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Kategorie: ‘Allgemein’

AOK-Chef sieht elektronische Gesundheitskarte als gescheitert

04. April 2018 | von

Martin Litsch, der Chef des AOK- Bundesverbandes hält die Technik der elektronischen Gesundheitskarte für veraltet und sieht sie somit als gescheitert an.

Ein Problem sieht Litsch darin, dass Patienten ihre Daten nur in einer Arztpraxis einsehen können und nicht beispielsweise über eine App. Er hoffe auf eine Überarbeitung der Digitalisierung des Gesundheitswesens durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Quelle:
www.aerztezeitung.de,04.04.2018

GroKo- Verzögerung für die elektronische Patientenakte?

13. März 2018 | von

Der Chef des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) Professor Josef Hecken geht davon aus, dass die elektronische Patientenakte unter der neuen großen Koalition nicht schnell eingeführt wird.

Eine Umfrage unter den Teilnehmern des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises in Saarbrücken ergab, dass sie an den Themen  „Datenschutz“ und „Datensicherheit“ der Digitalisierung am meisten interessiert sind. Dies ist laut Hecken ein typisch deutsches Phänomen, welches auch die neue Bundesregierung beeinflussen würde. „Bevor wir uns über die Chancen der Digitalisierung unterhalten, denken wir zuerst daran.“

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 13.03.2018

Digitale Pille

01. Dezember 2017 | von

Experten in den USA schätzen, dass die inkorrekte Einnahme von Medikamenten rund 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr kostet, da die Patienten dadurch zusätzliche Behandlungen oder Krankenhausaufenthalte benötigen.

Um dies in Zukunft zu verhindern, hat die „Food and Drug Administration“ eine digitale Pille zugelassen. Dieses Medikament, das mit einem Sensor ausgestattet ist, teilt den Ärzten mit ob und wann der Patient die Medikamente eingenommen hat.

Quelle:
www.nytimes.com, 17.11.2017

AppCircus- Wettbewerb auf der ConhIT

30. Januar 2017 | von

Auch in diesem Jahr findet auf der ConhIT ein Wettbewerb für Gesundheits-Apps statt. Ziel ist es, durch mobile Lösungen Abläufe im Krankenhaus zu verbessern, zum Patientenwohl beizutragen oder Ärzte und Pfleger zu unterstützen. Besonders gefragt sind dabei in diesem Jahr die Themen Big Data und Machine Learning.

Noch bis zum 28.02.2017 können Entwickler ihre Apps zum Wettbewerb des AppCircus anmelden. Der Gewinner des AppCircus wird auf der Mobile Health Zone ausgezeichnet und erhält des Weiteren eine Nominierung für den Mobile Premier Award.

Quelle:
www.egovernment-computing.de, 29.01.2017

10-jähriges Bestehen der conhIT

21. November 2016 | von

Auch 2017 bleibt die conhIT in Berlin die führende Veranstaltung im Bereich Gesundheits-IT in Europa. Unter dem Motto „10 Jahre conhIT – Wir verbinden Gesundheit mit innovativer IT“ werden schwerpunktmäßig die Digitalisierung, Mobile Health und Apps, IT- und Risiko-Management, intersektorale Vernetzung und das Internet of Things im Gesundheitswesen behandelt.

Die im April stattfindende Mischung aus Messe und Kongress richtet sich an Mitarbeiter in IT-Abteilungen der Medizin und Pflege, sowie an Ärzte und Medizinische Versorgungszentren, welche sich über aktuelle Entwicklungen informieren, oder Kontakte in der Branche knüpfen möchten.

Quelle:
www.finanzen.net, 20.11.2016

EU-Regierungen fordern offene IT-Standards

30. Juni 2016 | von

Durch Telemedizin lässt sich ein Teil der Gesundheitsfürsorge von der Klinik in die häusliche Umgebung verlagern. Um mehr dieser Telemedizinverfahren in die gesundheitliche Versorgung einzubinden, fordern sechs Regierungen nun EU-weite, offene IT-Standards. Österreich, Katalonien, Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden  setzen Telemedizin bereits erfolgreich in der Regelversorgung ein. EU-weite Standards für den Datenaustausch sollen den ungehinderten Datenfluss ermöglichen und so die Lebensqualität der Patienten steigern.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 29. Juni. 2016

Mobiler Medikationsplan- Transparenz und Verständlichkeit

09. Mai 2016 | von

Besonders Patienten, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen, setzen einen Medikationsplan ein. Um diesen in Zukunft noch übersichtlicher und transparenter zu gestalten, arbeiten Wissenschaftler der Universität Leipzig und des Instituts für Angewandte Informatik (InfAI) an einem mobil nutzbaren Medikationsplan für Patienten, Ärzte und Apotheker. Laut Dr. Elze, Projektverantwortliche des InfAI e.V. bringe ein lückenloser mobiler Medikationsplan im Notfalle erhebliche Vorteile für Patienten, da sonst keine schnelle Einbindung aller vorhandenen Patientendaten möglich sei.

Quelle:
diabetes-online.de, 07.05.2016

 

Skepsis gegenüber Digitalisierung im Gesundheitswesen

14. April 2016 | von

Aus einer Befragung der Wirtschaftsprüfungsfirma PricewaterhouseCoopers (PwC) geht hervor, dass fast der Hälfte der Befragten das Vertrauen in die Digitalisierung des Gesundheitswesens fehlt.

Durch das geplante E-Health-Gesetz sollte das Misstrauen der Bevölkerung durch Sicherheitsstandards und den rechtlichen Rahmen für die Telemedizin und die elektronische Gesundheitskarte verringert werden. Dennoch befürchten 47% der gesetzlich Versicherten und 43% der Privatversicherten, dass persönliche Daten, die digital übermittelt und gespeichert werden, nicht sicher sind.

Quelle:
deutsche-apotheker-zeitung.de, 14.04.2016

ATMS nicht ohne Apotheken möglich

01. März 2016 | von

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens ist mit dem E-Health-Gesetz nicht einverstanden.

Vorgesehen ist, dass nur Ärzte für die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und den Medikationsplan zuständig sind. Laut Steffens sei es aber nicht möglich diese Aufgabe allein den Ärzten zu überlassen. Besonders in ländlichen Gebieten, in denen die Zahl der Ärzte zurück ginge sei so, langfristig die flächendeckende Arzneimittelversorgung nicht sichergestellt.
Auch die Bundesländer hätten sich dafür ausgesprochen, auch die Apotheken an der AMTS zu beteiligen. Die Bundesregierung habe dies jedoch abgelehnt.

Quelle:
pharmazeutische-zeitung.de, 18.02.2016

Grüne fordern Recycling von Medikamenten

06. Januar 2016 | von

Die Medikamente verstorbener Hospizbewohner müssen entsorgt werden. Dies beurteilt das Erzbistum Köln als „medizinisch und ökonomisch unsinnig“.

Allein in NRW betrage der Wert der weggeworfenen Medikamente laut des Erzbistums Köln 850 000 Euro. Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Johannes Hensel kritisiert diese Wegwerf-Vorschrift, da sie nicht dem Wohl der Patienten diene, sondern lediglich die Absatzmengen der pharmazeutischen Unternehmen erhöhe. Nun fordern die Grünen eine Gesetzeslockerung, die das Wiederverwenden von ungeöffneten Tabletten ermöglicht.

Quelle:
apotheke-adhoc, 21.10.2015