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Alumni-Blog

„Wenn alle wollen, geht auch was!“

May 22nd, 2015 | by

 

Aachener Alumni in München auf der Dachterrasse des KARE Kraftwerkes – eine gelungene Veranstaltung aus spannender Führung und entspannten Abendessen

Aachener Alumni in München auf der Dachterrasse des KARE Kraftwerkes – eine gelungene Veranstaltung aus spannender Führung und entspannten Abendessen

Von Stefanie Marek

Am 11. Mai 2015 fand seit längerer Zeit wieder ein RWTH-Alumni Treffen in München statt. Die Patentanwältin Marietta Cullinane und die Kommunikationsberaterin Stefanie Marek hatten zu einer besonderen Besichtigung eingeladen – es ging in den neuen Flagship Store des KARE Möbelhauses, ein umgebautes ehemaliges Gas-Blockheizkraftwerk. Die ca 30 Plätze waren innerhalb von wenigen Tagen vergeben. Der Publikumsmagnet im Münchner Süden, die exklusive Führung durch den Projektleiter und Architekten Markus Stenger und das anschließende Get Together zogen die Ehemaligen an. Zwei Alumni reisten sogar extra aus dem über 100km entfernten Altmühltal an, um das vom Deutschen Handelsverband zum „Store of the Year 2015“ gewählte Industriedenkmal von Innen und Außen zu sehen.

©Sascha Kletzsch

©Sascha Kletzsch

„Wenn alle wollen, geht auch was!“, fasste Architekt und Projektleiter Markus Stenger gleich zu Beginn seiner Führung die Erfolgsformel für das Umbauprojekt zusammen. Was für die Zusammenarbeit zwischen Bauherrn, Mieter, Architekten, Behörden und Anwohnern galt, scheint auch das passende Motto für die Zukunft der RWTH-Alumni in München zu sein. Doch dazu später mehr.

Zunächst zeigte Markus Stenger vom Münchner Architekturbüro Stenger2 in seinem Gang durch das Gebäude die vielen Details, die wir als Besucher ohne Führung gar nicht wahrgenommen hätten. Wie wird aus einem stillgelegten Industrie-Gebäude ein Möbelhaus?
Indem man den Industriecharakter erhält und für die Inszenierung ungewöhnlicher Designer Möbel nutzt. Dafür wurden in dreijähriger Arbeit mehrere Tonnen Asbest und Stahl entsorgt und das Gebäude brandschutzgerecht so umgebaut, dass die charakteristischen Kernelemente eines Energieversorgungsgebäudes erhalten geblieben sind: Sei es die große Maschinenhalle mit dem Kran, der Gas-Ansaugraum mit den abgerundeten Betonsäulen oder die alten kreisrunden Ventilatorendurchbrüche, bei denen man heute denkt, dass sie extra in die Wände gebrochen wurden, damit die ausgestellten Spiegel und Lampen besonders zur Geltung kommen. Die unverputzten Betonwände bieten einen reizvollen Kontrast zu den bunten Designermöbeln.

© Stefanie Marek

© Stefanie Marek

© Stefanie Marek

© Stefanie Marek

 

 

 

 

 

 

 

Das Gebäude zeigt seine alte und seine neue Funktion offen und ist in seiner Transparenz sehr anziehend: Das Umbau-Konzept ist offensichtlich aufgegangen und ließ die Alumni staunen. Sie freuten sich, dass sie das Gebäude so kennenlernen durften. Viele bekamen Lust wiederzukommen, um sich auch die vielen außergewöhnlichen Möbel und Einrichtungsgegenstände in Ruhe anzusehen.
Markus Stenger beantwortete bei seinem Rundgang gerne die Fragen der Alumni und stellte allen ein ausgedrucktes Informationsheft mit Grundrissen und weiteren Details zu Planung und Konzeption zur Verfügung. Ausführliche Projektinfo gibt es auch hier.

© Alexander Schmitz

© Alexander Schmitz

Zum Schluss zeigte er allen noch die Behausung des Wanderfalken am 30 m hohen Schornstein. Der Wanderfalke hat einerseits dafür gesorgt, dass genau diese charakteristischen Schornsteine erhalten bleiben durften, ist aber andererseits auch Verursacher für siebenmonatige Baupausen in der Brutzeit…
Die Alumni waren sich einig, dass die Führung ihnen ganz besondere Einblicke in das Gebäude gewährt hat und applaudierten zum Dank herzlich. Stefanie Marek bedankte sich bei Herrn Stenger im Namen aller und überreichte den Gruß vom Aachener Alumni-Team nebst Aachener Printen, von denen er als Bayer bereits wusste, dass deren Härte sich „so g’hört“.

Bei bestem Alpenpanorama mit Zugspitzblick wurde anschließend auf der Dachterrasse des Restaurants „Küche im Kraftwerk“ miteinander zu Abend gegessen. Viele Anwesenden kannten sich bislang nicht oder nur vom Sehen von letzten Treffen, doch genossen offenbar alle die entspannte Atmosphäre und fühlten sich durch den gemeinsamen Studienort miteinander verbunden.

19_Muenchen 2015_Marietta Cullinane

© Marietta Cullinane

Wenn alle wollen, geht auch was. Hier in München wollen offenbar viele Alumni, dass die Tradition der Ehemaligentreffen weitergeht. Die Verbindung von einem „offiziellen Teil“ mit Besichtigungen besonderer Orte, Firmen oder Impulsen mit einem anschließenden Abendessen macht einfach Spaß. Der Name „RWTH Aachen“ ist dabei nicht selten ein Türöffner und die Unterstützung durch das Alumni Team in Aachen macht die Organisation leicht. Schön, dass alle wollen. Schön, dass es weitergeht.


Ideen für weitere Treffen sind herzlich willkommen. Gerne an
Marietta Cullinane: Cullinane@mueller-schubert.com
Stefanie Marek: marek@schreibkonzepte.de
oder an das Aachener RWTH Alumni-Team: alumni@rwth-aachen.de



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