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Kategorie: ‘Patienten’

Telemedizin für Parkinsonpatienten

04. Dezember 2018 | von

Als zweitäufigste neurodegenerative Krankheit betrifft Parkinson allein in Europa mehr als eine Million Menschen. Um den Fortschritt der Krankheit zu beobachten und die Medikamente richtig einzustellen, bedarf es einer immer häufigeren Überprüfung des Gesundheitszustandes durch Spezialisten. Für Parkinsonpatienten ist jedoch nur zweimal im Jahr ein Termin bei einem Spezialisten vorgesehen.

Mit der, von dem Institut für Angewandte Informatik der Universität Leibzig entwickelten, telemedizinischen Plattform „TelePark“ können Neurologen Behandlungsempfehlungen, wie zunehmende Bewegung, das Verschreiben neuer Medikamente oder Dosierungen, Visitenpläne und Diskussionen zu chirurgischen Möglichkeiten, direkt und über Entfernungen hinweg vornehmen. Das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderte Projekt des Instituts soll zeigen, dass ein Großteil der Untersuchungen zu Parkinson von der Ferne aus durchgeführt werden können.

Quelle: https://www.pharma-relations.de/news/telepark-verbessert-mit-telemedizin-situation-von-parkinsonpatienten, 4. Dezember 2018

Spahn will E-Rezept bis 2020 einführen

20. November 2018 | von

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist der Meinung, dass erst das elektronische Rezept die Telemedizin zu einem Erfolgsprojekt mache. Deshalb werde er den Rahmen dafür schaffen, dass Ärzte Medikamente auch Patienten verschreiben können, die eine Videosprechstunde besucht haben.

Die entsprechenden Regelungen sollen laut Bundesgesundheitsministerium in der, für das kommende Jahr geplanten, Novellierung des Arzneimittelgesetzes enthalten sein. Spahn will Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen ebenfalls dazu verpflichten, Regeln zu vereinbaren, damit Arzneimittelrezepte auch ausschließlich in elektronischer Form eingesetzt werden können. Dafür hätten sie sieben Monate Zeit, nachdem die Novelle des Arzneimittelgesetzes in Kraft getreten ist.

Quellen:

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/11/13/spahn-fernverordnungsverbot-faellt-e-rezept-bis-2020, 20. November 2018

https://www.tagesschau.de/inland/digitales-rezept-103.html, 20. November 2018

Telemedizin für ein besseres Schlaganfall-Management

20. November 2018 | von

Das 2005 gestartete telemedizinische Projekt „Stroke Angel“ dient dem prästationären Anamnese-Management. Zum Einsatz kommt es bei der Voranmeldung von Patienten mit Schlaganfall-Verdacht. Hierbei werden mithilfe einer speziellen Eingabemaske verschiedene, relevante Messwerte eingegeben, anhand derer ermittelt werden soll, ob der Patient unter einem Schlaganfall leidet und welcher Schweregrad vorliegt. Diese Daten werden dann über Mobilfunk aus dem RTW an die Klinik übertragen.

Durch das Projekt konnte die präklinische Rettungskette um 22 Minuten verkürzt werden.

Quelle: https://www.esanum.de/today/posts/telemedizin-ein-wichtiger-baustein-im-schlaganfall-management, 20. November 2018

Elektronische Patientenakte birgt Einsparpotenzial von 34 Milliarden Euro

13. November 2018 | von

Das deutsche Gesundheitssystem nimmt im Branchenvergleich des Digital Business Index 2018 den letzten Platz ein. Dies liegt laut TK-Chef Dr. Jens Baas zu einem großen Teil an der fehlenden Digitalisierung. Laut Baas vollzieht sich der digitale Wandel im Gesundheitswesen so schleppend, weil die beteiligten Player Angst vor der Transparenz hätten, die die Digitalisierung zwangsläufig mit sich bringt.

Die elektronische Patientenakte wird nun mit Verzögerung 2021 für alle Patienten eingeführt. Einen großen Vorteil sieht Baas darin, dass die elektronische Patientenakte den Patienten in den Mittelpunkt rückt und die Krankenkassen jährliche Einsparungen in Höhe von 34 Milliarden Euro erzielen könnten, was 10% ihrer Gesamtausgaben entspricht.

Quelle: https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/elektronische-patientenakte-birgt-einsparpotenzial-von-34-milliarden-euro-12827/, 13. November 2018

Digitale Entlassplattform für ein effizienteres Überleitungsmanagement

06. November 2018 | von

Die digitale Plattform des Berliner Start-ups Recare soll den Sozialdiensten und Case Managern in Krankenhäusern einen schnellen Überblick über freie Kapazitäten in der ambulanten Nachsorge liefern. Nachdem derjenige, der die Entlassung koordiniert ein pseudonymisiertes Überleitungsprofil für den Patienten erstellt hat suche die hinterlegte Datenbank in einem automatisierten Prozess nach passenden Nachversorgern und schicke ihnen eine E-Mail. Die Klinik erhalte dann eine Übersicht über mögliche Nachversorger und könne in Absprache mit den Patienten einen auswählen.

Damit die Nachversorgeanbieter nicht mit Anfragen überschüttet werden hat Recare einen selbst lernenden Algorithmus entwickelt. Dieser solle anhand von vorherigen Überleitungsdaten ermitteln bei welchem Nachversorger die statistische Annahmewahrscheinlichkeit am größten ist.

Ziel sei es laut Geschäftsführer bis Ende 2019 eine bundesweite Koordination von Pflege-, Reha- Und Hilfsmittelversorgung zu ermöglichen.

Quelle: https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/975042/entlassmanagement-schnelle-draht-pflegedienst-co.html , 06. November 2018

Digital Therapeutics: „M-sense Active“ als mobile Therapiebegleitung für Migräne- und Kopfschmerzbetroffene

03. September 2018 | von

Die App „M-Sense“ soll Betroffenen die Dokumentation und Auswertung ihrer Schmerzen erleichtern. Das neu eingeführte Therapie-Modul „M-sense Active“ biete alternative Methoden zur Schmerztherapie. Hierbei würde neben der Behandlung auch die Vermittlung von Fachwissen über die Hintergründe von Kopfschmerzen und Migräne ein wichtiger Bestandteil des neuen Moduls sein. Dadurch steige die App in die Sparte der „Digital Therapeutics“ auf.

In Zusammenarbeit mit der Charité Berlin und den Unikliniken Rostock und Halle starte eine klinische Sutide, um die Wirksamkeit der App zu belegen.

Quelle: https://www.pharma-relations.de/news/app-msense-moderne%20therapiemethoden, 03. September 2018

Telemedizin rettet Leben von Herzpatienten

03. September 2018 | von

Durch die Fontane-Studie der Charité Berlin konnte erstmals nachgewiesen werden, dass eine telemedizinische Mitbetreuung das Leben von Herzpatienten verlängern kann. An der fünfjährigen Studie nahmen mehr als 1500 Patientinnen und Patienten teil. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Projekt mit 10,2 Millionen Euro gefördert.

Quelle: https://www.bmbf.de/de/fontane-studie-telemedizin-rettet-leben-von-herzpatienten-6797.html 3. September 2018

Projekt „Gesundheitsversorgung 4.0“

28. August 2018 | von

Das vom bayerischen Finanzministerium geförderte Projekt „Gesundheitsversorgung 4.0“ bemüht sich Ideen der Telemedizin mit in das Projekt einzubinden.

Hauptziel des Projektes sei es, mit Hilfe der Digitalisierung die hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen zu verbessern. Die geplante telemedizinische Anwendung wurde vor allem für das Alten- und Pflegeheim „St. Elisabeth“ in Wallenfels entwickelt.

In der digitalen Pflegeakte kann das Pflegepersonal verschlüsselte Nachrichten über den Gesundheitszustand von Patienten an den Hausarzt übermitteln. Dieser hat dann die Möglichkeit die Dringlichkeit der Meldung einzuschätzen. Demnach besteht die Möglichkeit eines klassischen Hausbesuchs, ein Gespräch per Video-Chat, die Übermittlung weiterer Anweisungen über die Anwendung oder die Vereinbarung eines persönlichen Termins.

Quelle: https://www.np-coburg.de/region/kronach/Telemedizin-entlastet-Pflegekraefte;art83426,6284833 28. August 2018

Spahn verlangt, dass Krankenkassen über elektronische Patientenakten informieren

28. August 2018 | von

Bundesgesundheitsminister Spahn will die gesetzlichen Krankenkassen gesetzlich dazu verpflichten, ihre Versicherten über die Funktionsweise der für 2021 geplanten elektronischen Patientenakte (ePa) umfassend zu informieren. Das Gesundheitsministerium sagt hierzu, dass die Bundesregierung beabsichtige, Informationspflichten der Krankenkassen über die ePa gesetzlich zu regeln, damit die Versicherten befähigt werden, mit den Zugriffswegen und der Datenverwaltung der ePa umzugehen.

Die Finanzierung der elektronischen Patientenakte werde zurzeit noch geprüft.

Quelle: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/rheinische-post-spahn-krankenkassen-muessen-ueber-elektronische-patientenakten-informieren-6466594, 21. August 2018

Spahn zweifelt an Gesundheitskarte

14. Mai 2018 | von

Minister Spahn hält die elektronische Gesundheitskarte für überholt und nicht mehr zeitgemäß, er möchte die Digitalisierung des Gesundheitswesens mit den Regierungsplänen für ein Online-Bürgerportal koordinieren.

Techniker Krankenkasse und AOK sind mit ihren digitalen Lösungen bereits weiter als der Bund. Ziel ist es, dass Patienten über eine App jederzeit selbst an ihre Gesundheitsdaten kommen und diese Abfrage nicht nur in Arztpraxen möglich ist.

Quelle:
www.swp.de, 08.Mai.2018