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Raphael

Schlagwort: ‘Party’

Es gibt nur einen deutschen Meister!

22. Juni 2016 | von

…und nein, dieses Mal ist nicht die Rede vom FC Bayern München 😉

Am Wochenende stand die Championsleauge im Mixed Fastpitch Softball in Rheine an und die Aachen Aixplosives (das Team von Johanna) waren als Zweiplatzierte des letzten Jahres für das Turnier qualifiziert.

Für diejenigen, die Softball nicht kennen: Ganz einfach ausgedrückt ist es Baseball mit einem größeren Ball und einem etwas kleineren Feld. Pro Team gibt es 9 Spielerinnen und Spieler, von denen mindestens 2 Frauen auf einmal auf dem Platz stehen müssen. Nachdem die Aixplosives ihren Titel im letzten Jahr an die Kölner verloren haben, wollten sie ihn sich dieses Jahr zurückholen.

Und die Gruppenphase sah auch sehr gut aus! Alle drei Spiele (gegen Koblenz, München und Dortmund) wurden gewonnen und Aachen hat sich als Gruppenerster für das Viertelfinale gegen Siegen qualifiziert. Und auch dieses wurde recht eindeutig gewonnen, sodass der erste Tag bei bester ’90er Musik auf dem Zeltplatz ausklingen konnte.

Am Sonntagmorgen stand dann das Halbfinale gegen Mannheim an. Nachdem die Aixplosives relativ schnell recht deutlich mit 6:1 führten kamen die Mainzer im letzten Inning noch auf 6:4 heran, doch konnten bei 2 Personen auf Base ausgeworfen werden, sodass es hieß: FINALE!

Nachdem Köln im Parrallelspiel die 5:1 Führung im letzten Spiel noch hergab und mit 5:6 verlor, hieß das Finale: Aachen gegen Karlsruhe!

Nachdem das Spiel seitens der Aachener etwas unruhig begann, konnten im zweiten und dritten Inning 5 Punkte eingefahren werden, sodass eine 5:1 Führung zu buche stand. Durch eine grandiose Defense, die nur 1 weiteren Run zuließ und Timms 3-run Homerun zum 8:2, konnte der Siegersekt schon einmal kalt gestellt werden. Nachdem Johanna im 6. Inning mit dem 9:2 den entscheidenen Run einfuhr (bei 7 Punkten vorsprung im 6. Inning greift die sogenannte „Mercy-Rule“), war die Freude riesengroß! Aachen ist wieder Deutscher Meister! 🙂

Siegerfoto :)

Siegerfoto 🙂

Neben dem Sieg wurden Fumi zum female MVP und Kotaro zum male MVP gewählt (also den Most Valuable Players). Schauen sie nicht gut aus? (Fumi links, David mit dem Siegerpokal in der Mitte und Kotaro rechts)
Madison_Allgemeines - 2

Nachdem wir uns dann in blitzgeschwindigkeit zum Bahnhof aufmachen mussten, um die letzte Bahn nicht zu verpassen ging dort die Party erst richtig los! Leider nicht zur Freude des Zugführers, der ohne Bundespolizei nicht weiterfahren wollte. Nachdem wir ihn aber davon überzeugen konnten, dass die Fahrgäste vermutlich viel genervter wären, ihre Anschlüsse zu verpassen, als sie unsere Musik und Feierei genervt hat, sind wir dann nach 15 Minuten warten ohne Bundespolizei weitergefahren und nachts um halb 2 mit dem letzten Zug in Aachen angekommen! Zwar waren alle ziemlich fertig, aber das hatte sich definitiv gelohnt! 🙂

Carnival & Super Bowl!

09. Februar 2016 | von

Das letzte Wochenende war relativ hart – erst haben wir bei uns mit 150 Leuten auf drei Etagen „Carnival“ gefeiert, um ein bisschen deutsche Tradition in die USA zu bringen, am Sonntag stand dann der Super Bowl an, also DAS Spektakel in den USA – aber der Reihe nach!

Da es zum guten Ton gehört, mindestens eine große Party im Germanhouse zu machen, haben wir uns dieses Jahr für eine Karnevalsparty entschieden. Ein bisschen deutsche Tradition, auf allen drei Etagen, mit Jane, Musik- und Lichtanlage und vielen Freunden! Zunächst einmal musste ein Kostüm besorgt werden, etwas witziges, aber am besten nicht so teuer. Tobi und ich haben uns dann für einen Klassiker entschieden – Krankenschwestern 😉

Nurses :)

Nurses 🙂

Die ersten Gäste sind da!

Die ersten Gäste sind da!

Die Stimmung war auch schnell gut, und als die Besucherzahl zwischen 10:59 und 11:00 auf einmal gefühlt von 50 auf 150 urplötzlich anstieg, war die Bude rappelvoll. Selbst als zwischenzeitlich die Musik durch das urplötzliche Verschwinden der DJane kurz ausfiel, haben die Südamerikaner einfach 15 Minuten lang selbst Musik gemacht. Ein Blick in die Wohnung und insbesondere den Boden am nächsten Tag, hat noch einmal verdeutlich, wie gut die Party wirklich war! 🙂

Der Boden am Morgen danach...

Der Boden am Morgen danach…

Am Tag danach stand [nach dem Aufräumen, was überraschend schnell ging] der Super Bowl an. Broncos vs. Panthers, bzw. die [vermutlich] letzte Schlacht des alten Mannes. Und wie es sich gehört hatten wir Wings, Chips und auch etwas Bier.
Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass der Hype gar nicht so groß war, wie ich das gedacht hatte, sondern einfach etwas anders. Neben dem Spiel, der Hymne und der Halbzeitshow, war mein persönliches Highlight aber die 15er Wette von Brian. Der hatte nämlich einen Wettschein mit 15 ganz unterschiedlichen Wetten, bei denen er 10 richtig haben musste um seinen Einsatz wieder zu bekommen, und ab jedem richtigen über 10 jeweils 100 Dollar bekommen hat. Die Wetten waren unter anderem:
– Singt Lady Gaga die Hymne länger als 2:20 min (das ist die eigentlich vorgesehene Zeit) – Ja, sie war bei 2:22
– Wer gewinnt den Münzwurf zu beginn des Spiels?
– Kommen die Wörter „Trump, Clinton oder Sanders“ in den Werbespots vor
– Hat das Gatorade, welches am Ende klassisch über den Siegercoach geschüttet wird, eine andere Farbe als weiß oder gelb?

Brian hatte am Ende übrigens 11 richtige – der 11. richtige war die Wette, ob Peyton Manning einmal während der TV-Übertragung weint oder nicht. Hat er nicht!

Und dann gab es natürlich noch die super teuren Werbespots. Mein Highlight war der Dorrito-Werbespot:

Ein sehr geiles Wochenende!

Amerikanischer Karneval!

06. November 2015 | von

Der 31. Oktober ist der Tag des amerikanischen Karnevals: Halloween!
Anders, als das viele in Deutschland vermuten (wenn ich mir zum Beispiel die vielen Fotos auf Facebook von deutschen Halloweenparties anschaue), geht es den Amerikanern dabei gar nicht wirklich ums „Gruseln“, sondern vielmehr ums Verkleiden, den Mut zur Hässlichkeit und vor allem Spaß haben – also wie Karneval in Deutschland! Halloween ist aber bei Weitem nicht nur der eine Tag bzw. Abend, sondern mit einigen Traditionen verbunden, von denen ich einige mitnehmen konnte!

Eine Woche vor Halloween habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Kürbis geschnitzt. Und obwohl ich nie der Feinmotorischste war, konnte sich das Ergebnis sehen lassen. (Meiner ist der Minion ganz links, zwar mit Schablone, aber ich war trotzdem zufrieden):
Kürbisse schnitzen :)

Ärgerlicherweise haben unsere Kürbisse nicht ganz bis Halloween durchgehalten. Denn wie man im nächsten Bild sehen kann, hatten die Eichhörnchen unsere Kürbisse zum Fressen gern 😉

Eichhörnchen frisst Kürbis 2 :(

Eichhörnchen frisst Kürbis 1 :(

Am Freitag vor Halloween, also dem 30.10., stand dann die erste Halloweenparty an. Wir waren auf einer Party eingeladen, bei der man ein „B“-Kostüm tragen sollte. Da Borat etwas zu kalt war, habe ich mich letztenendes für ein aufblasbares Ballerina-Kostüm entschieden. Insbesondere der Vergleich mit dem Black Swan neben mir zeigt meine pure Eleganz:

Big Ballerina

Im gleichen Kostüm ging es dann am Samstag zum Highlight der Woche, dem Freakfest! Das Freakfest ist ein riesiges Open-Air Halloween-Festival in Madison. Bis 2006 hat es um die 100.000 Besucher gezählt, bis das Ganze von der Stadt übernommen wurde und Eintritt verlangt wurde. Das führte zu einer Reduzierung der Besucherzahl auf ca. 30.000 Personen, was immer noch beeindruckend war. Jeder hat mit jedem gefeiert und Spaß gehabt – und an einigen Ecken wurde auch hemmungslos gebützt. Karneval eben 😉
Mein Kostüm kam dabei ziemlich gut an, insbesondere bei den asiatischen Besuchern, sodass ich am Ende des Abends 64 Mal nach einem Foto gefragt wurde!

Das Fest hat eine für die Amerikaner durchaus wichtige und traditionsreiche Woche super abgerundet und kann ich jedem nur empfehlen. Zum Abschluss noch ein Paar Eindrücke von dem Festival (die Unschärfe ist natürlich nur dem dunklen Wetter geschuldet):
Freakfest

Freakfest

Freakfest

Freakfest

Freakfest