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Cyber-Mobbing an Schulen

Archiv für Juni 2014

Artikel im Hamburger eLearning-Magazin

24. Juni 2014 | von

In der aktuellen Ausgabe des Hamburger eLearning-Magazins zum Thema „eLearning in der Erziehungswissenschaft“ ist auch ein Artikel von uns zu finden. Hierin stellen wir die Konzeption unseres Projekts vor.

Die gesamte Ausgabe mit vielen spannenden Beiträgen ist als Volltext frei verfügbar

 

Autor: Thorsten Junge

„Erst nachdenken, dann handeln“ – Fazit unseres zweiten Praxiseinsatzes

20. Juni 2014 | von

Auch heute ging es wieder frisch und fröhlich zu einem weiteren Projekttag an ein Aachener Gymnasium  – mit drei unserer Studierenden, unseren beiden Hilfskräften Kathrin und Sabrina sowie uns beiden als unterstützende Komponente.

Diesmal führten wir den Tag in einer 9. Klasse mit 19 Schülerinnen und Schülern durch. Da unsere Studierenden des ersten und zweiten Einsatzes eng zusammen gearbeitet haben, unterscheiden sich die einzelnen Konzepte nur in der Erstellung des Medienproduktes. So sorgte auch hier das Warm-Up zu ganz allgemeinen, aber auch Fragen zum Mediennutzungsverhalten für eine lockere Atmosphäre und für ein erstes Kennenlernen zwischen Schülerinnen und Schülern sowie dem Projektteam, da wir hier aktiv mitmachten. Mit der anschließenden „Placemat“-Methode und der Diskussion zu einzelnen Aspekten, hielten die einzelnen Gruppen ihr Wissen über das Thema Cybermobbing fest.

Der, bereits im letzten Eintrag, vorgestellte Film „Let’s fight it together“ sorgte danach für einen Reflexionsanstoß – es wurde deutlich, welche Auswirkungen permanent gemeine Nachrichten mit sich bringen. Bei der anschließenden „Ampelübung“ – eine Bewertungsübung – merkte man allerdings schnell, dass viele Situationen, aus denen Cybermobbing resultieren könnte, nicht kritisch genug eingeordnet wurden, was aber auch an dem starken Charakter einiger Schülerinnen und Schüler liegen könnte.

Nach einer 30minüten Pause ging es an die Erstellung der Medienprodukte – diesmal war die Aufgabe eine Fotostory zu erarbeiten, die sich mit der Thematik auseinandersetzt. Dabei standen den Schülerinnen und Schülern alle Freiheiten offen. Zunächst stellte die Fachlehrerin drei Gruppen zusammen, um Spannungen der einzelnen Charaktere zu vermeiden. Wie schon am ersten Projekttag brauchte auch hier jede Gruppe eine/n Schülerin oder Schüler, der entweder die Fotos macht oder im Nachhinein die Fotostory mit der „Comic App“ zusammenstellt. Beide Parteien erhielten dann eine Einführung in die Erstellung der Fotos und der App, während der Rest der Gruppe eine Geschichte entwickelte. Die praktische Durchführung lief sehr reibungslos und ohne zeitliche und technische Probleme, so dass wir am Ende drei fertige Produkte hatten. Die ausgedachten Geschichten hatten bei zwei Gruppen ein dramatisches Ende, was uns bewusst machte, dass alle Schülerinnen und Schüler hundertprozentig bei der Sache waren und sich in den letzten Stunden intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hatten. Während die Experten der „Comic App“ die Geschichte zusammensetzten, fertigten die restlichen Gruppenmitglieder ebenfalls Plakate zu den rechtlichen Konsequenzen der einzelnen Tatbestände von Cybermobbing an. Diese wurden dann in Kombination mit den Medienprodukten besprochen.

Plakatarbeit zum Thema Cybermobbing     Plakatarbeit zum Thema Cybermobbing    Plakatarbeit zum Thema Cybermobbing

In einem abschließenden Feedback erklärten uns die Schülerinnen und Schüler, dass sie heute vor allem drei Dinge gelernt haben, die ihnen bislang nicht wirklich bewusst waren:

  1. Die seelischen und gesellschaftlichen Folgen von Cybermobbing
  2. Die rechtlichen Folgen von Cybermobbing
  3. Die Tatsache, dass man vorher nachdenken sollte, bevor man etwas Schlimmes über jemanden sagt oder schreibt

Zusammengefasst können wir sagen, dass die 9. Klasse einen schönen, aber lehrreichen Projekttag hatte und nun wohl bewusster mit Cyber- und auch mit klassischem Mobbing umgehen wird.

Autoren: Christiane Rust und Thorsten Junge

Generalprobe geglückt!

18. Juni 2014 | von

Gestern haben wir im Rahmen unseres Projekts den ersten Praxiseinsatz an einer Schule erfolgreich gemeistert. Zwei Studierende von uns setzten das entwickelte Konzept um und leiteten den Projekttag, während wir begleitend und unterstützend zur Seite standen.

Zunächst hatten die beiden Studentinnen zwei Warm-Up-Übungen vorgesehen, damit die 34 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums einen Einstieg in die Thematik haben. Danach lieferte die Vorführung des Films „Let’s fight it together“ weitere Impulse für eine Diskussionsrunde mit den 8.-Klässlern. Der preisgekrönte Film wurde im Auftrag des Ministeriums für Kinder, Schulen und Familien in Großbritannien produziert und beschreibt in anschaulicher Weise einen fiktiven Cyber-Mobbing-Fall an einer britischen Schule. Dank der deutschen Untertitel, die von klicksafe hinzugefügt wurden, kann der Film auch an deutschen Schulen eingesetzt werden.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler einen hinreichenden Input zum Thema erhalten hatten, erhielten sie von uns iPads, um einen eigenen Kurzfilm zu drehen. Dank des guten Wetters diente der gesamte Schulhof als Kulisse. Alle Kleingruppen dachten sich spannende und passende Geschichten aus, die sie im Laufe des Vormittags umsetzten. Danach erfolgte mithilfe der App „iMovie“ eigenständig der Videoschnitt. Hier erwies sich die intuitive und leichte Bedienbarkeit der iPads als großer Vorteil, denn am Ende des Schultages konnten alle fünf Gruppen ihre Filme präsentieren.

Ergänzend zu den Filmen fand noch eine Diskussionsrunde mit den Kindern statt und die wesentlichen Ergebnisse wurden auf Plakaten festgehalten (siehe unten). In der abschließenden Runde bestätigten die Schülerinnen und Schüler unseren persönlichen Eindruck: der Projekttag und die Arbeit mit den iPads hatte ihnen großen Spaß gemacht, aber sie hatten gleichsam auch viel Neues über Cyber-Mobbing gelernt.

Nach der erfolgreich bewältigten Generalprobe sind wir nun auf die nächsten Projekttage an den Aachener Schulen gespannt.

Autoren: Thorsten Junge und Christiane Rust

Plakatarbeit zum Thema Cybermobbing Plakatarbeit zum Thema Cybermobbing Plakatarbeit zum Thema Cybermobbing Plakatarbeit zum Thema Cybermobbing Plakatarbeit zum Thema Cybermobbing

Vortrag zum Projekt auf dem JFMH14 am 14. Juni 2014 in Dresden: „Macht weiter mit der Präventionsarbeit gegen Cybermobbing! Das ist verdammt wichtig“

16. Juni 2014 | von

Mit diesen Worten schloss die Sessionmoderation unseren Vortrag auf dem diesjährigen JFMH in Dresden.

Das „Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung“ richtet sich in erster Linie an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit aktuellen Themen der Hochschullehre und der Medienforschung beschäftigen. Angesprochen sind Personen aus den Bereichen E-Learning und Medienpädagogik sowie Hochschul- und Mediendidaktik. Im Rahmen der Nachwuchstagung haben junge Forschende und Young Professionels die Möglichkeit, sich untereinander zu aktuellen Entwicklungen in den genannten Bereichen auszutauschen und eigene Forschungsprojekte vorzustellen.

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), der Sektion Medienpädagogik (DGfE) sowie der Fachgruppe E-Learning der Gesellschaft für Informatik (GI) fand die diesjährige Tagung vom 13.-14. Juni 2014 in Dresden statt. Unter der Leitung von Andrea Lißner und Marlen Dubrau (TU Dresden, Abteilung Medienstrategien) und dem Motto „Trendy, hip und cool: Auf dem Weg zu einer innovativen Hochschule?“ wurde gemeinsam diskutiert und erörtert, was Trends für die Hochschule, für Forschung und Lehre bedeuten und welche Herausforderungen und Chancen Trends für Institution, Lehrende sowie Studierende bieten.

Nach unserer doch recht langen Anreise von Aachen nach Dresden, konnten wir zumindest den letzten Teil der Tagung noch miterleben. Neben hochschuldidaktisch- und kulturwissenschaftlich-medienpädagogischen Beiträgen (u.a.: „Interdisziplinäre Fallstudien im virtuellen Raum – Implementierung innovativer, interaktiver Formate zur Förderung ganzheitlicher Ingenieurausbildung an der TU Bergakademie Freiberg“ oder „Trendthema Fachkulturen. Zum Umgang mit Fachkulturen in hochschuldidaktischer Weiterbildung und Beratung“) erhielten wir im letzten Slot erstmalig die Gelegenheit unser Projekt einem jungen Fachpublikum vorzustellen, um so neue Impulse zu erhalten. Entsprechend stellten wir zunächst die immer noch bestehende Problemlage des nicht selbstverständlichen Einsatzes von neuen Medien im Unterricht und dessen Gründe dar. Sowohl die Unsicherheit und Distanziertheit alter, junger und angehender Lehrkräfte, als auch die unzureichende Vorbereitung in der LehrerInnenbildung und die mangelnde technische Ausstattung in der Schule, sind als Ursache zu sehen.

Vortrag zum Projekt auf dem JFMH 2014

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung gehen mit den Ursachen konform, meinen aber auch, dass Lehrerinnen und Lehrer sich in ihrer Autorität gefährdet sehen könnten, wenn ihre technischen Kompetenzen gegenüber den Schülerinnen und Schülern weniger gut ausgeprägt sind und diese dann oftmals besser Bescheid wissen – als Konsequenz würden Lehrkräfte dann ganz auf digitale Medien verzichten. Ein anderer Impuls setzte auf das falsche Verständnis von „neuen Medien“- so würden eine Vielzahl von Lehrerinnen und Lehrern davon ausgehen, dass die digitalen, die klassischen Medien ersetzen sollen, großen persönlichen und finanziellen Aufwand bedeuten und somit eine distanzierte Haltung entwickeln würden. Allerdings würden momentan nur wenige verstehen, dass digitale Medien eine unterstützende und erleichternde Funktion im Schulunterricht einnehmen können.

So wird deutlich, dass wir sowohl die medientechnische, als auch die medienpädagogische und mediendidaktische Kompetenzvermittlung verstärken müssen. Wie bereits in den vorherigen Blogeinträgen erwähnt, setzt unser Projekt hier mit dem Fokus der Tabletnutzung auf der technischen und das „brennende“ Thema Cybermobbing auf der medienpädagogischen Seite an.

Mit der Frage, wie man beide Aspekte sinnvoll didaktisch miteinander kombinieren kann, werden unsere Studierenden bereits bestehende Präventionskonzepte unter besonderer Berücksichtigung unserer iPads weiterentwickeln und zusammen mit Schülerinnen und Schülern ein Medienprodukt (Film und Fotostory) entwickeln, um Reflektionsprozesse anzuregen sowie mehr für das Thema Cybermobbing zu sensibilisieren. In diesem Vorhaben bestärkten uns die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung und sprachen sich dafür aus, bitte mit dem Thema weiterzumachen, da hier aus medienpädagogischer Sicht noch viel Arbeit vor uns liegen würde.

Im weiteren Verlauf berichteten wir ausführlich über die Vorarbeiten, wie bspw.

  • die Anschaffung und Einrichtung der iPads
  • die Recherchearbeiten zu bereits bestehenden Präventionskonzepten (Unterrichtskonzepten)
  • die Selektion und Installation verschiedener Apps zur Erarbeitung eines Medienprodukts

oder auch über die seminarbegleitenden Arbeiten, wie bspw. über

  • den theoretischen Input der Studierenden zum Thema Cybermobbing
  • die Vermittlung der technischen Kompetenzen zum iPad und bestimmten Apps und die Entwicklung der Präventionskonzepte.

Den praxisorientierten Einsatz, der am 18. Juni startet, fiebern nicht nur wir, sondern auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des JFMH14 mit großer Spannung entgegen, die unsere Ergebnisse auf der Tagung in Augsburg „Digital vernetzt: Lernen heute“ (13. und 14. November 2014) erwarten.

Bis dahin werden wir die nächsten Monate mit den Auswertungen unserer Begleitevaluationen sowie dem Verfassen unsers Artikels für den Tagungsband des JFMH14 überbrücken 😉 Die letzten beiden Tage haben wir natürlich auch noch dazu genutzt, um Dresden kulturell und kulinarisch zu erkunden.

Wir danken Andrea Lißner und Marlen Dubrau für die tolle Organisation und der Möglichkeit unser Projekt präsentieren zu dürfen.

Weitere Informationen unter JFMH14

Autorin: Christiane Rust

Blocktermine – Vorbereitung der Konzepte und Projekttage

12. Juni 2014 | von

Zu Beginn des Semesters wurden die Studierenden in Kleingruppen eingeteilt, in denen sie später auch den Praxiseinsatz an den Schulen leiten werden. Bereits frühzeitig haben sie den Arbeitsauftrag bekommen, sich ein Konzept für den Projekttag zu überlegen. So entstanden unterschiedliche Konzepte und Schwerpunkte mit einer Einführung, einer Vertiefung mit iPad-Bezug und einer Festigung.

Damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv an ihren Konzepten arbeiten können, haben wir im Mai zwei Blocktermine an aufeinander folgenden Samstagen eingerichtet. Der kreative Prozess sollte keinen zeitlichen Beschränkungen unterliegen. In ihren Kleingruppen setzten sich die Studierenden mit den vorbereiteten Konzeptideen auseinander. Für die drei Bereiche mussten passende Übungen gefunden werden. Im gemeinschaftlichen Austausch wurden schnell Entscheidungen getroffen. Etliche Materialien lagen für die Übungen vor (u.a. von klicksafe – siehe vorheriger Blogeintrag).

In den Gruppen wurde intensiv über die möglichen Übungen diskutiert und beratschlagt, wie man sie am sinnvollsten miteinander kombinieren kann. Hierbei wurden mögliche Schwächen der Übungen besprochen und gemeinsam überlegt, wie man diese umgehen oder ihnen entgegenwirken kann. So wurden bspw. sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler gefunden, die die Mitarbeit an den Übungen verweigern oder bereits früher mit den Übungen fertig sind.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten in ihren Konzepten auch Übungen vorgesehen, in denen die Schülerinnen und Schüler vor der Kamera agieren sollen. Entweder ist vorgesehen, einen Kurzfilm zu drehen oder einen Fotoroman bzw. eine Comic-Story zu gestalten. Innerhalb der Gruppen haben unsere Studierenden darüber diskutiert, inwieweit die Schülerinnen und Schüler hierfür zu motivieren sind und mit welchen Hemmnissen zu rechnen sein könnte. Gemeinsam kamen sie zu dem Schluss, dass man bei diesem sensiblen Thema niemanden zwingen könne, als Darsteller mitzuwirken. Für jene Schülerinnen und Schüler, die sich nicht gerne fotografieren oder filmen lassen, mussten Alternativen entwickelt werden, bspw. können Szenen mit Playmobil-Figuren oder mit Masken dargestellt werden.

Die Diskussion und der Austausch mit den Gruppenmitgliedern machten deutlich, wie detailliert der Praxiseinsatz geplant werden muss. Bei Gruppenarbeiten muss bspw. im Vorfeld genau überlegt werden, wie groß die Gruppen sein sollen, damit man sinnvoll mit den iPads arbeiten kann. Jede Übung soll von einem Studierenden geleitet und moderiert werden, und es muss eine klare Einteilung geben, wer welchen Aufgabenbereich übernimmt. Dazu zählen u.a. auch, wer die Gruppeneinteilung übernimmt, wer beim Schneiden der Filme die technische Einweisung übernimmt oder wer bei der Ideenfindung und dem Dreh Hilfestellung gibt. Die Expertenrollen der Studierenden sollen demnach klar verteilt sein. Neben der didaktischen Planung mussten auch organisatorische und logistische Eventualitäten mit eingeplant werden: Beispielsweise müssen Termine für die Vorbesprechung mit den Schulen gefunden werden, des weiteren müssen Links zur Recherche für die Schülerinnen und Schüler vorbereitet werden und diverse Materialien sollten als Backup auf den iPads gespeichert werden, falls die entsprechende Schule über kein geeignetes WLAN verfügt.

Für die Vorbesprechung mit den Schulen sammelten wir zudem einige offene Fragen an, die bei der Vorbesprechung dringend geklärt werden müssen:

  • Sind wir an den Stundenrhythmus gebunden?/ Müssen wir die Pausen beachten?
  • Wie viel Zeit steht uns für den Projekttag zur Verfügung?
  • Dürfen die Schülerinnen und Schüler früher gehen, wenn der Projekttag früher als geplant endet?
  • Wie viele Schülerinnen und Schüler nehmen an dem Projekttag teil?
  • Wie alt sind die Schülerinnen und Schüler?
  • Welche räumlichen Gegebenheiten hat die Schule? Kann man diese ggf. für das Konzept umstellen?
  • Welche Utensilien stellt uns die Schule zur Verfügung?
  • Wo können die Schülerinnen und Schüler filmen bzw. fotografieren? Dürfen bspw. der Schulhof und die Aula genutzt werden?
  • Gibt es eine Website, auf der die Ergebnisse präsentiert werden sollen?
  • Gab es in der Klasse schon mal Mobbing?
  • Gibt es Kinder, auf die besondere Rücksicht genommen werden muss? (Kontext: Inklusion)
  • Dürfen die Kinder ihre Smartphones als Requisit nutzen?

Da die Studierenden einzelne Übungen z.T. jedoch abgeändert haben, mussten sie verschiedene Arbeitsblätter selbst neu erstellen. Nachdem die Studierenden ihre Konzepte fertiggestellt haben, sind sie für die anderen Gruppen in die Rolle der Schüler geschlüpft und haben somit gegenseitig ihre Arbeitsaufträge geprüft und ausgeführt. Dieser Probelauf erwies sich als sehr sinnvoll, da aus der Schülerperspektive vorher nicht bedachte Seiten der Übungen zum Vorschein kamen. Es wurde u.a. deutlich, dass es sinnvoll ist den Schülerinnen und Schülern vor dem Filmen einige Tipps und Tricks an die Hand zu geben, die das Ergebnis deutlich aufwerten.

Nach diesen sorgfältigen Vorbereitungen sehen wir den Praxiseinsätzen nun mit freudiger Erwartung entgegen und sind gespannt, wie sich die Tage in den Schulen gestalten werden.

Autoren: Thorsten Junge, Christiane Rust und Kathrin Reschke