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Max

Schlagwort: ‘Jom Kippur’

Semesterferien

21. Oktober 2015 | von

Wenn die vorlesungsfreie Zeit im Sommersemester sich als besonders lang herausstellt, dann bieten sich viele Möglichkeiten. Für mich hieß es dieses Mal, den Rucksack packen und über Athen in den nahen Osten zu fliegen. Was wäre denn ein Studium ohne kulturellen Austausch und Erfahrungen?

In Athen besuchte ich eine Freundin und Ihre Familie und nach drei Tagen voller Gyros, Spaziergänge und Strand ging der Flieger nach Tel Aviv.

Akropolis Athen

Die Akropolis

Im jüdischen Kalender fallen oftmals etliche hohe Feiertage in die Monate September und Oktober. So auch dieses Mal: ich verbrachte den höchsten Feiertag „Jom Kippur“, den Tag der Versöhnung, in Tel Aviv. Besonders für die gläubigen Juden ist dieser Feiertag extrem wichtig. Sie fasten 25 Stunden und verbringen ihre Zeit in den Synagogen oder beim Studium religiöser Texte. Das ganze Land Israel ruht, öffentlicher und privater Verkehr stehen still, Geschäfte haben geschlossen; nur notwendige Aufgaben wie die Krankenrettung und Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit sind gestattet.

Im Umkehrschluss bedeutet das: keine Kraftfahrzeuge auf den Straßen, dafür umso mehr flanierende Menschen, Radfahrer, Skateboarder und Jogger.

Mein persönliches Highlight in Tel Aviv war der leerstehende Ayalon Highway, auf dem ich mich spontan einigen kreativen Köpfen anschloss, einen menschlichen Peace-Schriftzug auf dem Highway zu schaffen.

(Ich bin rechts unten im A) (Credit: Shlomi Levi)

(Ich bin rechts unten im A) (Credit: Shlomi Levi)

Man beachte auch die Drohne links oben im Foto.

Die Reise ging weiter über Jerusalem und Eilat bis nach Jordanien, wo ich mir die Ruinen von Petra anschauen konnte. Von dort fuhr ich über Amman in die palästinensischen Gebiete nach Ramallah, wo ich diesen Eintrag schrieb.

Bis zum nächsten Mal!