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Raphael

Winterbreak in New York – Part 3

12. Januar 2016 | von

Nach den Weihnachtstagen mit einigen Museumsbesuchen und viel Rumgeschlendere standen nun zwei Power-Touri-Tage an! Das Weihnachtsgeschenk meiner Eltern waren nämlich zwei New York Pässe über zwei Tage! Wir konnten uns aus ca. 80 unterschiedlichen Attraktionen ein ordentliches Touri Programm zusammenstellen.

Am ersten Tag stand Folgendes auf dem Programm:
1. 09/11 Memorial & Museum: (Die Einlassorganisation war eine Katastrophe, weshalb wir es leider nicht reingeschafft haben. Wir waren zwei Tage später noch einmal dar. Das Museum ist nicht empfehlenswert, das Memorial sollte man sich definitiv anschauen)
2. „The Brooklyn Bridge und DUMBO“ – Tour – sehr empfehlenswert!
3. New York Water Taxi – sehr empfehlenswert!
4. Saturday Night Live – The Exhibition – sehr empfehlenswert!
5. Madame Tussaude – überhaupt nicht empfehlenswert! (eignet sich nur fürs Promi raten, aber da hat mich Johanna deutlich abgezogen…)

Die Tour über die Brooklyn Bridge mit der anschließenden Besichtigung des Viertels DUMBO (Down Under the Manhattan Bridge Overpass) war wirklich super. Wir hatten einen sehr guten und auch witzigen Guide, der neben der klassischen Historie zur Entstehung der Brücke auch viele witzige Schmankerl rund um die Brücke, Brooklyn und den Bereich DUMBO erzählen konnte. Vor allem gab er uns den wichtigen Touristentipp: „Never stand in a line, because there is a line!“. So simpel und logisch dieser Satz auch ist, es war echt faszinierend zu sehen, wie viele Touristen einfach nur aufgrund von Schlangen auf Attraktionen aufmerksam werden. Aber zurück zur Brücke. Architektonisch und Historisch ist sie sehr bedeutsam. Bei der Fertigstellung war sie mit Abstand die längste Hängebrücke der Welt und über doppelt so lang wie die bis dato längste Hängebrücke der Welt. Noch heute ist Sie in den USA die längste Hängebrücke. Der Entwurf stammt übrigens von einem deutschen Ingenieur, nämlich John-August Roebling, welcher auch zugleich das erste Todesopfer beim gefährlichen Bau der Brücke war. Für die Stadt New York an sich war die Brücke zusätzlich die Verbindung zweier zuvor unabhängiger Stadteile, sprich Manhattan und Brooklyn. Ebenfalls nicht ganz unbedeutend ;). Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Brücke heute eine riesige Touristenattraktion ist. Aber der Ausblick zeigt auch, wieso!

Brooklyn Bridge

Brooklyn Bridge

Brooklyn Bridge

Brooklyn Bridge

Stadt auf die Skyline von Manhattan aus Brooklyn!

Stadt auf die Skyline von Manhattan aus Brooklyn!

Danach sind wir dann noch mit dem Watertaxi 1,5 Stunden von einer über den Hudson und den East River geschippert, unter anderem an der Statue of Liberty vorbei.

Statute of Liberty

Statute of Liberty

Am zweiten Tag standen dann folgende Punkte auf dem Programm:
1. High Line Chelsea Meatpacking Tour (empfehlenswert!)
2. The Ride (komisch, gewollt lustig gemachte Bustour) (nicht empfehlenswert!)
3. Broadway Tour (sehr empfehlenswert!)
4. Top of the Rock (sehr empfehlenswert!) (hierzu muss man sagen, dass wir das nicht an dem Tag selbst gemacht haben, weil das Wetter zu schlecht war, wir aber das Ticket über den Pass bekommen haben und dann zwei Tage später aufs Rockefeller Center konnten. Daher berichte ich das im nächsten Blog)

Insbesondere die Broadway Tour war hier wirklich sehr empfehlenswert. Unsere Tourführerin war Schauspielerin und Sängerin und hat uns neben den verschiedenen Theatern und aktuellen Stücken auch viel über den Knochenjob als Broadway Schauspielerin erzählt. Teilweise sind die Chancen bei 1:5000 einen Rolle zu bekommen, wird mit dem Grund „wir suchen keine Blonde“ abgelehnt und am Ende ist die Schauspielerin dann doch blond 😉
Wundert euch übrigens nicht, wenn ihr in New York seid und die Straße „Broadway“ langgeht – die Theater sind nämlich nicht in der Straße selber.
Wir waren selbst am Tag danach auch noch im Broadway. Johannas Mama hatte uns Karten für „The curious Incident of the dog in the Night-Time“ geschenkt, welches auch einige Auszeichnungen erhalten hat und auch echt super war. Sowohl vom Inhalt, als auch vom Bühnenbild, den Schauspielern und der ganzen Atmosphäre.

The curious incident of the dog in the night-time

The curious incident of the dog in the Night-Time

Wir hatten außerdem noch zwei Tage Touribus-Tickets, die im Pass enthalten waren. Das wollten wir dann am 30.12. auch machen, aber aufgrund des Silvestertourimusses war die Stadt schon so proppenvoll, dass wir in 2 Stunden knappe 2 Kilometer weit gekommen sind. Immerhin haben wir einen Polizisten mit Laserschwert gesehen!
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Und wie Silvester und die letzten Tage waren, das kommt in Part 4 😉

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