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SmartMed

Schlagwort: ‘Apotheke’

Milliardengrab: Elektronische Gesundheitskarte

01. Juli 2014 | von

Noch immer seien nicht alle Versicherten mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte ausgestattet. In das Projekt seien bereits fast eine Milliarde Euro geflossen und noch immer würden sich die Beteiligten nicht einig werden.

Für den anstehenden Test der eGK sei man sich immer noch nicht einig, ob das der KVB geforderte KV-SafeNet oder die IT-Lösung der Gematik verwendet werden solle. Christian Zahn des Kassenverbands sehe das Projekt in Gefahr, werde nicht bald eine Lösung gefunden.

Quelle:
Spiegel Online, 18.06.2014
heise online, 18.06.2014

„Zukunftspreis öffentliche Apotheke“ geht an Apotheke in Stolberg

21. Februar 2014 | von

Bereits zu Beginn des Monats, am 1. Februar 2014, fand der 6. Zukunftskongress „Öffentliche Apotheke“ in Bonn statt. Dort wurde unter anderem der „Zukunftspreis öffentliche Apotheke“ verliehen.

Mit dem ersten Preis wurde die Apothekerin Katrin Kuchenbuch der Marien-Apotheke in Stolberg ausgezeichnet, die mit ihrer Apotheken-Sprechstunde Initiative zeigte. Den zweiten Preis erhielt der Apotheker Erik Tenberken für sein „Neuartiges Konzept zur qualitativen Betreuung der Kunden bei gleichzeitiger Optimierung der Arbeitsplatzqualität“. Auf den dritten Platz wählte die Jury den Apotheker Gence Polat, der mit dem „Medikamenten-Pass“ überzeugte.

Videoportäts der Preisträger stellt der Apothekerverband Nordrhein e.V. auf seinen Seiten zur Verfügung.

Quelle:
DAZ, av-nr, 1.2.2014

Anschuldigungen gegen Apothekenrechenzentren unberechtigt

19. November 2013 | von

Die Anschuldigungen des Datenschützers Timo Weichert gegen das süddeutsche Apothekenrechenzentrum VSA, nicht ausreichend anonymisierte Daten an Dritte zu verkaufen, wurden jetzt von dem Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein als unbegründet abgewiesen.

Nachdem Weichert unter anderem behauptete aus den durch das Rechenzentrum vergebene Codes könne die Verischertennummer der Patienten zurückgewonnen werden, prüfte das zuständige Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht das Verfahren und erklärte es für rechtmäßig.

Quelle:
heise online, 13.11.2013

NRW zeichnet Apo-AMTS-Modell aus

13. November 2013 | von

Der übergreifende und innovative Ansatz des Modells des Projekts zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) überzeuge laut Gesundheitsmanagerin Steffens.

Mit ihrer Idee, Pharmazeuten innerhalb ihres Praktikums die Möglichkeit zu bieten sich als AMTS-Manager ausbilden zu lassen, wurde von der Apothekenkammer Westfalen-Lippe ein Konzept erarbeitet, in dessen Mittelpunkt das professionelle Medikationsmanagement steht.

Die Schulung wird dabei von AMTS-Ausbildungsapotheken übernommen.

Quelle:
DAZ.online, 04.10.2013

Schweiz: Ärztliche Videoberatung in Apotheken

12. November 2013 | von

Das aktuell laufende Pilotprojekt „Netcare“ wird derzeit in über 200 Schweizer Apotheken getestet. Für dieses Projekt wurden 24 Bagatellerkrankungen definiert, die entweder vom Apotheker selbst oder mit Hilfe einer Videozuschaltung eines Arztes diagnostiziert werden können. Per Fax kann der Arzt ein benötigtes Rezept der Apotheke direkt übermitteln.

Zusätzlich entstehende Kosten würden von vielen Krankenkassen übernommen werden. Vorteile die Netcare bietet, wären zum einen die Entlastung von Notfallstationen, aber auch die Wartezeit der Patienten würden wesentlich verkürzt werden.

Trotz der Kritik einiger Ärzte soll das Projekt aufgrund des positiven Verlaufs vorzeitig für alle Apotheken geöffnet werden.

Quelle:
DAZ.online, 30.10.2013

Klinik-Apotheke setzt auf automatisierte Arzneimittelversorgung

20. Juni 2013 | von

Im Rahmen eines 70 Millionen schweren Projektes soll in den nächsten Jahren Coburgs Klinikum ausgebaut werden.

Ein bedeutendes Element der Apotheken-Anlage bilde der neue Tablettenautomat. Dieser stelle die Medikamente patientenbezogen portioniert und für jeden individuell zusammen. Eine Maschine, die bisher nur in wenigen deutschen Kliniken zu finden sei.

Der Automat stelle auf Grundlage der Patientendaten die Arzneimittel individuell zusammen und verpacke diese anschließend in einzelne Blister. Damit ließe sich zum einen enorm viel Zeit und Aufwand seitens des Pflegepersonals einsparen. Zum anderen werde die Patientensicherheit enorm erhöht, da alle Medikamente gleichzeitig auf ihre Wechselwirkungen überprüft würden.

Quelle:
Neue Presse, 17.6.2013

Direkte Rezeptübermittlung an Apotheken ist unzulässig

31. Mai 2013 | von

Eine  direkte Übermittlung von Rezepten an eine Apotheke ist unzulässig. Diesen Beschluss äußerte das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen am 14. Februar 2013.

Ursache dafür war die Klage einer Apothekerin. Ihr wurde untersagt, Absprachen mit Ärzten bezüglich der Rezeptübersendung zu treffen. Denn sie habe in erheblichem Umfang Rezeptverordnungen direkt vom ausstellenden Arzt bekommen und die Medikamente anschließend an die Kunden ausgehändigt.

Die Klage wurde abgewiesen, da den Kunden die Möglichkeit zur freien Entscheidung bezüglich der Apothekenwahl genommen werde und ihnen der Zugriff auf die Rezepte verwehrt bleibe.

Quelle:
Deutsche Apothekerzeitung, 12.4.2013

Gemeinsames Online-Apothekenportal geplant

28. März 2013 | von

Apotheken in Österreich dürfen ab 2014 OTC-Arzneimittel versenden. Dafür plant der Österreichische Apothekerverband ein gemeinsames Online-Apothekenportal zu erstellen.

Über das Portal könnten Kunden sich nicht nur über alle in der Apotheke erhältlichen Gesundheitsprodukte informieren, sondern diese auch gleich online bestellen und in eine Apotheke ihrer Wahl liefern lassen. „Die Online-Vorteile für die Kunden werden so ergänzt durch Beratungsqualität, Seriosität und Sicherheit“.

Ziel sei es, die Vorteile des Internets mit den Vorteilen einer persönlichen Beratung zu kombinieren und so dem Versandhandel die Stirn zu bieten.

Quelle:
Deutsche Apotheker Zeitung, 7.3.2013

Ärzte und Apotheker werden zu verstärkter Kommuniaktion gezwungen

04. Dezember 2012 | von

Durch die Erneuerung der Apothekenbetriebsordnung, die im Juni 2012 in Kraft trat, soll die Kommunikation zwischen Ärzten und Apothekern gefördert werden, um so Fehldosierungen und Inkompatibilitäten bei Rezepturen vorzubeugen.

Apotheken seien verpflichtet eine Herstellungsanweisung für individuelle Rezepturen zu erstellen und diese vor deren Anfertigung auf Plausibilität zu prüfen.

Dabei ist beispielsweise zu prüfen, ob Dosierung und die Applikationsart den üblichen Empfehlungen entsprechen und ob die eingesetzten Wirkstoffe untereinander sowie mit den gewählten Rezepturgrundlagen kompatibel und stabil sind. Ergeben sich Bedenken, muss der Apotheker diese mit dem verschreibenden Arzt klären.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 30.11.2012

Apotheken sollen alle verordneten Medikamente erfassen

04. Dezember 2012 | von

Die nordrhein-westfälische Landesgesundheitskonferenz (LGK) habe  einen umfassenden Maßnahmenkatalog zur Optimierung der Arzneimitteltherapie beschlossen, um mögliche Risiken bei der Einnahme mehrerer Medikamente zu reduzieren.

Als Schnittstelle sollen insbesondere die Apotheken dienen. Diese werden alle verordneten Medikamente einschliesslich der Selbstmedikation der Patienten mit Hilfe eines persönlichen Medikationsplans, der vom behandelnden Arzt erstellt werden kann, erfassen. Diesen Medikationsplan könnten die Patienten dann wie eine Versichertenkarte immer bei sich tragen.

„Mit diesem Bündel an Maßnahmen wollen wir zum einen die Sicherheit für Patientinnen und Patienten, zum anderen aber auch die Verordnungssicherheit für Ärztinnen und Ärzte erhöhen“, betonte Ministerin Steffens.

Quelle:
Deutsche Apotheker Zeitung, 24.11.2012
NRW.de, 26.11.2012