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Alexander

Winter is coming

21. September 2014 | von

Auf ein langes Sommersemester folgt ein noch längeres Wintersemester, und die jüngsten Ereignisse – seien es die Einschreibungen oder Vorkurse – lassen keine Zweifel mehr zu: Der Winter naht. Unlängst haben tausende neue Studenten in ganz Nordrhein-Westfaleros die Unis und FHs gestürmt, um sich dort einen der begehrten Plätze zu sichern – so auch die RWTH, die sich mit einem bekannten Gesicht auf dem Eisernen Rektorstuhl für das neue Semester wappnet. Doch die Einheit trügt, denn schon jetzt bereiten sich drei der bekanntesten Häuser (Maschinenbau, Medizin und Elektrotechnik) auf den alljährlichen Unicup vor, um sich dort mit den anderen Häusern in einem traditionellen Turnier zu messen…

Ganz schön dramatisch! Dabei ist im letzten Sommersemester tatsächlich allerhand passiert: Da war zum Beispiel die Schließung der Romanistik, deren Ankündigung für große Aufregung sorgte, gleichzeitig aber tausende Menschen mobilisierte, die gegen das Vorhaben protestierten und sich solidarisch zeigten – mit Erfolg. Dann waren da noch die Schließung der Zelt- (alias Klimakiller-)Mensa im Herzen des Karman-Auditoriums und die Schließung eines weiteren Clubs des Aachener Nachtlebens (so betrachtet scheinen Schließungen im letzten Sommer ganz schön in gewesen zu sein). Aber auch die studentischen Wahlen an der RWTH, die Wiederwahl des Rektorats oder die Neueröffnung der Hauptmensa darf man natürlich nicht vergessen. Was bleibt ist die Frage, wie es nun weitergeht – sei es mit der Romanistik (oder mit den Geisteswissenschaften an der RWTH generell, die Romanistik war ja viel weniger Problem als Symptom) oder dem Clubsterben.

Leider werde zumindest ich euch nicht mehr von diesen Dingen berichten können – zumindest, was diesen Blog angeht. Denn weil mein Vertrag mit diesem Sommersemester ausläuft und bald verstärkt Incomings und Outgoings über ihre Erlebnisse schreiben sollen, muss ich demnächst den Hut ziehen. Das ist schade, weil mir die Arbeit mit und an dem Blog immer viel Spaß gemacht hat – auch, wenn die anderen Erstsemesterblogger und ich uns öfter mal mehr Kommentare gewünscht hätten, um mit euch ins Gespräch zu kommen. Dafür habe ich mich über alle Kommentare, die ihr mir so geschrieben habt, natürlich besonders gefreut!

Oder, um es mal wie ein Literatur- und Sprachwissenschaftler in IPA auszudrücken:

θæŋk ju fɔr rɛdɪŋ ænd kɑmɛntɪŋ ðɪs blɒg aj rɪli ɛndʒɔjd ɪt ænd hop ðæt ju kʊd ɛndʒɔj səm əv maj posts æz wɛl. mebi wi wɪl mit əgɛn ɪn ðə fjutʃər ɪf nɑt, hæv ə gret tajm!

(Thank you for reading and commenting this blog – I really enjoyed it and hope that you could enjoy some of my posts as well. Maybe we will meet again in the future – if not, have a great time!)

 

Und wer jetzt trotzdem noch Anekdoten aus meinem Unileben hören möchte (zum Beispiel, warum Männer nicht einfach einen Bauch, sondern ein Führungszentrum haben) – nun, der muss mich ab jetzt halt persönlich fragen. 😉

Ich wünsche euch was,Game of RWTH FSPhil Logo

 

Alles Gute

 

Alexander 

aus dem Haus Philosophie*

 

 

* Ich spreche natürlich nicht für die Fachschaft – in deren Vertretung bin ich nicht einmal Mitglied, trotzdem ist es aber ja doch noch irgendwo „meine“ Fachschaft. Deshalb hängen in meinem Beitrag auch weder die Fachschaft 7/1, noch die der Maschis, E-Techniker oder Mediziner drin, nur ihre Logos habe ich dem Titel angemessen mal eben in Wappen verwandelt. 😉 Serienkenner wissen warum!

Wie Christian Rasch die Hauptmensa rettete

30. August 2014 | von

Es war sein schwierigster Fall: Vor wenigen Monaten reiste Christian Rasch*, Sternekoch und Restauranttester beim Qualitätssender LTR, nach Aachen, um dort im wohl größten Restaurant der Karlsstadt den Betreibern unter die Arme zu greifen. Bei diesem ersten Besuch im März war die Lage katastrophal. „Es war einfach niemand da. Alles stand leer“, erinnert sich Rasch mit einem ernsten Gesicht. Doch selbst diese vertrackte Situation konnte der Sternekoch nach nur einer Woche des Stirnrunzelns mit einem revolutionären Einfall lösen: „Vielleicht müssten wir das Ding einfach mal einräumen und eröffnen!“  genial. Wochen später setzt die RWTH seinen Plan endlich in die Tat um – und freut sich über ein signifikantes Einnahmehoch. Jetzt, ein halbes Jahr später, besucht Christian Rasch das Problemrestaurant erneut, um in Erfahrung zu bringen, ob die Betreiber aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. HIER gehts zum vollständigen LTR-Bericht

„Und im ewigen Kreis…“

06. August 2014 | von

Weil es nicht immer Neujahr sein muss, um 350 Kilo Schwarzpulver in die Luft zu blasen

IMG_6745Hand aufs Herz, die meisten von uns sind mit Walt Disney groß geworden und viele können die Lieder der bekanntesten Filme noch in und auswendig – kaum ein Wunder also, dass letzten Samstag beim Sternenzauber des Brückenkopfparks Jülich tausende von Menschen trotz des drohenden Gewitters erschienen, um sich ein eigens auf eben diese Lieder abgestimmtes Feuerwerk anzuschauen.

Unter den vielen Besuchern waren natürlich auch einige Fotografen, von denen ich einen nach der Veranstaltung einfach mal angesprochen und gefragt habe, ob ich seine Bilder für unseren Blog hier benutzen darf; freundlicherweise stimmte er zu, sodass ich euch hier einige der schönsten Fotos von Hans Launer zeigen darf!

Einziger Wermutstropfen des Ganzen war die Länge der Veranstaltung – denn nach nur vier Liedern war Schluss. Damit war der Eintrittspreis von 13€ zwar gerade für Studenten happig, andererseits konnte konnte man auch schon Stunden vorher durch den schönen Park wandern oder sich die (ebenfalls gute) Musik einer Liveband anhören, weshalb man sich eigentlich nicht beschweren darf – auch, wenn der Park wohl eher für Familien mit Kindern interessant sein dürfte. Mir zumindest hat es sehr gut gefallen, sodass ich euch den Park und weitere Veranstaltungen nur weiterempfehlen kann – zumal der Brückenkopfpark für die meisten Aachener deutlich besser zu erreichen sein dürfte als der Gigantopark Mondo Verde, von dem ich im letzten Beitrag geschrieben habe. Also probiert es doch einfach mal aus, wenn ihr gerne Parks besucht oder einfach mal aus der Stadt raus wollt. 😉

Habt ihr das Feuerwerk auch gesehen oder musstest ihr (immer) noch lernen? Und aus welchem Disney-Film habe ich die Überschrift geklaut? 😉

Bis demnächst,

Alexander

Eis essen oder Eis kratzen?

23. Juli 2014 | von

Nein, die letzten Tage waren nicht einfach für den eingefleischten Aachener: Anstatt vom Trommeln des Regens geweckt und draußen von der gewohnten heimeligen Kälte begrüßt zu werden, überstiegen die Temperaturen tatsächlich den einstelligen Bereich und sogar die längst als Mysterium geltende, grell leuchtende Scheibe am Himmelszelt konnte von Augenzeugen bestätigt werden (Anwohner alarmierten panisch den städtischen UFO-Schutzdienst, die wollten damit aber nichts zu tun haben, sodass man wirklich davon ausgehen musste, die SONNE gesehen zu haben). Auf dem Weg zum Midsemester-Ball des Unitanzes überhitzte die Lok des Zuges sogar so stark, dass wir stehen bleiben un die Lok erst einmal abkühlen lassen mussten. Jetzt ists wieder vorbei mit Sommer und Sonnenschein, trotzdem möchte ich euch zu Beginn der Vorlesungsfreien Zeit mal ein paar Freizeitaktivitäten vorstellen (für alle, die so etwas zwischen den Klausuren noch haben), die mal besser mit, mal besser ohne gutes Wetter auskommen. Also los!

Vorschlag 1: Open Air Kino!

Direkt am Donnerstag könnt ihr euch im Kapuziner Karree Fack Ju Göthe anschauen – und das sogar für umme! Vorausgesetzt, ihr habt euch im Aachener Cineplex bereits einen Film angeschaut habt und euch vor Ort nichts besorgen wollt, denn laut Plakat dürfen keine eigenen Nahrungsmittel mitgebracht werden. Damit das ganze nicht ins Wasser fällt (ba dum düsch!) , darf es natürlich nicht regnen – logisch eigentlich.

Vorschlag 2: Hörsaalslam!

Poetry Slam ist cool – schrieb ich schon mal im neuland und hat sich auch nicht geändert. Zuletzt gab es den Story Slam im Humboldthaus (das trotz des Spiels Niederlande gegen Brasilien proppenvoll war) und den Tuna Tourette für sich entscheiden konnte, am 8. August folgt nun der Hörsaalslam im HKW. Eintrittspreistechnisch liegt die Veranstaltung ebenfalls im grünen Bereich, also geht doch einfach mal hin und probiert es aus! 🙂

Vorschlag 3: Eis essen!

Schmeckt natürlich am besten, wenn die Sonne scheint.

Vorschlag 4: Mondo Verde

Eignet sich prima für eine längere Radtour (ein Weg sind in etwa 17 Kilometer, super erreichbar (und ansonsten fahren in der Nähe Züge)) nach Holland: Mit Mondo Verde haben wir einen riesigen Park quasi vor der Haustüre, den man in einem Tag kaum erkunden kann und unheimlich viel an verschiedenen Eindrücken bietet, sei es an exotischer Tierwelt oder an Gartenanlagen. Leider ist der Preis für Studenten etwas happig – dafür hält sich der Park drinnen mit Imbissbuden und dergleichen zurück und man kann einfach mal erkunden gehen und die tollen Nachbauten bestaunen. Wenn es das Wetter, die Klausuren und das BAföG am Monatsanfang also zulassen, könnt ihr ja einfach mal schauen, ob der Park nicht auch etwas für euch ist! 🙂

Was macht ihr so in der Vorlesungsfreien Zeit?

Bis dann,

Alexander

Willkommen in der Wohlfühlvorlesung! – Nach der Klausur ist vor der Klausur

11. Juli 2014 | von

 

Willkommen in der Wohlfühlvorlesung!

 

Viertel nach gehts los! Also schnell am menschenverlassenen Schalter des Kinos vorbeigemogelt und ab in den Kinosaal – doch genauso verwaist wie der Schalter am Eingang ist der Verkaufsstand mit dem Popcorn. Die Enttäuschung ist groß, dennoch geht es weiter in den  Saal, in dem sich bereits Menschen jeden Alters versammelt haben. Kurz vor Beginn öffnet sich die Doppeltür und ein Mann tritt in das schummrige Zwielicht – der Eismann! Doch anstatt zu fragen, ob „Irgendwer nochn Eis?“ mag, zaubert er mit ein paar Knopfdrücken eine Projektion an die riesige Leinwand. Wenigstens der Film scheint zu funktionieren – da erscheint auch schon die Titelfolie der heutigen Vorlesung. Ach Mensch.

 

Tatsächlich finden einige Vorlesungen der RWTH im Aachener Cineplex statt, weil die Räume fehlen. Und das ist im Grunde genommen auch richtig cool – man nehme die riesige Leinwand und die Komfortsessel, bei denen die harten Holzsitze im Hörsaal I des Hauptgebäudes einpacken können. Doch wenn der Seniorstudent neben dir geräuschvoll zu schnarchen beginnt, weil er von dem Dämmerlicht und den bequemen Sitzen klammheimlich ins Reich der Träume entführt worden ist… ähm, dann ist das schon recht seltsam.

 

Nach der Klausur ist vor der Klausur

 

Nach der Vorlesung geht es ab in die Bibliothek zum Lernen – denn die Klausurphase naht. Der Freude über einen Platz in der rammelvollen Bibliothek (die Schlangen morgens früh werden wieder gruselig) folgt die Freude über Kombiklausuren, die den Stoff von zwei Semestern abfragen und von denen ich in einer Woche gleich zwei schreiben darf. Wer durchfällt hat zwar einen zweiten Versuch, wer den versemmeln sollte darf aber ein ganzes Jahr wiederholen – einfach mal so. Darüber könnte ich mich genauso empören wie der ältere Mann neben mir (ich ziehe Seniorstudenten offenbar magisch an), der in irgendeiner Weise von seinem Computer geärgert wird (oops, Klischee) und seinem Ärger lautstark Luft macht. Und das ist in der Bibliothek bekanntermaßen ziemlich mutig, denn der lernende Mob hasst Störungen und verteilt bereits Todesblicke. Ich ziehe dann mal lieber Leine, bevor ich in das Schussfeld gerate.

 

Wo lernt ihr eigentlich, wenn die Lernräume voll sind?

 

Bis dann

Alexander

„Diese Veranstaltung ist reines Alibi“

06. Juni 2014 | von

Warum die Philosophische Fakultät ein Boot ist, ein Besucher schon in den ersten Minuten einen filmreifen Abgang hinlegte und es nicht nur um Spanisch und Französisch geht.

Erst gestern sprachen Studierende, Vertreter der Fakultät und des Dekanats über die geplante Schließung der Romanistik. Die Hütte war voll (siehe das fachmännisch zensierte Bild), ich war da und hab fleißig mitgeschrieben – falls ihr also nicht kommen konntet, habt ihr nun die Gelegenheit euch in epischer Breite (fast) alles durchzulesen, was bei der Veranstaltung zur Zukunft der Romanistik gesagt wurde! Und das lohnt sich, denn langweilig war es auf keinen Fall!

Noch vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung zeigte sich wie viel Zündstoff die geplante Diskussion bot: Als der Moderator Nicht-RWTHler darum bat, den Saal zu verlassen, meldete sich ein Besucher aus den vorderen Reihen und fragte, ob er ein Statement abgeben könne – doch der Moderator verweigerte ihm das Wort. Für den Besucher war das Beweis genug: Hier werde nicht mit offenen Karten gespielt, mehr noch, die Veranstaltung sei reines Alibi. Unter tosendem Beifall verließ er daraufhin den Saal. Was ein Auftakt!

 

Das Dekanat

Das Dekanat* eröffnete daraufhin deutlich ruhiger die Veranstaltung und setze zu Erklärungen an: Demnach sei der Strategierat und das Rektorat zu dem Schluss gekommen, dass die „Geisteswissenschaften ihre Integration in das Profil der Hochschule erhöhen“ sollten – dazu gehöre unter anderem die interdisziplinäre Vernetzung. Um hierfür Kapazitäten zu schaffen, solle die Romanistik geschlossen werden, weil andere Lösungen – wie zum Beispiel die Abgabe von Stellen in jedem Institut – keine Alternativen seien. Die freigewordenen Kapazitäten sollen dann für die Schaffung eines neuen Profils der Philosophischen Fakultät genutzt werden.

05_06_2014_RomanistikveranstaltungDass diese Forderungen keineswegs kurzfristiger Natur sind, zeigte sich im weiteren Verlauf der Ansprache: Bereits 2012 habe es konkrete Pläne gegeben, die Romanistik zu schließen. Weil die Schließung eines Institutes aber die Zustimmung des Landes NRW erfordere, habe man diese Pläne vorerst intern behandelt – wir erfuhren also erst davon, als das Land seine Zustimmung schon gegeben hatte.

Das Dekanat stimmte zu, dass diese Nachricht für alle Mitarbeiter und Studierende eine „schockierende Mitteilung“ sei, verwies aber auf das Jahr 2022/23, für das die Schließung geplant ist. Demnach hätten die Studierenden Zeit, ohne Druck ihr Studium zu vollenden, zudem blieben die Mitarbeiter weiter beschäftigt.

Die Ansprache schloss mit der Feststellung, dass die RWTH und die Philosophische Fakultät „attraktiv“ für Studierende sei – allerdings nähmen die Studierendenzahlen langfristig ab und man müsse sich fragen, ob das in zehn Jahren noch immer der Fall sein werde, weil die Universitäten aus Köln und Bonn beispielsweise ebenfalls bald um diese Studierenden konkurrieren würden. Man habe also die Gelegenheit, jetzt zu einer Fakultät zu werden, die für Studenten in zehn Jahren attraktiv sei.

 

05_06_2014_Romanistikveranstaltung2 ► ► ► Hier geht es weiter!

Rettet die Romanistik!

03. Juni 2014 | von
02_06_2014_RomanistikrettenZur Homepage der Romanistik

Habt ihr diese Woche schon ein Institut gerettet? Wenn nicht, dann könntet ihr doch der

Couvenhalle (beim Hauptgebäude)

am Mittwoch, den 04.06.2014

um 17:00 Uhr

einfach mal einen kleinen Besuch abstatten! Denn dort findet bald eine Infoveranstaltung des Dekanats zur Schließung der Romanistik statt – klingt vielleicht dröge, ist aber extrem wichtig, zudem, weil die Initiative zur Rettung der Aachener Romanistik durch die Anwesenheit möglichst vieler Studenten beweisen will, dass die angekündigte Schließung der Mehrheit der Studierenden eben nicht gleichgültig ist. Falls ihr euch am Mittwochabend also noch nichts vorgenommen habt, schaut doch einfach für ein Stündchen vorbei und setzt ein Zeichen – und später könnt ihr euch dann zur Belohnung einen in der Ponte trinken gehen. 😉

Die Petition hat übrigens schon über 2500 Unterstützer! Und falls die alle kommen sollten, ist die Hütte am Mittwoch voll. 😉

Zeigt, dass Studierende etwas bewegen können! Und wie einmalig es wäre, wenn sich die Hochschulleitung doch noch von den Studentinnen und Studenten umstimmen ließe!

Wir sehen uns Mittwoch,

Alexander

Bloghaus goes Facebook!

01. Juni 2014 | von

Als es die frischen Beiträge noch bei neuland gab, hattet ihr all unsere Posts schön kompakt auf einer Übersichtsseite. Wer aber wissen will, ob jemand im Bloghaus etwas neues geschrieben hat, muss sich durch neun verschiedene Blogs klicken – ganz schön viel Arbeit! Damit das jetzt nicht mehr so ist, haben wir eine schicke Facebookseite gebastelt, auf der nun alle neuen Beiträge verlinkt werden. Vorher seht ihr dann den Titel, vielleicht ein Foto und könnt direkt entscheiden, ob ihr den jeweiligen Beitrag überhaupt lesen wollt oder nicht. Schaut doch mal vorbei und gibt uns einen Daumen nach oben, falls euch die Seite gefällt und ihr auf dem neuesten Stand bleiben wollt! Und wenn ihr Lust habt, könnt ihr auch über diese Seite kommentieren – das würde uns ganz besonders freuen!

Übrigens, die Bloghaus-Seite bei Facebook ist nicht offiziell von der RWTH, sondern von uns! Habt also keine Hemmungen uns mal eure Meinung zu schreiben. 😉

 

Bis die Tage,

 

Alexander

RWTH macht Romanistik dicht!

23. Mai 2014 | von

Böse Überraschung zum Wochenende: Eine Woche vor der Europawahl verkündet die RWTH die Schließung der Romanistik. Das bedeutet konkret, dass man die Fächer Französisch und Spanisch künftig nicht mehr in Aachen studieren kann.

Insgesamt 620 Menschen wollten zum letzten Wintersemester mit einem Studium in Französisch oder Spanisch beginnen, doch offensichtlich ist das nicht genug: In der offiziellen Bekanntmachung der RWTH ist von „rückläufigen Studierendenzahlen“ die Rede. Und auch der Bedarf an Französisch- und Spanischlehrern sinke – zumindest letzteres stimmt, wenn man sich eine Prognose des Landes NRW anschaut. Freie Kapazitäten gibt es dagegen immer noch im Unterrichtsfach Spanisch.

Anscheinend reicht das aber nicht mehr länger aus, um beide Fächer in Aachen anzubieten – gerade in unmittelbarer Nähe zu Belgien (und Frankreich) ein großer Verlust. Gut eine Woche nach Bekanntmachung der geplanten Schließung laufen bereits über 1.000 Studenten in einer Petition Sturm gegen die Pläne der Hochschule – schließlich studieren immerhin 13% aller Studierenden an der Philosophischen Fakultät. Meine Stimme  hat die Petition schon jetzt – eure auch? Oder haben Sprachen an einer Technischen Hochschule sowieso nichts verloren? Ich würde mich echt mal interssieren wie ihr dazu steht!

Gerade bei uns in Aachen tragen die beiden Studienfächer Französisch und Spanisch erheblich zur Vielfalt der Studienlandschaft bei – vor allem im Lehramt. Ohne Französisch und Spanisch werden künftige Lehramtsstudenten in Aachen nur noch die Wahl zwischen Deutsch und Englisch haben – zumindest dann, falls sie später eine Sprache unterrichten möchten. Die unmittelbare Nähe zu Belgien (einem französischsprachigen Land) und Frankreich selbst sowie die vorhanden Kapazitäten in Spanisch machen die beiden Studienfächer auch heute noch attraktiv. Falls ihr das genauso seht: Unter dem Beitrag gibt es nochmal den Link zur Petition!

Hier ein guter Artikel der Aachener Zeitung mit ein paar Hintergrundfacts!

 

HIER GEHTS ZUR PETITION: Die Fächer Französisch und Spanisch an der RWTH nicht schließen!

 

 

Bis demnächst,

Alexander

 

 

Alexander

Marshmallows, Minnelieder und Mensageddon

11. Mai 2014 | von

Eine volle Woche liegt hinter uns, schauen wir also einfach mal in bester 90 Sekunden-Manier, was alles so passiert ist!

 

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… habe ich auf dem Öcher Bend zwar keine gesehen, dafür gab es dort aber allerhand Fahrgeschäfte, die das Herz eines jeden Jahrmarktfans höher schlagen ließen und von Gähn über Würg so ziemlich alles boten. Wer sich nicht bereits nach einer der kleineren Attraktionen sein Frühstück nochmal durch den Kopf gehen ließ, konnte sich zum Beispiel auf den Gladiator trauen – oder vielleicht doch einfach aufs Ponykarussell… Leider hatten sich die Preise auch diesmal gewaschen und es war schwierig genug, sich nichts leisten zu können. Montag war der Spaß auch schon wieder vorbei, mal abwarten, wie es im Herbst wird – denn dann findet der nächste Bend statt!

Minnesang

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Ungeahnte Klänge in der Technischen Hochschule gabs beim Minnesangabend über das Leben und Werk Walthers von der Vogelweide. Neben meinem Professor für Ältere Deutsche Literatur stand auch ein professioneller Minnesänger (prima Beruf, geh damit mal zum Arbeitsamt) auf der Bühne, letzterer sang und beeindruckte dabei mit -teils überlieferten, teils selbst komponierten- Melodien auf Harfe und Tambourin. Nachdem der Einstieg in die ÄDL für mich ein bisschen holprig war, konnte mich der Abend wieder ein wenig versöhnen und mit der Thematik begeistern. Dass germanistische Veranstaltungen an der RWTH übrigens keineswegs nur für eine Handvoll Leute stattfinden, bewies der proppenvolle Hörsaal. Also, liebe Veranstalter, bitte wiederholen!

 

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Die Mensa ist tot, es lebe die Mensa! Nach der Schließung der umweltfeindlichen Zeltmensa (alles bereits in einem investigativen neuland-Artikel aufgedeckt) machte auch der Grillcube für eine Woche dicht – und das eine Woche vor Eröffnung der neuen Hauptmensa am Pontwall! Dass der Mensageddon ausblieb, ist der Fachschaft Maschinenbau und dem AStA zu verdanken, die schnell reagierten und -ganz im Stil der Zeltmensa- an einem Würstchenstand Hotdogs und nur einen Tag später auch Grillkäse verkauften – für die Vegetarier. Dass ein Aufschrei der ungefütterten Studenten ausblieb, ist vermutlich auch der Nähe der Pontstraße zuzuschreiben – für viele ohnehin die bessere Mensa.

 

Die neue Mensa selbst ist schick und vor allem groß. Auf einem großen Außenareal dürfen sich die Studenten nun auch bei strahlendem Regen nach draußen setzen und den Presslufthämmern und Baggern auf der benachbarten Baustelle lauschen – doch es ist ja auch noch nicht alles fertig. Der Ersteindruck der Mensa ist gut, schöne große Fenster lassen viel Sonnenlicht herein und auch der Express-Bereich ist eine gute Idee gewesen – müsste man jetzt nur nicht immer mit seiner BlueCard bezahlen, Barzahlung geht nun nämlich nicht mehr. Dass es neben den Standardgerichten jetzt unter anderem auch Nudeln und Pizza gibt, erweckt daneben den Eindruck, dass am Audimax nun eine Pontstraße 2.0 hochgezogen worden ist. Und das ist gar nicht schlecht, denn mit direkter Nähe zum Westbahnhof wird die neue Mensa so auch für die Pendler interessant. Ich freu mich also!

 

Übrigens: Ich klaue jetzt einfach mal ganz dreist Philipps Idee und ermutige euch mal zum Kommentieren und Followen! Denn weil unsere tolle Übersichtsseite nun fehlt, müsst ihr als Leser nun durch alle Blogs einzeln klicken – gar nicht cool. Wenn ihr mir einfach einen Kommentar schreibt und dabei eure Mail-Adresse hinterlasst (die wird ja sowieso nicht veröffentlicht), kann ich euch auf Wunsch hin einfach in einen E-Mail-Verteiler packen und euch über die neusten Beiträge informieren – natürlich ohne dass eure E-Mail-Adresse an irgendwelche Dritte geht.

 

… Vielleicht wäre es sogar eine gute Idee das für all unsere Blogs zentral über einen einzelnen Verteiler zu machen. Ich muss da mal mit den anderen reden. 😉

 

Wie gefällts euch bisher?

 

Bis dann,

 

Alexander