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Raphael

Schlagwort: ‘Wiedersehen’

UNITECH Reunion in Loughborough – Part II

21. September 2016 | von

Also erst einmal bin ich froh, dass ich den Post hier noch schreiben kann und nicht umgefahren wurde – das Fahren auf der falschen Seite ist echt komisch. Man geht auf eine Kreuzung zu, schaut nach links, denkt sich „Super, es ist frei“, und zack kommt jemand von rechts angerauscht 😀

Aber dieses nahezu lebensbedrohliche Risiko hat sich gelohnt, denn ich habe super viele Leute aus meinem UNITECH Jahr wiedergesehen 🙂

Zunächst einmal musste ich mich aber auf dem Loughborough Campus zurecht finden, der zwar echt schön, aber auch riesig ist. Ich dachte zunächst, dass ich von meinem Hostel aus 2 km gehen müsste, das stimmte auch, aber ich musste noch einmal weitere 3 über den Campus laufen, um am Ende an dem Raum anzukommen, wo die anderen waren. Und da sag noch einmal jemand, Aachen sei keine Campus Uni 😀
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Abends bin ich dann mit einigen aus meinem UNITECH Jahrgang (2013) und dem 2015er und 2016er Jahrgang in eine Rooftop Bar in Loughborough gegangen – das war super, aber ich hätte vielleicht zwei Negroni weniger trinken soll 😉

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Am Freitag stand dann das General Assembly an, bei dem zum einen Jahresberichte anstehen z.B. über neue oder austretende Unternehmen, anstehende Events oder Projekte. Außerdem wird das Alumni Council gewählt, in dem ich mich zum sog. LUCCO wählen lassen habe und daher die Kommunikation zwischen den Studierenden der 8 Universitäten, die an dem Programm teilnehmen, fördere und unterstütze.

Im Anschluss daran gab es in der Uni ein leckeres Dinner und schließlich ging es weiter in eine Bar. Aus meinem Jahrgang waren von 60 Leuten 20 da, was einfach super war!

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Ich hoffe, dass das nächste Wiedersehen nicht 2 Jahre braucht!

Auf dem Rückflug stand auch noch eine Premiere für mich an: Ich flog zum ersten Mal mit einer Propellermaschine! Nachdem ich vorher davon nur schlechtes gehört habe, war ich positiv überrascht, da der Flug total angenehm war! Und als Ingenieur war es auch interessant zu beobachten, wie die Reifen ausgefahren und eingezogen werden beim Starten und Landen 🙂
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Time to say goodbye :(

22. Juni 2016 | von

Nach der Konferenz brache meine letzte Woche in Madison an. Und dafür präsentierte sich die Stadt noch einmal von seiner schönsten Seite:

Panorama Madison

Da ich in der Uni nicht mehr wirklich etwas zu tun hatte, habe ich es mir einfach gut gehen lassen. So haben wir zum kleinen Abschied von Johanna (sie ist 3 Tage vor mir zurückgeflogen) dekadent gefrühstückt (mit Pancakes und Frenchtoast):

Frühstück :)

Frühstück 🙂

Und auch wenn der Zoo in Madison jetzt nicht das Highlight schlechthin war, wir hatten dennoch Spaß!
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Doch dann stand auch schon mein letzter Abend an, bei dem ich viele Freunde und Kollegen zu einem gemeinsamen Abschiedessen eingeladen habe – ein wunderschöner aber auch trauriger Abend zu gleich.

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Und nachdem dann Zahbürste, Handtuch und Haarwachs sicher im Koffer verstaut waren, hieß es: Time to say goodbye!
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Und auch wenn ich mich natürlich riesig auf meine Familie und Freunde, auf Deutschland und auf Aachen gefreut habe, so viel mir der Abschied super schwer!

Daher möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Leuten bedanken, die diesen Austausch und dieses Erlebnis möglich gemacht haben, angefangen bei der unendlichen Unterstützung meiner Familie und Johanna, beim IKV und DAAD für die Chance und die finanzielle Unterstützung, sowie beim gesamten Polymer Engineering Center rund um Natalie und Tim! Danke für diese unvergessliche Zeit und bis hoffentlich ganz bald! 🙂

Die Welt ist klein!

23. März 2016 | von

Heute ist es Zeit für eine Geschichte, die schon etwas her ist, aber immer noch erzählenswert. Sie zeigt, wie klein die Welt doch manchmal sein kann.

In einem Gespräch mit Flo (einem Masteranden aus Erlangen) haben wir uns darüber unterhalten, wie ich eigentlich an das Polymer Engineering Center gekommen bin, da er wusste, dass ich eigentlich Produktionstechnik vertiefe. Dabei ereignete sich folgender Dialog, der zeigt, dass die Welt winzig ist:

Flo: „Wie bist du dann ans PEC gekommen?“
Ich: „Ich habe ein Auslandssemester in Lyon gemacht und dort an der Materialwissenschaftsfakultät studiert. Dadurch hat sich mein Interesse für Kunststoffe geweckt.“
Flo: „Ach cool! Meine Mitbewohnerin von hier kommt auch aus Frankreich, aber ich habe keine Ahnung aus welcher Stadt!“
Ich: „Ich weiß, die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns kennen ist gering, aber wie heißt sie denn?“
Flo: „Camille. Aber die studiert auch irgendwas mit Energie!“
Ich: „Ach ok, so heißt da ja eh jede zweite. Aber ich habe in Lyon sogar ein Fach an dem Energietechnikinstitut gehört.“
Flo: „Ja, meine Mitbewohnerin hat so einen italienischen Nachnamen. Vicen… irgendwas!“
Ich: „Ach verarsch mich nicht, aber nicht Vincensini!“
Flo: „Doch, so heißt sie!“
Und tatsächlich, ein kurzer check bei Facebook und seine Mitbewohnerin war tatsächlich meine Sitznachbarin aus Regelungstechnik in Lyon.
Er hat ihr direkt geschrieben, sie ist direkt zur bar gekommen, Beweisselfie gemacht:

Wiedersehen mit Camille!

Wiedersehen mit Camille!

Winzige Welt!

Winterbreak in New York – Part 1

08. Januar 2016 | von

Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii, ging nie durch San Francisco in zerrissenen Jeans…dieser Satz trifft jetzt nicht mehr komplett zu!

Denn nach einigen recht stressigen Wochen kurz vor Weihnachten, habe ich am 20.12. endlich meinen letzten Projektbericht abgegeben (einer von 4 innerhalb von 2 Wochen) und hatte Urlaub! Richtige Semesterferien. Zum ersten Mal im Studium Weihnachtsferien, bei denen ich nicht im Hinterkopf hatte, dass ich ja eigentlich noch was tun müsste. Und wie es der Überschrift zu entnehmen ist, habe ich mir als Urlaubsziel das schöne New York ausgesucht! Doch für mich bedeutete das nicht nur Urlaub in einer wunderbaren Weltmetropole, sondern nach 127 Tagen auch das Wiedersehen mit meiner besseren und deutlich hübscheren Hälfte. Weiterlesen »