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Alumni-Blog

Kategorie: ‘Science & More’

Interview with Anotida Madzvamuse

February 12th, 2014 | by
©Madzvamuse


©Madzvamuse

Professor Anotida Madzvamuse is a leading expert in mathematical modeling, in particular  to describe biological processes such as cell migration and their cytoskeletal dynamics. Since 2006, he has been a professor at the Department of Mathematics at the University of Sussex, Brighton, UK.

During his two-week research stay in 2013 at the Institute of Molecular and Cellular Anatomy, MOCA for short, Prof. Madzvamuse and his collaborators in Aachen, including research staff from the RWTH Institute of Imaging & Computer Vision and the Institute of Complex Systems/Biomechanics at Forschungszentrum Jülich, discussed analytic and 3D imaging methods of cellular mechanisms.

We have recently published an interview of his research stay and his impressions of Aachen and the University. Read more in our “Bright Minds” section on RWTH Aachen University Website.

Interview: Erinnerungen eines Forscher-Alumnus

July 10th, 2013 | by

“Es war eine sehr schöne Zeit”

Prof. Tim Osswald_Photo: Jeff Miller, UW-Madison, University Communications

So erinnert sich Tim Osswald angesprochen auf seine zweieinhalb Jahre in Aachen. Der Professor an der US-amerikanischen University of Wisconsin-Madison kam im Frühjahr 1987 zusammen mit seiner späteren Ehefrau nach Aachen und begann am Institut für Kunststoffverarbeitung, kurz IKV, der RWTH Aachen seinen mehrjährigen Forschungsaufenthalt. Möglich machte dies ein Stipendium der Alexander von Humboldt- Stiftung und die finanzielle Unterstützung durch das Institut. Das IKV hatte sich zu jener Zeit schon zu einem der namhaftesten Forschungsinstitute in der Kunststoffbranche in Europa entwickelt, so dass die Wahl der Universität in Deutschland für Osswald klar war. Großen Anteil an dieser Entwicklung hatte der damalige Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Georg Menges, ein Pionier der Kunststofftechnik. Der emeritierte Wissenschaftler ist, wie Osswald anmerkt,  in Deutschland auch als „Kunststoffpapst“ bekannt und wurde 2006 für sein Lebenswerk in die „Plastics Hall of Fame“ aufgenommen. Das ist eine der höchsten Auszeichnungen, die man in der Kunststoffbranche erhalten kann.

Mittlerweile ist Osswald selbst ein etablierter und prämierter Wissenschaftler auf seinem Fachgebiet der Kunststoffverarbeitung. Er hält die Kuo K. and Cindy F. Wang Professur an der University of Wisconsin-Madison und ist dort auch Direktor am Polymer Engineering Center. In seinem Forschungsgebiet, bei dem es  um die Manufaktur und Verarbeitung von Kunststoffteilen geht, liegt sein Schwerpunkt in der Computersimulation von Prozessen der Verarbeitung. Sehr hilfreich ist hier die gute Zusammenarbeit und Kooperation mit Forschungseinrichtungen in Deutschland, weil, wie er sagt, „viele technische Innovationen von dort kommen und eingebracht werden“.  Auch in seiner Lehre behandelt er hauptsächlich das Thema Simulationen zu Kunststoffverarbeitungsprozessen. Neben Forschung und Lehre an seiner Hochschule in den USA ist er außerdem Herausgeber und Redakteur von zwei wissenschaftlichen Fachjournalen und derzeitiger Honorarprofessor an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Wissenschaftliches Netzwerken

Im Herbst 2012 besuchte der RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg die USA und hielt unter anderem auch an Osswalds Hochschule einen Vortrag über die RWTH Aachen in der Exzellenzinitiative. Die beiden Wissenschaftler sind alte Bekannte und kennen sich schon seit Osswalds Forschungsaufenthalt in Aachen.  „Meine erste Kontaktperson damals im `Bunker´ des IKV war Ernst Schmachtenberg, der damals Abteilungsleiter am IKV war “, erklärt Osswald. Aus der späteren Zusammenarbeit an der Universität Erlangen-Nürnberg, wo auch Professor Schmachtenberg für lange Zeit tätig war, entwickelte sich eine kollegiale Freundschaft. „Persönliche Kontakte wie diese“, so betont Osswald, „sind es auch, die die gute Zusammenarbeit des IKV mit meinem Fachbereich an der University of Madison erklären“. Ausgehend von seinem Aufenthalt in Aachen als junger Postdoktorand, seiner Honorarprofessur in Deutschland  und seiner Mitgliedschaft im Wissenschaftlichen Arbeitskreis der Universitätsprofessoren der Kunststofftechnik hat Osswald viele Kontakte zu Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen deutschlandweit knüpfen können, die an den verschiedenen Lehrstühlen für Kunststoffverarbeitung tätig sind. „Das ist für mich gelungenes fachliches Netzwerken“, so Osswald, „und daraus  entwickeln sich dann gemeinsame Forschungsprojekte, erfolgreicher wissenschaftlicher Austausch zwischen verschiedenen Hochschulen und eine verstärke Mobilität von Dozenten und Studierenden“.

Weiterlesen  auf unserer Webseite

Join the Discussion on “The Neuroscience of Gender”

June 13th, 2013 | by

Do male and female brains function differently? What influence have sex and stress hormones in general on human brains? These and other questions will be posed and discussed in a panel on “The Neuroscience of Gender” at the German Center for Research and Innovation (GCRI) in New York (Monday, June 17, 6.30 – 8.30pm).

Alumni of RWTH Aachen University are cordially invited to attend the event! Please RSVP by June 13  here.

Among the leading neuroscience experts on the panel are Prof. Dr. Bruce McEwen of Rockefeller University, Prof. Dr. Anke Ehrhardt of the Columbia University Medical Center and Prof. Dr. Ute Habel of RWTH Aachen University.

Ute Habel is a leading psychologist and charted psychotherapist at the Department of Psychiatry, Psychotherapy, and Psychosomatics at the University Hospital Aachen. Since 2009, she has held a full professorship for neuropsychological gender studies at the RWTH Aachen University. She is also currently the RWTH Rector’s Delegate for North America and a member of the university’s strategy board.

Interested to learn more about the topic? Then see the interview  GCRI has conducted with Ute Habel!

 

 

Forschung publikumsnah vermitteln II – Rückblick

April 23rd, 2013 | by

 

Self-Portrait of Curiosity by Rover’s Arm Camera ©NASA

Das Jahr 2012 hat mit zahlreichen Themen aus Wissenschaft und Forschung Furore gemacht. Zwei Themen haben dabei nicht nur in einschlägigen wissenschaftlichen Kreisen rege Aufmerksamkeit gewonnen, sondern die breite Öffentlichkeit in den Bann gezogen.

Im August 2012 verfolgten Menschen weltweit gespannt via Onlinestream wie der Mars-Rover Curiosity der National Aeronautics and Space Administration (NASA) nach seiner galaktischen Reise heil auf dem Mars aufsetzte. „Curiosity´s seven minutes of terror“ titelte der Guardian und spielte damit auf die heikle Landemission des Transportroboters auf dem roten Planeten an.

Ähnlich spektakulär verfolgte man ein weiteres wissenschaftliches Großereignis im letzten Jahr: wie viele Medien berichteten (z.B. die Süddeutsche), DIE wissenschaftliche Entdeckung des Jahres 2012 – das Higgs-Teilchen. Wobei, so ganz klar ist man sich beim Europäischen Kernforschungszentrum CERN noch immer nicht, ob es sich bei dem in Experimenten mit dem weltweiten größten Protonenbeschleuniger entdeckten Partikel um das sogenannte Higgs-Boson handelt.  Inwieweit Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der RWTH Aachen an der Entdeckung beteiligt waren, konnte man bei der Veranstaltungsreihe Uni im Rathaus erfahren. Dort standen für Das Higgs Teilchen – Was die Welt im Innersten zusammenhält drei Wissenschaftler der Hochschule, die maßgeblich an den Experimenten des CERN beteiligt waren, dem Publikum Rede und Antwort. Einen kleinen Einblick über die gut besuchte Veranstaltung und die aktiv geführten Diskussionen gibt der Trailer (die komplette Veranstaltung auf Film gibt es übrigens auch auf dem RWTH YouTube Kanal)!

 

Attracting more students and researchers from non-EU countries to Europe

April 5th, 2013 | by

Those following the current global news in the world of higher education might have heard or read about it already: Last week the European Commission hit the headlines with a proposal to make it easier for students and researchers from non-European Union countries to enter and stay in EU member states. Plans for new legislation aim to ease current obstacles for international students and researchers, such as lenghty visa application procedures, limited access to  labour markets or restrictions in academic mobility within the EU. Read more about the EC proposal in the latest issue of University World News – New rules to attract non-EU students, researchers and the official press release of the EC.

At a press conference (see video below) last week featuring two non-EU students sharing their experience in Europe, Cecilia Malmström, member of the EC in charge of Home Affairs, also explained the importance of these reforms with regard to the economic future of the EU.

Lecture: Astronomical Dating of Ancient Events

March 19th, 2013 | by

© NASA

Are you a star-gazer? A fan of studying stars, moons, planets and galaxies? Or would you like to get an insight in how astronomy, one of the oldest sciences of mankind, plays a role in dating events narrated in historical Indian literature?

Then join the lecture Ancient Events: Glimpses of Ancient Indian Astronomy“, given by our research alumnus Prof. Amitabha Ghosh, currently visiting RWTH Aachen University.

Wednesday, March 20, 2013, 6.30pm, Humboldt-Haus (Pontstraße 41), Aachen

 

 

 

 

 

 

Webinar for Research Alumni

March 14th, 2013 | by
Webinar 003

©RWTHAlumni

Writing has become an essential part of any researcher’s life. Successfully pursuing an academic  or professional career largely depends on writing well – at least well enough to get published and read. Yet to many researchers, writing seems difficult and frustrating, a necessary evil rather than an enjoyable part of the research itself.

Next week on Friday (March 22, 2013) we will stage our first live online seminar (webinar) for international researchers within the project “Research Alumni of RWTH Aachen University”, awarded by the Alexander von Humboldt-Foundation. This webinar will address the most common difficulties in the writing process. Its goal is to develop an idea of what “writing well” really means and to show that writing in English for an international readership is a skill that can be acquired and improved continuously.

This continuing education opportunity is open to current and former international postdocs and guest professors of RWTH Aachen University. Places are limited!

Further information and registration online

 

“Where ideas become products” – The university city

March 12th, 2013 | by

Our collegues from the city administration have set up a nice project called aachen-emotion.com to inform everyone who is new to Aachen about the city, its people, its traditions and its many special features.
In Where ideas become products – aachen-emotion.com  you can see Aachen´s lord mayor Marcel Philipp speaking about Aachen as university city. (If you have not been there yet: the building from which the lord mayor is enjoying this fantastic view on the city skyline, is the SuperC of RWTH Aachen University, home to International Office, Fundraising and Alumni!)

Visit www.aachen-emotion.com to read and see more about Aachen up front and personal!

Forschung publikumsnah vermitteln I – Science Slam

January 28th, 2013 | by

 

Eine Möglichkeit Wissenschaft einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln erfreut sich immer größerer Beliebtheit, besonders beim jungen Publikum: Science Slams. Ein erfahrener Professor oder  eine erfahrene Professorin und vier Nachwuchswissenschaftler präsentieren auf der Bühne ihre Forschungsthemen in knapp zehn Minuten – und zwar so unterhaltsam und verständlich, dass auch das Publikum sich bei der Entscheidung einen Sieger unter  den Jungwissenschaftlern  zu finden schwer tun darf.

Vor kurzem fand mal wieder so ein Science Slam, veranstaltet von der Initiative LUUPS, in Aachen statt. Für diejenigen, die nicht live dabei sein konnten: die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und nachträglich gesendet vom WDR . Und wer sich jetzt noch immer nicht vorstellen kann, wie Wissenschaft „geslamt“ aussieht, schaut sich am besten das Video vom Science Slam 2011 in Aachen an. Viel Spaß!