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neuland: Der Erstsemester-Blog

Schlagwort: ‘Schlittschuhlaufen’

Maximale Eleganz beim Schlittschuhlaufen – Musikbunker-Petition!

29. Januar 2014 | von

Temperaturen um die 4°C, strahlender Sonnenschein und kein Schnee weit und breit – und das im Januar! Wer noch keine Lust auf Frühling hat schaut einfach in der Eissporthalle am Tivoli vorbei und dreht dort ein paar Runden in seinen Schlittschuhen – so wie ich letzte Woche. Dabei lag meine letzte Begegnung mit dem Eis gut fünf Jahre zurück, dementsprechend holprig waren meine ersten Gehversuche. Doch gut Ding will bekanntlich Weile haben und nach gefühlten zehn Minuten (vermutlich dauerte es noch länger) hatte auch ich meine erste Runde geschafft. Und das sogar ganz ohne Knochenbrüche oder sonstige Verletzungen! Angespornt vom ungeahnten Erfolg wurde ich dann auch wieder mutiger, und obwohl die ersten Runden eher an Schlittschuhstolpern als an Schlittschuhlaufen erinnerten, ging es steil bergauf – nicht zuletzt dank meiner Freundin, die das ganze doch ein wenig besser drauf hat als ich. So dauerte es nicht lange, bis ich zum ersten Mal mit voller Geschwindigkeit gegen die Bande klatschte (Bremsen war dann doch schwieriger als erwartet) und fortan in Ermangelung der richtigen Technik die altbewährte Ganzkörperbremse nutzte. Doch auch hieran kann man natürlich arbeiten – wenn es also so aussieht, als würde ich mich wild mit den Armen rudernd gleich auf die Kauleiste legen, dann liegt das nicht am mangelnden Gleichgewichtssinn, sondern daran, dass ich durch rhythmische Armbewegungen meinen Luftwiderstand erhöhen und Geschwindigkeit abbauen möchte. Zwischendurch ging es ab und an vom Eis, um Platz für die Eismaschine zu machen (gut, wenn man sich an das Anfeuern vom Uni-Cup erinnert, blöd, wenn keiner außer dir selbst mitmacht) und in die Pistenbar, die täglich mit Pommes lockt. Frisch gestärkt konnte es dann auch schon wieder weitergehen, und nach den ersten Stunden konnte man bei mir tatsächlich so etwas ähnliches wie Technik beobachten. Richtig bremsen kann ich bis heute zwar immer noch nicht, gechilltes Cruisen ohne allzuviel Armwedelei geht aber jetzt schon. Am Rest kann man arbeiten, Spaß gemacht hat es nämlich auf jeden Fall! Mit 6 Euro Eintritt zahlt man weniger als für einen Kinobesuch, wer keine Schlittschuhe hat legt nochmal 4 Euro für die Leihe drauf. Hin kommt man mit dem Öffentlichen Nahverkehr und Semesterticket kostenlos und einfach.

 

Übrigens: Wer in der Vorlesungsfreien Zeit seine Freundin oder seinen Freund überraschen möchte – geht doch einfach auch mal Schlittschuhlaufen! Es macht riesigen Spaß und unter der Woche dürfte auch nicht allzu viel los sein. Und die Ausrede „Ich kann das nicht!“ gilt ebenfalls nicht, ich hatte es nach ein paar Testrunden schließlich auch wieder drauf. 😉

 

Nicht vergessen: Die Musikbunker sind immer noch bedroht, eine Petition sammelt inzwischen Unterschriften gegen den Verkauf. Knapp 7.000 Unterstützer hat die Petition bereits gefunden, 20.000 werden benötigt. Gebt auch ihr den Musikbunkern eure Stimme! Hier gehts zur Petition.

 

Bis dann,

 

Alexander