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SmartMed

Schlagwort: ‘Apotheke’

Krankenkassen fördern Internetmedizin

14. März 2016 | von

Laut Ursula Marschall von der Barmer GEK passen Internetmedizin und Krankenkassen sehr gut zusammen. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens sei das „Megathema“ des 21. Jahrhunderts und das wirkt sich auch auf die Krankenkassen aus. Um sicher zu gehen, dass die Versicherten alle technischen Innovationen uneingeschränkt nutzen können und am medizinischen Erfolg teilhaben, gestalte die Krankenkasse beispielsweise Programme, mit denen Hausärzte direkt Fachärzte, über das Internet, zu Rate ziehen können.

Auch die Entwicklung neuer Fitnessapps werde genau beobachtet, um diese möglicherweise mit in das Programm einzubeziehen.

Quelle:
versicherungswirtschaft-heute.de, 08.03.2016

Zukunftspreis öffentliche Apotheke

01. März 2016 | von

Vier Initiativen von Apothekern und Apothekerinnen aus Aachen, Düsseldorf, Erftstadt und Köln wurden mit dem „Zukunftspreis öffentliche Apotheke“ ausgezeichnet. Laut des Vorsitzenden des Apothekerverbandes Nordrhein e.V. Thomas Preis seien die Projekte der Preisträger zukunftsorientierte Eigeninitiativen, die über den gesetzlichen Versorgungsauftrag hinausgehen und von denen auch Kunden und Patienten profitieren.

Die Preisverleihung fand am 13.02.2016 durch Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens statt. Zu den Gewinnern (2. Preis) gehört auch die Aachener Apothekerin Gabriele Neumann (Karls-Apotheke) für die Initiative „Aachener Learning Community zum innovativen IT-Einsatz in der Medikamentenversorgung“.
Der 1. Preis ging an Andreas Binninger (Düsseldorf) und der 3. (welcher zweimal vergeben wurde) an Jutta Doebel (Erftstadt) und  Dirk Vongehr (Köln).

Quelle:
gesundheit-adhoc.de, 17.02.2016

Bessere Patientenversorgung durch Apotheken-Portal

15. Februar 2016 | von

Durch eine weit verknüpfte Datenbank soll ein Portal für Apotheken zur besseren Patientenversorgung beitragen.

Für das  Apotheken-Portal „Online-Vertragsportal“ (OVP) arbeiten der Deutsche Apothekerverband (DAV), Landes-Apothekerverbände und ABDATA Pharma-Daten-Service gemeinsam an einer Datenbank. Über 10.000 Apotheken dient dieses  Portal schon als Hilfestellung für eine bessere Patientenversorgung. Es können beispielsweise Prüfungen zu formalen Bestimmungen zur Abgabe bestimmter Mittel erfolgen oder auch Abgleiche, welche Produkte die Krankenkasse des Versicherten erstattet.
Laut Dr. Rainer Bienfait (DAV) schaffe das OVP mehr Transparenz in dem Markt und nutze so auch den Patienten.

Quelle:
umwelt-panorama.de, 10.02.2016

 

Stammapotheke leistet Beitrag zur Arzneimitteltherapiesicherheit

23. Januar 2015 | von

Einen sehr einfachen Beitrag zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) könne, laut der Apothekenkammern Nordrhein und Westfalen-Lippe, jeder mit der Wahl einer Stammapotheke leisten. Eine Studie im Journal of the American Geriatrics Society bestätigte einen Zusammenhang.

Wie man Therapietreue und Lebensqualität der Patienten erhöht belegen unter anderem Projekte der Apothekenkammern wie ATHINA und das AMTS-Ausbildungsmodell. Der Apotheker übernehme im Netzwerk der Heilberufler eine Art „Lotsenfunktion“, gaben die Kammern bekannt.

Pharmazeutische Zeitung online, 21.01.2015

Risiko durch gesetzliche Importregelung

30. August 2014 | von

Laut Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV), sei nicht nur die Wirtschaftlichkeit der gesetzlichen Importregelung in Frage zu stellen, sondern auch deren Sicherheit.

So könne beispielsweise der Handel auf Spotmärkten dazu führen, dass Medikamente nicht verfügbar seien. Auch würden die häufig beschädigten Verpackungen Patienten verunsichern. Vor allem die Gefahr, dass gestohlene oder gefälschte Arzneimittel durch Re- und Parallelimport in Umlauf geraten, sei gerade in den letzten Wochen deutlich geworden.

Im Hinblick auf die Arzneimittelsicherheit müsse die gesetzliche Regelung neu überdacht werden.

Quelle:
DAZ.online, 18.08.2014
Pharmazeutische Zeitung online, 18.08.2014

Arzneimitteltherapiesicherheit in der Klinik

30. August 2014 | von

Nach einer Klinik in der Münster, sei das Ziel des Medikationsmanagements, bei der Medikation möglichst wenig Interaktion zu erzeugen. Zu diesem Zweck holte ein Münster Klinikum den Apotheker auf Station. Erfahrungen mit diesem Verfahren würden zeigen, dass sich bezüglich der Arzneimittelsicherheit viel erreichen lasse.

Bereits bei der Patientenaufnahme würde ein Stationsapotheker in die Medikation mit einbezogen, um pharmazeutisches Fachwissen und konkrete Empfehlungen einzubringen. Neben dem Interaktionscheck gehöre auch das Medikationsmanagement zur Aufgabe des Apothekers.

Die Datenauswertung von 100 Patienten hätte laut der Klinik Folgendes ergeben: Die Zahl der eingesetzten Wirkstoffe sei um 5,2 Prozent, die Gesamtzahl der Wechselwirkungen sei um 24,4 Prozent gesunken.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 11.07.2014

Apothekerverbände veröffentlichen Grundsatzpapier

16. Juli 2014 | von

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) veröffentlicht das Grundsatzpapier zum Medikationsmanagement. Darin würden wichtige Begriffe rund um das Medikationsmanagement definiert werden, die als Grundlage für weitere Entwicklungen dienen.

Das Medikationsmanagement sei darin als „kontinuierliche Betreuung zur Verbesserung der Arzneimitteltherapie durch ein interdisziplinäres Team“ festgelegt.

Die damit geforderte Zusammenarbeit verschiedener Heilberufe müsse deshalb über standardisierte und rationale Kommunikationswege erfolgen, um erfolgreich zu sein. Grundvoraussetzung sei, dass die Apotheke die Gesamtmedikation eines Patienten überblicken könne. Dazu müsse der Patient bereit sein, sich an eine Apotheke zu binden.

Quelle:
Pharmazeutische Zeitung, 10.07.2014

Das Grundsatzpapier der ABDA gibt es hier.

Medikationsmanagement durch Apotheker

01. Juli 2014 | von

Laut Gesundheitsökonom Glaeske würden im Bereich Medikationsmanagement viele Besserungen möglich sein. Die Apotheke biete viele Möglichkeiten, die Versorgung zu verbessern.

So könne beispielsweise eine Kontrolle gleichzeitig eingenommener Medikamente in der Apotheke erfolgen, vor allem was die Selbstmedikation betreffe. Hierzu würden immerhin die Hälfte aller verkauften Arzneimittel zählen, unter welche auch einige „zweifelhafte“ fielen.

Quelle:
apotheke adhoc, 18.06.2014

Milliardengrab: Elektronische Gesundheitskarte

01. Juli 2014 | von

Noch immer seien nicht alle Versicherten mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte ausgestattet. In das Projekt seien bereits fast eine Milliarde Euro geflossen und noch immer würden sich die Beteiligten nicht einig werden.

Für den anstehenden Test der eGK sei man sich immer noch nicht einig, ob das der KVB geforderte KV-SafeNet oder die IT-Lösung der Gematik verwendet werden solle. Christian Zahn des Kassenverbands sehe das Projekt in Gefahr, werde nicht bald eine Lösung gefunden.

Quelle:
Spiegel Online, 18.06.2014
heise online, 18.06.2014

„Zukunftspreis öffentliche Apotheke“ geht an Apotheke in Stolberg

21. Februar 2014 | von

Bereits zu Beginn des Monats, am 1. Februar 2014, fand der 6. Zukunftskongress „Öffentliche Apotheke“ in Bonn statt. Dort wurde unter anderem der „Zukunftspreis öffentliche Apotheke“ verliehen.

Mit dem ersten Preis wurde die Apothekerin Katrin Kuchenbuch der Marien-Apotheke in Stolberg ausgezeichnet, die mit ihrer Apotheken-Sprechstunde Initiative zeigte. Den zweiten Preis erhielt der Apotheker Erik Tenberken für sein „Neuartiges Konzept zur qualitativen Betreuung der Kunden bei gleichzeitiger Optimierung der Arbeitsplatzqualität“. Auf den dritten Platz wählte die Jury den Apotheker Gence Polat, der mit dem „Medikamenten-Pass“ überzeugte.

Videoportäts der Preisträger stellt der Apothekerverband Nordrhein e.V. auf seinen Seiten zur Verfügung.

Quelle:
DAZ, av-nr, 1.2.2014