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Raphael

Welcome to the Winter Wonderland!

25. November 2015 | von

Schon bevor ich in Madison angekommen bin wurde mir aus sicheren Quellen gesagt, dass es kalt wird und viel schneit! Ab Anfang November, spätestens! Die Wintersachen aus Deutschland solle ich erst gar nicht mitnehmen, würde eh nichts helfen und nur Platz im Koffer wegnehmen!

Daher habe ich mich direkt nach meiner Ankunft mit einer mega dicken Jacke eingedeckt und seit Anfang November also auf den Winter gewartet. Die ersten zwei Wochen war davon gar nichts zu sehen, teilweise waren es sogar bis zu 20 Grad Celsius! Aber letzten Freitag war es dann endlich soweit. Es waren 20 Grad Fahrenheit (also -7° Celsius) sowie ein „Snowstorm“ mit bis zu 20 Zentimeter Schnee angesagt. In der Stadt wurden teilweise Vorkehrungen getroffen und bereits ein bisschen gestreut. Von dem „Snowstorm“ hat man zunächst nichts wirklich gesehen, bis es dann angefangen hat, ein wenig zu schneien.
Am nächsten Morgen bot sich jedoch folgender Blick aus meinem Fenster:
First Snow

Es hatte also doch „etwas“ geschneit. Witzig zu sehen war aber, dass man auch hier, ähnlich wie in Deutschland, vom ersten Schnee immer „überrumpelt“ wird (so erzählte es auch eine Kommilitonin). Eine Woche ist es bekannt, dass es schneien wird und dann „Ups, gar nicht mit gerechnet. Salzvorräte sind alle.“ (oder so ähnlich). Wenn du dich also das nächste Mal in Deutschland ärgerst, wenn die Stadt im Dezember vom Schnee komplett überrascht wird: Es ist in anderen Ländern nicht unbedingt viel besser! (nur ein kleines bisschen).
Nichts desto trotz war der Blick auf den See ein Traum:
Verschneiter James Madison Park

Nach einer schönen Laufrunde sind wir nachmittags zum Lasertag – viele kennen dies bestimmt (spätestens seit Barney in „How I met your Mother“) und haben es bereits selbst einmal gespielt. Ich war aber noch Lasertag-Jungfrau.
Für die, dies es nicht kennen, eine kurze Erläuterung: Wie es der Name bereits sagt, hat es irgendwas mit Laser zu tun. Genauer gesagt bekommt man „Lasergewehre“ in die Hand gedrückt und muss damit seine Gegenüber in einem relativ dunklen Gelände voller Kisten, Trucks und Türme treffen. Dabei trägt jeder Spieler eine Weste sowie ein Stirnband, welches die Strahlung des Gewehrs im Falle eines Treffers erkennt. Das sieht dann so aus:
Lasertag

Wurde man zwei mal getroffen, so ist man „gestorben“, das Gewehr funktioniert nicht mehr und die Weste fängt wie wild an zu blinken und zu piepen, damit auch ja für alle erkennbar ist, das man gerade getroffen wurde. Dann muss man zurück zur Basis laufen, sich dort wieder „aufladen“, die Weste hört auf zu blinken und zu piepen, das Gewehr wird entriegelt und weiter geht’s!
Wir waren bei iCombat, eine riesige Kette für Lasertag. Cool war hier, dass die Gewehre eine kleine Druckkapsel hatten und man beim Schießen einen kleinen Rückstoß verspürt hat.
Die erste Runde bei mir war eine gefühlte Katastrophe: Ein Schritt aus unserer Basis und auf einmal blinke und piepe ich wie ein hässlicher Weihnachtsschmuck. Das direkt drei Mal nacheinander! Ich war total überfordert 😀 Doch nach dem uns der Pro aus unserem Team (der bereits seine fünfte Runde des Tages (!)) gespielt hat, uns ein Paar Tipps gegeben hat, habe ich auch ein Paar Leute getroffen und war am Ende immerhin 17. von 33. Das ganze war ein gigantischer Spaß und wird auch definitiv wiederholt! Solltest du das noch nicht gemacht haben, dann am besten direkt morgen nachholen! 🙂

Bis nächste Woche!

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