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neuland: Der Erstsemester-Blog

Von Wissenschaftsnächten und Völkerwanderungen

17. November 2013 | von

Klar, die Wissenschaftsnacht der RWTH ist Promo. Und an wen richtet sich Promo? Richtig, an die Studierenden von morgen! Also an Schüler und Kinder. Und was mögen Kinder? Auch richtig, Jahrmärkte! Ob es wohl Zufall ist, dass es hier einen Physik-Jahrmarkt gibt? Hm!13-44_was-ist-das-das-ist-weißes-licht-und-was-macht-es-es-leuchtet-weiß_ah

Wenn sich im Eingangsbereich des Karman-Auditoriums die Menschen stapeln lassen, dann bedeutet das entweder, dass hungrige Studenten wieder Kaiserschmarrn in der Mensa abgreifen können, oder aber dass die Wissenschaftsnacht der RWTH stattfindet. Letzteres war nach einem Jahr nun wieder der Fall und sorgte für eine bunte Festbeleuchtung rund ums Hauptgebäude. Das Programm erstreckte sich von den dominierenden Ingenieurfächern über Theateraufführungen bis hin zu Auftritten verschiedener Studentenorganisationen wie dem Hochschulradio und ließ kaum Wünsche offen.

Als Vertreter der geisteswissenschaftlichen Minderheit zog es mich natürlich zum Science Slam, wo wissenschaftliche Themen massenkompatibel an Mann und Frau gebracht werden – klingt vielleicht öde, ist aber ein riesiger Spaß. Die Zuschauer in der brechend vollen Aula sahen das genauso und sorgten bei Vorträgen über klimakillende Kühe, nützliche Darmbakterien und verliebte Physiker für richtig gute Stimmung. Wer sich auch einmal Science Slam oder gleich den großen Bruder, den Poetry Slam geben möchte, findet hier eine kleine Übersicht über die kommenden Termine hier in Aachen. Damit habt ihr keine Ausrede mehr, euch das nicht anzuschauen!

23.11.2013 – 19:00 Uhr Textspiel (Homboldthaus Aachen) Verschoben!
06.12.2013 – 20:00 Uhr satznachvorn (Raststätte)
11.02.2014 – 20:15 Uhr 8. Aachener Science Slam (Jakobshof)

Empörung machte sich dagegen in einer meiner Vorlesungen breit: Dort zogen nämlich über eine halbe Stunde vor Vorlesungsende unzählige Mathematik-Studenten ein und belagerten die Reihen und Treppen des Hörsaals – und das, obwohl wir uns noch mitten in unserer Veranstaltung befanden. Selbst nach der Bitte unseres etwas perplexen Professors, doch bitte noch bis zum Schluss zu warten, wollte die Völkerwanderung kein Ende nehmen. So brauchte es schon (teils sehr deutliche) Worte mancher Lehrämtler und Literatur- und Sprachwissenschaftler, um die frühzeitigen Gäste hinauszubefördern („Wir kommen doch auch nicht in eure Vorlesungen und tun uns euer Sch***mathe an!“). Im Anschluss an die Vorlesung kamen wir kaum aus dem Hörsaal hinaus, weil die anderen Studenten so schnell wie möglich hineindrängten.

Was sagt uns das nun? Entweder handelte es sich um extrem übermotivierte Mathematiker, die ihre eigene Vorlesung kaum abwarten konnten (könnten wir also kategorisch ausschließen), oder aber es scheint wichtig zu sein, dort so schnell wie möglich einen Sitzplatz zu ergattern. Ob das mit G8 und der Studentenschwemme zu tun haben könnte? Man weiß es nicht!

In den nächsten Wochen erwartet euch nach dem Mensa-Check ein Blick in die Lernräume der RWTH und ein Beitrag zu meinen Erlebnissen beim Hochschulsport! Und dann steht demnächst natürlich auch noch die Feuerzangenbowle an. Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei bleibt! (:

Bis dahin,

Alexander
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2 Antworten zu “Von Wissenschaftsnächten und Völkerwanderungen”

  1. Hey Alexander, zur Kenntnisnahme: Textspiel wurde verschoben.

    http://www.epidusites.de/textspiel/?p=676

    Danke für den Hinweis auf die anderen beiden Veranstaltungen, werde da wohl mal hingehen^^

  2. Alexander sagt:

    Dankeschön, ist korrigiert! 😀

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