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Logbuch Lehre

Adobe Connect für Webinare – Ein Erfahrungsbericht

19. August 2013 | von

Fortbildungsveranstaltungen bedeuten  einen hohen organisatorischen Aufwand. Umso mehr, wenn über verschiedene Länder verstreute Forscher zusammenkommen sollen.  Das Projekt „Forscher-Alumni“ der RWTH Aachen hat daher Webinare mit Adobe Connect als Vermittlungsformat ausprobiert – mit Erfolg.

Logo IdeenwettbewerbDas Projekt wurde 2011 im Ideenwettbewerb „Forscher-Alumni deutscher Universitäten“ der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Es zielt darauf ab,

– Informationsangebote zu Fördermöglichkeiten und Forschungsprojekten zu schaffen,
– interdisziplinäre Weiterbildungsangebote im Web 2.0  zu organisieren und
– Netzwerke zu fördern, um den Forscherinnen und Forscher eine Plattform zu bieten, über die sie die Öffentlichkeit über Wissenschaft und Forschung informieren und sich zugleich mit Fachkolleginnen und -kollegen austauschen können.

Zielgruppe des Projekts sind internationale Alumni, die in der Vergangenheit einen Forschungsaufenthalt an der RWTH durchgeführt haben und nun ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Ausland fortsetzen.

Screenshot Connect MeetingIm Rahmen der Weiterbildungsveranstaltungen des Projekts wurden im März und Juni die Kurse „Scientific Writing and Publishing“ und „Presentation Training for a Virtual Stage“ mit der Webconferencing-Software Adobe Connect versuchsweise als Webinare durchgeführt.

Ausgangspunkt waren zwei CiL-Schulungen zu Connect, in denen die Organisatorinnen lernten, wie man die Software bedient und worauf  bei Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen zu achten ist. Beim ersten Webinar „Scientific Writing“ mit dem Dozenten Dr. Frank Lauterbach von der Universität Göttingen assistierte zudem ein Mitarbeiter des CiL, um bei technischen Schwierigkeiten schnell helfen zu können.

Logo IdeenwettbewerbBesonders gefiel an den Webinaren die Möglichkeit, trotz der räumlichen Distanz die Chance zur interkulturellen und interdisziplinären Kommunikation und Interaktion nutzen zu können. Als hilfreich bei der Durchführung erwies sich die Rollenaufteilung zwischen Dozent und Moderatorin, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüsste und im begleitenden Textchat aufkommende Fragen und Kommentare im Blick behielt.

Verbesserungspotential zeigten Länge und Zeiteinteilung des Webinars. Zudem bietet es sich an, zukünftig die Abstimmungstools und Arbeitsräume von Adobe Connect methodisch zu integrieren, um kleinere Aufgaben bearbeiten zu lassen und so die Interaktivität zu erhöhen.

Die beiden Webinare dienten zunächst als Piloten. Die Nachfrage nach weiteren Webinaren ist jedoch hoch und das bisherige Feedback positiv. Über eine Fortführung wird derzeit verhandelt.



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