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Get Closer: Das IT Center – Nadine Halking

12. August 2019 | von

Am 25.06.2019 absolvierte Nadine Halking erfolgreich ihre letzte IHK Prüfung und darf sich jetzt Kauffrau für Dialogmarketing nennen. Dieser Prüfung gingen drei Jahre voller Erfahrungen voran. Genau zu diesen habe ich die frische Mitarbeiterin der Abteilung Service & Kommunikation befragt.

Nadine mit weiteren IT-Center-Auszubildenden vor dem Super C bei einem Projekt.
Nadine (2. v.l.) mit weiteren IT-Center-Auszubildenden vor dem Super C bei einem Projekt.

Warum hast du dich für die Ausbildung als Kauffrau für Dialogmarketing entschieden?

Den Ausbildungsberuf Kauffrau/Kaufmann für Dialogmarketing gibt es noch nicht allzu lange und war damit umso interessanter für mich. Gerade der Teil des Marketings in der Berufsbezeichnung hat mein Interesse besonders geweckt. Richtig vorstellen konnte ich mir jedoch nichts unter der Berufsbezeichnung, außer das wahrscheinlich viel Kundenkommunikation stattfinden wird, was ehrlich gesagt nicht zu meinen Stärken gehörte. Trotzdem war ich neugierig und wollte wissen, was sich hinter diesem Ausbildungsberuf verbirgt.

Was hat dich besonders daran gereizt, eine Ausbildung bei der RWTH Aachen zu beginnen?

Eine Ausbildung in der größten Ausbildungsstätte der Region zu absolvieren, reizt einen schon. Jeder kennt die RWTH und bei der Frage wo man arbeitet zu antworten, dass man an der größten Hochschule der Region arbeitet, macht einen selbst stolz. Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung bei der RWTH, muss man sich keine Sorgen machen, keinen Job zu finden. Vor drei Jahren habe ich definitiv die richtige Entscheidung getroffen, meine Ausbildung hier zu absolvieren.

Wann hast du dich beworben und wie hast du das Bewerbungsverfahren empfunden?

Ich habe mich relativ früh beworben- so gegen Ende des Jahres 2015 und das Bewerbungsverfahren fand ich gut. Der erste Test, den ich abgelegt habe, war für Büromanagement und Dialogmarketing, da gab es keine Trennungen. Nachdem ich die Ergebnisse erhalten habe, wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Was auch sehr gut verlief und sehr locker war- man ist also nicht so aufgeregt/ es herrschte keine starre Stimmung im Raum. Aus dem Grund fand ich es sehr gut.

Was waren deine typischen Aufgaben während der Ausbildung?

Gerade am Anfang: sehr viel Support. Vor Allem telefonisch und schriftlich. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr dann auch im direkten Kundenkontakt im so genannten Front Office. Gegen Ende der Ausbildung, kamen dann auch die Aufgabenschichten dazu. So musste ich nicht nur Support leisten, sondern auch Aufgaben wie z.B. das sozial Media Projekt bearbeiten.

Was machst du jetzt nach deiner Ausbildung? Unterscheiden sich deine jetzigen Aufgaben von denen in der Ausbildung?

Ich selber merke schon einen Unterschied. Man erhält verantwortungsvollere Aufgaben aber auch direkt mehr. Es ist nicht mehr so, dass man eine Aufgabe bekommt und wenn man fertig mit dieser ist, die Nächste sondern man bekommt einen Schwung an Aufgaben, woran man sich erst einmal gewöhnen muss. Dies ist nicht negativ nur eine große Umstellung.

Und wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus?

Also es kommt ganz drauf an. Wenn ich eine Supportschicht habe, mache ich den ganzen Tag Support. Nicht mehr im FOD, sondern nur telefonisch und schriftlich. Wenn ich jetzt aber eine Aufgabenschicht habe, erledige ich erst einmal die Aufgaben, die bis zu einem bestimmten Datum fertig sein müssen. Ansonsten kümmere ich mich auch um die Aufgaben, für die noch viel Zeit bleibt. Es ist aber auf jeden Fall immer etwas zu tun.

Hast du ein Beispiel für so eine Aufgabe?

Momentan befindet sich eine Aufgabe in den Entzügen-Ich kümmere mich um die Ressourcenplanung von Sabio. Da werde ich auch am 24.07 eine Präsentation auf der Managementrunde halten. Vorstellen werde ich da, wie das Ganze zu berechnen ist und wie die Aufteilung pro Abteilung ist.

Welche Eindrücke der drei Jahre sind dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Ich kann mich noch sehr gut an die ganzen Infoveranstaltungen am Anfang der Ausbildung erinnern. Man hatte den Eindruck, dass man niemals weiß, wen man bei welchen Fragen kontaktieren muss aber das kam zum Glück mit der Zeit. Man wurde seit dem ersten Tag an die Hand genommen.

Die IT Center internen Veranstaltungen fand und finde ich immer noch super. Besonders gut gefällt mir jedes Jahr das Oktoberfest.

Unterscheidet sich deiner Meinung nach die Ausbildung an der RWTH von Ausbildungen in anderen Betrieben?

Ja, definitiv. Bei einigen Betrieben bestand die Ausbildung daraus 8 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche zu telefonieren. Das wäre für mich keine wünschenswerte Ausbildung gewesen. Ich bin froh, dass dies an der RWTH anders gehandhabt wird. Zwar stand der Fokus auch auf der Kundenkommunikation jedoch gab es ebenfalls Abwechslung. Sei es ein Projekt, indem man mit eingebunden wurde oder dem Wechsel von telefonischem, schriftlichem und persönlichem Support. Während der Ausbildung Projektleiter eines eigenen Azubi-Projektes sein zu dürfen war in den anderen Betrieben keine Option. Ich hingegen durfte die Erfahrung machen und bin froh darum.

Welche Eigenschaften muss man deiner Meinung nach für diese Ausbildung mitbringen?

Ich denke sehr wichtige Eigenschaften sind es, Stressresistent, belastbar und offen für neue Aufgaben zu sein. Gerade im Support kann es mal stressig zugehen, da ist es nicht immer leicht einen kühlen Kopf zu bewahren und immer auf dem neusten Stand zu sein. Mit der Zeit lernt man jedoch wie mit solchen Situationen umzugehen ist. Offen für neue Aufgaben sollte man auf alle Fälle sein. In der Ausbildung bekommt man bereits viele anspruchsvolle Aufgaben, die vielleicht für einen selbst eine Nummer zu groß   erscheinen. Jedoch kann ich sagen, dass dies nie der Fall war, man wächst mit den Aufgaben und lernt einiges dazu.

Was würdest du ganz frischen Azubis mit auf den Weg geben?

Die Unsicherheit, die am Anfang jeder Ausbildung besteht, vergeht. Man hat tolle Leute die sich um einen kümmern und immer für jede Frage zur Verfügung stehen – auch wenn man zehn Mal die gleiche stellt. Die 3 Jahre gehen schnell rum, man sollte es genießen.  

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich für das interessante Interview und wünschen viel Erfolg für den weiteren Werdegang.

Verantwortlich für die Inhalte dieses Beitrags ist Johanna Klar.

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