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Logbuch Lehre

Die Lernraumampel ist da!

28. Juli 2017 | von

8.00 Uhr morgens vor der Bibliothek. Bald öffnen sich die Türen, um lernwilligen Studierenden einen ruhigen Platz zum Arbeiten und Austauschen zu bieten. Wer später kommt, hat besonders in den bekanntesten Lernräumen oft das Nachsehen.

Mit dem neuesten Update bietet die RWTHApp nun eine hilfreiche Funktion, um bei diesem Problem Abhilfe zu schaffen. Ab sofort kann für jeden Lernraum die aktuelle Auslastung des Raums sowie eine Prognose für die nächsten 24 Stunden angezeigt werden.

Bevor man also vor Ort keinen Platz mehr bekommt, kann man bequem bereits auf dem Weg dorthin checken, ob noch Kapazitäten vorhanden sind und sich ggf. einen anderen Lernraum suchen. Auf der Lernraum-Karte der RWTHApp sind alle Lernräume der RWTH verzeichnet. Über die Freigabe deines Standortes kannst du auf einen Blick erkennen, wie viele Lernräume es in deiner Nähe gibt. Ist also dein Stammlernraum einmal belegt, kannst du einfach einen neuen in der Nähe aussuchen.

Wie funktioniert das Ganze? Durch die zunehmende Digitalisierung der Lerninhalte braucht die überwiegende Mehrheit der Studierenden ein Gerät mit Internetzugang. Über Handy, Laptop oder Tablet können sie sich hochschulweit über Eduroam einloggen. Die Zahl der Anmeldungen über einen Access Point in der Nähe eines Lernraums ist also ein Indikator dafür, wie viele Studierende diesen derzeit nutzen.

Allerdings müssen einige Faktoren miteinbezogen werden, z.B. die Tatsache, dass ein Studierender im Zweifelsfall nicht nur ein Endgerät besitzt oder dass einem Access Point häufig nicht ein bestimmter Lernraum zugeordnet werden kann, sondern mehrere – oder auch Vorlesungssäle, was das Ergebnis verfälschen kann. Dies muss alles analysiert und berücksichtigt werden.

Bei diesem Vorgehen werden keinerlei personenbezogene Daten übermittelt, lediglich die Anzahl der angemeldeten Geräte und Nutzer, welche aus statistischen Gründen bereits regelmäßig veröffentlicht werden. Hieraus kann nun berechnet werden, wie viele Geräte ein Studierender im Durchschnitt benutzt und dies kann in die Voraussage miteinbezogen werden. Es werden regelmäßig aktuelle Daten übermittelt und mit der Auslastung in der Vergangenheit verglichen, um eine stetig verbesserte Aussage treffen zu können. Auch die Fluktuationen in Vorlesungs- bzw. Klausurzeiten werden berücksichtigt. Wir hoffen, mit der Zeit immer genauere Voraussagen treffen zu können und sind dankbar für jedes Feedback zu diesem Thema.

Eine Antwort auf “Die Lernraumampel ist da!”

  1. Hallo Marius,

    ich wünschte meine Freundin hätte sowas auch. Ich habe vor kurzem meine Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen und ich ziehe bald nach Leipzig. Meine Freundin hat ihre Universität in Berlin und dort gibt es so etwas soweit ich mitbekommen habe leider nicht. Ich habe ihr vorhin dern Artikel gezeigt – welcher übrigens sehr schön geschrieben ist – und sie meinte dass sie sich so etwas auch wünscht. Das größte Problem in ihrer Bibliothek ist, dass sie nie einen Platz bekommt. Es sind die meisten Plätze mit einem PC von der Uni ausgestattet, jedoch gibt es auch einige die einfach nur einen Tisch und einen Stuhl biete, für Studierende die eben gerade nicht an den PC müssen oder ihren eigenen Laptop mitbringen. Mir ist aufgefallen, dass die meisten Studenten ein MacBook haben. Ich kann mir immer nicht ganz vorstellen, was der größte Vorteil bei einem MacBook sein soll. Klar die Tastatur ist einzigartig aber das reicht doch nicht aus um fast das doppelte zu bezahlen? Wie siehst du das? Und wäre es nicht Schlau jedem Schüler für die Bibliothek wie einen Einstechchip zu geben, sodass man genau tracken kann wie viele Besucher sich momenten in der Bibliothek befinden?



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