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Virtuelle Realität: Mehr als nur Spielerei und Entertainment

06. Juli 2018 | von

Auch in diesem Jahr spielte die Virtuelle Realität (VR) am 04. Juli 2018 die Hauptrolle bei der Veranstaltung „VR in industry“. Getreu dem Motto „Virtual sehen – real gehen“ ging es in eine neue Runde, Erkenntnisse aus Forschung, Wissenschaft und Industrie aus der Perspektive VR miteinander zu vereinen und in den direkten Austausch zu treten. Veranstaltet wird das Zusammentreffen von Forschung und Industrie jährlich von der TEMA Technologie Marketing AG Aachen und der Virtual Reality Group des IT Centers der RWTH Aachen University.

Am 04. Juli 2018 ging es somit darum, den nächsten Schritt in Richtung „neue Arbeitserlebnisse“ zu wagen. Im Vordergrund standen dabei Produktentwicklungsmöglichkeiten, neue Vertriebswege sowie das Training von Kunden und Mitarbeitenden.

 Mit einem Rahmenprogramm, das die Vielfalt der virtuellen Realität nicht besser darstellen könnte, zeigen sich Teilnehmer von namhaften Herstellern, die über Herausforderungen sprachen und Potenziale für die Zukunft aufzeigten. Dass es sich bei dem Thema Virtual Reality um mehr als nur bloßes Entertainment und eine Revolution in der Spielewelt handelt, zeigt auch die Involvierung der Rechtsexperten von Osborne und Clarke, die Rechtsfragen aus der Perspektive der Virtuellen Realität klärten.

Aber auch die Forschung und Wissenschaft wurde auf dem Kongresstag nicht außer Acht gelassen. So schickte die technische Hochschule Köln Prof. Dr. Arnulph Furhmann in die Räumlichkeiten der TEMA AG, um über „Realistic Material Appearance for VR and AR [Augmented Reality]“ zu referieren. Prof. Dr. André Hinkenjann vertrat dabei die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Den Höhepunkt des Aufeinandertreffens der Virtuellen Realität in der Industrie stellte jedoch die Keynote-Präsentation von Prof. Dr. rer. nat. Marc Erich Latoschik dar. Mit seinem Vortrag „From A(vatars) to Z(ero Latency)“ behandelte er Themen, die immersive Systeme für Therapie und Training sowie für Computerspiele sowie ernstzunehmende Applikationen abdecken. Der Vortrag stellt dabei potenzielle Herausforderungen sowie mögliche Lösungen dar, um glaubhafte Verkörperungen zu generieren bspw. wie lebensechte Avatare generiert und diese in real-time animiert werden können.

Abgerundet wurde der Tag durch ein Meet-up aus Slams und Kurzvorträgen von Start-ups aus ganz NRW.

Weitere Informationen zur Virtuellen Realität an der RWTH Aachen University finden Sie hier.



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