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IT Center

EUNIS 2019 – „Conduction of Exams: Analogous vs. Digital”

24. Juni 2019 | von

—ENGLISH VERSION BELOW—

Letzte Woche haben wir den ersten einer Reihe von Beiträgen vorgestellt, die das IT Center zur diesjährigen EUNIS-Konferenz beigetragen hat. Heute möchten wir mit einem Beitrag zu einem ähnlichen Thema fortfahren, der von einigen der gleichen Autoren geschrieben wurde, nämlich von Bastian Küppers, Thomas Eifert und Ulrik Schroeder. Die Arbeit konzentriert sich auf die Durchführung von digitalen Prüfungen und plädiert dafür, warum sie in Bezug auf Sicherheit und Praktikabilität nicht nur mit analogen Prüfungen gleichziehen, sondern diese sogar übertreffen können

Der Unterschied zwischen analogen und digitalen Prüfungen ist in der Vorbereitung und Bewertung nur gering. Beides geschieht in einer sicheren digitalen Umgebung, auf die die Studierenden keinen Zugriff haben. Es gibt jedoch einen größeren Unterschied in der Prüfungsdurchführung. Die Studierenden können digitale Prüfungen anders lösen und die Möglichkeiten zum Betrug sind größer. Gleichzeitig können in digitalen Untersuchungen weitergehende Maßnahmen gegen Betrug ergriffen werden, die aber bestimmte infrastrukturelle Voraussetzungen erfordern – weitere Einzelheiten dazu finden Sie im Beitrag vom vergangenen Montag. Mit diesen werden digitale Prüfungen möglicherweise sogar sicherer und zuverlässiger als analoge.

Ein weiterer Vorteil der digitalen gegenüber der analogen Prüfungen besteht darin, dass sie weniger direkte Interaktion der Prüfenden mit den Studierenden erfordern. Störungen, bspw. der Beaufsichtigung, analoger Prüfungen können auftreten, wenn die Studierenden mehr Papier benötigen, Fragen stellen wollen oder Prüfende eine Ankündigung machen möchten. Diese praktischen Einschränkungen werden bei der Durchführung digitaler Prüfung deutlich reduziert oder sogar vollständig beseitigt.

Zusammenfassend stellen unsere Kollegen fest, dass digitale Prüfungen mindestens so sicher sind wie analoge Prüfungen, wenn geeignete Maßnahmen gegen Betrug ergriffen werden. Ihre Vorteile überwiegen daher mögliche Nachteile.

Es wird bestimmt noch weitere Überlegungen und Entwicklungen zu diesem Thema geben, zu denen wir sicherlich wieder in berichten werden.

Übrigens finden Sie unsere Aktuelles-Meldung zur EUNIS hier. Vorbeischauen lohnt sich.

Verantwortlich für die Inhalte dieses Beitrags ist Sophia Teeuwen.

—ENGLISH VERSION—

Last week, we presented the first of a series of papers that the IT Center contributed to this year’s EUNIS conference. Today, we would like to continue with a paper on a similar topic that was written by some of the same authors, namely by Bastian Küppers, Thomas Eifert, and Ulrik Schroeder. The paper focuses on the conduction of digital exams and makes a case for why they not only match analogous exams in security and practicality but might even exceed them.

In terms of preparing and grading analogous and digital exams the difference is only slight. Both happen in a secure digital environment that students cannot access. However, there is a larger difference in exam conduction. Students might solve digital exams differently and the opportunity for cheating is larger. At the same time, more advanced anti-cheating measures can be taken in digital exams, though they require certain infrastructural prerequisites – more details about this in last week’s post. When these are applied, digital exams might actually be more securely and reliably conducted than analogous ones.

Another advantage of digital over analogous exams is that they require less direct interaction with examinees. Disruptions i.e. of the invigilation of analogous exams can occur when students need more paper, want to ask questions, or the examiner wants to make an announcement. These practical limitations are significantly reduced or even eliminated in digital exam conduction.

In summary, our colleagues argue that digital exams are at least as safe as analogous exam if appropriate anti-cheating measures are taken. Therefore, their advantages outweigh possible drawbacks.

There will certainly be further reflections and developments on this topic, on which we will certainly report on again.

Responsible for the content of this article is Sophia Teeuwen.

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