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IT Center

Das Uni-WLAN eduroam

02. November 2017 | von

Hallo liebe Studierende,

im dritten Teil unserer Blogserie stellen wir Ihnen heute eduroam (Education Roaming), das hochschulübergreifende WLAN vor.

Hierbei handelt es sich um eine Initiative, die Mitarbeitenden und Studierenden der teilnehmenden Universitäten einen Internetzugang im Hochschulbereich bereitstellt. Das heißt, Sie haben nicht nur WLAN an der RWTH Aachen University, sondern auch an den anderen teilnehmenden Standorten. Hier finden Sie eine Übersicht aller weltweit verfügbaren eduroam-Hotspots.

Um das eduroam nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst einmal Logindaten für das jeweilige Gerät generieren. Dies ist mit dem eduroam Gerätemanager möglich. Über den eduroam Gerätemanager können Sie zudem Ihre Zugangsdaten verwalten und bei Bedarf einzelne Passwörter zurücksetzen. Sollten Sie einmal Ihr Gerät verlieren, haben Sie auch die Möglichkeit die Zugangsdaten vollständig zu löschen. In einem vorherigen Blogbeitrag haben wir Video-Tutorials zum eduroam Gerätemanager bereitgestellt. Zudem finden Sie eine bebilderte Anleitung in unserem Dokumentationsportal zum Anlegen von Geräten.

Nachdem Sie Logindaten generiert haben, können Sie Ihr/e Gerät/e mit dem eduroam-Netz verbinden. Bei Apple-Geräten werden benötigte Zertifikate automatisch heruntergeladen, für alle anderen Geräte finden Sie hier die passenden Anleitungen.

Wenn Sie weitere Fragen zum eduroam haben, kommen Sie gerne auf uns zu oder hinterlassen Sie hier im Blog einen Kommentar.

Interessiert an VPN? Dann schauen Sie nächste Woche auf unserem Blog vorbei!

Das UNEKE-Projekt im Interview

30. Oktober 2017 | von

Frage: Guten Tag Herr Brenger, sie arbeiten für das IT Center der RWTH Aachen University im UNEKE-Projekt zum Forschungsdatenmanagement. Das ist ja zunächst ein recht kryptischer Name, unter dem man sich vielleicht spontan nichts vorstellen kann. Können Sie uns erklären, wie genau die Architektur des Projektes aussieht und, vor allem, womit es sich befasst?

Bela Brenger: Aber natürlich, sehr gern. UNEKE („Vom USB-Stick zur NFDI – Entwicklung eines Kriterien geleiteten Entscheidungsmodells für den Aufbau von Forschungsdateninfrastrukturen“) ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt zum Forschungsdatenmanagement. UNEKE adressiert die für Hochschulen zentrale strategische Fragestellung , ob auf dem Weg zur NFDI für die Speicherung von Forschungsdaten lokale Speicherstrukturen nötig sind oder bestehende externe Angebote genutzt werden können. Hier entwickelt UNEKE einen Kriterienkatalog, der eingebettet in eine Roadmap als Entscheidungsgrundlage für Hochschulen dienen soll.

Das Projekt ist im Juni diesen Jahres in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen und der Abteilung für Informatik und angewandte Kognitionswissenschaft der Universität Duisburg-Essen gestartet. Universitätsbibliothek und IT Center gelten als die wesentlichen Akteure im Bereich der Verwaltung und Speicherung von Forschungsdaten. Von ihnen werden im Rahmen von UNEKE die Anforderungen an Infrastrukturen zur Speicherung von Forschungsdaten ermittelt und evaluiert.

Frage: Ah, das ist interessant. Gerade dem Forschungsdatenmanagement widmen sich an der RWTH Aachen University ja unterschiedliche Einrichtungen, sodass das ihr Projekt hier sicher gut aufgehoben ist.

Ich habe gelesen, dass seit Oktober bereits Workshops im UNEKE-Projekt stattfinden. Was haben diese Workshops zum Ziel?

Bela Brenger: Grundlegend sollen die Workshops helfen, die Anforderungen verschiedener Forschungsdisziplinen und -kulturen differenziert abbilden zu können. Daher richten sie sich auch explizit an Forschende unterschiedlicher Fachrichtungen, wie die Naturwissenschaften und die Medizin, aber ebenso die Geistes- und Sozialwissenschaften und die Ingenieurwissenschaften.

Frage: Wie muss man sich das vorstellen? Was genau passiert in diesen Workshops?

Bela Brenger: Die Workshops sind in zwei Phasen unterteilt. In der ersten Phase können die Teilnehmenden in einer offenen Form die von ihnen wahrgenommenen Anforderungen und Herausforderungen beim Umgang mit Forschungsdaten artikulieren. Diese Antworten werden zunächst (in einem deskriptiven Sinne) festgehalten.

Ausgehend von diesen Antworten werden in der zweiten Phase mit den Teilnehmenden gezielte, das heißt vorstrukturierte Interviews geführt. Diese Interviews werden nach dem Workshop transkribiert und analysiert. Das heißt, die Antworten werden auf Gemeinsamkeiten und Differenzen und mit Blick auf den Kontext der wissenschaftlichen Disziplinen untersucht, sodass die rein deskriptive Ebene verlassen und die Ebene wissenschaftlicher Forschung betreten wird.

Frage: Das klingt vielversprechend und greift den in der empirischen Sozialforschung etablierten Mixed-Methods-Ansatz auf.

Wie lief es denn bisher?

Bela Brenger: Die ersten Workshops liefen ganz gut. Die Teilnehmenden waren sehr engagiert.

Frage: Die Frage ist vielleicht zu früh, aber dennoch: Lassen sich schon einige Ergebnisse in ihren Konturen am Horizont wahrnehmen?

Bela Brenger: Hmm, die Antwort fällt hier momentan gerade noch schwer. Grundlegend ist die Frage, ob sich Erkenntnis für die eine Fachdisziplin auf die anderen übertragen lassen. Weil sich die Gegenstandsbereiche der jeweiligen Forschung unterscheiden, kristallisiert sich heraus, dass in der einen Wissenschaft eher Anforderungen an die technische Infrastruktur, in der anderen eher Anforderungen an Datenschutz im Fokus der Forschenden stehen. Darauf muss das Forschungsdatenmanagement kontextsensibel reagieren.

Frage: Wie geht es nach den Workshops weiter?

Bela Brenger: Die Workshops stecken zunächst einen qualitativen Rahmen ab, innerhalb dessen es möglich sein wird zu beantworten, auf welche technische Infrastruktur bereits zurückgegriffen werden kann, um Forschungsdaten zu managen. Zugleich sollen aber auch Potentiale eruiert werden. Durch eine größere Umfrage soll dieser Rahmen dann quantitativ gefüllt werden. Es wird sich zeigen, ob die Workshops einen guten Rahmen zur Bedarfserhebung und Analyse eines größeren Kontexts liefern.

Frage: Dann noch viel Erfolg im Projekt und danke für das Interview.

Bela Brenger: Sehr gerne!

 

Das Interview führte Markus Baum.

Nutzung der E-Mail-Adresse der RWTH Aachen University

26. Oktober 2017 | von

Hallo liebe Studierende,

heute erwartet Sie der zweite Teil unsere Blogserie. Diesmal zum Thema E-Mail.

Das IT Center der RWTH Aachen University stellt eine zentrale E-Mail-Infrastruktur auf Basis von Exchange für die Hochschule, d.h. für Sie als Studierender, aber auch für Institute bereit. Mit Ihrer Immatrikulation an der RWTH Aachen University erhalten Sie automatisch eine E-Mail-Adresse. Diese Adresse wird im Zuge des Registrierungsprozesses für Sie angelegt und hat in der Regel die Form Vorname.Nachname@rwth-aachen.de.

Zugriff auf Ihre E-Mails

Sie haben die Möglichkeit Ihre E-Mails online über die RWTH Mail App abzurufen.

Bitte verwenden Sie als Benutzernamen <User-ID>@rwth-aachen.de (z.B. ab123456@rwth-aachen.de) und Ihr Kennwort, welches Sie im IdM Selfservice unter „Accounts und Kennwörter“ für Ihren RWTH Service-Account gesetzt haben.

Weitere Informationen zu den Funktionen der RWTH Mail App finden Sie in unserem Blogpost vom 18.08.2017.

Sie können Ihre E-Mail-Adresse auch in Ihren E-Mail-Client auf Ihrem Smartphone, Tablet, Laptop oder PC einbinden. Anleitungen für verschiedene E-Mail-Clients finden Sie in unserem Dokumentationsportal.

Wenn Sie eine Weiterleitung für Ihre @rwth-aachen.de-Adresse einrichten möchten, können Sie dies auch über den IdM Selfservice machen, wenn Sie auf „Accounts und Kennwörter“ gehen und dann auf „RWTH Service“ klicken. Unter Weiterleitung können Sie die gewünschte E-Mail-Adresse eintragen.

Phishing- und Spammails

Aus Sicherheitsgründen werden eingehende Mails auf Viren und SPAM überprüft und im Verdachtsfall mit ****SPAM**** gekennzeichnet. Sollte sich diese Kennzeichnung bestätigen oder ungekennzeichneter SPAM in Ihrem Postfach ankommen, senden Sie die entsprechende/n E-Mail/s bitte als Anhang an spam@access.ironport.com weiter.

E-Mail-Lifecycle

Ihre E-Mail-Adresse können Sie dank des E-Mail-Lifecycles Ihr Leben lang nutzen. Bitte beachten Sie hierzu die Bedingungen des Lifecycles.

In den FAQs für Anwender in unserem Dokumentationsportal finden Sie zu jeglichen Fragen rund um das Thema E-Mail passende Antworten.

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema E-Mail haben, kommen Sie gerne auf uns zu oder hinterlassen Sie hier im Blog einen Kommentar.

Interessiert an eduroam? Dann schauen Sie nächste Woche auf unserem Blog vorbei!

Wir unterstützen Ihr Forschungsdatenmanagement!

25. Oktober 2017 | von

Eine hochwertige und kundenorientierte Unterstützung des Forschungsdatenmanagements bedarf eines integrierten Supports. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Produkte und Dienstleistungen zum Forschungsdatenmanagement (Webtools oder Fortbildungen und Beratungen) nicht vom IT Center allein, sondern auch in Kooperation mit dem Dezernat 4.2 – Forschungsförderung und der Universitätsbibliothek erbracht werden.

Bereits seit Längerem beschäftigt sich das IT Center mit verteilten Supportstrukturen und einem integrierten Support-Modell. Ein Ergebnis hieraus ist, dass die RWTH ein einheitliches Service-Modell für das Forschungsdatenmanagement etabliert, in dem das IT-ServiceDesk als Single Point of Contact agiert (siehe Abbildung). Das IT-ServiceDesk ist daher ein integraler Bestandteil des Forschungsdatenmanagements.

Alle Anfragen zum Forschungsdatenmanagement werden über die E-Mail-Adresse servicedesk@rwth-aachen.de an das Tickettool helpLine weitergeleitet. Über das Tickettool gehen diese Anfragen zentral im IT-ServiceDesk ein, werden dort mittels des Tickettools klassifiziert und kategorisiert. Als Standard definierte Anfragen werden direkt vom IT-ServiceDesk beantwortet. Weitergehende Anfragen werden an die entsprechenden beteiligten Institutionen (die Universitätsbibliothek, das Dezernat 4.2 – Forschungsförderung oder die Fachabteilung des IT Centers) weitergeleitet, die ebenfalls mit dem Tickettool arbeiten. Dieses Vorgehen bedeutet, dass auf den bestehenden Supportstrukturen des IT-ServiceDesk aufgebaut wird. Der Vorteil ist, dass anfragende Einrichtungen nicht überlegen müssen, an wen sie sich wenden können. Zudem bleibt die Problemhistorie aufgrund des konstanten Mediums für alle Beteiligten nachvollziehbar.

Auf diesem Wege ist es möglich, den Prozess der Einführung von Unterstützungsmaßnahmen zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen mit einem umfassend zielführenden Support zu begleiten.

 

Identity Management – Dreh und Angelpunkt Ihrer Zugangsdaten

20. Oktober 2017 | von

Hallo liebe Studierende,

wie bereits in unserem Blog-Post letzte Woche angekündigt startet heute unsere Blogserie, in der wir Ihnen die einzelnen Dienste des IT Centers näher vorstellen.

Heute geht es los mit dem Identity Management (IdM), der zentralen Benutzerverwaltung der RWTH Aachen University.

Was ist das Identity Management eigentlich?

Das Identity Management der RWTH Aachen University unterstützt den gesamten Lebenszyklus Ihrer personenbezogenen Daten an der Hochschule. Dies beginnt bei der Registrierung an der RWTH Aachen University. Im Fall eines Rollenwechsels, beispielsweise dem Übergang vom Studierenden zum Mitarbeitenden, ändern sich Berechtigungen. Ähnlich verhält es sich mit dem Ausscheiden aus der Hochschule. In diesem Falle werden Ihnen Berechtigungen entzogen.

Das Identity Management ist also für die Bereitstellung und Verwaltung von Benutzerdaten zur Authentifizierung und Autorisierung zuständig.

Registrierung im Identity Management

Ihr erster Berührungspunkt mit dem Identity Management war bestimmt die Einlösung des ConnectMe Coupon-Codes. Im Verlauf des Verfahrens haben Sie Ihren Benutzernamen und ein initiales Passwort erhalten. Sollten Sie sich noch nicht registriert haben, finden Sie auf der folgenden Seite alle notwendigen Informationen. Fehlt Ihnen noch Ihr Coupon-Code, kommen Sie bitte bei uns vorbei und wir händigen Ihnen diesen gerne unter Vorlage Ihres Ausweises aus.

Der IdM Selfservice

Nach der Registrierung können Sie Ihre Daten im IdM Selfservice einsehen und bei Bedarf Ihre Adresse und Ihre Kontakt-E-Mail-Adresse ändern. Nach der erfolgreichen Datenübermittlung erhalten Sie zudem den Status „Student“, der Sie dazu berechtigt, IT-Dienste in Anspruch zu nehmen. Ausführliche Informationen über den IdM Selfservice finden Sie hier.

Sie haben im IdM Selfservice die Möglichkeit unter „BlueCard“ das Foto für Ihre BlueCard hochzuladen. Des Weiteren werden alle Accounts, die Sie zur Nutzung der verschiedenen studienrelevanten Dienste benötigen, unter „Accounts und Kennwörter“ angezeigt. In unserem Dokumentationsportal finden Sie eine Übersicht über die Accounts im Identity Management. Unter „Dienste“ finden Sie eine Übersicht der vom IT Center zur Verfügung gestellten Dienste mit Angaben zum berechtigten Personenkreis. Wenn Sie zusätzliche Accounts benötigen, beispielsweise zum Hochleistungsrechnen, können Sie „Accounts anlegen“ und den jeweiligen Account einrichten.

Sollten Sie einmal Ihren Benutzernamen und/oder Ihr Kennwort vergessen, können Sie entweder die PasswortReset-Anwendung im IdM Selfservice verwenden, bei uns persönlich ein neues Kennwort abholen oder ein neues Kennwort per Post anfordern. Hier finden Sie weitere Informationen zu den vier Möglichkeiten.

Wenn Sie weitere Fragen zum Identity Management haben, kommen Sie gerne auf uns zu oder hinterlassen Sie hier im Blog einen Kommentar.

Interessiert an E-Mail? Dann schauen Sie nächste Woche auf unserem Blog vorbei!

So identifizieren Sie ihre Forschungsergebnisse frühzeitig einfach und dauerhaft.

18. Oktober 2017 | von

Die langfristige und sichere Ablage von Forschungsdaten ist das Ziel einer guten wissenschaftlichen Praxis. Zu diesem Ziel gehört ebenso die Möglichkeit, die Daten dauerhaft nachnutzen und eindeutig referenzieren zu können. Persistent Identifier (kurz: PID) dienen diesem Ziel. In Form eines Codes stellen PIDs Informationen bereit, an welchem Ort (beispielsweise eine URL) die gesicherten Forschungsdaten zu finden sind. Optional kann zudem angegeben werden, zu welcher Forschungseinrichtung die Forschungsdaten gehören und von welchen Forschenden sie generiert wurden. Falls der Speicherort von Daten, z. B. nach der Migration eines Servers, verändert wird, kann der PID flexibel aktualisiert werden.

Um Forschenden die Sicherung und erneute Bereitstellung ihrer Daten zu erleichtern, nutzt die RWTH Aachen den von der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) bereitgestellten PID-Service. Dieser kooperativ erbrachte Service bietet die Möglichkeit, PIDs zu erstellen, sowie eine IT-Infrastruktur, die die dauerhafte Auflösung von PIDs gewährleistet.

Zugleich greift die RWTH Aachen auf bereits bestehende Dienste des IT Centers und der Universitätsbibliothek bei der Unterstützung im Umgang mit PIDs zurück. So können Forschende beispielsweise ihre im Backup-Portal gesicherten Daten mit den entsprechenden Angaben auf dem RWTH Publications-Server verknüpfen. Zudem unterstützt das IT Center in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek und dem Dezernat 4.0 „Forschung und Karriere“ Forschende beim Erzeugen und Editieren von PIDs mit einfach zu nutzenden Webanwendungen, die auf bereits vorhandenen Backup- und Archiv-Diensten basieren. Diese Anwendungen fügen sich in die bestehende IT-Infrastruktur des IT Centers und der Universitätsbibliothek ein und ermöglichen, Informationen über Forschungsdaten konsistent zwischen verschiedenen Systemen zu übermitteln. Die beteiligten Einrichtungen helfen zudem dabei, den PID-Service in die Anwendung der Forschenden zu integrieren, um ihren Forschungsdaten frühzeitig einen PID zuzuweisen. Informationen dazu finden Sie im Dokumentationsportal des IT Centers.

Forschungsdatenmanagement geht uns alle an!

17. Oktober 2017 | von

Im Rahmen des BMBF-Projekts UNEKE erarbeiten die RWTH Aachen und die Universität Duisburg-Essen kooperativ einen strategischen Ansatz, der den Bedarf hinsichtlich der Speicherinfrastruktur bei Forschungsdaten eruieren soll. Ausgehend von dem ermittelten Bedarf und den Rahmenbedingungen an den beiden beteiligten Universitäten soll eine allgemeine Entscheidungsgrundlage für Hochschulen entstehen, die sowohl die jeweilige Infrastruktur als auch den fach- und wissenschaftsspezifischen Bedarf berücksichtigt.

Hier sind wir auf IHRE Mithilfe angewiesen! Wir möchten Sie einladen, Ihre Bedarfe, Wünsche, aber auch Vorbehalte gegenüber dem Forschungsdatenmanagement aus ihrer fachwissenschaftlichen Sicht in unsere Workshops einzubringen.

Bitte melden Sie sich hier zu einem der folgenden Termine an, um Ihre Einschätzung zum Thema einzubringen und mehr über die aktuellen Entwicklungen im Forschungsdatenmanagement zu erfahren.

Ein Workshop dauert knapp 3 Stunden. Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein iPad sowie zwei Echo Dots verlost!

Das UNEKE-Projekt wurde von der Arbeitsgruppe Forschung und Entwicklung der Universitätsbibliothek, dem Lehrstuhl für Professionelle Kommunikation in sozialen Medien und dem IT Center der RWTH Aachen initiiert. Weitere Details finden Sie unter www.uneke.de. Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen der Projektkoordinator Herr Bela Brenger gerne zur Verfügung.

Die eigenen Daten langfristig sichern und bereitstellen? Kein Problem!

16. Oktober 2017 | von

Die Digitalisierung der Wissenschaft steigert die Möglichkeiten, Forschungsdaten zu bearbeiten, zu sichern und weltweit zur Verfügung zu stellen. Um die Potentiale der Digitalisierung vollends nutzen zu können, werden neue Verfahren und Methoden zur langfristigen und sicheren Nutzung wissenschaftlicher Ergebnisse an der RWTH Aachen University implementiert.

Für die effiziente und zielorientierte Umsetzung der Implementierung arbeiten das IT Center und die Universitätsbibliothek eng zusammen. Die Befähigung der Forschenden sowie der Angestellten aus Technik und Verwaltung, sicher mit den neuen Möglichkeiten umzugehen, stellt einen wesentlichen Bestandteil des Implementierungsprozesses dar. Daher bietet die RWTH Aachen University nicht nur Dienste zur Sicherung und -verarbeitung von Forschungsdaten, sondern ebenfalls ein umfassendes Weiterbildungsprogramm an. Das Themenspektrum reicht vom Erstellen von Datenplänen, über das Managen der eigenen Forschungsdaten und die datenbezogene Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe bis hin zum Archivieren und Publizieren von Forschungsdaten. Die in deutscher und teils in englischer Sprache verfügbaren Angebote stellen Einstiegs- sowie Vertiefungsmöglichkeiten dar, um die Vorteile der Digitalisierung umfassend zu nutzen.

Weitere Informationen sowie unterschiedliche Möglichkeiten, sich im Themenfeld des Forschungsdatenmanagements weiterzubilden, finden Sie auf der Seite zum Forschungsdatenmanagement und in der Veranstaltungsdatenbank zur Personalentwicklung der RWTH Aachen University. Individuelle Beratungs- oder Schulungstermine für Institute oder Arbeitsgruppen können gerne über das IT-ServiceDesk vereinbart werden.

Nutzerzufriedenheitsumfrage 2017 / User Satisfaction Survey 2017

12. Oktober 2017 | von

(english version below)

Es ist wieder soweit! Wir möchten von Ihnen erfahren, wie Sie unseren Support und unsere Dienste bewerten und wo Sie Verbesserungsmöglichkeiten sehen.

Im vergangenen Jahr haben wir uns sehr über Ihre zahlreichen Rückmeldungen gefreut. Als Ergebnis Ihrer Rückmeldungen haben sich schon einige Dinge verändert – unter anderem:

* Es wurde deutlich, dass einige unserer IT Dienste noch recht unbekannt sind. Daher wurde die Seite „Dienste“ im IdM Selfservice hinzugefügt: Sie bietet einen Überblick über die verschiedenen Dienste, für die Sie eine im IdM Selfservice verwaltete Zugriffsberechtigung benötigen sowie eine Beschreibung dieser. Außerdem wird dort erklärt, welche Personengruppen zur Nutzung welcher Dienste berechtigt sind. 

* Um die Bearbeitungsdauer der Tickets im 1st-Level-Support zu verkürzen, wurden Ticket-Koordinatoren eingeführt, die sich um eine effektive Verteilung der Tickets auf die Mitarbeitenden kümmern.

* Die Chat-Zeiten konnten, wie gewünscht, weiter ausgebaut werden.

Bitte unterstützen Sie uns auch dieses Jahr mit Ihrer Rückmeldung, damit wir unsere Dienste und unseren Support weiter verbessern und Sie davon profitieren können. Als Dankeschön verlosen wir auch in diesem Jahr unter den Teilnehmenden 15 x 15 € Gutscheine von Amazon.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme bis zum 30.11.2017 unter folgendem Link: www.itc.rwth-aachen.de/umfrage

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Warum Forschungsdatenmanagement?

11. Oktober 2017 | von

Stellen Sie sich vor, sie haben vor Jahren eine wissenschaftliche Arbeit abgeschlossen und diese sorgsam auf einem Datenträger gespeichert, den sie selbst nach vier Umzügen noch wiederfinden. Nun wollen Sie erneut auf ihre Ergebnisse zugreifen, um diese für weitere Arbeiten zu nutzen. Jedoch verfügt Ihr Notebook über kein Diskettenlaufwerk. Ihre Daten sind für Sie ad hoc nicht mehr nutzbar.

Das ist ein typisches Problem, mit dem sich Forschungsdatenmanagement beschäftigt. Forschungsdatenmanagement umfasst alle Methoden und Verfahren, die Forschende nutzen können, um Forschungsdaten langfristig zu sichern und zu nutzen. Ein erfolgreiches Forschungsdatenmanagement gewährleistet, dass während der Projektdauer und in der Zeit danach keine wertvollen Daten verloren gehen und schützt darüber hinaus Daten vor Missbrauch und Diebstahl. Durch das Forschungsdatenmanagement wird wissenschaftliches Arbeiten nachvollziehbar dokumentiert und es können Daten und Publikationen eindeutig den jeweiligen Forschenden zugeordnet werden. Dritte nehmen Forschungsleistung auf diesem Weg wahr, können darauf verweisen und eventuell für Kooperationen anfragen. Gutes Forschungsdatenmanagement erlaubt es, Daten über die eigentliche Projektlaufzeit auch für neue Vorhaben nutzbar zu machen. Gut archivierte Daten ermöglichen einen effizienten Zugriff auch unter veränderten Fragestellungen und führen zu neuen Projekten und Synergieeffekten.

Forschungsdatenmanagement kommt auch den Anforderungen öffentlicher Mittelgeber/innen entgegen. Diese erwarten zunehmend, dass Forschungsdaten frei zur Verfügung gestellt werden. Bei Anträgen für die Deutsche Forschungsgemeinschaft beispielsweise ist ein Datenmanagementplan mittlerweile unverzichtbar. Eine steigende Zahl von Verlagen erwartet, dass die zu einer Publikation gehörenden Daten mit eingereicht und den Lesenden frei zur Verfügung gestellt wird.

Sie merken sicherlich schon, dass Forschungsdatenmanagement ein Thema ist, an dem künftig niemand mehr vorbeikommen wird – weil es viele Vorteile bringt. Die RWTH Aachen University hat sich daher das Thema auf die Fahnen geschrieben und möchte Sie dabei unterstützen. Wir beantworten gerne Ihre Fragen und entwickeln fachspezifische Lösungen. Näheres erfahren Sie auf der Webseite des Forschungsdatenmanagements. Eine visuelle Untermalung dieser Beantwortung der Frage „Warum Forschungsdatenmanagement“ finden Sie hier.