Kategorien
Seiten
-

CAMMP

Für Schulen

CAMMP day: Computergestützter mathematischer Modellierungstag für Schüler/innen
CAMMP week: Computergestützte mathematische Modellierungswoche für Schüler/innen
CAMMP school: Kooperationsschulen des CAMMP Schülerlabors
CAMMP science: Kooperationsprojekt mit dem Kaiser-Karls-Gymnasium Aachen zur Förderung von Nachhaltigkeitsforschung mit Mathematik und Computereinsatz für Schüler/innen
Weitere Informationen zu unseren Angeboten finden Sie auch auf unserem Flyer.

CAMMP day

Was?   Schüler/innen werden in verschiedenen Workshops anhand von bekannten Anwendungen in die Grundlagen mathematischer Modellierung eingeführt. Eine genaue Beschreibung der angebotenen Themen finden Sie weiter unten.

Wer?   je nach Themenwahl Mathematikkurse der Oberstufe oder der Mittelstufe

Wann?  auf Anfrage, ein Tag

Wo?   Center for Computational Engineering Sciences, RWTH Aachen

Unkostenbeitrag?   kostenlos

Anmeldung?  Termine können individuell per E-Mail vereinbart werden.

partnerarbeit-300x225

Wie funktioniert eigentlich Google? Was muss man tun, damit ein Solarkraftwerk möglichst viel Strom erzeugt?
… und was hat das alles mit Mathe zu tun?

Anhand dieser und weiterer praxisorientierter Fragestellungen werden Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Modulen von Wissenschaftlern in die Grundlagen der mathematischen Modellierung eingeführt. Dabei finden mathematische Inhalte, wie beispielsweise Winkelsätze oder Matrizenrechnung, Anwendung, die die Schülerinnen und Schülern unter Umständen bereits aus dem Unterricht kennen. Neben inhaltlichen Kompetenzen werden in den Workshops prozessbezogene Kompetenzen gefördert. Dazu gehören in besonderem Maße Problemlösen und Modellieren, aber auch Kommunizieren und Argumentieren sowie Werkzeuge nutzen (z.B. e-Learning-Einheiten, MATLAB, GeoGebra). Der CAMMP day findet an der RWTH Aachen am Lehrstuhl MathCCES statt und wird auf Anfrage je nach Themenwahl mit Oberstufen- bzw. Mittelstufenkursen von ein bis zwei wissenschaftliche Mitarbeitern/-innen durchgeführt.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten morgens zunächst eine Einführung im Rahmen eines Vortrages, der die Bedeutung von mathematischer Modellierung und Simulation für Wissenschaft und Industrie anhand verschiedener Beispiele veranschaulicht. Anschließend finden die Workshops statt. Nachmittags wird durch einen Besuch der Powerwall des AICES ein Einblick in das Forschungsgebiet der Virtuellen Realität gegeben.

Es werden folgende Workshops angeboten:

Wie funktioniert eigentlich GPS und was hat das mit Mathe zu tun?

Wie funktioniert eigentlich Google und was hat das mit Mathe zu tun?

Mit Laptop und Mathe für eine bessere Zukunft: Stromerzeugung durch Sonnenstrahlen

Wie sicher ist meine Privatsphäre in sozialen Netzwerken und was hat das mit Mathe zu tun?

Wie funktioniert das mp3-Format und was hat das mit Mathe zu tun?

Wie funktioniert eigentlich Musikerkennung und was hat das mit Mathe zu tun? 

Wie funktionieren eigentlich Fitnesstracker und was hat das mit Mathe zu tun?

Wie funktionieren eigentlich Animationsfilme und was hat das mit Mathe zu tun?

Hier finden sie die detaillierten Workshopbeschreibungen:

Wie funktioniert eigentlich GPS und was hat das mit Mathe zu tun?

Im GPS-Modul erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die A-figure0Funktionsweise von Navigationssatellitensystemen zur Positionsbestimmung, welche durch die eigene Alltagsanwendung im Auto, auf dem Fahrrad, im Smartphone oder sogar in der Kamera besonders interessant für die Jugendlichen ist. GPS arbeitet mit Hilfe von Satelliten, die in einer Höhe von bis zu 20 000 km um die Erde kreisen. Die Satelliten sind mit einer Atomuhr versehen und senden fortwährend die jeweils aktuelle Uhrzeit zur Erde. GPS-Geräte empfangen diese Information und können damit ihre eigene Position errechnen.

In dem Modul beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Positionsberechnung in GPS-Geräten und deren Optimierung. Dazu arbeiten sie in Kleingruppen unter Verwendung einfacher MATLAB-Programme.

Das Modul ist handlungsorientiert gestaltet, da die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Position mit Hilfe von GPS-Rohdaten aufnehmen, um diese dann selbst berechnen zu können. Fachlichen Kompetenzen aus den Bereichen der Analysis, Trigonometrie und Algebra werden in besonderem Maße geschult.

Empfohlen wird dieses Modul für Mathematikkurse der Oberstufe, die sich zum Durchführungszeitpunkt des CAMMP days mit Vektoren im Raum beschäftigen. So dient das Modul als Ergänzung zum Unterricht. Das Modul ist jedoch auch ohne das Verständnis des Vektorbegriffs durchführbar.

Dauer: ab 5 Stunden (inkl. Mittagspause)
Inhalte: Gleichungssysteme, Tangentengleichungen im dreidimensionalen Raum, Ausgleichsrechnung
Vorwissen: Aufstellen von Geradengleichungen
Teilnehmer: Mathematikkurse der Oberstufe
Erstellt von: Pascal Richter, Christina Roeckerath, Markus Wiener
Anmeldung: Termine können individuell per E-Mail vereinbart werden.

Wie funktioniert eigentlich Google und was hat das mit Mathe zu tun?

Im Google-Modul entdecken die Schülerinnen und Schüler das Geheimnis google_logoder populärsten Suchmaschine weltweit. Der Erfolg von Google steckt im PageRank-Algorithmus, dessen Funktionsweise im Workshop von den Schülerinnen und Schülern entdeckt wird. Dieser Algorithmus sorgt dafür, dass die Webseiten, die zu einem Suchbegriff angezeigt werden, besonders gut passen. Dabei legt PageRank für jede Webseite, die den Suchbegriff enthält, einen Rang fest. Somit erscheinen die Seiten zu einem Suchbegriff in einer durch die Ränge gegebenen Reihenfolge.

In Kleingruppen wird dazu mit einfachen MATLAB-Programmen ausgehend von einer beliebigen Seite das Internet durchsucht und eine Rangliste der gefundenen Seiten erstellt. Durch das Experimentieren mit kleinen Netzwerken wird die dahinterstehende mathematische Theorie erkundet. Insbesondere die Vernetzung von unterschiedlichen Inhalten aus den Bereichen Stochastik, Lineare Algebra und Analysis steht bei diesem Workshop im Fokus. Auf Grund der problemorientierten Herangehensweise lernen die Schülerinnen und Schüler neue mathematische Konzepte auf spielerische Art und Weise kennen.

Das Modul wird handlungsorientiert gestaltet, indem die Schülerinnen und Schüler ein Ranking für ihr eigenes kleines Netzwerk erstellen und schult fachliche Kompetenzen aus dem Bereich der Linearen Algebra und Stochastik in besonderem Maße.

Empfohlen wird das Modul für Mathematikkurse der Oberstufe, welche zum Durchführungszeitpunkt des CAMMP days stochastische Übergangsmatrizen behandeln. Das Modul kann dann als abwechslungsreiche Ergänzung zum Unterricht verwendet werden.
Das Modul ist jedoch auch ohne das Verständnis von Matrizen durchführbar.

Dauer: ab 4 Stunden
Inhalte: Stochastik (Wahrscheinlichkeitsbegriff), Analysis (Grenzwert), Algebra (Übergangsmatrizen)
Vorwissen: Mathematik der Mittelstufe
Teilnehmer: Mathematikkurse der Oberstufe
Erstellt von: Kai Krycki, Sarah Schönbrodt
Anmeldung: Termine können individuell per E-Mail vereinbart werden.

Zurück zur Übersicht
Zurück nach oben

Mit Laptop und Mathe für eine bessere Zukunft: Stromerzeugung durch Sonnenstrahlen

fresnel

Atom- und Kohlekraft haben ausgesorgt. Die Welt braucht neue, saubere Energie. Aber wie kann man Kraftwerke konzipieren, die ohne CO2-Ausstoß und Nuklearabfälle auskommen? Und können Mathematik und Computer bei der Beantwortung dieser Frage helfen? Die Antwort lautet: Ja! In diesem Workshop planen Schülerinnen und Schüler in kleinen Teams ein Solarkraftwerk, welches mit Spiegeln und Sonnenstrahlung Energie gewinnt. Wer Freude an Mathematik hat, gerne mit dem Computer arbeitet und sich vielleicht fragt, wie er damit unsere Zukunft verbessern kann, der ist hier genau richtig!

Die Schülerinnen und Schüler lernen so genannte Fresnelkraftwerke kennen. Dabei handelt es sich um eine der innovativen Technologien, die für sonnenreiche Länder als Zukunftsmodelle der Energieerzeugung gehandelt werden. Die Funktionsweise dieser Kraftwerke ist verhältnismäßig simpel: Spiegel reflektieren Sonnenstrahlen auf ein Rohr, durch das Wasser geleitet wird. Das Wasser wird durch die Erhitzung zu Dampf, welcher eine stromerzeugende Turbine antreibt. Da sich die Position der Sonne im Laufe des Tages ändert, müssen die Neigungswinkel der Spiegel über den Tag hinweg stets angepasst werden.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der Frage, wie das Kraftwerk aufgebaut und betrieben werden muss, damit möglichst viel Energie erzeugt wird. Dazu experimentieren sie in Kleingruppen mithilfe eines interaktiven MATLAB-Simulationsprogramms oder GeoGebra-worksheets. Die Schülerinnen und Schüler werten reale Daten mit Hilfe des Simulationsprogramms mit einer graphischen Rückmeldung aus und schulen fachliche Kompetenzen aus den Bereichen der Trigonometrie und Funktionen.

Der Workshop ist in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Industrie und Hochschule entstanden, die im Bereich der Entwicklung und Optimierung von Fresnelkraftwerken forschen.

Empfohlen wird dieses Modul für Klassen der Mittelstufe, die sich zum Durchführungszeitpunkt des CAMMP days mit Winkeln und den trigonometrischen Funktionen beschäftigen. So dient das Modul als Ergänzung zum Unterricht.
Das Modul ist jedoch auch ohne die Behandlung der trigonometrischen Funktionen durchführbar.

Dauer: ab 4 Stunden (inkl. Mittagspause)
Inhalte: Geometrie, Trigonometrie, Winkelbeziehungen im Dreieck
Vorwissen: Winkelpaare, Sinus und Cosinus
Teilnehmer: Mathematikkurse der Mittel- oder Oberstufe
Erstellt von: Martin Frank, Philipp Otte, Pascal Richter, Christina Roeckerath
Anmeldung: Termine können individuell per E-Mail vereinbart werden.

Zurück zur Übersicht
Zurück nach oben

Wie sicher ist meine Privatsphäre in sozialen Netzwerken und was hat das mit Mathe zu tun?

A-figure0

Diese Fragestellung ist nicht zuletzt mit Blick auf die vergangene Wahl in den USA interessant: Die Firma „Cambridge Analytica“, welche maßgeblich an der politischen Kampagne von Donald Trump beteiligt war (Quelle), behauptet von sich selbst, die Persönlichkeiten von über 230 Millionen US-Bürgern zu kennen (Quelle). Zudem geben unabhängige Forscher an, dass man mit einer 85%-igen Wahrscheinlichkeit vorhersagen kann, ob ein Nutzer eines sozialen Netzwerks, wie z.B. „Facebook“, homosexuell ist (Quelle). Wir wollen im CAMMP day überprüfen, ob diese Behauptung stimmen kann.

Laut wissenschaftlichen Studien sind Betreiber von sozialen Netzwerken in der Lage, Schattenprofile mit zusätzlichen, nicht preisgegebenen Informationen über ihre Nutzer und auch über Nicht-Nutzer zu erstellen. Betrachtet wird in diesem CAMMP day die sexuelle Orientierung. Es ist eine zugängliche und sensible Information, über deren Verfügbarkeit jeder selbst bestimmen können sollte.

Die Basis bilden originale Daten eines Netzwerks namens Friendster, das vor einigen Jahren existierte. Die Daten werden aufbereitet, ein mathematisches Modell des Netzwerks (ein Graph) betrachtet und schließlich mit Heuristiken (in unserem Fall einfache programmierte wenn-dann-Aussagen) Vorhersagen über die sexuelle Orientierung getroffen. Im Anschluss erfolgt eine Bewertung der Güte der Vorhersagen, vor allem durch die Größe Cohen’s Kappa. Ein Einblick in Optimierungsmöglichkeiten wird zur Verbesserung der Heuristiken gegeben und die Gültigkeit der Vorhersagen kann durch Binomialtests (Hypothesentests) geprüft werden.

Ausprobieren und Entdecken ist in Kleingruppen die vorherrschende Arbeitsweise. In jedem Arbeitsschritt besteht die Möglichkeit, vorhandenes Wissen aufzufrischen bzw. zu neuem Wissen zu gelangen. Der Fokus liegt auf dem praktischen, zielgerichteten Gebrauch der Mathematik, der durch die Software MATLAB begleitet wird.

Das Modul wird für Oberstufenschülerinnen und -schüler in der Qualifikationsphase empfohlen. Geeignet ist es vor allem, wenn Hypothesentests im Unterricht behandelt werden.

Dauer: 5 – 6 Stunden (inkl. Mittagspause)
Inhalte: Wahrscheinlichkeitsrechnung (ins. Interpretation von Wahrscheinlichkeiten), Optimierung, Hypothesentests
Vorwissen: relative Anteile, arithmetisches Mittel, Baumdiagramme (Summen- und Pfadregel)
Zielgruppe: Mathematikkurse der Oberstufe
Erstellt von: Thomas Camminady, Maike Sube
Anmeldung: Termine können individuell per E-Mail vereinbart werden.
Zurück zur Übersicht
Zurück nach oben

Wie funktioniert das mp3-Format und was hat das mit Mathe zu tun?

A-figure0

Im Modul zum Thema mp3-Komprimierung entdecken die Schülerinnen und Schüler wie man den Speicherplatz von Musik reduzieren kann. Früher konnte man mit einer Langspielplatte ungefähr 30 Minuten Musik pro Seite abspielen. Dann wurden die CD’s entwickelt, welche ungefähr 80 Minuten Musik abspielen können. Bahnbrechend war dann die Entwicklung des mp3-Komprimierungsverafahrens. Auf einem mp3-Player mit einer Kapazität von einem Gigabyte konnte man mehr als 540 Minuten also 9 Stunden Musik speichern.

Die Schülerinnen und Schüler werden im Verlauf des Moduls zunächst kennenlernen, wie Musik am Computer dargestellt wird. Dann werden sie eigene Kriterien für ein Komprimierungsverfahren herausfinden und dieses schließlich selber erstellen. Am Ende des Tages können sie ausgewählte Lieder mit ihrem eigenen Verfahren komprimieren. Die Leitfrage lautet stets: Wie stark darf ich komprimieren, damit immer noch eine gute Qualität vorhanden ist?

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten stets als Zweierteam zusammen an einem Computer. Dort werden einfache MATLAB-Programme erstellt, welche soweit vereinfacht wurden, dass keine Kenntnisse über das Programm oder sonstige Programmierung benötigt werden. Das Modul ist handlungsorientiert aufgebaut, da die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Gehör testen müssen, um Kriterien für die Komprimierung zu entwickeln. So können am Ende des Moduls verschiedene Verfahren vorliegen, deren Resultate verglichen werden. Hierbei werden fachliche Kompetenzen aus dem Bereich der Analysis und der Trigonometrie gefördert.

Da das Modul in seiner Schwierigkeit variiert werden kann, können bereits Klassen ab der Jahrgangsstufe 9 an diesem CAMMP day teilnehmen. Für Kurse der Oberstufe wird das Niveau entsprechend angepasst.

Dauer: ab 5 Stunden (inkl. Mittagspause)
Inhalte: Funktionsgleichungen, Trigonometrische Funktionen
Vorwissen: Funktionsbegriff
Teilnehmer: Mathematikkurse ab Klasse 9
Erstellt von: Jonas Kusch, Lars Schmidt
Anmeldung: Termine können individuell per E-Mail vereinbart werden.
Zurück zur Übersicht
Zurück nach oben

Wie funktioniert eigentlich Musikerkennung und was hat das mit Mathe zu tun?

A-figure0

Shazam ist eine App für das Smartphone, welche unbekannte Songs in Sekundenbruchteilen erkennt und dem Nutzer alles über den Musiktitel mitteilt. Mittlerweile ist Shazam eine der bekanntesten und beliebtesten Apps weltweit – täglich wird die Datenbank bis zu 4 Millionen Mal beansprucht! Vor allem die Schnelligkeit, in denen Songs gefunden werden, und die enorm große Datenbank an vorhandenen Musikstücken zeichnet Shazam besonders aus. Doch was hat das mit Mathe zu tun?

Was Shazam so erfolgreich macht, ist die Idee einen akustischen Fingerabdruck von einem Lied zu generieren. Dieser Fingerabdruck ist, genau wie bei Menschen, für jedes Musikstück einzigartig. Die hohe Effizienz des akustischen Fingerabdruck-Algorithmus sowie ein intelligentes Verfahren beim Durchsuchen der Datenbank haben Shazam zum Erfolg gebracht.

Welche mathematischen Schritte genau hinter dem Fingerabdruck-Algorithmus und der Durchsuchung der Shazam-Datenbank stecken, wird im Shazam-CAMMP day hautnah und interaktiv erfahren. Mit einfachen MATLAB-Codes entdecken die Schülerinnen und Schüler die mathematischen Grundlagen eines Tons und das mathematische Handwerkszeug für den akustischen Fingerabdruck – die Fourieranalyse. Die Schülerinnen und Schüler werden in einem handlungsorientierten Modul selbst einen akustischen Fingerabdruck einer Beispielaufnahme erstellen und diesen in einer programmierten Datenbank durchsuchen. Dafür ist lediglich Vorwissen über Funktionen erforderlich.

Dauer: ab 5 Stunden (inkl. Mittagspause)
Inhalte: Funktionsgleichungen, Trigonometrische Funktionen
Vorwissen: Funktionsbegriff
Teilnehmer: Mathematikkurse ab Klasse 9
Erstellt von: Jonas Kusch, Nils Steffens, Janna Tinnes
Anmeldung: Termine können individuell per E-Mail vereinbart werden.
Zurück zur Übersicht
Zurück nach oben

Wie funktionieren eigentlich Fitnesstracker und was hat das mit Mathe zu tun?

Fitnesstracker erfreuen sich heutzutage großer Beliebtheit. Sie werden als App auf dem Handy, auf der Smartwatch oder  integriert in ein Fitnessarmband genutzt. Mithilfe solcher Apps kann die eigene Fitnessaktivität aufgezeichnet und je nach Gerät auch die Anzahl zurückgelegter Schritte, die Herzfrequenz, die zurückgelegte Distanz und die Geschwindigkeit gemessen werden. Doch wie funktionieren diese Fitnessapps? Und was hat das mit Mathe zu tun?

Die mathematischen Schritte, die hinter den Fitnessapps stecken, werden im Fitnesstracker-CAMMP day hautnah und interaktiv erfahren. Mit einfachen MATLAB-Codes entdecken die Schülerinnen und Schüler die mathematischen Grundlagen von Aktivitäten (Gehen, Laufen, Sprinten) und das mathematische Handwerkszeug für die Auswertung solcher Aktivitäten – die Fourieranalyse. Die Schülerinnen und Schüler werden in diesem handlungsorientierten Modul selbst eigene Aktivitätsdaten aufnehmen und mithilfe von mathematischer Modellierung ein Modell zur Messung der zurückgelegten Schritte entwickeln. Dafür ist lediglich Vorwissen über Funktionen erforderlich.

Dauer: ab 5  Stunden (inkl. Mittagspause)
Inhalte: Funktionsgleichungen, Trigonometrische Funktionen
Vorwissen: Funktionsbegriff
Teilnehmer: Mathematikkurse ab Klasse 9
Erstellt von: Marcel Marnitz, Thomas Camminady
Anmeldung: Termine können individuell per E-Mail vereinbart werden.
Zurück zur Übersicht
Zurück nach oben

Wie funktionieren eigentlich Animationsfilme und was hat das mit Mathe zu tun?

Animationsfilme sind Filme, die aus vielen schnell aufeinanderfolgend gezeichneten, von Computern berechneten oder fotografierten Einzelbildern bestehen. Ein riesiger Durchbruch für die Animationsfilme war, dass nicht mehr jedes einzelne Bild, sondern nur noch ausschlaggebende Bilder, „Keyframes“ genannt, gezeichnet wurden. Doch wie genau können wir die Bilder so aneinanderreihen, dass die Bewegungen fließend erscheinen und wir die Bilder nicht als solche identifizieren können? Wie genau funktionieren Animationsfilme? Und was hat das eigentlich mit Mathe zu tun?

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten während des CAMMP days in Kleingruppen interaktiv an der Problemstellung, wie die Bewegungen zwischen einzelnen Bildern so angenähert, d. h. durch Funktionen interpoliert werden können, dass das menschliche Auge die Abfolge als flüssige Bewegung wahrnimmt. Dabei nutzen sie die Computersoftware MATLAB, wobei die digitalen Arbeitsblätter so stark vereinfacht sind, dass keine Kenntnisse über das Programm oder sonstige Programmierung benötigt werden. Der Workshop ist  ist handlungsorientiert gestaltet, da die Schülerinnen und Schüler während des CAMMP days selbst verschiedene Animationen erstellen.

Dauer: ab 5 Stunden (inkl. Mittagspause)
Inhalte: Interpolation
Vorwissen: Funktionsbegriff
Teilnehmer: Mathematikkurse ab Klasse 9
Erstellt von: Kirsten Wohak, Jannick Wolters
Anmeldung: Termine können individuell per E-Mail vereinbart werden.
Zurück zur Übersicht
Zurück nach oben

 

CAMMP week

CAMMP week powered by Bürgerstiftung

Was?   Schüler/innen forschen in Teams mit Hilfe von mathematischen Methoden und Computereinsatz an Fragestellungen aus der Forschung von Firmen und Universitätsinstituten. Parallel dazu wird den teilnehmenden Lehrkräften eine Lehrerfortbildung im Bereich der „Mathematischen Modellierung mit Schüler/innen“ angeboten.

Wer?    Oberstufenschüler/innen und Mathematiklehrer/innen (auch Referendar/innen und Lehramtsstudierende)

Wann?   24. bis 29. Juni 2018

Wo?   Jugendherberge Voeren (Belgien) / Abschlussveranstaltung im Super C der RWTH Aachen

Unkostenbeitrag?   70 € für Lehrkräfte und Studierende,  50 € für Schüler/innen

Anmeldung?  Zur Zeit ist keine Anmeldung möglich.

Gruppenarbeit3-300x200

Das Angebot richtet sich an Schüler/innen der Oberstufe, die an Mathematik interessiert sind, an Mathematiklehrer/innen sowie Referendar/innen und findet jährlich in der Jugendherberge Voeren in Belgien statt . Die Teilnehmer/innen werden in Gruppen aufgeteilt, die jeweils aus sechs Schüler/innen und zwei Lehrkräften bestehen.

Bei den zu lösenden Problemen handelt es sich um reale Fragestellungen aus der Forschung von Firmen oder Universitätsinstituten. Eine Übersicht der bisher beteiligten Firmen und der gestellten Probleme findet sich unter Partner. Einige Beispiele wären die folgenden Probleme:

  • Wie muss man Solarkraftwerke konstruieren, damit sie wettbewerbsfähig werden? (TSK Flagsol)
  • Wie lassen sich in der Raumfahrt Roboter steuern, die Bodenproben nehmen sollen? (Enceladus Explorer Initiative, DLR)
  • Wie können die Busrouten deiner Stadt optimiert werden, sodass der Bus endlich pünktlich kommt? (IVU Traffic Technologies AG)
  • Wie kann man optimale Knochenimplantate für Unfallverletzte entwickeln? (Uniklinik RWTH Aachen)

Jede Gruppe erhält eine individuelle Aufgabenstellung, an der sie innerhalb der fünf Tage forscht. Dabei wird sie stets von einem/er Wissenschaftler/in betreut. Ebenfalls vor Ort ist der Schulpsychologische Dienst der Stadt Aachen, welcher die Gruppen bei Bedarf betreut. Die Schülerteams präsentieren ihre Ergebnisse den Firmenvertretern am Ende der Woche im Rahmen einer repräsentativenAbschlussveranstaltung im SuperC der RWTH Aachen. Hier sind die Familien der Teilnehmer/innen und Vertreter/innen der Schulen herzlich eingeladen. Darüber hinaus findet während der Woche ein Rahmenprogramm mit einem sportlichen Wettbewerb, einem Grillabend und anderen Freizeitaktivitäten sowie eine Veranstaltung zur Studieninformation statt. Parallel wird den teilnehmenden Lehrpersonen eine Lehrerfortbildung im Bereich der „Mathematischen Modellierung mit Schüler/innen“ angeboten, welche vom Lehrerbildungszentrum der RWTH Aachen zertifiziert wird.

Ab sofort sind interessierte Lehrkräfte, Referendar/innen und Studierende herzlich eingeladen mit Schüler/innen teilzunehmen. Dazu müssen von der Lehrkraft spätestens bis Mitte März 2018 die ausgefüllten Schülerbewerbungsbögen über die E-Mail-Adresse cammp@aices.rwth-aachen.de eingereicht werden. Pro teilnehmende Lehrperson werden mindestens drei Schüler/innen ausgewählt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nur fristgerechte Eingänge berücksichtigt werden können. Eine Zu- oder Absage wird unsererseits bis Anfang April 2018 schriftlich erfolgen.

Mit der Zusage zur CAMMP week wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 70,00 Euro für Lehrerpersonen und 50,00 Euro für Schüler/innen erhoben. Dieser deckt einen Teil der Kosten für Unterbringung und Vollverpflegung in der Jugendherberge. Die übrigen Kosten werden durch die Organisation und Sponsoren getragen. Die Schüler/innen werden in Mehrbettzimmern untergebracht, Lehrkräfte in Doppelzimmern.

Nach der CAMMP week besteht die Möglichkeit, mit Unterstützung des CAMMP-Teams geeigneten Fragestellungen zur Teilnahme an Wettbewerben z.B. Jugend Forscht weiter nachzugehen.

Die CAMMP week wird maßgeblich unterstützt durch die Bürgerstiftung für die Region Aachen und das ZDI-Zentrum ANTalive.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Feedback

„Die Teilnahme hat mein „mathematisches“ Selbstbewusstsein ungemein gestärkt, da ich im Rahmen des Projektes fast sämtliche Mathematik, die ich bereits behandelt habe, anwenden konnte. Des Weiteren hat sich aufgrund des erfolgreichen Lösens des komplexen Problems die „Angst“ vor weiteren komplexeren Problemen gelockert.”

“Der lockere Umgang untereinander, das gemeinsame Arbeiten, das Finden einer möglichen Lösung, kurz einfach alles.”

 CAMMP week Imagefilm

Erfahrungen

Erfahrungsberichte zu den letzten CAMMP weeks finden sich hier.

Zurück nach oben

MINT-EC-Akademie CAMMP week

Was?   Schüler/innen lösen mit mathematischer Modellierung und Computereinsatz reale Probleme von Firmen oder Universitätsinstituten.

Wer?    Oberstufenschüler/innen von MINT-EC-Schulen

Wann?  

Wo?  RWTH Aachen / Abschlussveranstaltung in der Couven-Halle der RWTH Aachen

Anmeldung?  Die Anmeldung zur MINT-EC-Akademie CAMMP week ist zur Zeit leider nicht möglich.

MINTecDas Angebot richtet sich an Schüler/innen der Oberstufe, die an Mathematik interessiert sind. Die Teilnehmer/innen werden in Gruppen aufgeteilt, die jeweils aus sechs Schüler/innen bestehen. Jede Gruppe erhält eine individuelle Aufgabenstellung, die sie innerhalb der sechs Tage bearbeitet. Dabei wird sie von einem/er Wissenschaftler/in betreut. Die Ergebnisse werden am Ende der Woche im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im SuperC-Gebäude der RWTH Aachen präsentiert. Darüber hinaus findet ein Rahmenprogramm mit einer Exkursion, einem Grillen und andern Freizeitaktivitäten sowie eine  Veranstaltung zur Studieninformation statt.

Nach der CAMMP week besteht die Möglichkeit, mit Unterstützung des CAMMP-Teams geeigneten Fragestellungen zur Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht weiter nachzugehen.

Die MINT-EC-Akademie CAMMP week wird gemeinsam mit dem MINT-EC-Verein durchgeführt.

CAMMP school

CAMMP school will die Vermittlung von mathematischer Modellierung mit Computereinsatz in den Schulen unterstützen und vertiefen. Es handelt sich nicht nur um ein außerschulisches Lernangebot für Schüler/innen sondern explizit auch um ein Lehrerfortbildungsangebot. Wir wollen Lehrkräfte bei der Durchführung von mathematischer Modellierung im Unterricht unterstützen. Dazu setzen wir unter anderem auf die feste, langfristige Zusammenarbeit mit einzelnen Schulen. Schulen, die einen besonderen Schwerpunkt auf mathematische Modellierung setzen wollen, können zu diesem Zweck CAMMP school werden.

Eine CAMMP school kooperiert mit dem Schülerlabor CAMMP, indem sie regelmäßig an verschiedenen unserer Veranstaltungen teilnimmt. Dabei sollte sie jährlichmindestens folgende Veranstaltungen mit ihren Schüler/innen und Lehrkräften wahrnehmen:

  • Teilnahme an einer CAMMP week mit mindestens einer Lehrkraft und mindestens drei Schüler/innen
  • Teilnahme an mindestens drei CAMMP days mit Kursen der Oberstufe oder Mittelstufe
  • weitere gemeinsame Aktivitäten, die der Vermittlung und Anwendung mathematischer Modllierung dienen (z.B. Unterstützung bei Projektwochen, Durchführung von Lehrerfortbildungen, Unterstützung bei der Teilnahme an Wettbewerben) sind wünschenswert

Zurück nach oben

Sonstige Projekte

CAMMP science

mit Mathe und Laptop für eine bessere Zukunft

Schülerinnen und Schüler des Kaiser-Karls-Gymnasiums forschen mit RWTH-Wissenschaftlern an Lösungen für Nachhaltigkeitsfragen

Lässt sich Aachen kostengünstig ausschließlich durch erneuerbare AS_Cammp_14Energien versorgen? Kann man ein Heizsystem entwickeln, welches Energie spart, indem es sich an die Gewohnheiten der Hausbewohner anpasst? Lässt sich ein Aachener „Car Sharing“ – System mit Elektroautos realisieren?

Ab April 2016 tüfteln Schülerinnen und Schüler des KKGs über drei Schulhalbjahre hinweg an aktuellen Fragestellungen der Nachhaltigkeit, welche direkt aus der Forschung von beteiligten Firmen und Universitätsinstituten stammen. Bei ihrer Arbeit setzen die jungen Teilnehmer des CAMMP science – Projekts ihre Ideen kreativ mit Hilfe von Mathematik und Computern um. Wissenschaftler der RWTH geben dabei professionelle Unterstützung im Rahmen von Workshops, wöchentlichen Treffen und einer Sommerschule. Ihre Ergebnisse stellen die Schülerinnen und Schüler durch die Teilnahme an Wettbewerben (z.B. Jugend Forscht) und weiteren repräsentativen Veranstaltungen der Öffentlichkeit vor.

CAMMP science ist ein CAMMP-Kooperationsprojekt mit dem Kaiser-Karls-Gymnasium Aachen, welches unter anderem durch die Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms „Our Common Future“ und durch das ZDI-Zentrum ANTalive gefördert wird.

CAMMP science in der Presse