Kategorien
Seiten
-

SmartMed

Kategorie: ‘Krankenkasse’

Digitalisierung im Versorgungsalltag noch nicht angekommen

01. Dezember 2017 | von

Nähme die Digitalisierung Fahrt auf, könnten Patienten bald mehr und mehr zu Hause behandelt werden.

In Deutschland werde diese Möglichkeit allerdings noch nicht ausreichend wahrgenommen und genutzt. Die Hürden der Digitalisierung in Deutschland werden auch am Beispiel von Google Street View deutlich. Digitalisierung werde hierzulande, laut Professor Bertram Häussler, Vorsitzender der Geschäftsführung des Forschungsinstituts IGES,  noch zu sehr als Risiko und weniger als Chance gesehen.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 09.11.2017

 

Wearables und Health-Apps noch nicht interessant für Versicherer?

01. Dezember 2017 | von

Armbänder, welche die Aktivitäten des Nutzers aufzeichnen haben in der vergangenen Zeit eine rasante Verbreitung erfahren. Einige Versicherer haben die Nutzung von Fitness-Trackern in Krankenversicherungspolicen eingebaut, um ihren Kunden Rabatte zu gewähren, im Gegenzug zu ihren Fitness- und Lifestyledaten.

Young, Leiter des Bereichs Partnerschaften in der Lebens- und Krankenversicherung bei Swiss Re betont jedoch, dass der medizinische Nutzen solcher Geräte noch nicht nachgewiesen sei. Seiner Meinung nach besteht die Herausforderung darin, den Nutzern personalisierte Empfehlungen zu geben, welche auf detaillierten medizinischen Daten basieren.

Quelle:
www.ärztezeitung.de, 10.11.2017

Digitalisierung benötigt Strategie

01. Dezember 2017 | von

Eine übergreifende E-Health Strategie ist wichtig, um die Chancen der Digitalisierung für die Versorgung möglichst effizient nutzen zu können. Dabei muss insbesondere bedacht werden, dass Digitalisierung kein autonomes Ziel ist, sondern „ein Instrument zur Unterstützung der Versorgung“.

Thomas Kriedel, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung betont, es müsse darauf geachtet werden, dass technische Anwendungen auf die Bedürf­nisse der Praxis und der ambulanten Versorgung ausgerichtet werden und nicht umge­kehrt. Aufgrund des, von Seiten der Industrie bemängeltem, langsamen Tempos der Weiterentwicklung digitaler Anwendungen fordert der KVB in solchen Fällen die Möglichkeit zu haben eigene Produkte anzubieten oder die Entwicklung von Anwendungen zu beauftragen.

Quelle:
www.aerzteblatt.de, 29.09.2017

Enttäuschung bezüglich elektronischer Gesundheitskarte

25. September 2017 | von

AOK-Chef Martin Litsch kritisiert bei dem gevko-Symposium „Digitales Gesundheitswesen 2021“ in Berlin die Entscheidungsstrukturen in der gematik. Es gäbe zu viele Regulären und zu wenig Handlungsspielraum.

Das Hauptproblem sei, dass die Gesetzgebung, insbesondere das E-Health Gesetz zu eng gefasst ist.  So käme es zustande, „dass wir alle Smartphones mit uns herumtragen und mit Geräten in der Küche kommunizieren, und an einer E-Card herumdoktern, die heute genauso wenig kann, wie in Zeiten der Magnetstreifenkarte“

Quelle:
www.ärztezeitung.de, 17.09.2017

Nutzenbewertung des IQWIK zum Telemonitoring fällt neutral aus

24. September 2017 | von

Die vorläufige Nutzenbewertung des IQWiG zum Telemonitoring kardialer Implantate ist neutral ausgefallen.

Durch das durchlaufen des Health Technology Assessement Programm steht damit zum ersten Mal des ambulanten telemedizinischen Verfahrens gleichberechnet zwischen Tabletten und therapeutischen Medizinprodukten. Die Bewertung im Vorbericht der IQWIK fällt hinsichtlich Mortalität, Dekompensation, Herzinfarkt/Schlaganfall, Hospitalisierung und ICD-Schockabgabe allerdings eher neutral aus.

www.aerztezeitung.de, 29.08.2017

 

Estland will E-Health in Europa fördern

27. Juli 2017 | von

In Sachen Digitalisierung sind die Esten deutlich weiter als viele andere EU-Staaten. Seit Estlands Unabhängigkeit im Jahre 1991 wurde die papierlose Verwaltung sowohl im Gesundheitsbereich als auch in anderen Bereichen schnell vorangetrieben.

Im September will Estland auf der „Connecting Europe“ Konferenz in Tallinn sein Konzept der „Digital Society for Health“ vorstellen und diskutieren.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 26.07.2017

Neue Gesundheitscloud für Patienten

06. Juni 2017 | von

Das Ziel, welches das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) mit der Gesundheitscloud erreichen möchte ist, eine lückenlose Patientenhistorie zu erstellen.

Im Beisein von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wurde das neue Projekt am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt. Die „Datenwolke“ befinde sich noch im Entstehungsprozess und soll laut Entwickler dabei helfen „die zunehmende Fragmentierung von Gesundheitsinformationen im System einzudämmen und so Kosten zu sparen.“ Durch die Cloud soll es den mündigen Patienten selbst möglich sein, Zugang zu ihren Befunden zu erlangen und zu entscheiden, wer diese Informationen in welcher Form nutzen darf.

Quelle:
www.aerztezeitung.de,06.06.2017

 

Probleme bei Gesundheits-Apps

06. Juni 2017 | von

Die Verwendung der beliebten Gesundheits-Apps und Wearables birgt aufgrund von Datenschutzproblemen ein gewisses Risiko für Patienten.

Laut der Bundesbeauftragten für Datenschutz soll der Gesetzgeber durch regulatorische Vorgaben für die Nutzung von Apps und dadurch erhobene Daten, die Rechte der Verbraucher schützen und die mögliche Datenweitergabe der Anwendungen für den Benutzer transparenter machen. Neben der unkontrollierten Zusammenführung von Daten sei ein Problem, dass eine einheitliche Definition von Gesundheits-Apps fehle.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 06.06.2017

Vitaldaten- mehr Vertrauen in Arzt als in Krankenkassen

06. Juni 2017 | von

Die auf dem Smartphone gesammelten Vitaldaten würden 55 Prozent der Deutschen bedenkenlos an ihren behandelnden Arzt weitergeben. Bei der Frage nach der Datenübergabe an die Krankenkasse vertrauen hingegen nur 15 Prozent der Befragten der Prozedur, wie die Studie  „Mobile Health – Mit differenzierten Diensten zum Erfolg“ des Marktforschungsunternehmens Deloitte und des Digitalverbands Bitkom, zeigte.

Laut den Autoren der Studie wird das mobile Gesundheitswesen die Rolle von Medizinern in allen Bereichen erheblich verändern. In Zukunft sollen die mobilen Anwendungen die Gesundheitsdaten sammeln und bei auffälligen Werten einschreiten, in diesem Zusammenhang werden sie auch als „Wächter über den Strom aus Gesundheitsdaten“ bezeichnet.

Quelle:
ww.w.aerztezeitung.de, 06.06.2017

 

Frankreich investiert Milliarden in vernetzte Gesundheitslösungen

17. Mai 2017 | von

Bis zum Jahr 2021 sollen laut der französischen Regierung zwei Milliarden Euro in das Gesundheitswesen investiert werden. Marisol Touraine, die französische Gesundheitsministerin hat nun die Einführung von zwei neuen Förderprogrammen zur Digitalisierung des Gesundheitswesens bekannt gegeben.

Nach Ministerangaben werden die beiden Programme „e-parcours“ und „e-Hôp 2.0“ mit insgesamt 550 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert. Zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Informationssysteme der Gesundheitseinrichtungen soll das Programm „e-Hôp 2.0“ dienen, in welches 400 Millionen Euro investiert werden. Die Initiative „e-parcours“ zielt auf die Erleichterung des Austauschs zwischen den Gesundheitsfachleuten, sowie die Verbesserung der Patientenbetreuung ab und wird mit 150 Millionen Euro gefördert.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 14.05.2017