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Markus

Laos in 10 Tagen..

21. Januar 2015 | von

Hallo zusammen,

entschuldigt, dass ich mich nun länger nicht mehr gemeldet habe. Hier in Laos ist Internet etwas anderes, mal ist es da, meist eher nicht und erinnert mich stark das alte 56K Modem zurück, mit dem ich als Kind das Internet erkunden durfte 😉
Mein Beitrag wird auch etwas kürzer, ich habe aber zahlreiche Bilder angehängt oder hoffe zumindest, dass dies nicht Stunden zum Hochladen benötigt 😉

Nachdem ich die Grenze übertreten habe (erste Bilder), ging es für mich auf ein sogenanntes Slow-Boat den Mekong herunter nach Luang Prabang. Glücklicherweise war das erste Boot zu voll, weshalb mein kompletter Bus ein eigenes bekam und sehr gut im Zwischenstopp, Pad Peng (oder so ähnlich) ankam. Am nächsten Tag ging es dann weiter mit dem Boot in die nun sehr gebirgige Landschaft nach Luang Prabang.
Zusammen also 2 Tage auf dem Mekong. Ziemlich beeindruckende Landschaft und eine Menge Spaß. Als Beleg dafür habe ich mal ein Hinweisschild der Regierung des Slowboats (Alkohol und Drogenkonsum) angehängt, neben welchen die Minibar der Bootsfamilie neben Bier auch Rum, Marihuana oder Opium bereitstellte… Das es Verrückte gab, die alles davon probiert haben brauche ich wohl nicht zu verdeutlichen… Achso, die Opferblumen vor dem alten LKW Motor, der unser Boot antrieb hatten durchaus ihren Sinn. Als fast Ingenieur hätte ich jede Wette eingegangen, das dieses stinkende, qualmende und ölende sich bewegende Etwas noch vor unserer Ankunft in die Luft geht… Also hatten wir wenigstens göttlichen Beistand.

In Luang Prabang gab es dann neben zahlreichen Tempeln und einer sehr beeindruckenden Berglandschaft auch eine Scooter-Fahrt ohne Tacho (wozu auch… Ich schätze das Bild habe ich mit etwa 30 km/h gemacht) und einen wunderbaren Wasserfall 😉
Achja, fast vergessen. Ein Tuk-Tuk-Unfall 😉 Auf dem Weg zum Guesthouse musste mein Tuk Tuk Fahrer rückwärts in einen neuen Toyota brettern 😉 Witzig war das der Besitzer weder aggressiv noch irgendwie geladen war. Ganz gelassen schlendert er aus einem Cafe heraus und sieht so aus als hätte man ihm gerade einen Blumenstrauß geschenkt. Laotische Gelassenheit…

Im nächsten Schritt sollte es dann für mich über eine Bergroute nach Vang Vieng gehen, der Party- und Aktivity-City in Laos. Neben einer blauen Lagune und einer unglaublich großen Höhle (hier nur die erste Halle in der Sonnenlicht vorhanden ist)
Natürlich habe ich auch das allseits bekannte Tubing erlebt 😉 Totaler Unfug. Man wird mit einem Tube im Tuk Tuk etwa 10 Kilometer aus der Stadt gefahren, geht dort zu Wasser (in einen kleineren Fluss) und in je etwa 300 Meter Abstand wartet am Ufer ein oder mehrere Laoten, die einem aus dem Tube helfen, um in der anliegenden Bar einen freien Shot zu genießen. Nachdem zu viele Menschen dabei umgekommen sind wurden dann 2011 die vorher 20 Bars auf nur 4 reduziert, was definitiv genug ist. Die meisten konnten in der vierten Bar nicht mehr stehen und wurden in Gemeinschaftsarbeit in ein Tuk Tuk verladen. Ne Mischung aus laotischem Fusel-Rum, Weed und Opium haut scheinbar die härtesten Party-Gänger um. Aber naja, Verständnis dafür brauche ich ja zum Glück nicht haben 😉
Ich konnte nach der vierten Bar noch eine sehr gemütliche 1 1/2 Stunden Fahrt auf dem Fluss zurück in die Stadt genießen 😉

Weiter ging es via local Bus (der deutlich besser aussah als ich es erwartet hatte) nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Ich hab mal nur ein paar Bilder von kommunistischen Prunkbauten, die auf Grund der unvorstellbaren Armut hier nicht wirklich beeindruckend sind. In Summe trotzdem eine schöne Stadt, die ich morgen noch mit dem Scooter erkunden werde und dann am Freitag leider zurück nach Korea fliege. Am Montag geht’s dann auch schon wieder nach Deutschland, womit meine Reise wohl zu Ende geht.
Den Rest des Semesters werde ich aber versuchen euch noch all meine Notizen zum Studiendasein und zu Korea niederzuschreiben, was bisher leider untergegangen ist ;(

Beste Grüße
Markus

PS: Entschuldigt die teilweise grausige Anordnung der Bilder aber irgendwie kriege ich das mit dieser RWTH Gammel Applikation nicht besser hin.
PPS: Was in meinem Reiseblog jetzt ein bisschen untergegangen ist, sind die Eindrücke von Menschen und der Bevölkerung die ich kennengelernt habe. Ich werde versuche dazu evtl. noch einen längeren Beitrag zu verfassen um auch die Nicht-Touri Eindrücke niederzuschreiben.


 

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