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neuland: Der Erstsemester-Blog

Schlagwort: ‘BWL’

Hallo mein Name ist Jana ..

24. März 2014 | von

… so in etwa hat vor nicht einmal einem halben Jahr alles angefangen. Trotzdem kommt es mir vor, wie eine halbe Ewigkeit .. ich als verzweifelter Ersti mitten im Chaos und froh darüber, dass ich gleich einen Job gefunden hatte – EIN PROBLEM WENIGER AUF DER ENDLOSEN LISTE VOLLER HERAUSFORDERUNGEN! Ja ich muss wirklich sagen ich bin nur aus Zufall bei der Einschreibung auf den Job als Bloggerin getroffen und hatte von sowas vorher wirklich keine Ahnung. Deshalb war ich um so überraschter, dass ich eine der sechs Blogger sein durfte, die am Anfang des Semesters mit ihren Berichten über das Studium starten durften. Leider muss ich euch mitteilen, dass dies heute vielleicht schon mein letzter Beitrag ist ): ich wundere mich immer wieder, wie schnell doch die Zeit vergeht .. Wie der Name schon sagt war der Blog nur für das erste Semester gedacht, welches sich nun langsam zum Ende neigt. Trotzdem wird überlegt, ob ein paar von uns Bloggern auch nach dem ersten Semester in einem anderen Blog weiter schreiben dürfen. Aber wer genau das sein wir und wie das ganze abläuft weiß noch keiner so genau …  Aus diesem Grund muss ich mich heute schon von euch verabschieden :( Ich hoffe, dass ich vielen von euch mit meinen Beiträgen den Unialltag und generell alle Dinge, die mit dem Start ins Studentenleben zusammenhängen, näher bringen konnte. Ich glaube ich habe auch genug über mein Studienfach erzählt :b und verzichte an dieser Stelle darauf nochmal alles übers Studium zusammenzufassen. Ich glaube ein kleines Fazit, wie es mir an der RWTH gefällt und ob ich mit meiner Wahl BWL zu studieren zufrieden bin, ist jetzt sinnvoller.

Erstmal zur RWTH.

Ich persönlich fühle mich an der RWTH sehr wohl. Die Professoren und auch die Betreuung und Beratung bei Problemen ist sehr gut. Klar, im Studium läuft alles anonymer ab, aber dadurch dass jedem ein Vertrauensdozent zugeteilt wird fühlt man sich trotzdem nicht wie eine „Matrikelnummer“ unter vielen um die sich keiner kümmert. Außerdem will ich an dieser Stelle das riesige Sportangebot über das ich ja auch hin und wieder mal berichtet habe nochmal hervorheben. Ich glaube nämlich nicht, dass es selbstverständlich ist, dass man nahezu jede Sportart und meistens für sehr wenig Geld oder sogar umsonst machen kann.

Jetzt nochmal kurz zum Leben in Aachen.

Aachen ist einfach eine typische Studentenstadt. Egal wo man hin geht, eigentlich trifft man überall nur auf junge Leute, was ich ganz cool finde. Weil diese ganzen Studenten nun einmal irgendwo wohnen müssen und kleine Wohnungen sehr begehrt sind, sind die Mietpreise teilweise sehr hoch und viele finden auch erst sehr spät eine Wohnung :/ deshalb fangt früh genug mit der Wohnungssuche an, damit ihr nicht später die nächstbeste total überteuerte Minibude nehmen müsst. Ich lebe ja jetzt schon einem halbes Jahr auf 20 m² und bin sehr zufrieden damit. Mir reicht das, aber eine viel kleinere Wohnung würde ich dann auch keinem empfehlen. Ansonsten finde ich Aachen auch als Stadt sehr schön. Weit und breit keine hässlichen Hochhäuser, sondern nur süße kleine Cafes und jede Menge Altbauten. Aber ihr werdet euch die Stadt wahrscheinlich eh vorher anschauen, wenn ihr vor habt hier hin zu ziehen (:

So und zuletzt zu meinem Studium.

Wie ihr vielleicht wisst war ich mir bei meiner Studienwahl auch zunächst sehr unsicher, aber ich muss sagen es ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe 😀 Ich finde BWL größtenteils wirklich interessant, aber irgendwie fehlt mir immer noch der „kreative Ausgleich“ ( ich hoffe ihr wisst ungefähr was ich meine :D) Im Nachhinein hätte ich vielleicht doch besser sofort Modemanagement studieren sollen, denn eins weiß ich genau, der Modeteil des Studiums hätte mir dann wirklich Spaß gemacht. Und das ist das wichtigste – Spaß an der Sache zu haben, nur dann ist man wirklich gut ohne sich durch den Stoff zu quälen. Und das genau ist mein Problem. Ich habe zwar schon im ersten Semester ganz gute Noten geschrieben, aber musste mich dafür auch anstrengen. Weil so richtig Spaß machen tut mir das Ganze nicht. Aber welches Studium macht schon nur Spaß ? Und da ich den Master später immer noch in Modemanagement oder ähnlichem machen kann, habe ich beschlossen das Studium erstmal durchzuziehen :b Also macht wirklich das, was euch am meisten interessiert und nicht das wo es später vielleicht mehr Geld gibt!

 

Jetzt wüsche ich euch nur noch viel Erfolg im Studium und hoffe, dass ihr aus meinen Fehlern gelernt habt :)

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Eure Jana

Quer durch die Klausurphase

07. März 2014 | von

Hallo meine Lieben,

endlich, endlich, endlich habe ich unbegrenzte Freizeit und kann euch alles über die Klausurphase berichten (: Der Beitrag heute ist hauptsächlich für unsere zukünftigen Erstis nächstes Semester, denn ich glaube, wenn ich manche Dinge vorher gewusst hätte, hätte ich vielen ganz anders gemacht :’D Aber letztes Jahr gab es den Ersti-Blog leider noch nicht. Also ich habe mir überlegt euch einfach mal für jedes Fach zu sagen auf was es am meisten ankommt und wie die Klausuren aufgebaut sind, damit ihr auch von Anfang an wisst auf was ihr achten müsst (:

Sooooo fang ich mal beim einfachsten von unseren Fächern an.

Wirtschaft Aktuell

Dieses Fach besteht aus 4 Vorlesungen, wobei jede von einem anderen Professor gehalten wird und unterschiedliche Themen vorgestellt werden. Dieses Jahr waren das unter anderem z.B. Innovation oder experimentelle Wirtschaftsforschung. Danach kann sich jeder ein Thema aussuchen wozu es dann erst Übungen gibt, in denen man in Kleingruppen eine Präsentation zu unterschiedlichen Themengebieten vorbereitet. Ja genau ihr müsst am Ende eine Präsentation halten und schreibt in diesem Fach keine Klausur. Ich persönlich war am Anfang total geschockt, weil ich dachte wir müssen vor allen 200 Studenten vortragen, was jedoch zum Glück nicht der Fall war 😀 Vorgetragen wird nur vor der Übungsgruppe (ca. 30 Personen) und dem Übungsleiter. Mich hat das alles eher so an die Präsentationen in der Schule erinnert. Wie ihr euch am besten vorbereitet um gute Noten zu bekommen ? Die Vorlesungen sind echt nur dazu da, dass ihr euch entscheidet für welchen Bereich ihr euch interessiert, also kommt nicht auf die dumme Idee euch das Skript zusammenzufassen 😀 ja so hab ich das nämlich unnötigerweise gemacht. Sucht euch einfach ein Thema aus, dass euch gefällt und übt den Vortrag oft genug (: Etwas nervös sein und Karteikarten mitnehmen ist aber auch kein Problem, ihr müsst nicht alles in und auswendig können, denn es kommt auch sehr auf die inhaltliche Leistung und die Strukturierung des Vortrags an.

Mein Fazit: Alle hatten Spaß an der Sache und zumindest lag bei uns in der Gruppe der Notendurchschnitt bei 1,3 😀

Mathe A

matheZu Mathe kann ich nur sagen, wenn ihr nicht seit der 5. Klasse fünf in Mathe steht ist das alles kein Problem. Ich war wie gesagt immer gut in Mathe, hatte in der Schule, aber nur GK und Mathe nicht im ABI, wodurch ich einfach sooo viel vergessen habe. Ich wusste nicht mal mehr wie ne einfache Kurvendiskussion geht und musste mich halt nochmal ein bisschen mehr reinhängen als manch anderer. In Mathe war mein größtes Problem während des Semesters auch meine Einstellung. Alles was ich nicht verstanden habe wurde dann einfach mal verdrängt, die Übungen bekam ich dann irgendwann auch har nicht mehr alleine hin und saß meist nur da und habe einfach gar nichts gemacht. Dann musste ich mich in den Weihnachtsferien zusammenreißen und bin das erste mal alle Übungen mal selber durchgegangen, wofür ich eine Ferienwoche geopfert habe. Aber dann konnte ich es auch. Nach den matheeeFerien war es dann auch viel einfacher die neuen Sachen nachzuvollziehen. Ich fand die Klausur wirklich relativ einfach und nett gestellt, wobei trotzdem fast die hälfte durchgefallen ist. Das Problem ist aber auch, dass sich manche Menschen während der Klausuren einfach nicht konzentrieren können oder einfach zu wenig für Mathe gemacht haben. So als kleiner Tipp noch, holt euch von Anfang an diese beiden Bücher ( siehe Fotos). Das kleinere Buch ist ein Übungsbuch mit Lösungen zu euren Kleingruppenübungen und der Globalübung (: das ist einfach nur praktisch, weil ihr in den Übungen nie Lösungen zu den Aufgaben bekommt. Das große Buch dürft ihr mit in die Klausur nehmen und da stehen wirklich alle wichtigen Formeln drin und sogar Beispiele und Aufgaben mit Lösungen. Es kostet zwar 40 Euro, doch das Geld lohnt sich wirklich. Das kleinere ist mit 13 Euro noch relativ günstig und gibt’s nur in einer bestimmten Bibliothek, die ihr rechts neben dem Bild seht.

 

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Hallo Semesterferien – Tschüss Freizeit

24. Februar 2014 | von

Ja genau so ist es ! Seit Anfang Februar haben die Semesterferien angefangen und ihr glaubt wirklich, dass mich das freut ? So ist die Uni halt, lockt mit 1000 schönen Sachen … aber im Endeffekt läuft alles auf Gleiche hinaus. LERNEN, LERNEN, LERNEN. „Ihr habt zwei Monate Ferien“, haben sie alle gesagt, „… das Studentenleben ist wunderschön“, haben sie alle gesagt ? Und was ist ? 50% meiner ach so tollen Ferien entpuppten sich als Klausurphase und wenn man dann noch in einer Klausur durchfällt hat man das Glück den Rest seiner geliebten Freizeit auch noch der Uni zu widmen und ende März die Klausur nachzuschreiben. Naja ich beschwer mich mal nicht weiter, denn die meisten anderen Studiengänge schreiben über die ganzen „Ferien“ ihre Klausuren.

So gesehen ist die RWTH mit uns BWLern gnädig und lässt unsere Klausurphase pünktlich vor Karneval enden :) Das ist auch das Einzige, was mich motiviert noch bis Dienstag durchzuhalten, einfach der Gedanke an die Zeit nach dem Lernen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie das ist. Früher als ich noch zu Hause wohnte war immer irgendwer da, ich wusste schon fast gar nicht mehr, was alleine sein überhaupt bedeutet. Und jetzt sitze ich tagelang in meiner kleinen Wohnung und schweige die Wand an, da wird man als Mensch der eigentlich ununterbrochen redet irgendwann wahnsinnig 😀 Deshalb freu ich mich umso mehr nächste Woche endlich nochmal vor die Tür zu kommen.

So und jetzt brauche ich mal eure Hilfe .. wo genau kann man in Aachen am besten Karneval feiern ? (: Oder soll man besser direkt nach Köln fahren ? 😀

Und noch für alle zukünftigen Erstis unter meinen Lesern. Nächste Woche habe ich wie gesagt alle Klausuren hinter mir und somit auch endlich wieder etwas mehr Zeit für euch (: Dann gibs‘ ein paar Infos rund um die Klausurphase und Tipps, wie ihr diese halbwegs erfolgreich überstehen könnt :b

 

Bis nächste Woche <3

Jana

Juuuuuuuuhuuu ..

12. November 2013 | von

 

Es ist Wochenende ! Andere Menschen gehen feiern und ich liege mit ner dicken Erkältung im BettIMG_3971 und friere. Aber hier will und will es einfach nicht wärmer werden. :( Da hilft nur noch Heizung auf volle Power drehen, sich unter drei Kuscheldecken verkriechen und darauf hoffen, dass die ganze Wärme durch meine zwei Meter großen riesen Fenster nicht wieder flöten geht.

Da ich die ganze Zeit mit Naseputzen und vor mich hin husten beschäftigt war, bin ich außer um zur Uni zu kommen kaum vor die Tür gegangen. Naja, ist auch besser so, denn wer wandert schon freiwillig bei 24h Dauerregen durch die Gegend !? Daher hab ich überlegt euch einfach mal einen kleinen Überblick über mein Studienfach zu geben. (: Weiterlesen »

Wer wird Millionär?

22. Oktober 2013 | von

millionär„… Hoffentlich einer von Ihnen“, beteuert der Prof mit seinem niederländischen Akzent.
Es ist Mittwoch, 10:15 Uhr – zu früh am Morgen. Mittlerweile meine vierte Vorlesung – Lineare Algebra im Audimax. Konsequent steuere ich bei Betreten des größten Hörsaales meine Gruppe zu den vorderen Reihen. Empörtes Gemäkel meiner Freunde ignoriere ich und wünsche mir insgeheim auch lieber das Schauspiel der Mathematik von den hinteren billigeren Plätzen mitzuverfolgen.  Doch machen wir uns nichts vor, säßen wir in den hinteren Reihen, mutieren die vorderen Sitzreihen plötzlich zur Bühne und die Bühne samt Prof werden zu Statisten. Viel zu oft lehrte mich der Mathevorkurs, dass das alleinige beobachten von Kommilitonen desöfteren spannender ist, als den trockenen Humor manchen Professors zu ertragen.
Aus diesem Grund beugen wir uns in der dritte Reihe im linken Parkett über unsere Klapptische , fokussieren die projeziierten Power-Point-Folien und irgendwie wirkt der Raum plötzlich ganz klein, als wären nur wir und der Professor Dr. Koster anwesend, bis ich vergewissernd über die Schulter blicke und als Antwort etliche Augenpaare entgegenstarren.
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