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Raphael

MOvember

11. Dezember 2015 | von

Oberlippenbart, Schnäuzer, Schnurrbart, Schnörres, Moustache oder einfach Mo – viele Begriffe für den kleinen Balken über der Lippe.

Der November ist, wie es einige vermutlich kennen, der Monat, in dem sich viele Männer weltweit genau diesen Balken überm Mund wachsen lassen und aus dem November einen MOvember machen. Hintergedanke der Aktion ist, auf die Erforschung und Vorbeugung gegen Prostatakrebs hinzuweisen und bestenfalls über dafür extra eingerichtete Fundraisingportale bei Freunden und Bekannten Geld für die Erforschung und Vorbeugung zu sammeln.

Nachdem ich in den letzten Jahren immer wieder gekniffen habe und spätestens nach 1 Woche wieder rasiert habe, ließ auch ich mir in diesem November einen Moustache stehen. Man muss dazu sagen: Ich habe eher das Bartwachstum meiner Mutter geerbt – nämlich gar keins. Mein Vater hat auf seinem Hochzeitsfoto noch Stolz seinen Schnörri präsentiert, an mir ist der Bartwuchs irgendwie etwas vorübergegangen. Hinzu kommt, dass ich auch noch relativ helle Barhaare habe, die entsprechend schwierig zu sehen sind.

Umso erstaunter war ich am Ende doch, das man nach vier Wochen tatsächlich etwas gesehen hat:
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Ja, sah ziemlich kacke aus, ich weiß! Habe mich auch nach und nach unwohler damit gefühlt, aber bis zum Ende durchgezogen!

Am schönsten waren die Reaktionen der Leute, denn selbst die Professoren haben mich drauf angesprochen: „Are you growing a Moustache?“ Das gute daran war, dass man immer wieder auf den Hintergrund des ganzen aufmerksam machen konnte!

Ansonsten war an Vergleichen und Beleidigungen einiges mit dabei. Die Spanne zu sich von „You look like a French guy.“ bis „Without glasses, you look like a pedophile!“. Wie schlimm es war, merkte ich erst, als ich das Ding rasiert habe und mich Regelios Frau, bei der wir an Thanksgiving waren, freudestrahlend mit den Worten: „Thanks god you shaved!“ begrüßte.

Da die Frage häufig aufkam: Meine Freundin fand das ganze relativ witzig, hat aber gesagt: „Also wenn wir uns Weihnachten wiedersehen, dann darf das Ding gerne wieder ab!“ – hat ihr also richtig gut gefallen 😉

Eine Antwort auf “MOvember”

  1. Hans Yu sagt:

    Cooler Blog! Ich hatte auch mitgemacht. Als ich Sinem Ende November nach längerer Zeit über den Weg lief, war ihre erste Reaktion: „Das hätte ich besser gekonnt.“ 😉 Schöne Grüße nach Madison!



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