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Logbuch Lehre

Digitale Tools zur Transformation der Hochschullehre

25. Oktober 2017 | von

Petra Kern, zuständig für Projekte im Wissenschaftsmarketing, z.B. in der Beratung und Leitung einer Berufsakademie, Ulrich Kern, Professor für Design und Produktmanagement an der FH Südwestfalen, und Julian Unzner, wissenschaftlicher Angestellter an der FH Südwestfalen haben im Hochschulforum Digitalisierung einen Gastbeitrag über digitale Tools in der Hochschullehre verfasst und fünf Thesen vorgestellt, wie diese Tools von Dozenten sowie auch Studierenden im Rahmen einer digitalen Transformation implementiert werden können.

Während sich die institutionellen Strukturen von Hochschulen bereits grundlegend gewandelt haben, ist der eigentliche Kernprozess ihrer Lehre oft nahezu unverändert, denn Lehrformate, Methoden- und Medieneinsatz folgen einem altbewährten Muster. Die Beharrungskraft der Lehre hat gewiss ihre Berechtigung in wissenschaftlicher Unabhängigkeit. Allerdings erfordert die Integration des Digitalen in die Hochschullehre eine deutlich größere Dynamik, weshalb sich die deutschen Hochschulen in diesem Bereich eine höhere Flexibilität aneignen müssen, um tradierte Lehrpfade zu verlassen. Dabei gilt es als allgemein anerkannt, dass die digitale Herausforderung den Wettbewerb der Wissensgesellschaften erheblich prägen wird.

In einem Pilotprojekt hat Prof. Kern im Rahmen eines mehrsemestrigen Modulangebots an der FH Südwestfalen die Erfahrungen des Einsatzes von Tablet-Rechnern sowie 80 voreingestellten Apps für acht definierte Aufgabenbereiche beschrieben. Die Beiträge sind auf der Webseite von Prof. Ulrich Kern zu finden. Auch wenn es sich um ein Pilotprojekt mit experimentellem Charakter handelte, lassen sich einige grundlegende Schlussfolgerungen aus den Erfahrungen ableiten. Diese Thesen sowie den vollständigen Artikel können Sie auf der Webseite des Hochschulforums Digitalisierung nachlesen.



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