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IT Center

Kategorie: ‘Mitarbeitende’

Die Nutzung von MATLAB Lizenzen wird dank Single Sign On-Anbindung noch einfacher

22. Januar 2018 | von

Im Zusammenhang mit der international steigenden Vernetzung der Lehr- und Forschungsstrukturen kooperiert die RWTH Aachen University mit dem US-amerikanischen Unternehmen MathWorks. Um eine unmittelbare und automatisierte Lizenzierung von MathWorks-Produkten zu ermöglichen, wurde MathWorks an das RWTH Single Sign On angebunden. Die Freischaltung erfolgt am 31. Januar 2018.

Das Unternehmen MathWorks stellt für die RWTH Aachen University im Rahmen eines Campus-Vertrages die Software MATLAB bereit. Diese steht somit allen Studierenden und Angehörigen der RWTH Aachen University kostenlos im Software-Shop zur Verfügung.

Was ändert sich nun konkret für Sie als Anwender?

Sobald man eine MATLAB Lizenz im Software-Shop erworben hat, erhält man nicht mehr wie gewohnt einen Activation Key. Stattdessen wird mittels Anmeldung am Single Sign On der entsprechende RWTH-Status an MathWorks übermittelt und eine Verknüpfung hergestellt. An dieser Stelle kann man nun die eigene individuelle Lizenz für eine Lizenzperiode abrufen. Nach Ablauf der Lizenzperiode muss dieser Autorisierungsvorgang aktualisiert werden.

Weitere Informationen zu MATLAB und Anleitungen finden Sie unter:

http://www.matlab.rwth-aachen.de/

https://doc.itc.rwth-aachen.de/pages/viewpage.action?pageId=20054744

Wartungsarbeiten am Tickettool am 09. Januar 2018

05. Januar 2018 | von

Am Dienstag, den 09. Januar 2018 wird es aufgrund von umfangreichen Wartungsarbeiten zu Service-Einschränkungen kommen. Das Tickettool, mit dem das IT-ServiceDesk ankommende Anfragen bearbeitet, wird an diesem Tag gewartet und steht den Mitarbeitenden des IT Centers nicht zur Verfügung. In diesem Zusammenhang ist auch das Ticket-Portal des IT Centers an diesem Tag nicht erreichbar.

Infolge der Wartung ist die Bearbeitung aller Anfragen, die uns an diesem Tag erreichen bzw. die noch bearbeitet werden müssen, erst wieder am Folgetag, dem 10. Januar 2018, möglich. Ab diesem Zeitpunkt kann das IT-ServiceDesk Ihre Anfragen wieder bearbeiten, es kann jedoch bedingt durch die Wartung zu Verzögerungen im Bearbeitungsablauf kommen.

Trotz der Wartungsarbeiten ist das IT-ServiceDesk am 09. Januar telefonisch zwischen 07:30 und 18:00 Uhr für Sie erreichbar und steht Ihnen auch für den persönlichen Kontakt an den drei Standorten zur Verfügung. Bitte beachten Sie dazu unsere jeweiligen Öffnungszeiten. Über den Stand der Wartungsarbeiten können Sie sich auf der Seite zu aktuellen Störungsmeldungen informieren.

Ein kleiner Wegweiser zu unserem Druckservice

04. Januar 2018 | von

Sie haben ein Poster oder eine technische Zeichnung beim Druckservice des IT Centers bestellt und wollen Ihren Auftrag abholen?

Dann beachten Sie bitte, dass der Durchgang vom IT-ServiceDesk zum Druckservice aufgrund von baulichen Maßnahmen gesperrt ist und der Zugang daher momentan nur durch den Haupteingang des IT Centers möglich ist.

Den Haupteingang finden Sie am unteren Parkplatz am Seffenter Weg 23.

Nachdem Sie durch den Eingang des IT Centers gekommen sind, gehen Sie bitte am infoPoint vorbei und geradeaus durch bis zur schwarzen Treppe. Über diese gelangen Sie in die 1. Etage, in der sich zu Ihrer linken Seite eine große schwarze Tür befindet. Nach dem Betätigen der Klingel mit der Aufschrift „Druckservice“ öffnet Ihnen einer unserer Mitarbeitenden.

Sie haben montags bis freitags zwischen 09:00 und 13:00 Uhr die Möglichkeit, die Mitarbeitenden unseres Druckservice persönlich aufzusuchen. In dieser Zeit können Sie sich vor Ort beraten lassen, Poster abholen oder Aufträge abgeben. Weitere Informationen finden Sie in unserem Dokumentationsportal.

 

Alles Gute für 2018!

29. Dezember 2017 | von

Wir bedanken uns bei allen Nutzenden unserer IT-Dienste für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Auch im Jahr 2018 freuen wir uns, Ihnen bei Fragen und Problemen rund um unsere angebotenen Dienste zur Verfügung zu stehen.

An dieser Stelle möchten wir Sie auch noch einmal auf unsere angepassten Öffnungszeiten in der ersten Januarwoche hinweisen. Wir sind bis einschließlich dem 05.01.2018 nur an unserem Standort Seffenter Weg 23 erreichbar. Persönlicher Kontakt wird von 08:00 – 12:00 Uhr angeboten, telefonisch erreichen Sie uns von 08:00 – 16:00 Uhr und per Chat von 10:00 – 16:00 Uhr.

Weihnachten steht vor der Tür

21. Dezember 2017 | von

Aufgrund der Feiertagen ist das IT-ServiceDesk in den Weihnachtsferien nur eingeschränkt zu erreichen.

Unsere Standorte Wendlingweg 10 und SuperC sind ab dem 27.12.2017 bis einschließlich dem 05.01.2018 geschlossen.

An den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr ist das IT-ServiceDesk komplett geschlossen.

In der Zeit vom 27.12.2017 bis einschließlich 29.12.2017 und vom 02.01.2018 bis einschließlich 05.01.2018 wird in unserem Standort Seffenter Weg 23 persönlicher Kontakt von 08:00 – 12:00 Uhr angeboten. Zudem sind wir telefonisch von 08:00 – 16:00 Uhr für Sie erreichbar.

Unseren Chat Support erreichen Sie in den oben genannten Zeiträumen wie gewohnt von 10:00 – 16:00 Uhr.

Der Druckservice bleibt vom 27.12.2017 bis einschließlich 05.01.2018 geschlossen und der Laptop-Leihpool wird in dieser Zeit auch nicht zur Verfügung stehen.

Das IT Center wünscht Ihnen schöne und besinnliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

Benutzerfreundlichkeit steigern und einen Amazon-Gutschein mitnehmen

14. Dezember 2017 | von

Wir führen regelmäßig Nutzertests zur Weiterentwicklung unserer Dienste durch und freuen uns über Ihre Teilnahme! Als Dankeschön für Ihre Rückmeldung und Zeit erhalten Sie einen 10€ Amazon-Gutschein.

Welche Nutzergruppen können teilnehmen?

Sie können als Studierender oder Mitarbeitender der RWTH Aachen University, aber auch als externer Interessierter an dem Nutzertest teilnehmen. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen sind willkommen und können bei der Bewertung der Barrierefreiheit mitwirken.

Wie sieht ein Nutzertest im IT Center aus?

Der Nutzertest dauert 45 Minuten und umfasst eine Testung der Benutzerfreundlichkeit unserer IT-Anwendungen. Mit Hilfe des Tests können Verbesserungspotenziale identifiziert und unsere Anwendungen optimiert werden.

Innerhalb des Testzeitraums werden Sie verschiedene Aufgaben mit unseren Anwendungen lösen und im Anschluss Fragen zu unseren Beobachtungen beantworten sowie gerne zusätzlich Feedback abgeben.

Informationen zu unseren Nutzertests sowie das Anmeldeformular finden Sie hier:

www.itc.rwth-aachen.de/nutzertest

 

Object Storage – eine intelligente Form der Datenspeicherung

12. Dezember 2017 | von

Im wissenschaftlichen Alltag fallen in vielerlei Art Daten an. Die Organisation der Daten ist für viele Wissenschaftler/innen die Grundlage, die Nachvollziehbarkeit und Reproduktion Ihrer Ergebnisse zu gewährleisten. Einen großen Anteil an dieser Organisation hat an der RWTH Aachen die digitale Dokumentation von Daten auf einem der vielen unterschiedlichen, Use Case-angepassten Speichersysteme. Technisch unterscheidet man in der Betrachtung von IT-Infrastrukturen drei Speicherarchitekturen:

1) Die erste und für viele Menschen leichter zugängliche und vertraute Art ist das Datei-System (engl. „file system“), welches Dateien in hierarchischen Strukturen abbildet.

2) Datenblöcke (engl. Block storage) bietet im Gegensatz dazu eine Art der „blockweisen“ Speicherung von Daten, die eher technisch motiviert ist, um u.a. den Datenzugriff zu optimieren und den Datenfluss zu erhöhen.

3) Aufbauend auf den ersten Konzepten von Garth Gibson hat 1996 eine Forschergruppe an der Carnegie Mellon University den ersten Ansatz einer dritten Variante umgesetzt, die die Flexibilisierung von Daten in Form von Daten-Containern vorsah, um Schreib- und Lese-Zugriffe stärker zu abstrahieren. Howard Gobioff hat in einem weiteren Schritt durch die Zugriffskontrollen-Erweiterung (Access Level) die Grundlage für die spätere Entwicklung von Object Storage geschaffen.

Eines der gestalterischen Grundprinzipien von Object-Storage ist eine Schicht zur Abgrenzung der Daten von Ihren IT-Administratoren/innen und von Applikationen (Anwendungen). Folglich werden Daten als Objekte betrachtet anstatt als Datei oder in Blöcken. Objekte beinhalten zur Einhaltung dieser Prinzipien zusätzlich beschreibende Merkmale (sogenannte Metadaten), die zur Indizierung und Verwaltung genutzt werden können.

Das IT Center will als zentraler Dienstleister dieses Konzept mit Anwendungsfällen in einem Pilotbetrieb für die RWTH Aachen nutzbar machen. Die Handhabung und der Betrieb sollen dabei wirtschaftlich und leichtzugänglich für Ihre Einrichtungen und Partner/innen gestaltet werden. Deshalb hat sich aus den Infrastruktur-Verantwortlichen an der RWTH aus unterschiedlichen Kompetenzbereichen eine Projektgruppe gebildet, die eine schnelle, kosteneffieziente Bereitstellung einer solchen „Cloud“-Storage-Alternative ermöglichen soll.

Aktuell betreibt das IT Center OpenStack im Pilotbetrieb, um mit Hilfe von Automatisierungstools wie Puppet mehrere Szenarien einer Erstimplementierung von Objekt Storage an der RWTH zu simulieren. Die Evaluierung dieser Technologien und der Aufbau der Erstimplementierung geschieht in enger Zusammenarbeit mit Partnern des IT Center an den Universitäten in Duisburg-Essen und Dortmund, wo vergleichbare Installationen in Arbeit sind.

Die rasante Entwicklung im Storage-Bereich in den letzten 5 Jahren hat mit dazu beigetragen, dass Hardware Hersteller/innen und Software-Entwickler/innen in diesem Jahr die „cloudifizierung“ ausgerufen haben. Dafür erhalten sie Unterstützung von der unternehmensberatenden Industrie. Das IT Center ist sich daher sicher, dass die Schritte in diesem Jahr maßgeblich zur Weiterentwicklung der IT-Lösungen an der RWTH beitragen kann.

Weitere Information zu diesem Themenfeld sind unter folgenden Links zu finden:

OpenSource Object Storage Software – ceph

http://ceph.com/https://youtu.be/QBkH1g4DuKE

IT Trends 2017 – Capgemini

https://www.capgemini.com/de-de/wp-content/uploads/sites/5/2017/02/it-trends-studie-2017.pdf

Ten IT-enabled business trends for the decade ahead – mckinsey

https://www.mckinsey.com/industries/high-tech/our-insights/ten-it-enabled-business-trends-for-the-decade-ahead

Gartner’s Top 10 Strategic Technology Trends for 2017 – Gartner

https://www.gartner.com/smarterwithgartner/gartners-top-10-technology-trends-2017/

BCG Technology Advantage, October 2017 – BCG

https://www.bcg.com/publications/collections/technology-advantage-october-2017.aspx

Wikipedia

https://en.wikipedia.org/wiki/Object_storage

searchstorage

http://www.searchstorage.de/sonderbeitrag/Object-Storage-etabliert-sich-neben-traditionellem-Block-und-File

Glen K. Lockwood – HPC Perfomance Analyst

http://www.glennklockwood.com/

http://www.glennklockwood.com/data-intensive/storage/object-storage.html

OpenSource Object Storage Projekte

Ceph

http://ceph.com/

Multi-Cloud Object Storage

https://minio.io/

basho – RIAK S2

http://basho.com/products/riak-s2/

Die Aachener Beiträge zum DINI-Workshop

08. Dezember 2017 | von

Wie hier bereits angekündigt, fand am 27. und 28. November der 8. DINI/nestor-Workshop der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e. V. (DINI) in Stuttgart statt, bei dem das IT Center mit Beiträgen vertreten war.

Zusammen mit Ania López (UB Duisburg-Essen), Stephanie Rehwald (UB Duisburg-Essen), Stefan Stieglitz und Konstantin Wilms (Universität Duisburg-Essen, Abteilung für Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft) stellt Bela Brenger (IT Center, RWTH Aachen University) das UNEKE-Projekt sowie eine erste Version des Kriterienkatalogs zur Auswahl von Speicherlösungen auf Grundlage der in Interviews und Workshops erhobenen Bedarfe der Wissenschaftler/innen vor. Das Projekt reagiert auf die Forderung des Rates für Informationsinfrastrukturen, langfristig eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zu etablieren, die flächendeckend die Grundversorgung mit FDM-Speicherinfrastrukturen und -Services sicherstellt. Bisher bestehen neben gut ausgebauten Infrastrukturen einzelner Fach-Communities eine Vielzahl von Insellösungen an den Hochschulen für die Vorhaltung von Forschungsdaten. Interoperabilität sowie Migrierbarkeit sind zentrale Anforderungen beim Auf- und Ausbau institutioneller Speicherkonzepte, um die Anschlussfähigkeit an möglicherweise entstehende fachspezifische oder nationale Lösun­gen zu sichern.

Damit stehen Hochschulen bei der Implementierung ihrer Forschungsdateninfrastruktur vor der Entscheidung, ob auf dem Weg zur NFDI für die Speicherung von Forschungsdaten lokale Speicherstrukturen und Repositorien nötig sind oder bestehende externe Angebote genutzt werden können. Hierfür fehlen bisher objektive Kriterien. Das BMBF-geförderte Kooperationsprojekt UNEKE der Universität Duisburg-Essen und der RWTH Aachen entwickelt und evaluiert diese Kriterien und bettet diese in eine Roadmap ein, die sowohl die individuellen Rahmenbedingungen der Hochschulen als auch fachspezifische Bedarfe berücksichtigt.

Ebenfalls referierten Dominik Schmitz (Universitätsbibliothek, RWTH Aachen University) und Marius Politze (IT Center, RWTH Aachen University) über die Verknüpfung von Publikationen und Forschungsdaten in einem Invenio-basierten Repositorium. Die RWTH Aachen betreibt mit RWTH Publications ein Repositorium mit den Funktionen: Publikationsnachweis, Publikationsserver, Forschungsdatenveröffentlichung und Verknüpfung zwischen Publikationen und veröffentlichten oder archivierten Forschungsdaten. Das Repositorium basiert auf der am CERN entwickelten Repositoriumssoftware Invenio, die im Rahmen des Projekts join2 gemeinschaftlich mit den Helmholtz-Einrichtungen DESY Hamburg, DKFZ Heidelberg, GSI Darmstadt und Forschungszentrum Jülich erheblich weiter entwickelt wurde. Zentrale Elemente sind umfangreiche Importmöglichkeiten sowie die aufwändige Verknüpfung der erfassten Daten mit geeigneten Normdaten zu Personen, Instituten, Periodika und Projekten sowie der Datensätze untereinander. Die UB ist als Datenzentrum bei der TIB registriert und vergibt über diesen Weg DOIs für die im Repositorium veröffentlichten Volltexte und Forschungsdaten. Forschungsdaten werden aktuell vor allem im Kontext von Dissertationen mit veröffentlicht. Allerdings wird einer Veröffentlichung von Forschungsdaten an einer technischen Universität immer mit einer gewissen Reserviertheit begegnet und auch die EU-Projektförderung kennt gute Gründe, warum Daten ggf. nicht veröffentlicht werden können. Um den essentiell wichtigen Link zwischen Publikationen und den zugrundeliegenden Daten nicht zu verlieren, ist das Repositorium explizit darauf ausgelegt, Publikationen auch dann mit Daten verknüpfen zu können, wenn diese nicht veröffentlicht sind, sondern z.B. durch die Anwendung SimpleArchive im Archivsystem der RWTH gespeichert werden. Zudem besteht die bereits gerne genutzte Möglichkeit, im Repositorium Datensätze und Daten zu speichern, die nur für das jeweilige Institut zugänglich sind. Auf diese Weise ist eine verlässliche Dokumentationsumgebung entstanden, die die Verbindung zwischen Daten und Publikationen fokussiert und gleichzeitig Skalierungsmöglichkeiten für die vielen unterschiedlichen Anforderungen zum Grad der Zugänglichkeit von Informationen ermöglicht.  Das Repositorium ist Teil einer umfassenderen Service-orientierten Gesamtinfrastruktur für die Unterstützung von vielfältigen Forschungsdatenmanagementprozessen. Diese integrierte IT Landschaft nutzt Technologien wie Single Sign On und aufeinander abgestimmte und vernetzte User Interfaces um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern.

Es weihnachtet im IT Center

07. Dezember 2017 | von

Morgen kommen die Mitarbeitenden des IT Centers zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier zusammen und blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück.

Daher wird der Standort SuperC bis 12:00 Uhr und der Standort Wendling Weg 10 bis 15:00 Uhr geöffnet sein. Telefonisch und persönlich erreichen Sie die Mitarbeitenden des IT-ServiceDesk am Standort Seffenter Weg 23 bis 16:00 Uhr.

Ab Montag, den 11.12.2017 sind wir an allen Standorten wieder wie gewohnt erreichbar.

Wir wünschen Ihnen weiterhin eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.

Die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich – eine Kooperation zur Stärkung des Forschungsdatenmanagements

06. Dezember 2017 | von

Forschungsdaten zeichnen sich durch eine große Vielfalt an Datentypen und -formaten aus, die entsprechend jeweiliger Fachdisziplinen variieren können. Messergebnisse und Studienerhebungen gelten ebenso als Forschungsdaten wie Zellkulturen, Materialproben oder Dokumentationen archäologischer Funde. Zudem unterliegen diese Forschungsdaten einer breiten Streuung, die weit über den engen Kontext der Datengenerierung hinausreicht.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft empfiehlt daher den Forschungseinrichtungen, sich intensiv mit dem Thema des Forschungsdatenmanagements auseinanderzusetzen. In Anbetracht der stetig zunehmenden nationalen und internationalen Vernetzung verschiedener Forschungseinrichtungen ist das Management von Forschungsdaten ein Prozess, der idealerweise kooperativ vorangetrieben wird. Nur auf diesem Wege können Methoden und Verfahren zielführend implementiert werden, die eine langfristige Nachnutzbarkeit der Forschungsdaten gewährleisten. Auch die RWTH Aachen hat die Notwendigkeit erkannt, Policies, Datenkulturen sowie Strategien und IT-Infrastrukturen zum Forschungsdatenmanagement in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen zu erbringen.

Zur Etablierung eines institutionell vernetzten Forschungsdatenmanagements baut die RWTH Aachen existierende Kooperationen aus. Bereits im Rahmen der Jülich Aachen Research Alliance, kurz JARA, arbeitet die RWTH Aachen mit dem Forschungszentrum Jülich (FZ Jülich) in sechs Forschungssektionen zusammen. Diese institutionelle Infrastruktur wurde durch die Beteiligung des FZ Jülich in der Aachener Lenkungsgruppe des Forschungsdatenmanagementprojekts ausgebaut. Ziel war hier, Feedback durch einen etablierten Partner wie das FZ Jülich zu den bisherigen Resultaten des Forschungsdatenprojektes zu erhalten und zu prüfen, ob einrichtungsübergreifende Projekte möglich sind.

Aufgrund der von beiden Seiten als äußert positiv bewerteten Ergebnisse intensivieren die RWTH Aachen und das FZ Jülich diese Zusammenarbeit nun. So werden Möglichkeiten gemeinsamer IT-infrastruktureller Lösungen zu den Herausforderungen des Forschungsdatenmanagements eruiert oder entsprechende gemeinsame Forschungsanträge verfasst. Ebenfalls wurde nun ein Vertreter/eine Vertreterin der RWTH Aachen in die Projektlenkungsgruppe zum Forschungsdatenmanagement am FZ Jülich aufgenommen. Im Rahmen dieser Kooperation von RWTH Aachen und dem FZ Jülich können die Bündelung von Kompetenzen vorangetrieben, Synergien genutzt und Wissen vernetzt werden, um so weitere Erkenntnisse zum Forschungsdatenmanagement für die Zukunft zu gewinnen.