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neuland: Der Erstsemester-Blog

Kategorie: ‘Philipp’

Mein Rat an DICH: Lies dir das durch.

26. März 2014 | von

Himmel mit GeflügelEin Semester Maschinenbau. Eine Maschine habe ich nicht gesehen und gebaut habe ich auch nichts, aber Mathe und Physik gelernt! Erfolglos, aber so ist das manchmal…

Mein Rat an kommende Erstsemester: Lasst euch nicht verrückt machen, auch nicht von mir, das ist alles zu schaffen! Vielleicht nicht beim ersten Anlauf, aber zu schaffen ist das. Aber erwarte nicht, dass du cooles Studentenleben und Erfolg im Studium unter einen Hut bekommst. Außer dein Hut ist echt verdammt groß.

Mein Rat an kommende Erstsemestereltern: Macht euer Kind nicht verrückt. Es wird zweifeln und vielleicht verzweifeln und nach drei Wochen oder drei Semestern oder drei Jahren aufhören zu studieren. Aber das ist okay. Ja, das hat dann viel Geld gekostet, aber nein, das war nicht umsonst. Zu erkennen, was das Richtige ist, ist wichtiger als ein Abschluss.
(Für weitere Informationen wie man das sehr erfolgreich macht, verlangt in den Kommentaren danach und ich verbinde Euch direkt mit meiner Insel)

Mein Rat an Freunde kommender Erstsemester: Nein, euer Freund ist nicht tot. Der lernt nur, nicht, weil er das jetzt mehr mag als euch, sondern, weil ihm nichts anderes übrig bleibt. Holt ihn nach seiner letzten Prüfung einfach mit nem Kasten Bier oder Kindersekt ab. Er hat euch auch vermisst. (Danke)

Mein Rat an kommende Zweitsemester, welche sich noch nicht ganz so sicher sind, ob sie wirklich solche werden wollen:
Wenn’s dir keinen Spaß gemacht hat und Du Bock auf was anderes hast, dann mach es doch einfach. Ja jetzt. Verschwende nicht deine Zeit, um etwas zu studieren, was dir keinen Spaß macht! Wenn’s dir Spaß macht, aber du verkackt hast, hör nicht auf. Ich hab mir die Statistiken angeguckt und wir sind nicht allein. Manchmal muss man einfach sitzen bleiben und weiter machen. Auch darum geht es im Studium, sich Geduld und Ausdauer anzueignen. Wenn’s gar nicht klappt, solltest Du nachher sagen können, dass Du zumindest alles versucht hast. Dann ist das völlig in Ordnung. Manche sind halt einfach besser als Du. Aber das ist okay, denn darum geht es überhaupt nicht, auch wenn dir das Jahre lang eingetrichtert wurde. Du musst nicht der beste Maschinenbauer sein, du musst nur die beste Version von dir selbst sein. Das ist viel mehr wert.

Mein Rat an mich selbst: Du solltest diese ganzen Sachen die du anderen immer rätst selber mal ein bisschen beherzigen. Zweifel nicht so viel an dir und dem was du tust, such nicht schon nach Auswegen, bevor du nicht gekämpft hast.

Also ganz egal, wie viele Sorgen ihr euch vielleicht gerade macht und wie „wichtig“ ihr die kommenden Entscheidung gerade empfindet, hört auf KAAS: „Dein Leben ist geil! Du bist jung und gesund!“

Achso, nochwas zum Punkt „wichtige Entscheidungen“:
Angela Merkel hat Physik studiert, Chase Jarvis (der wahrscheinlich bekannteste Fotograf) hat angefangen, Medizin und Philosophie zu studieren, Michael Faraday machte eine Ausbildung zum Buchbinder, Abraham Lincoln hat es ganz ohne Ausbildung und fast ohne Schule zum Präsidenten der USA geschafft und auch Steve Jobs hatte keinen Hochschulabschluss, war aber längere Zeit am Reed College eingeschrieben und besuchte einige verschiedene Vorlesungen.

Naja, tschau dann erstmal und vielen Dank an alle, die mich in diesem ersten Semester unterstützt haben, ganz besonders auch durch das Lesen dieses Blogs!

Philipp

Es schmeckt nach Sommer

12. März 2014 | von

Wald„In der Region kletterten die Temperaturen heute bis auf 22°C, das ist der wärmste März-Anfang seit das Wetter aufgezeichnet wird“ tönt es aus dem Autoradio. Es ist 16:00Uhr, Sonntag. Ich kurbel das Fenster etwas runter, während ich der Sonne entgegen fahre. Der Nachrichtensprecher wünscht noch einen schönen und Tag und The Lumineers Ho-en und Hey-en los. Ein breites Grinsen macht sich in meinem Gesicht breit und ich merke, wie sehr ich dieses Gefühl vermisst habe. Dieses Gefühl der Freiheit, der Weite, den Wind in den Haaren und den Geruch von Wald in der Nase. Ich bin zuhause. Und nach den letzten Wochen voller Klausuren, lernen und Enttäuschung tut das so unglaublich gut, dass ich fast vergesse, dass noch zwei Klausuren auf mich warten. Aber das ist mir jetzt egal. Weiterlesen »

Karneval, Philippval

06. März 2014 | von

Karneval 2014 fand also ganz ohne Philipp statt, oder „Philipp levare“, was so viel heißt wie „Philipp wegnehmen“. Daher kommt wohl auch das Wort „Karneval“ – „Carne levare“ – „Fleisch wegnehmen“. Aber dass es bei Karneval mal um den Beginn der Fastenzeit ging merkt man heute ja sowieso nicht mehr.
Fleischlos geht ja heute gar nicht mehr. Könnte man jedenfalls denken, wenn man so durch die Supermärkte spaziert und die Menschen beim Einkaufen beobachtet. Ich würde gerne mal ein Praktikum, oder einen Minijob als Kassierer im Supermarkt machen, einfach um zu analysieren, wer was kauft. Ich finde das hochinteressant! Hier kauft eine Rolex Pferdefleisch-Lasagne, da eine Gucci-Tasche „Nein!“-Salami. Ich will gar nicht darüber urteilen, ob Fleisch gut ist, bzw. viel mehr welches Fleisch gut ist. Aber wenn ich für ein Kilo Chickenwings zwei Euro bezahle, dann muss ich mich doch fragen „Oh! Wie kann das denn sein?“. Fleisch fällt ja nicht vom Himmel, das waren ja mal richtige Tiere! Weiterlesen »

Über jeden Zweifel erhaben

26. Februar 2014 | von

Über jeden Zweifel erhaben.

Ich habe ja schon darüber geschrieben, dass man, wenn man für etwas brennt, es auch erreichen kann. Und ich bin auch immer noch davon überzeugt. Die Frage ist nicht, ob ich der sein kann, der ich sein will. Sondern wer ich sein will. Und das ist eine ziemlich schwierige Frage, auf die jeder seine eigene Antwort finden muss. Ganz poetisch könnte ich jetzt sagen, dass das Finden des inneren Ichs eine Reise ist, ein Abenteuer und dass es nicht darum geht, irgendwann anzukommen. Sondern viel mehr darum, nicht anzukommen. Sich immer wieder neu zu finden und zu erfinden. Sich selbst neu zu entdecken und niemals müde werden, Neues zu lernen und niemals des Staunens müde werden, über die Welt, das Leben und sich selbst. Weiterlesen »

Alternativen gibt es ja eigentlich genug.

19. Februar 2014 | von

Lernen macht nicht immer Spaß. Wirklich nicht. Besonders unter Druck!
Aber in der Klausurphase (ich weiß, da haben wir jetzt schon ziemlich viel drüber geschrieben) ist das nicht anders machbar. Oder vielleicht doch?
Alternative Nr.1:
-Man könnte das gesamte Semester über lernen, also so richtig lernen, mehr als man das so schon macht. Das Problem ist nur, dass man sich dann vier Monate lang jeden Tag motivieren muss. Das klappt nicht. Wirklich nicht, glaubt mir, das kann niemand. Und das muss ja auch niemand, die Tage an denen man motiviert ist und Spaß am Lernen würden völlig reichen, aber genau an diesen Tagen bist du dann krank, oder musst einkaufen, oder hast sowieso schon den ganzen Tag Uni und irgendwann schläft man halt auch von alleine ein, egal wie motiviert du bist. -Außer du bist Architekt, scheinbar.
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Krank zu sein im ungünstigsten Moment…

12. Februar 2014 | von

Ist eine meiner absoluten Stärken!
Mit 12 wäre ich wirklich gerne mit meinem Fußballverein nach Paris gefahren, aber drei Tage vor Abfahrt war ich leider krank.
Karneval, Geburtstag, Weihnachten, Silvester, Urlaub… alles so Zeiten, an denen man sich nichts mehr wünscht als krank zu sein! Oh und natürlich die erste Klausurphase in der Uni. Und ja, auch das habe ich erfolgreich geschafft.
Am Freitag schreibe ich meine erste Klausur und ich fühle mich noch nicht gänzlich so, als könne ich überhaupt aufstehen, geschweige denn die Wohnung verlassen. Zu meinem Glück, pflegt mich meine Freundin ganz phantastisch und ich muss eigentlich nur da liegen, ekelhaften Hustensaft trinken, mir Soledum rein schmeißen und auf meine Genesung warten. Naja, das würde ich jedenfalls machen, wenn ich nicht am Beginn einer zweimonatigen Klausurphase wäre. So bleibt mir nichts anderes übrig die nervigen Fragen meiner Freundin, die glücklicher Weise sehr erfolgreich Chemie studiert, zu beantworten. Die intelektuelle Lücke im Bereich Chemie, auf Grund absoluter Abstinenz seit der 7. Klasse, ist doch etwas größer als erwartet und wäre sicher in der Zeit zwischen Abitur und Studium zu stopfen gewesen, aber das habe ich wohl irgendwie versäumt. Nach drei Stunden Power-Learning kann ich erstmal nicht mehr und schlafe ein bisschen. Nach etwas mehr als einer Stunde wache ich auf und mir fällt wieder ein, warum ich Mittagsschlaf, selbst bei Krankheit so sehr hasse. Ich weiß, manchen Menschen tut das gut, mir halt nicht. Ich bin danach noch viel müder als zuvor, kann den Rest des Tages nichts mehr wirklich machen, weil ich wie benebelt durch die Gegend taumel und kann dann Abends nicht schlafen.
Aber was solls, jetzt muss ich wohl dadurch. Aber ich muss wirklich sagen, dass es mir ganz besonders jetzt in dieser Situation ziemlich hilft, dass ich über das gesamte Semester schon einiges für die Uni getan habe. Zugegeben, ich hab mir kein Bein ausgerissen, aber wenn man immer die Übungen macht und versteht, dann ist das ein ziemlich gutes Fundament für die Klausurvorbereitung.
Ich bin mal gespannt wie das jetzt ausgehen wird, aber ich bin da ziemlich optimistisch!

Tschau dann erstmal,
Euer Philipp

Das schaue ich mir zuhause nochmal im Internet an!

08. Februar 2014 | von

Habe ich schon oft gesagt. Schlauer hat mich diese Aussage nicht gemacht.
Aber mal im Ernst, das Internet bietet unglaublich viele Möglichkeiten den Unistoff wirklich zu verstehen, denn das ist in der Uni manchmal gar nicht so einfach. Wenn man sich während der Vorlesung YouTube Videos anschaut und versucht durch Spiegel-Online zumindest noch das Nötigste über Ukraine, NSA und natürlich das Dschungelcamp mit zu bekommen, dann ist das Hirn nicht immer zu gleicher Zeit auch empfänglich für Organisationsentwicklung im Unternehmen.
Also ist das Internet jetzt super toll oder totaler Mist, wenn es darum geht für die Uni zu lernen? Weiterlesen »

Mathe-Vorlesung im Vietnam II.

31. Januar 2014 | von

Mathe-Vorlesung im Vietnam I: noch nicht gelesen?

Mathe-Vorlesung im Vietnam II
Noch immer bestimmt die Hitze das Klima, doch die Luft ist nun so trocken, dass der schwerfällige Griff zur Flasche zur Lebensrettung wird. Nicht viele haben es bis hierher geschafft. Die meisten sind gefallen, haben die Waffen niedergelegt und sind schon längst wieder in ihrer vertrauten Heimat, bei ihren liebsten. Doch ich bin noch hier. Mit knapp 50 anderen Kämpfern, welche nicht aufgeben werden, welche trotz des nicht abbrechenden Beschusses standhalten und in vorderster Front kämpfen. Ich betrachte das Schauspiel aus angemessener Entfernung. Ob ich ein Feigling bin, weil ich soweit weg vom Kampf bin? Nein. Denn die Beweise für Determinanten und „Erklärungen“ inverser Matrizen prasseln auf jeden wie ein Bombenhagel hinab, der sich einmal über die Grenze des Großen Hörsaales im Audimax getraut hat. Ich kann niemandem verübeln frühzeitig aufgegeben zu haben. Weiterlesen »

Sport!

22. Januar 2014 | von

Philipp! Du musst hierrüber, das musst du doch sehen!“ Achso, ja. Klar hab ich gesehen! „Du musst reden, du musst immer sagen, wo du bist, wen du deckst, was du tust!“ Okay. Reden und irgendwie immer wissen, wo ich hin muss. Das braucht man also, um Lacrosse zu spielen. Und das reicht auch schon um mich an diesem Mittwoch-Abend vollkommen zu überfordern. Der kleine Hartgummi-Ball fliegt schon wieder in meine Richtung. Konzentration, dem Ball entgegen gehen und ihn einfach fangen. So viel zur Theorie. In der Praxis mache ich einen Schritt zur Seite und versuche den Ball neben mir zu fangen, so als hätte ich einen Baseballschläger in der Hand und würde den Ball zurück schlagen wollen. Während ich mich darüber ärgere und mich frage, warum ich trotz Helm und Protektoren Angst vor einem kleinen Ball habe, nehme ich den Ball mit meinem Stick auf. Weiterlesen »

Wie schmeckt der Himmel?

19. Januar 2014 | von

Wo fängt dein Himmel an?Weißte auch nicht, ne?
Ich auch nicht. Aber die dicken Krähen auf dem Dach gegenüber wissen das bestimmt. Immerhin fliegen die durch den Himmel und da werden die wohl auch mal probiert haben.
Um diese Frage jetzt zu beantworten, könnte ich mal sone Krähe fragen, ich glaube aber nicht, dass es einen Deutsch-Krähisch Dolmetscher gibt. Nicht mal Google kann mir helfen. Also muss ich wohl anders an die Antwort kommen. Weiterlesen »