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IT Center

Kategorie: ‘Admins’

36.410

06. Juni 2018 | von

Durchschnittlich 36.410 Nutzende haben die RWTHApp pro Tag im Jahr 2016/17 aktiv genutzt. Mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets, aber auch Laptops, sind für beinahe alle Studierende nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Dreh- und Angelpunkt für die Organisation des privaten Lebens bilden soziale Netzwerke und Apps. Darauf eingehend hat die RWTH 2013 eine eigene Software veröffentlicht: die RWTHApp.

Seitdem hat sich viel getan. Verschiedene Funktionen wurden weiterentwickelt und verfeinert, so wurde etwa das Quizz2Go, mit dem Studierende auch unterwegs ihr Wissen testen können, noch einmal verbessert. Auch die Direktfeedbackkanäle wurde komplett überarbeitet. Diese ermöglicht es den Studierenden nun nicht mehr nur, unmittelbar während einer Veranstaltung anonym Fragen zu stellen oder Feedback zu geben, sondern auch an Umfragen teilzunehmen, die anschließend in Echtzeit ausgewertet werden können.

Weitere Funktionen der App sind:

  • L²P-Lernräume anzeigen und Dateien herunterladen
  • Informationen zu angemeldeten Veranstaltungen (CAMPUS)
  • Mensaangebote
  • Universitätsbibliothek
  • Stundenplan
  • Notenübersicht

Auch für Mitarbeitenden und Besuchern der RWTH Aachen steht ein kleineres Funktionsspektrum zur Verfügung. Neben Hörsaal und Veranstaltungsinformationen können auch Mitarbeitende der RWTH Aachen gesucht werden. Kontakte lassen sich direkt aus der RWTHApp anrufen oder dienen als Ziel für die Navigationspp auf dem Smartphone.

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138

16. Mai 2018 | von

Hinter der Zahl 138 verbirgt sich die Anzahl der lokal an den Service „RWTH Single-Sign-On“ angebundenen Service-Provider der RWTH Aachen University.  Immer mehr Inhalte werden innerhalb der RWTH Aachen über Web-Anwendungen bereitgestellt. Dabei sind diese Anwendungen meist nur für definierte Benutzergruppen gedacht z. B. bei Online-Publikationen oder im Fall von Dokumentationssystemen.

Für die Zugriffskontrolle ist es also notwendig, eine Authentifizierung und Autorisierung der Nutzenden sicherzustellen. Dies erfolgt durch Shibboleth, einen Single-Sign-On Authentifizierungsdienst.

„RWTH Single-Sign-On“ hat Zugriff auf ausgewählte Daten des Identity Managements der RWTH Aachen. Daher kann einer Anwendung beispielsweise mitgeteilt werden, dass es sich bei der angemeldeten Person um einen Studierenden handelt.

Das IT Center betreibt den Service „RWTH Single-Sign-On“. Dieser basiert auf dem zentralen Shibboleth Dienst und stellt als lokale Föderation für die Authentifizierung von Nutzenden lokale Web-Anwendungen bereit. Neben lokal angeschlossenen Systemen (138) ist dieser Service Teil der Föderation des Deutschen Forschungsnetzes (DFN AAI) sowie dem internationalen Föderationsdienst eduGAIN.  Darüber lassen sich auch zahlreiche Dienste anderer Hochschulen (national und international) nutzen.

Aktuell wird der RWTH Single-Sign-On unter Anderem von folgenden Diensten zur Authentifizierung genutzt:

Um Zugang zu den angebotenen Diensten zu erhalten, müssen Sie im Identity Management registriert sein und über einen Campus-Office/Webdienste-Account verfügen. Zur Authentifizierung benötigen Sie Ihren Benutzernamen sowie das Kennwort für den Campus-Office/Webdienste-Account. Ihr Kennwort können Sie komfortabel im Selfservice ändern.

Tipps und weitere nützliche Informationen zum „RWTH Single-Sign-On“ erhalten Sie in unseren FAQs.

Allgemeine Informationen zum Dienst des IT Centers finden Sie hier.

10

09. Mai 2018 | von

Die RWTH setzt seit Anfang Juni 2007 als Spamfilter, Virenfilter und zur Spamerkennung für die gesamte Hochschule Appliances der Firma Ironport ein. Die Zahl 10, bzw. konkret 10%, steht für die Prozentzahl der E-Mails, die nach der Filterung übrig bleiben und an die Postfächer in der RWTH verteilt wird.

Das bedeutet, dass es sich bei ca. 90% der eingehenden E-Mails um SPAM, E-Mails von reputationsschwachen Absendern oder E-Mails an nicht gültige Empfänger handelt und diese direkt verworfen werden. Dadurch werden die Mailserver der Hochschule und die Mailboxen der Nutzer wesentlich entlastet.

Helfen Sie uns mit unsere SPAM-Filter zu verbessern und undurchlässiger zu machen, sollten Sie auffällige E-Mails erhalten, bitte leiten Sie diese als Anhang an die folgende Adresse weiter: spam@access.ironport.com

Die aktuellen Statistiken zur Spam- und Virenerkennung können Sie sich hier anschauen.

Nützliche Informationen zum Thema Phishing- und Spammails erhalten Sie hier.

Rosetta – eine Kooperation des Hochschulbibliothekszentrums NRW und der RWTH Aachen

03. November 2017 | von

Die Software

Rosetta ist eine Software der Firma ExLibris für die Langzeitarchivierung von Daten. Das bedeutet vor allem, dass sie neben den Standardfunktionen eines Archiv-Systems („bitstream-preservation“, regelmäßige Integritätstests, Reduplizierung, …) eine Format-Validierung bietet. Beim Ingest der Daten wird das Dateiformat genau bestimmt und dokumentiert. Dieses wird dann regelmäßig gegen eine zentral gepflegte Datenbank geprüft, die an die PRONOM-Datenbank angelehnt ist und Informationen über die Gültigkeit eines Formats enthält. Bei Bedarf können fehlende Formate auch lokal in Rosetta ergänzt werden. Wird bekannt oder absehbar, dass ein Dateiformat nicht mehr lesbar ist, warnt Rosetta den Besitzer/die Besitzerin der fraglichen Daten, der/die dann die Transformation in ein anderes Format anstoßen kann.

Das Projekt

Das Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz) mit Sitz in Köln ist ein zentraler Dienstleister für die Universitätsbibliotheken des Landes. Das hbz hat die Software Rosetta für Nordrhein-Westfalen lizensiert und betreibt eine zentrale Instanz.

In der Pilotphase gibt es drei Partner, mit denen unterschiedliche Use Cases getestet werden. Während der Fall der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) den „klassischen“ Anwendungsfall darstellt, soll in den Use Cases der Universitäten Köln und Aachen die Eignung des Systems für Forschungsdaten getestet werden.

Der Aachener Use Case

Im Aachener Use Case geht es um die Archivierung von großen Daten aus Simulationen zu kleinskaligen Turbulenzen. Auf Aachener Seite arbeiten in diesem Projekt das IT Center, die Universitätsbibliothek und als Datenlieferant das Institut für Technische Verbrennung (Prof. Pitsch) zusammen. Die Simulationen haben die Form von Kuben mit unterschiedlich großer Auflösung. Diese liegen als HDF5-Dateien mit einer Größe von 609 GB bis zu 7 TB vor. Da sie für den Austausch über das Netz und die Nachnutzung außerhalb von HPC-Systemen nicht handhabbar sind, werden die Kuben zusätzlich in Teile zerlegt, die eine minimale Größe von 1 GB haben. Im Nachnutzungsszenario können Forschende dann einen einzelnen Ausschnitt und bestimmte Zeitschritte anfordern.

Die Herausforderungen bestehen zum einen in der Konfiguration der Software für den eigenen Use Case, die die einliefernden Einrichtungen selbst vornehmen. Zum anderen ist das automatische Erstellen von Metadaten für die vielen Teildateien ein interessanter Testfall. Aufgrund der Größe der Daten ist aber auch deren Transfer nicht ganz einfach.

Tests mit einzelnen Dateien auf der Testinstanz des hbz waren bereits erfolgreich. Derzeit wird das Produktivsystem vorbereitet, auf dem dann im nächsten Schritt die automatisierte Verarbeitung von größeren Datenmengen getestet wird.