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Maike

Schreibtischpotatoe meets RWTH Gym

28. Januar 2015 | von

Ich hab’s gemacht! Nach fast vier Jahren in Aachen habe ich mich das erste Mal für ein Angebot des Hochschulsportzentrums angemeldet – und bin dann tatsächlich hingegangen. Um ungefähr zu erahnen, was das für  mich bedeutet, müsst ihr wissen: In der Schule war ich immer die mit der 3- in Sport; die, die immer bis zuletzt auf der Bank saß, wenn Mannschaften gewählt wurden; die, die als einzige bei den Bundesjugendspielen keine Siegerurkunde bekam; die… ihr wisst, was ich meine, oder?

Aus genau dem Grund war dann für mich mit Beginn der Studienzeit erstmal Schluss mit lustig. Um mein Gewicht zu halten genügte es schließlich völlig, wenn ich mich zu Fuß die sieben Hügel rauf- und runterquälte, auf denen Aachen erbaut wurde, statt den Bus zu nehmen. Wozu also noch mehr schwitzen? Mir ging es doch gut, auch ohne Sport.

Bis, ja bis…mein linkes Knie begann, ganz fies wehzutun. Und mein Orthopäde mit Blick auf meinen Rücken fragte, wie alt ich eigentlich schon wäre. Und die überflüssigen Pfunde aus den USA partout nicht von selbst verschwinden wollten.  Die drei Gründe zusammen haben mich dann dazu bewogen, mich doch mal etwas näher mit den Angeboten des Hochschulsportzentrums zu beschäftigen. Klar war: Mit einer Ballsportart wird das nichts, Bälle haben aus unerfindlichen Gründen Angst vor mir. Kontakthüpfen Fitness mit Musik war nach all den fiesen Kommentaren die ich darüber schon gemacht habe auch keine richtige Alternative 😉

Schließlich habRWTH_GYM_72_dpie ich mich für einen Einführungskurs im RWTH Gym entschieden. Diese Kurse müssen von allen belegt werden, die selbst noch keine Erfahrung mit Fitnesstraining an Geräten haben. Es gibt sechs Termine, einmal darf man fehlen; wer möchte, kann sich schon nach dem dritten Termin eine Dauerkarte kaufen. Mitbringen muss man außer einem Handtuch nicht viel, und mit einem Preis von 30 € ist es eine günstige Gelegenheit, in die Welt des Fitness-/Krafttrainings an Geräten hineinzuschnuppern.

Meine anfängliche Skepsis löste sich schnell auf: Zum Glück waren in meinem Anfängerkurs nicht nur Arnold Schwarzennegger Miniaturversionen, sondern auch ein paar normale Leute. Als ich beim PWC-Einstufungstest recht schnell aufgegeben hab, kamen keine blöden Sprüche, sondern viele hilfreiche Tipps. Klar: Mehr als 15-20 kg auf den Armen und 40-50 auf den Beinen stemm ich auch jetzt noch nicht. Oft ist es sogar deutlich weniger. Aber trotz höllischem Muskelkater am Tag danach begannen mir die Übungen nach einiger Zeit sogar Spaß zu machen.

Jetzt gibt es nur ein Problem: Seit letzter Woche ist der Kurs offiziell vorbei. Und jetzt müsste ich mir selber eine Karte kaufen und selbstständig trainieren. Nur…jetzt ist Klausurphase. Und eigentlich hab ich überhaupt keine Zeit für irgendwas…und überhaupt, so ein paar Wochen Pause haben doch noch niemandem geschadet…

Und ihr so? Wie vereinbart ihr Studium und Sport?

 

Eine Antwort zu “Schreibtischpotatoe meets RWTH Gym”

  1. M sagt:

    Gerade jetzt solltest du dir eine Dauerkarte besorgen. Ich habe letztes Semester mitten in der Klausurphase (wieder) angefangen und es war die beste Entscheidung, weil das Training einen super Ausgleich zum ständigem am Schreibtisch sitzen darstellt.

    Gruß von einem BWL-Kommilitonen 😉

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