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Cyber-Mobbing an Schulen

Kategorie: ‘Allgemein’

Ausblick – Sommersemester 2017

20. Januar 2017 | von

Das Wintersemester neigt sich langsam dem Ende entgegen und wir richten unseren Blick so langsam auf den Sommer. Nach unserer aktuellen Planung werden wir auch im Sommersemester unser Projektseminar anbieten können. Und somit finden im Sommer erneut verschiedene Projekttage an den Aachener Schulen statt. Konkrete Informationen werden wir zu gegebener Zeit an dieser Stelle veröffentlichen.

Personell wird es im Team einen Wechsel geben. Im neuen Durchgang wird unser neuer Kollege Falk Itzerodt aktiv ins Geschehen eingreifen. Durch seine Erfahrung als Lehrkraft wird er sicherlich noch spannende Impulse zur Weiter-Entwicklung liefern können.

Aachener Didaktiktag am 18. November 2016 – Jetzt anmelden!

10. Oktober 2016 | von

Am 18. November veranstaltet das FachdidaktikForum am Lehrerbildungszentrum der RWTH Aachen den dritten Aachener Didaktiktag, zu dem wir Sie sehr herzlich einladen.

Der Tag steht unter dem Motto „FutureLab: Schule der Zukunft gemeinsam gestalten“ und fokussiert dahingehend die Kooperation zwischen Schule und Hochschule.

Ziel ist es, die Chancen einer zukunftsorientierten Zusammenarbeit zwischen schulischer Praxis und universitärer Lehrerbildung durch einen regen Austausch von Wissen und Erfahrungen hervorzuheben sowie gemeinsam entsprechende Konzepte zu entwickeln, wie Wissen erlebbar und nachhaltig gestaltet werden kann.

Dazu werden in allgemeinen und fachspezifischen Workshops bereits bestehende Projekte und Ideen vorgestellt und gemeinsam konstruktiv diskutiert.

Hier finden Sie nähere Infos zu Programm und Anmeldung.

Zur besseren Planbarkeit bitten wir um Anmeldung bis 30. Oktober 2016. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Rückmeldung der Studierenden zum Projektseminar (SoSe 2016)

02. August 2016 | von

In dieser Woche fanden die letzten regulären Sitzungen unseres Projektseminars statt. Nachdem wir unsere Kursteilnehmer in den letzten Wochen in Kleingruppen bei den Projekttagen getroffen haben, kamen nun die Kurse wieder im klassischen Seminarsetting zusammen. Die letzte Sitzung nutzen wir dabei klassischerweise in beiden Kursen für einen Erfahrungsaustausch untereinander und ein abschließendes Feedback vonseiten der Studierenden.

Zunächst einmal berichteten alle Gruppen von ihren Erfahrungen. Hierbei wurden sowohl die positiven Dinge angesprochen, als auch Aspekte, die nach ihrer Einschätzung nicht gut geklappt haben. Für die anderen Studierenden war es dabei spannend, vom Verlauf in den anderen Gruppen zu hören. Es zeigten sich in beiden Bereichen durchaus Parallelen. So verwiesen viele Studierende auf den guten Kenntnisstand der Kinder. Sie waren durchaus überrascht, wie gut sich die Schülerinnen und Schüler bereits mit dem Thema Cybermobbing auskannten. Dementsprechend verliefen einzelne Übungen auch besser als erwartet. Lediglich in wenigen Klassen – die wir in diesem Jahr als Ausnahmefälle betrachten wollen – zeigten sich die Schülerinnen und Schüler schlecht informiert. In diesen Klassen zeigten sie aber auch generell ein etwas geringeres Leistungsvermögen und hier ergaben sich dann auch vereinzelt disziplinarische Probleme. Für die Studierenden war es generell eine Herausforderung, in manchen Situationen für die notwendige Konzentration und Aufmerksamkeit zu sorgen. Dies einmal zu erproben war eine gute Vorbereitungen auf den späteren Schuldienst. Und einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten für sich feststellen, dass ihnen im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern teilweise schwer fällt, „böse“ zu werden.

Eine weitere Herausforderung, die durchaus typisch für den Alltag einer Lehrkraft ist, ist die zeitliche Komponente. Viele Studierende benannten das Zeitmanagement als Feld, in dem sie noch einiges lernen mussten. Trotz sorgfältiger Planung fehlte es am Ende des Tages oftmals an der notwendigen Zeit, um eine Übung noch durchzuführen oder wie geplant zum Ende zu bringen.

Die Kooperation mit den Schulen hat insgesamt wieder gut funktioniert. Teilweise wurde jedoch von den Studierenden bemängelt, dass es schwierig war, mit den konkreten Ansprechpartnern zu kommunizieren. So gelang es nicht allen Gruppen, die im Vorfeld notwendigen Absprachen zu organisieren. Und wenn die zugewiesene Lehrkraft am Projekttag zu spät in der Schule erscheint, sodass man nicht wie geplant frühzeitig in den Raum gelangt, um aufzubauen, empfinden dies die Studierenden als unnötige Belastung. Die Mehrzahl unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer empfand die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer als zu zurückhaltend. Als angehende Lehrkräfte hätten sie sich einen stärkeren Austausch und mehr Rückmeldungen erhofft. Schließlich wollen sie ja von den Routiniers lernen. Auch wenn Einzelne hier großes Engagement zeigten, ist dies sicherlich ein Punkt, der auszubauen ist.

Die Zusammenarbeit innerhalb der Projektgruppe hat gut funktioniert. Dies betrifft sowohl die Absprachen im Vorfeld als auch die Durchführung des Projekttags. Einzelne Studierende stellten zufrieden fest, dass man sich innerhalb der Gruppe immer gut ausgeholfen habe. Dies gab den Studierenden während des Projekttages ein gutes Gefühl und steigerte auch ihre Sicherheit. Vielleicht sind Einige ja dadurch auf den Geschmack gekommen, später auch im Team-Teaching aktiv zu sein.

Der Projekttag löste vereinzelt auch Reflektionsprozesse bei den Studierenden aus. So gab es Klassen mit konkreten Cybermobbing-Vorfällen, über die wir (teilweise schon im Vorfeld) von den Lehrkräften informiert wurden. Hinsichtlich der betroffenen Schüler gab es dabei durchaus Überraschungen. So hätten unsere Studierenden eher auf andere Schüler als Betroffene getippt. Dies verdeutlicht, dass tatsächlich alle Kinder zum Cybermobbing-Opfer werden können. Die berichteten „Ursachen“ erschienen aus der Erwachsenenperspektive eher nichtig.

Über unsere Rolle als DozentIn äußerten sich die Studierenden nur am Rande. Insofern wurde nicht vertiefend darüber gesprochen, wie wir unsere Rolle als Betreuer/Coach/Beobachter ausgeübt haben und auch über unsere vereinzelten „Eingriffe“ wurde nicht weiter gesprochen. Offenkundig fokussierten die Studierenden abschließend eher auf ihre eigene Person und die Rolle der besuchten Schule.

Die folgende Auswahl an Statements zeigt, dass die Studierenden uns insgesamt wieder ein positives Feedback gegeben haben:

„Das Konzept ist interessant und eignet sich gut für die Praxis.“ Cybermobbing RWTH-Neuanfang

„Das ist Projekt interessant, ich würde es weiterempfehlen.“

„Ich habe viel über Cybermobbing gelernt.“

„Ich habe gemerkt, dass man offen bleiben muss für Gespräche mit den Schülern und neue jugendliche Erscheinungen, wie YouNow.“

„Der Projekttag war für mich hilfreich für die Schulpraxis. Aber man muss sich immer bemühen, die Zeit im Griff haben.“

„Endlich gab es im Studium mal einen Praxisbezug.“

„Der Dozent war lässig und hat während des Projekttags Ruhe ausgestrahlt. Das war eine gute Unterstützung.“

„Ich war anfangs etwas aufgeregt, aber wir hatten eine gute Anleitung seitens der Dozenten.“

„Die Einteilung der Schülergruppen hat bei uns der Klassensprecher gemacht, deshalb waren nur Jungen und Mädchen in den Gruppen. Wir mussten dann noch mal neu durchmischen, was bei einigen Kindern zu Grummeleien geführt hat. Aber das hat sich dann auch schnell gelegt und die Kinder haben wieder aktiv mitgemacht.“

„Der praktische Bezug war schön. So hat man auch gesehen, was man noch lernen muss.“

„Es hat mir gut gefallen, dass die Kinder so gut mitgemacht haben. Es waren tolle Schüler. Hoffentlich ist das später an meiner Schule auch so.“

„Es war schön, dass wir am Ende des Tages ein Feedback von den Schülern erhalten haben.“

„Für mich war die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Cybermobbing wichtig.“

„Die Organisation von der Dozentin im Vorfeld war sehr gut und wir wurden auch während des Projekttags gut unterstützt. Auch die bereitgestellten Materialien waren gut.“

Wir nehmen aus dem Feedback der Studierenden mit, dass wir die Absprachen im Vorfeld noch etwas verbessern müssen. Vielleicht ist es doch ratsam, Termine vor Ort zu vereinbaren. Aber eine Fortsetzung im nächsten Jahr steht für uns jetzt schon fest.   🙂

Autor: Thorsten Junge

Projekttage im Sommersemester 2016 – gut informierte SchülerInnen

05. Juli 2016 | von

Nachdem wir uns im Wintersemester eine Auszeit gegönnt haben, um uns anderen Projekten/Themen zuzuwenden, haben wir im Sommersemester 2016 erneut unser Projektseminar „Lehrer in der digitalen Welt“ mit der Unterstützung von Aachener Schulen 5 Projekttage zum Thema Cybermobbing dRollenspiel_Let's fight it togetherurchgeführt. Wie gewohnt haben unsere Lehramtsstudierenden unter unserer Anleitung hierfür ein Konzept entwickelt und sie waren entsprechend auch für die Absprachen mit unseren Kooperationspartnern sowie die konkrete Durchführung verantwortlich. Als Dozenten agierten wir unterstützend im Hintergrund.

Resümierend können wir feststellen, dass das Projekt weiterhin erfolgreich verläuft. An allen Schulen wurde uns das Gefühl vermittelt,
uns gerne wiederzusehen und wir wurden mehrfach gefragt, ob und inwieweit in den kommenden Semestern eine Fortsetzung möglich ist. Dies zeigt einerseits, dass wir mit unserem Konzept „richtig“ liegen, und andererseits scheint Cybermobbing weiterhin ein aktuelles Phänomen zu sein. In einigen Klassen, mit denen wir gearbeitet haben, gab es in der Vergangenheit auch schon entsprechende Vorfälle. Hoffentlich konnten wir einen Beitrag dazu leisten, dass dies in den folgenden Schuljahren nicht mehr vorkommt.

Bei der Arbeit mit den SchülerInnen ist deren umfassender Kenntnisstand zum Thema aufgefallen. Über die unterschiedlichen Arten des Cybermobbings, die möglichen Auswirkungen für die Opfer und die Unterschiede zum klassischen Mobbing konnten die Heranwachsenden ausführlich Auskunft geben. Lediglich mit den strafrechtlichen Konsequenzen für die Täter(gruppen) waren sie weniger informiert. Insofern war es gut, dass etliche Studierendengruppen dieses Thema auf der Agenda hatten. Den meisten gelang es dabei gut, die juristischen Paragraphen so zu präsentieren, dass sie für Kinder verständlich sind.

Neben einer rechtlichen Aufklärung und einer Mahnung vor den möglichen strafrechtlichen Konsequenzen war es allen Gruppen aber auch wichtig, die Empathie der SchülerInnen dahingehend zu fördern, dass sie sich in die Rolle des Opfers einfühlen können. Es geht ja vorrangig darum, zu verstehen, was man mit Beleidigungen im Internet, mit der Verbreitung von peinlichen Videos oder Bildern und der IMG_0485Verbreitung von Gerüchten bei den Betroffenen bewirkt. Als Diskussionsgrundlage zu diesem wichtigen Punkt haben alle Gruppen den Film „Let’s fight it together“ verwendet. Es hat sich erneut gezeigt, dass man mit einer guten Moderation – durchgeführt von den Studierenden – sehr viel aus diesem kurzen Videoclip ziehen kann. Er dient uns nicht nur als Vorbereitung für die Erstellung des Medienprodukts (fast alle Gruppen knüpften inhaltlich hieran an), sondern liefert auch viele Impulse für eine anregende Diskussion. Gleichzeitig müssen wir sagen, dass wir als Dozenten auf der Suche nach neuem Material sind, weil wir die Geschichte von Joe jetzt schon mehreren Semestern verwenden und sehr gut einen neuen Impuls gebrauchen könnten. 😉 Aber das ist eine Überlegung für das neue Semester.

Neben dem Film wurden auch verschiedene Übungen eingesetzt, um die Empathie zu fördern. In unseren Seminaren hatten wir vorab verschiedene Übungen präsentiert, auf die unsere Studierenden dann zurückgreifen konnten. Hinsichtlich der konkreten Umsetzung gab es dann individuelle Ausprägungen. Verwendet wurden u.a. die Barometer-Übung (Positionierung zu einem bestimmten Thema), das Ampelspiel (mit farbigen Karten wird die Bewertung von Cybermobbing-Situationen aufgezeigt), die Ballastübung (schwere Steine symbolisieren die emotionale Belastung aufseiten der Opfer) sowie in eigener Konzeptionierung eine Variante von 1-2-oder-3. Letzteres wurde leider vorab nicht mit uns abgesprochen, sodass wir im Vorfeld keinen positiven EiIMG_0483nfluss auf die Ausgestaltung nehmen konnten.

Eigentlich können wir auch in diesem Jahr wieder ein ähnliches Fazit ziehen wie in den vorangegangenen Projekttagen. Insgesamt war es ein effektiver Durchgang und das Meiste hat gut funktioniert. Wir haben viele kompetente Studierende erlebt. Die Kinder, die uns einen Tag erlebt haben, haben etwas bzw. Neues über das Thema Cybermobbing lernen können und wir haben Impulse für Reflektionsprozesse geliefert. Etliche Lehrkräfte waren an unserer Arbeit und an der Gestaltung des Projekttags interessiert. Vielleicht haben wir ja auch in dieser Richtung Impulse setzen können. Leider galt dies nicht für alle , die uns an den jeweiligen Tagen – zumindest für einzelne Stunden – zur Seite standen. Aber dies hängt vielleicht auch mit dem knappen Zeitbudget zusammen. Auch die Absprachen, die im Vorfeld notwendig sind, verliefen nicht in allen Fällen wie gewünscht. Teilweise fehlten uns wichtige Informationen oder es stand morgens kein Ansprechpartner zur Verfügung. Die Kommunikation in Schulen scheint mitunter etwas schwierig zu verlaufen oder es werden andere Kanäle als in der Hochschule verwendet. Wirklich erfreulich sind die Kontakte zu den Lehrerinnen und Lehrern, die mit großem Engagement bei der Sache sind und auch an der Lebenswelt der Kinder großes Interesse zeigen. Für unsere Studierenden ist es zudem immer hilfreich, am Ende des Tages von einem erfahrenen Kollegen ein Feedback zu bekommen.

Die Gestaltung und Durchführung eines kompletten Projekttags bietet den Studierenden umfassende Praxiserfahrungen, was nach unserer Einschätzung ein sehr wertvolles Element im Rahmen der Lehramtsausbildung darstellt. Die Rückmeldungen unserer TeilnehmerInnen zIMG_0481eigen auch, dass sie dies so wahrnehmen. So konnten einzelne Studierenden für sich feststellen, dass sie sich in der Rolle als Lehrkraft wohl fühlen. Zudem wurden sicherlich auch noch einmal Aspekte deutlich, an denen vor dem Schuleintritt zu arbeiten ist. Als erfahrene Dozenten machten wir erneut die Erfahrung, dass insbesondere die Gestaltung eines strukturierten Unterrichtsgesprächs eine komplexe Herausforderung darstellt. Es genügt nämlich nicht, „nur“ für die nötige Ruhe und eine konstruktive Arbeitsatmosphäre zu sorgen. Hinzu kommt die Aufgabe, passende und gut zu beantwortende Fragen zu formulieren und Impulse von den SchülerInnen adäquat aufzugreifen. Hier gab es mehrere Situationen, in denen spannende Aussagen der Heranwachsenden nicht aufgriffen wurden, um in einen vertiefenden Diskurs zu gelangen. Dies ist schade, weil somit Potenziale ungenutzt blieben. Gleichzeitig ist es geboten, sich in solchen Momenten als begleitender Dozent zurückzuhalten. Schließlich dient dieser Projekt auch der Erprobung, sodass es wenig sinnvoll erscheint, wenn man als Dozent wie ein behütender „Papa Schlumpf“ permanent eingreift und den Studierenden das Wort und somit die Regie entnimmt. Trotz entsprechender Vorsätze gelingt dies nicht durchgehend, was von einzelnen Studierenden auch kritisch zurückgemeldet wurde. Dieses Feedback ist wichtig, um auch die Rolle als Dozent/Coach zu reflektieren.

Wenn mIMG_0450an auf die angehenden Lehrkräfte fokussiert, so muss man ein gemischtes Fazit ziehen. Während viele TeilnehmerInnen eine sehr engagierte Mitarbeit zeigten und ihre Fähigkeit als Lehrperson anschaulich demonstrierten, wirkten einzelne Studierende weniger gut vorbereitet bzw. vereinzelt zeigte sich eine geringe Festigkeit als Lehrerpersönlichkeit. Eine gute Mitarbeit zeichnete sich bspw. dadurch aus, dass die Studierenden sich gut mit dem Thema auskannten und auch die iPads beherrschten. Mit den SchülerInnen hatten diese auch einen guten Kontakt und suchten ebenso den direkten Austausch mit ihnen. Demgegenüber absolvierten die eher unsicheren Studierenden ihren jeweiligen Part, um sich im weiteren Verlauf des Tages eher zurückzuziehen.

Eine Wahrnehmung bleibt weiterhin bestehen: es ist überaus faszinierend, mit welcher Selbstverständlichkeit die Kinder die Medienprodukte (Kurzfilm oder Fotogeschichte) erstellen. Mit den iPads gehen sie souverän, verantwortungsbewusst und zielorientiert um. Abgesehen von wenigen Gruppen, die am Ende mit der Zeit nicht ganz auskommen, können alle Schülergruppen am Ende des Tages ein respektables Ergebnis präsentieren. Vergegenwärtigt man sich die Kürze der Zeit, ist das überaus bemerkenswert!

„Intern“ hat uns gefreut, dass wir mit unserem neuen Team-Mitglied Falk Itzerodt einen weiteren Akteur bei den Projekttagen begrüßen konnten. Mit seiner Erfahrung als Lehrkraft kann er unsere Konzeption sicherlich noch bereichern.

Autor: Thorsten Junge


 

 

Erster Projekttag im Sommersemester 2016

06. Juni 2016 | von

In der letzten Woche haben wir den ersten Projekttag des neuen Durchgangs erfolgreich durchgeführt. Erneut hatte sich eine Studierendengruppe darauf vorbereitet, einen Schultag zum Thema „Cybermobbing“ zu gestalten. Im Mittelpunkt stand wie gewohnt die reflektierende Auseinandersetzung mit diesem Phänomen in Form eines Medienprodukts. Diesmal hatten sich die Studierenden dazu entschlossen, es den Schülerinnen und Schülern zu überlassen, was für ein Medienprodukt gestaltet werden sollte. Und so konnten diesmal am Ende des Tages zwei Kurzfilme und drei Foto-Geschichten präsentiert werden.

Insgesamt können wir auf einen gelungenen Tag zurückblicken. Die Studierenden haben als Team gut harmoniert, haben sich gegenseitig unterstützt und sich darum bemüht, die geplanten Zeiten einzuhalten. Die GymnasiastInnen haben sehr gut mitgearbeitet und zeigten sich vor allem in den Diskussionsrunden schon sehr reflektiert. Leider fehlte uns am Ende die Zeit, um noch länger mit den Heranwachsenden über die Lösungsansätze zu diskutieren, die in den Filmen und Fotogeschichten behandelt wurden.

In dieser Woche findet ein weiterer Projekt an einem Gymnasium statt. Wir dürfen gespannt sein, welche Themen und Lösungswege diesmal im Vordergrund stehen werden.

03_06_2016 IMG_0907 03_06_2016 IMG_0911Autor: Thorsten Junge

Sommersemester 2016

19. April 2016 | von

Das Sommersemester ist gestartet und wir konnten unsere Studierenden in beiden Projektseminaren begrüßen. Schon die erste Vorstellungsrunde hat uns gezeigt, dass das Thema „Cybermobbing“ für die angehenden Lehrkräfte von großer Bedeutung ist. Nur die wenigsten sind schon näher mit dem Thema vertraut, aber alle haben natürlich schon davon gehört – direkt betroffen waren zum Glück nur wenige.

In den nächsten Sitzungen werden wir uns nun zunächst den theoretischen Hintergrund erarbeiten, um uns dann alsbald den Präventionskonzepten zu widmen. Wir haben wieder die Zusagen von vier Aachener Schulen, die mit uns kooperieren werden. Somit können wir auch in diesem Sommer mehrere Projekttage realisieren.

Wir sind schon auf den Austausch mit den Studierenden und ihre Ideen zum Thema Cybermobbing gespannt!

Autoren: Thorsten Junge und Christiane Rust

Ein schönes Osterfest

27. März 2016 | von

Wir wünschen allen Beteiligten Frohe Ostern und schöne Restferien!

Bis Bald im neuen Semester!

Frohe Ostern

Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de

Die Anmeldung für unseren vierten Durchgang zum Thema Cybermobbing läuft

22. März 2016 | von

Noch bis zum 29. März 2016 können sich die Studierenden des Lehramts Master of Education in unseren Seminaren „Lehrer in der digitalen Welt“ anmelden. Wie bereits in den Jahren zuvor, möchten wir einen Präventions-Projekttag zum Thema Cybermobbing organisieren und unseren TeilnehmerInnen u.a. auch einen Einblick in den Praxisalltag ermöglichen.

Stoppt Cybermobbing an Schulen

Derweil sind wir dabei, alles Wichtige für unser Seminar vorzubereiten und mit unseren Kooperationsschulen Termine zu vereinbaren. Angedacht sind auch dieses Jahr wieder vier bis fünf Projekttage  – je nachdem wie hoch die Anzahl unserer Studierenden ist. Wir freuen uns auf rege Teilnahme!

Autoren: Christiane Rust & Thorsten Junge

Nach einer kreativen und produktiven Pause – auf in die vierte Runde „Projekttage zum Thema Cybermobbing“

14. Januar 2016 | von

Nach dem letzten Durchgang der Projekttage zum Thema Cybermobbing im Sommer 2015 haben wir das Projekt „Lehrer in der digitalen Welt“ ein Semester lang ruhen lassen. Die Gründe hierfür waren vielfältig. Zum einen brauchten wir Zeit, um unsere Datensätze in Ruhe auswerten zu können, zum anderen brauchten wir eine kreative Pause, um neue Impulse für die kommende Projektarbeit im medienpädagogischen Diskurs erhalten zu können. Auch stand das Rad im universitären Betrieb nicht still – neue Ideen und Projekte in anderen Bereichen wurden geboren und durchgeführt.

Doch nun ist es an der Zeit mit Frische sowie Stärke in eine neue Runde zu starten – im Sommersemester 2016 möchten wir in unseren, bereits vierten Durchlauf, gemeinsam mit unseren Studierenden im Master Lehramt, wieder Projekttage zum Thema Cybermobbing an Schulen in der Region anbieten – zurzeit laufen auch Gespräche mit einer Schule in Jülich. Die Organisation zur allgemeinen Terminfindung ist ebenso im vollen Gange. Sinnvoll wäre auch diesmal, die Projekttage kurz vor den Sommerferien zu legen – somit fassen wir den Zeitraum zwischen dem 1. Juni und dem 1. Juli 2016 ins Auge – ein große Auswahl, da uns diesmal auch keine Feiertage behindern werden.

Zeitraum der Projekttage
Insgesamt wird sich am Seminar- und Projektmanagement-Konzept, abgesehen von neuen Impulsen und Diskussionsansätzen nichts Wesentliches verändern. Ein zentrales Ziel ist aber die Umgestaltung der Projekttage an sich, denn zu ähnlich und starr waren die letzten Durchläufe – angedacht sind entsprechend u.a. neue bzw. andere Aufgaben für die SchülerInnen, die das Thema Cybermobbing ebenso beleuchten – im Fokus soll aber weiterhin das Erstellen eines Medienprodukts mit dem Tablet-PC (iPads) stehen.

Bis es soweit ist, werden wir uns mit der weiteren Organisation und Gestaltung des Seminarkonzeptes beschäftigen.

Auf Bald!

Autoren: Christiane Rust und Thorsten Junge

Frohe Weihnachten und Alles Gute für das neue Jahr

24. Dezember 2015 | von

Wir wünschen Ihnen/Euch ein besinnliches Weihnachtsfest

und alles Liebe, Glück, Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit für 2016!

Frohe Weihnachten