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Alumni-Blog

Kategorie: ‘Alumni Portrait’

Ein Alumnus berichtet: Alumni-Treffen der TU9 in Seoul, 01.10.2014

November 10th, 2014 | by

 

“Da musst du hin!”

„Als ich vom Alumni-Treffen  der TU9, der neun führenden deutschen technischen Universitäten, zu denen auch die RWTH gehört, in Seoul hörte, wusste ich sofort: Da musst du hin. Nicht nur, weil es eine einmalige Gelegenheit war, hier in Seoul zu sein und ein Alumni-Treffen zu besuchen, auch da ich bisher solche Treffen nicht besucht habe und gespannt war, welche Erfahrungen und neue Bekanntschaften auf mich warten. So überredete ich einen meiner Kommilitonen, sich mir anzuschließen, und schon kurz darauf standen wir im Grand Hyatt Hotel in Seoul beim Weinempfang der TU9 Alumni bzw. des Alumni-Netzwerkes Deutschland-Korea (ADeKo). Dieser Weinempfang, der von einem vorzüglichen Dinner abgerundet wurde, fand im Rahmen einer koreanisch-deutschen Tagung in Seoul statt.

“Letztlich bin ich beeindruckt zu sehen, dass derlei Treffen über die ganze Welt verstreut stattfinden”

Zugegeben ging ich relativ unbedarft zu diesem ersten Alumni-Treffen meinerseits, war aber sehr schnell von der guten Organisation, den hochkarätigen Gästen und dem tollen Ambiente überzeugt. Nach einigen kurzen Begrüßungsreden und einem Gruppenfoto war es für uns an der Zeit Kontakte zu knüpfen und sich mit verschiedenen Ehemaligen der RWTH und der TU9 zu unterhalten, die sich in Korea niedergelassen hatten und für diesen Anlass nach Seoul kamen.

“Für die berufliche Zukunft”

Dieses Get-together wurde beim anschließenden Abendessen fortgesetzt und ich bin froh neben vielen weiteren hochrangigen Personen sogar Rolf Mafael, den deutschen Botschafter in Korea kennengelernt zu haben. Für mich war es ein durchweg gelungener Abend, von dem ich mir nicht nur die Chance auf weitere Treffen, sondern auch für die berufliche Zukunft einiges verspreche.

Letztlich bin ich beeindruckt zu sehen, dass derlei Treffen über die ganze Welt verstreut stattfinden. Ich hoffe auch in Zukunft als Alumnus der RWTH daran teilnehmen zu können.“

Markus Meurer 


Zur Person: RWTH Alumnus Markus Meurer hat seinen Bachelor im Maschinenbau an der RWTH absolviert r und studiert aktuell im zweiten Mastersemester Produktionstechnik in Aachen. Um die Chance noch im Studium zu nutzen, Auslandserfahrung zu sammeln, entschied er sich für ein Auslandssemester an der Korea University in Seoul. Dort studiert Meurer seit Ende August 2014 in einem der seiner Meinung nach – „eindrucksvollsten, gastfreundlichsten und schönsten Länder der Welt“.

 

Bilderimpressionen:

TU9 Soul 2014 TU9 Soul 2014 TU9 Soul 2014 TU9 Soul 2014 TU9 Soul 2014 TU9 Soul 2014
Copyright: privat

Alumni berichten: Christoph Albrecht in Brasilien

June 11th, 2014 | by
Stets was los auf der Avenida Paulista - eine Hauptverkehrsader und Finanzplatz in São Paulo ©Christoph Albrecht

Stets was los auf der Avenida Paulista – eine Hauptverkehrsader und Finanzplatz in São Paulo ©Christoph Albrecht

RWTH Alumni: Christoph, wie lange bist du schon in Brasilien? Und was hat dich nach Südamerika verschlagen?

Christoph Albrecht: Ich bin jetzt seit einem Jahr in Brasilien. Erste Erfahrungen habe ich hier aber bereits vor 4 Jahren gesammelt, bei einem Praktikum bei Thyssen Krupp. Das war ein ziemlicher Zufall, für den ich dankbar bin, denn er hat mir eine völlig neue Welt eröffnet. Eigentlich wollte ich nämlich gerne ein Praktikum in den USA machen, also eine eher „klassische“ Auslandsstation. Das klappte aber auf Grund der komplizierten Visa-Bedingungen nicht. Ich hatte die Zusage kurzfristig bekommen und es war nicht möglich ein Visum innerhalb von acht Wochen zu bekommen. Dann stand plötzlich die Alternative Brasilien im Raum und ich dachte mir „warum nicht“.

…weiter zum Interview und zur Bildergalerie

Interview with Anotida Madzvamuse

February 12th, 2014 | by
©Madzvamuse


©Madzvamuse

Professor Anotida Madzvamuse is a leading expert in mathematical modeling, in particular  to describe biological processes such as cell migration and their cytoskeletal dynamics. Since 2006, he has been a professor at the Department of Mathematics at the University of Sussex, Brighton, UK.

During his two-week research stay in 2013 at the Institute of Molecular and Cellular Anatomy, MOCA for short, Prof. Madzvamuse and his collaborators in Aachen, including research staff from the RWTH Institute of Imaging & Computer Vision and the Institute of Complex Systems/Biomechanics at Forschungszentrum Jülich, discussed analytic and 3D imaging methods of cellular mechanisms.

We have recently published an interview of his research stay and his impressions of Aachen and the University. Read more in our “Bright Minds” section on RWTH Aachen University Website.

Interview: Erinnerungen eines Forscher-Alumnus

July 10th, 2013 | by

“Es war eine sehr schöne Zeit”

Prof. Tim Osswald_Photo: Jeff Miller, UW-Madison, University Communications

So erinnert sich Tim Osswald angesprochen auf seine zweieinhalb Jahre in Aachen. Der Professor an der US-amerikanischen University of Wisconsin-Madison kam im Frühjahr 1987 zusammen mit seiner späteren Ehefrau nach Aachen und begann am Institut für Kunststoffverarbeitung, kurz IKV, der RWTH Aachen seinen mehrjährigen Forschungsaufenthalt. Möglich machte dies ein Stipendium der Alexander von Humboldt- Stiftung und die finanzielle Unterstützung durch das Institut. Das IKV hatte sich zu jener Zeit schon zu einem der namhaftesten Forschungsinstitute in der Kunststoffbranche in Europa entwickelt, so dass die Wahl der Universität in Deutschland für Osswald klar war. Großen Anteil an dieser Entwicklung hatte der damalige Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Georg Menges, ein Pionier der Kunststofftechnik. Der emeritierte Wissenschaftler ist, wie Osswald anmerkt,  in Deutschland auch als „Kunststoffpapst“ bekannt und wurde 2006 für sein Lebenswerk in die „Plastics Hall of Fame“ aufgenommen. Das ist eine der höchsten Auszeichnungen, die man in der Kunststoffbranche erhalten kann.

Mittlerweile ist Osswald selbst ein etablierter und prämierter Wissenschaftler auf seinem Fachgebiet der Kunststoffverarbeitung. Er hält die Kuo K. and Cindy F. Wang Professur an der University of Wisconsin-Madison und ist dort auch Direktor am Polymer Engineering Center. In seinem Forschungsgebiet, bei dem es  um die Manufaktur und Verarbeitung von Kunststoffteilen geht, liegt sein Schwerpunkt in der Computersimulation von Prozessen der Verarbeitung. Sehr hilfreich ist hier die gute Zusammenarbeit und Kooperation mit Forschungseinrichtungen in Deutschland, weil, wie er sagt, „viele technische Innovationen von dort kommen und eingebracht werden“.  Auch in seiner Lehre behandelt er hauptsächlich das Thema Simulationen zu Kunststoffverarbeitungsprozessen. Neben Forschung und Lehre an seiner Hochschule in den USA ist er außerdem Herausgeber und Redakteur von zwei wissenschaftlichen Fachjournalen und derzeitiger Honorarprofessor an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Wissenschaftliches Netzwerken

Im Herbst 2012 besuchte der RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg die USA und hielt unter anderem auch an Osswalds Hochschule einen Vortrag über die RWTH Aachen in der Exzellenzinitiative. Die beiden Wissenschaftler sind alte Bekannte und kennen sich schon seit Osswalds Forschungsaufenthalt in Aachen.  „Meine erste Kontaktperson damals im `Bunker´ des IKV war Ernst Schmachtenberg, der damals Abteilungsleiter am IKV war “, erklärt Osswald. Aus der späteren Zusammenarbeit an der Universität Erlangen-Nürnberg, wo auch Professor Schmachtenberg für lange Zeit tätig war, entwickelte sich eine kollegiale Freundschaft. „Persönliche Kontakte wie diese“, so betont Osswald, „sind es auch, die die gute Zusammenarbeit des IKV mit meinem Fachbereich an der University of Madison erklären“. Ausgehend von seinem Aufenthalt in Aachen als junger Postdoktorand, seiner Honorarprofessur in Deutschland  und seiner Mitgliedschaft im Wissenschaftlichen Arbeitskreis der Universitätsprofessoren der Kunststofftechnik hat Osswald viele Kontakte zu Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen deutschlandweit knüpfen können, die an den verschiedenen Lehrstühlen für Kunststoffverarbeitung tätig sind. „Das ist für mich gelungenes fachliches Netzwerken“, so Osswald, „und daraus  entwickeln sich dann gemeinsame Forschungsprojekte, erfolgreicher wissenschaftlicher Austausch zwischen verschiedenen Hochschulen und eine verstärke Mobilität von Dozenten und Studierenden“.

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Interview: RWTH Research Alumnus explores Aachen with Chilean students

April 12th, 2013 | by

 

In March 2013 our Chilean alumnus Sebastián Fingerhuth visited RWTH Aachen University accompanying a group of students from Pontificia Universidad Católica de Valparaíso in Chile during a study trip to Germany. Here he tells the RWTH Alumni team about this interesting journey.

 

©Fingerhuth

 

RWTH Alumni: Prof. Fingerhuth, you are currently working as professor at the Pontificia Universidad Católica de Valparaíso in Chile. What do you do there exactly?

Sebastián Fingerhuth: Yes, since almost three years I am back in Chile. I’m working as a professor at the School of Electrical Engineering at Pontificia Universidad Católica de Valparaíso, Chile. There I am involved in teaching and research. Mainly I am working in some projects with the civil engineers in measurement and monitoring of civil structures such as bridges or buildings.

RWTH Alumni: You have also studied and worked at RWTH Aachen University. When and where exactly? And why did you actually choose Germany and why RWTH?

Sebastián Fingerhuth: I arrived in Aachen in 2003, with my wife, after having studied in Chile. I arrived as student, with the idea to visit RWTH Aachen for at least one year, attending lectures in acoustics. Why Germany?  Mainly because I have strong bonds with Germany. I speak German and my family originally came from Germany to Chile, more than a hundred years ago. Why Aachen? Because it has a good acoustics institute and because Aachen is not a big city as I was used to live in Santiago de Chile. During this first year I applied for a grant from DAAD to do my PhD at Aachen.

RWTH Alumni: You are currently visiting RWTH Aachen – and you have not come alone. A group of Chilean students from your university has joined you. Could you tell us a bit about your visit here?

Sebastián Fingerhuth: As a Germany-Alumnus I am always looking for possibilities to keep in touch with Germany. Then I found out about the possibility to do a “Studienreise”  (study trip) with support from the German Academic Exchange Service (Deutscher Akademischer Austauschdienst: DAAD). I thought that this is a great opportunity to show German Universities and Germany to students from Chile. I planned a seven-day visit to Aachen and three days in Munich.  Through the contacts I still have with some people in Aachen it was easy to arrange visits to institutes and labs at RWTH and TUM and to some companies near Aachen: HEAD acoustics, RWE’s surface mine and power plant and Lucas-Nuelle. Everybody welcomed us warmly and showed us what they have to offer.

RWTH Alumni: How do you, how do your students rate this possibility to learn more about exchange and research programs at RWTH and to get to know Aachen?

Sebastián Fingerhuth: It was a tremendous trip for the students. For most of them it was their first international trip, their first time of flying on an airplane. After visiting the institutes, labs and research facilities they started to ask about the exchange programs. All the time we were accompanied by Mila, the contact person from the DAAD in charge of the organization of every activity. She handed out information from DAAD and we also received detailed information from the RWTH and from the Faculty of Electrical Engineering and Information Technology.

RWTH Alumni: You have also volunteered to be one of our international research alumni ambassadors of RWTH – what do you do in this function?

Sebastián Fingerhuth: Yes, as I said before my idea is to help people to get to Germany, to Aachen. We had some activities for latino students that arrive in Aachen while we lived there. Now it is similar, just without being in Aachen but back in Chile. If someone is interested in Germany, we have a local lecturer from DAAD in Valparaíso but I can then also speak about my experience in Engineering at RWTH: I can encourage students to go for one or two semesters to Aachen and hopefully also some researchers. I also try to be present when there are information activities from DAAD at my university. Last time when I was in Aachen, I also visited some research centers that could probably be partners from our school or university.

RWTH Alumni: What do you think will have been the most rewarding experience for you and your students during your stay in Aachen?

Sebastián Fingerhuth: I knew many of the places we visited but I was amazed at how well we were received at each place. We were welcomed by professors, CEO´s and directors. They took the time to show us what they do and to share their experiences.

The students were impressed by the technology, the applications, innovations and products they saw. One student commented to me:  “How do they get all the ideas to do these things?” And they also enjoyed a little bit of the (night)-life of a student in Aachen: the Mensa, visiting a Kneipe and Pontstrasse, walking around in a very cold night, etc.

©Fingerhuth: Exploring Campus Melaten

©Fingerhuth: Exploring Campus Melaten

RWTH Alumni: Returning back to Aachen must stir up some memories – anything in particular?

Sebastián Fingerhuth: It was nice having some time to visit some friends. I also was in my old office and I remembered when I used my bicycle in Aachen to move around… but I hope to be visiting Aachen again at least every few years. RWTH Alumni: Thank you very much!