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Kategorie: ‘Allgemein’

Verordnungsfähigkeit bei Apps auf Rezept

11. Oktober 2019 | von

Die Verordnungsfähigkeit von medizinischen Apps ist geplant. Dennoch gebe es laut Dr. Thomas Kriedel, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, noch Rahmenbedingungen zu klären. Bislang seien die Konsequenzen nicht durchdacht. Beispielsweise sei noch unklar, wer die Haftung trägt und ob alle Ärzte dazu verpflichtet sind die Daten aus Apps auszulesen. Diese Lücken werde laut Christian Klose, Leiter der Unterabteilung gematik, Telematikinfrastruktur, E-Health im Bundesgesundheitsministerium, jedoch die Rechtsverordnung klären. Um die medizinischen Apps schneller in die Versorgung zu bringen würde es laut Tom Ackermann, Chef der AOK Nordwest ausreichen sie den Versicherten über Satzungsleistungen zugänglich zu machen.

Quelle: https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/e-health/article/997882/e-health-uebernimmt-apps-rezept-haftung.html, 11.10.2019

Die elektronische Patientenakte hat höchste Priorität

08. Oktober 2019 | von

Das Bundesgesundheitsministerium möchte die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens nach vorne bringen. Hierzu sollen dem von dem Bundestag letzte Woche besprochene Digitale-Versorgungs-Gesetz weitere Regelungen folgen.

Die elektronische Patientenakte (ePA) habe hierbei höchste Priorität. Für die 72 Millionen Versicherten solle ab Januar 2021 neben allen regulären Patientendaten auch Impfausweis, Mutterpass, das Kinder U-Heft und das Zahnbonusheft digital verwaltet werden können.

KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel merkt jedoch an, dass die Informationen in der ePA, aufgrund der Freiheit des Patienten zu bestimmen welche Informationen gespeichert werden, bzw. dem Arzt zugänglich gemacht werden, nicht ausreichend seien und Mediziner vollständigere Informationen bräuchten.

Ärztlich verordnete Apps sollen künftig ebenfalls eine Rolle spielen. Hierfür sei ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren in Kraft gesetzt werden. Haftungsfragen und eine mögliche Zweitdatenverwertung sollen durch eine Rechtsverordnung, die Rahmenbedingungen schaffen soll und Gesprächen mit Apple und Google geklärt werden.

Quelle: https://www.medical-tribune.de/meinung-und-dialog/artikel/digitale-versorgung-gesetz-erezept-epa-und-telemedizin-sollen-kommen/ , 08.10.2019

Elektronische Patientenakte muss angepasst werden

31. Januar 2019 | von

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen ihren Versicherten spätestens ab 1. Januar 2021 eine gematik-zertifizierte elektronische Patientenakte (ePA) anbieten. Jedoch sieht der Bundesverband für Gesundheits-IT e.V. (bvitg) bei dem aktuellen Gesetzesentwurf, dass noch Fragen zu möglichen Konstellationen im Versichertenverhältnis offen bleiben. Weiterhin wird kritisiert, dass nur Krankenkassen eine ePA anbieten dürfen, denn dadurch würden bereits etablierte Lösungen verdrängt und neue Anbieter abgeschreckt werden. Deshalb sollen Patienten laut der bvitg frei unter den Akten wählen können. Die anfallenden Kosten der Bereitstellung der Akte sollten von den Kassen erstattet werden.

Quelle: https://www.egovernment-computing.de/anpassungsbedarf-bei-der-epa-a-793076/, 29. Januar 2019

Künstliche Intelligenz als neuer Megatrend im eHealth

24. Januar 2019 | von

Laut einer Studie werden künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Robotersysteme verstärkt Einzug in das Gesundheitssystem erhalten. Roboter werden hierbei größtenteils bei Operationen und in der Materialwirtschaft und Logistik eingesetzt.

Intelligente Systeme könnten Ärzten heutzutage schon wertvolle Dienste leisten, indem sie in großen Datenmengen Muster erkennen und sich auf deren Basis weiterentwickeln. Mit diesem neuen Trend gehen jedoch auch einige Schwierigkeiten einher. Zum einen müssen sich Kliniken intensiv mit möglichen Hackerangriffen und Datenschutzproblemen auseinandersetzen. Und des Weiteren müssen sich die Kliniken intensiv mit ihrer Personal- und Organisationsstrategie auseinander setzen, um Veränderungen in Struktur- und Fähigkeitsänderungen gerecht zu werden.

Quelle: https://www.egovernment-computing.de/ki-entwickelt-sich-zum-megatrend-im-ehealth-a-791030/, 22. Januar 2019

Dermatologen und Hausärzte sehen Vorteile durch Telemedizin

24. Januar 2019 | von

Zwei Machbarkeitsstudien in Brandenburg zeigen, dass 72% der Dermatologen und Hausärzte in Brandenburg telemedizinische Anwendungen in der Dermatologie als geeignet einschätzen. Ziel der Analysen ist es, die potenziellen Anwender bereits vor der Entwicklung von E-Health-Ansätzen zur Implementierbarkeit von Telemedizin zu befragen und somit zur Anwendbarkeit von zukünftigen telemedizinischen Ansätzen beizutragen. Von den Befragten gaben 62% an, dass sie Telemedizin im Praxisalltag umsetzen würden. Jedoch gaben 50% der Befragten auch an, dass der Einsatz durch hohen administrativen Aufwand, Anschaffung der Technik und die schwache Vergütung, derzeit verhindert werden würde.

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100456/Dermatologen-und-Hausaerzte-sehen-Vorteile-durch-Telemedizin, 22. Januar 2019

Telemedizin für Parkinsonpatienten

04. Dezember 2018 | von

Als zweithäufigste neurodegenerative Krankheit betrifft Parkinson allein in Europa mehr als eine Million Menschen. Um den Fortschritt der Krankheit zu beobachten und die Medikamente richtig einzustellen, bedarf es einer immer häufigeren Überprüfung des Gesundheitszustandes durch Spezialisten. Für Parkinsonpatienten ist jedoch nur zweimal im Jahr ein Termin bei einem Spezialisten vorgesehen.

Mit der, von dem Institut für Angewandte Informatik der Universität Leipzig entwickelten, telemedizinischen Plattform „TelePark“ können Neurologen Behandlungsempfehlungen, wie zunehmende Bewegung, das Verschreiben neuer Medikamente oder Dosierungen, Visitenpläne und Diskussionen zu chirurgischen Möglichkeiten, direkt und über Entfernungen hinweg vornehmen. Das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderte Projekt des Instituts soll zeigen, dass ein Großteil der Untersuchungen zu Parkinson von der Ferne aus durchgeführt werden können.

Quelle: https://www.pharma-relations.de/news/telepark-verbessert-mit-telemedizin-situation-von-parkinsonpatienten, 4. Dezember 2018

Spahn will E-Rezept bis 2020 einführen

20. November 2018 | von

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist der Meinung, dass erst das elektronische Rezept die Telemedizin zu einem Erfolgsprojekt mache. Deshalb werde er den Rahmen dafür schaffen, dass Ärzte Medikamente auch Patienten verschreiben können, die eine Videosprechstunde besucht haben.

Die entsprechenden Regelungen sollen laut Bundesgesundheitsministerium in der, für das kommende Jahr geplanten, Novellierung des Arzneimittelgesetzes enthalten sein. Spahn will Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen ebenfalls dazu verpflichten, Regeln zu vereinbaren, damit Arzneimittelrezepte auch ausschließlich in elektronischer Form eingesetzt werden können. Dafür hätten sie sieben Monate Zeit, nachdem die Novelle des Arzneimittelgesetzes in Kraft getreten ist.

Quellen:

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/11/13/spahn-fernverordnungsverbot-faellt-e-rezept-bis-2020, 20. November 2018

https://www.tagesschau.de/inland/digitales-rezept-103.html, 20. November 2018

Digital Therapeutics: „M-sense Active“ als mobile Therapiebegleitung für Migräne- und Kopfschmerzbetroffene

03. September 2018 | von

Die App „M-Sense“ soll Betroffenen die Dokumentation und Auswertung ihrer Schmerzen erleichtern. Das neu eingeführte Therapie-Modul „M-sense Active“ biete alternative Methoden zur Schmerztherapie. Hierbei würde neben der Behandlung auch die Vermittlung von Fachwissen über die Hintergründe von Kopfschmerzen und Migräne ein wichtiger Bestandteil des neuen Moduls sein. Dadurch steige die App in die Sparte der „Digital Therapeutics“ auf.

In Zusammenarbeit mit der Charité Berlin und den Unikliniken Rostock und Halle starte eine klinische Sutide, um die Wirksamkeit der App zu belegen.

Quelle: https://www.pharma-relations.de/news/app-msense-moderne%20therapiemethoden, 03. September 2018

Telemedizin rettet Leben von Herzpatienten

03. September 2018 | von

Durch die Fontane-Studie der Charité Berlin konnte erstmals nachgewiesen werden, dass eine telemedizinische Mitbetreuung das Leben von Herzpatienten verlängern kann. An der fünfjährigen Studie nahmen mehr als 1500 Patientinnen und Patienten teil. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Projekt mit 10,2 Millionen Euro gefördert.

Quelle: https://www.bmbf.de/de/fontane-studie-telemedizin-rettet-leben-von-herzpatienten-6797.html 3. September 2018

Projekt „Gesundheitsversorgung 4.0“

28. August 2018 | von

Das vom bayerischen Finanzministerium geförderte Projekt „Gesundheitsversorgung 4.0“ bemüht sich Ideen der Telemedizin mit in das Projekt einzubinden.

Hauptziel des Projektes sei es, mit Hilfe der Digitalisierung die hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen zu verbessern. Die geplante telemedizinische Anwendung wurde vor allem für das Alten- und Pflegeheim „St. Elisabeth“ in Wallenfels entwickelt.

In der digitalen Pflegeakte kann das Pflegepersonal verschlüsselte Nachrichten über den Gesundheitszustand von Patienten an den Hausarzt übermitteln. Dieser hat dann die Möglichkeit die Dringlichkeit der Meldung einzuschätzen. Demnach besteht die Möglichkeit eines klassischen Hausbesuchs, ein Gespräch per Video-Chat, die Übermittlung weiterer Anweisungen über die Anwendung oder die Vereinbarung eines persönlichen Termins.

Quelle: https://www.np-coburg.de/region/kronach/Telemedizin-entlastet-Pflegekraefte;art83426,6284833 28. August 2018