzen insbesondere mit Blick auf ihre jungen Zielgruppen auf die Nutzung von Facebook, Youtube, Twitter & Co. Hier werden virtuelle Erlebniswelten generiert, die in weiterer Folge im realen Alltag der Jugendlichen Einzug halten. Der Weg von einem eher antiautoritären Einstieg in die Szene hinein in deren autoritäre Strukturen ist damit geebnet.

Wie rechtsextreme Anwerbeprozesse im Detail aussehen und wie pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen und Eltern auf diese aufmerksam werden können, skizziert Michael Klarmann (Journalist und Referent) im Rahmen der Vortragsreihe ‚Pädagogische Herausforderungen im Schulalltag‘ in seinem Vortrag ‚Erlebniswelt Rechtsextremismus‘.

Der Vortrag richtet sich an Lehramtsstudierende, LehrerInnen, pädagogische Fachkräfte sowie grundsätzlich Themeninteressierte.

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Termin: 16.11., 18.15-19.45 Uhr

Ort: RWTH Aachen, Hörsaal Be 225, Wüllnerstraße 2

Blockseminar: „Schule und Inklusion“

10. November 2015 | von

Schule und Inklusion Flyer Flyer Schule und InklusionAuch in diesem Jahr führt das Kompe­tenzzen­trum für Gebär­den­sprache und Gestik (SignGes) der RWTH in Kooperation mit dem Fachgebiet Didaktik der Gesellschaftswissenschaften ein Block­sem­i­nar zum Thema „Schule und Inklu­sion” durch.

Basierend auf der deutschen Fassung des Index zur Inklusion (Boban & Hinz, 2003) sollen vor allem praktis­che Kompe­ten­zen vermit­telt und Prozesse der Schulen­twick­lung hin zur Inklu­sion erfahrbar gemacht werden.

Das zweitägige Seminar richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer sowie Lehramtsstudierende höherer Semester.

Für die Seminar­durch­führung verantwortlich zeichnen Dr. Klaudia Grote und Kirsten Zäh.

Um Anmeldung bis 15.11. wird gebeten. Senden Sie dafür eine Mail an Frau Dr. Grote (k.grote@signges.rwthaachen.de)

Detailinformationen zum Workshopprogramm finden Sie hier.

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Termin: 3. und 4. Dezember 2015, gt. (nähere Informationen erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung)

Ort: Kompe­tenzzen­trum für Gebär­den­sprache und Gestik (SignGes), Theater­platz 14, 52062 Aachen

 

 

Vortrag: „Schule und Inklusion“

07. November 2015 | von

Flyer Schule und InklusionIm Rahmen der Veranstal­tungsreihe „Inklu­sion“ findet am 17. Novem­ber 2015 die Vorlesung „Schule und Inklu­sion“ statt. Refer­entin­nen sind Frau Dr. Klaudia Grote, wissenschaftliche Geschäfts­führerin des Centre for Sign Language and Gesture (SignGes), und Frau Kirsten Zäh, M.A., Promo­tion­s-Stipen­di­atin bei SignGes.

Der Vortrag beleuchtet sowohl theoretis­che Aspekte wie auch rechtliche Grund­la­gen und Hinter­gründe zum Thema „Inklu­sion in der Schule“. Er richtet sich sowohl an Studierende wie auch themeninteressierte LehrerInnen, SchulsozialarbeiterInnen und pädagogische Fachkräfte.

Die Vortragsreihe wird vom Lehr- und Forschungsbereich „Didaktik der Gesellschaftswissenschaften“ der RWTH in Zusammenarbeit mit SignGes organisiert.

 

 

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Termin: 17.11., 18.00 (Ende: ca. 19.30 Uhr)

Ort: RWTH, F05, Karman Auditorium (Eilfschornsteinstr. 15)

Leider sitzt die Vernunft im Frontallappen!

26. Oktober 2015 | von

Peter Köster und die Eskapaden des pubertierenden GehirnsDas ist ja eigentlich kein Problem, stellt Lehrkräfte und Eltern aber oft vor große Herausforderungen. Denn das kindliche und später dann auch pubertierende Gehirn reift sozusagen von hinten nach vorn. Der Reifungsprozess beginnt im hinteren Teil, in dem sich beispielsweise das Sehzentrum befindet, und erreicht im Laufe der Jahre auch den Frontallappen.

Wie rasant sich das menschliche Gehirn verändert, veranschaulichte Peter Köster, Studiendirektor am Aachener Einhard Gymnasium, im Rahmen der Vortragsreihe ‚Pädagogische Herausforderungen im Schulalltag‘. In seinem Vortrag ‚Achtung PUBERTÄT! – Was ist bloß mit unseren Kindern los?‘ stellte er auf sehr informative und gleichzeitig überaus unterhaltsame Weise die Entwicklung des menschlichen Gehirns in seinen ersten 20 Lebensjahren dar. Köster machte deutlich, dass die Pubertät keinesfalls eine nur durch Hormone gesteuerte Phase im Leben eins Menschen ist, sondern durch einen regelrechten Umbau des Gehirns mitgesteuert wird. Darüber hinaus lieferte er u. a. Antworten auf das veränderte Schlafverhalten pubertierender Jugendlicher, auf den ‚normalen‘ Leistungsabfall in der Schule sowie die unterschiedlichen Kommunikations- und Verhaltensweisen von Mädchen und Jungen.

Und was können wir daraus lernen? Mit mehr Verständnis für die Vorgänge der Hirnreifung kann es Lehrkräften gelingen, pubertierende Schülerinnen und Schüler gelassener und angemessener zu begleiten und deren Eltern hilfreicher zu beraten.

Aachener Didaktiktag 2015: Endspurt zur Anmeldung!

22. Oktober 2015 | von

iStock_000042911874LargeAm 20. November findet unter dem Motto ‚Gemeinsam verschieden sein! Heterogenität in Schule und Unterricht‘ unser 2. Aachener Didaktiktag statt.

Nun ist der Endspurt für die Anmeldung eröffnet. Die Anmeldefrist endet am 30.10.!

Neben einem Impulsvortrag rund um das Thema Professionalisierung von Lehrkräften mit Blick auf den Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht stehen mehr als 10 facheinschlägige Workshops auf dem Programm.

Hier geht’s direkt zur Anmeldung.

 

 

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Termin: 20.11.15, 13 – 18 Uhr

Ort: KHG in der Pontstraße 74-76 sowie RWTH Aachen, Seminargebäude in der Eilfschornsteinstraße 7