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SmartMed

Schlagwort: ‘elektronische Authentifizierung’

Europäischer Berufsausweis für Gesundheitsfachkräfte

20. Juni 2013 | von

Fachkräfte in der Europäischen Union sollen künftig einfacher als bisher einen Beruf außerhalb ihres Heimatlandes ausüben können. Vorgesehen ist dazu ein „Berufsausweis“.

Dieser soll den Anerkennungsprozess von Berufsqualifikationen erleichtern. Die auch weiterhin geltenden Ausbildungsprinzipien sollen die automatisierte Anerkennung beruflicher Qualifikationen künftig für weitere Berufe in den EU-Mitgliedstaaten ermöglichen. Außerdem sei ein Warnsystem zum Schutz von Verbrauchern und Patienten geplant, welches dann zum Einsatz käme, wenn eine betreffende Fachkraft verurteilt oder vom Dienst suspendiert wurde.

Der irische Bildungsminister Ruairí Quinn sei der Überzeugung, dieses System werde die Mobilität der Fachkräfte verbessern und dies könne wiederum dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Quelle:
Deutsche Apotheker Zeitung, 13.6.2013

Physiotherapeuten erhalten die ersten elektronischen Heilberufsausweise

12. Juni 2013 | von

Im Rahmen des Pilotprojekts „elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) für Gesundheitsfachberufe“ werden derzeit 1000 Exemplare des neuen elektronischen Heilberufsausweises an Gesundheitsfachberufe ausgegeben.

Den Anfang bilden die Physiotherapeuten. Mit dem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA), der das Pendant zur elektronischen Gesundheitskarte für Versicherte ist, sollen sie Zugriff auf Funktionen wie das elektronische Rezept und die elektronische Signatur erhalten.

Ziel des Pilotprojektes sei es, die Ausgabe der Ausweise und mögliche Anwendungsszenarien zu testen und bis zum bundesweiten Einsatz weiterzuentwickeln. Im Anschluss daran sollen auch die weiteren Angehörigen der 40 nicht approbierten Gesundheitsberufe mit dem Ausweis ausgestattet werden.

Quelle:
Pressebox, 5.6.2013

Auf die Haut gedruckte elektronische Tattoos

10. April 2013 | von

Forscher der University of Illinois in Urbana-Champaign haben sogenannte „epidermal electronics“ entwickelt. Diese Netze aus Elektronik ließen sich wie entfernbare Tattoos auf die Haut aufbringen und lösten sich durch den natürlichen Hautalterungsprozess einfach wieder auf.

Mit diesem Verfahren kann der Nutzer Gesundheitssensoren ständig tragen, ohne von diesen in Alltagsaktivitäten beeinträchtigt zu werden. Während der Anwendung könne das Gerät Werte wie Temparatur oder den Feuchtigkeitsstatus der Haut erfassen. Daraus ließen sich Aussagen über den Gesundheitszustand des Nutzers ableiten. Außerdem könnte das System nach einer Operation den Wundheilungsprozess überwachen und eine drahtlose Rückmeldung an das zuständige Spital liefern.

Quelle:
Heise Online, 27.3.2013

Ausgabe des Elektronischen Arztausweises in Hessen

25. Februar 2013 | von

Die Landesärztekammer Hessen stellt ihren Mitgliedern ab sofort den elektronischen Arztausweis mit qualifizierter elektronischer Signatur, den QSIG, zur Verfügung.

Eine integrierte Abmelde- und Verschlüsselungsfunktion ermögliche es den Ärzten, sich sicher auf Krankenhaus-Portalen und ab Sommer diesen Jahres auf dem Mitglieder-Portal der Ärztekammer anzumelden.

Aus Datenschutz- und Praktikabilitätsgründen habe man sich allerdings gegen einen mit der elektronischen Gesundheitskarte kompatiblen Arztausweis entschieden.

Quelle:
Ärztezeitung, 15.2.2013

Gesundheitsberufe fordern eigenen Heilberufsausweis

23. Oktober 2012 | von

Die nicht verkammerten Gesundheitsberufe wollen in die Tests zur E-Card miteinbezogen werden und fordern einen eigenen Heilberufsausweis (HBA).

Derzeit seien bereits 51 Fachberufe an einem solchen Ausweis interessiert. Die Ausgabe soll über ein länderübergreifendes, elektronisches Gesundheitsberuferegister (eGBR) erfolgen.

Im Spätherbst soll ein Pilotprojekt des eGBR starten und ggf. auf weitere Berufsgruppen ausgedehnt werden. Ziel sei es, relevante Anwendungen wie beispielsweise Genehmigungsverfahren für die Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln zu erproben.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 15.10.2012

Fehlende Anwendungen für den E-Arztausweis

25. September 2012 | von

Mit Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) ist auch der elektronische Arztausweis erforderlich geworden. Dennoch besitzen bisher nur wenige Ärzte in Deutschland einen elektronischen Heilberufsausweis (HBA), um sich zu authentifizieren beim Zugriff auf die Daten der eGK. Meistens handelt es sich hierbei um Ärzte, die an einem Pilotprojekt teilnehmen wie z.B. dem elektronischen Arztbrief in Düren.

Als Grund geben die Ärzte an, dass die Telematikinfrastruktur der eGK noch nicht soweit aufgebaut und umgesetzt ist, als dass es sich lohnen würde, Kosten für die Anschaffung und Verwendung des E-Arztausweises auf sich zu nehmen.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 19.9.2012

Biometrisches Armband erkennt Patienten

31. August 2012 | von

Bisher sind Krankenpfleger selbst dafür verantwortlich, die Identität ihrer Patienten nicht durcheinander zu bringen. Ein neues Verfahren soll für eine verbesserte Patientenerkennung in Krankenhäusern sorgen.

Ein biometrisches Armband misst die sogenannte Bioimpedanz einer Person und ordnet diese automatisch dem Träger zu. Das Gerät wertet die Antwort des Körpers auf schwache elektrische Signale aus und leitet diese dann an eine elektonische Patientenakte weiter.

Kritiker wie Ari Juels, Leiter eines Sicherheitslabors, zweifeln jedoch an der Verlässlichkeit dieser Methode, da die Fehlerquote noch zu hoch sei. So reicht beispielsweise ein Glas Wasser schon aus, um die Bioimpedanz des Körpers zu verändern. 

Quelle:
Heise Online, 22.8.2012
Heise Online, 22.8.2012

Ein weiterer Schritt zum strukturierten Arztbrief

26. Juli 2012 | von

Aus heutiger Sicht erscheinen die derzeitigen Kommunikationswege zwischen Ärzten veraltet. So werden Arztbriefe meist noch per Fax oder auf Papier an die Kollegen verschickt.

Das Softwarehaus Duria bietet den Ärzten nun eine Alternative in Form einer neuen IT-Software an. Dabei können mehrere, über die Praxissoftware erstellte Arztbriefe mit dem elektronischen Heilberufeausweis (eHBA) signiert und dann als PDF-Dokument  mittels Stapelsignatur verschlüsselt über die D2D-Telematikplattform verschickt werden.

Weitere Ärzte interessierten sich bereits für das Verfahren. Es sei rechtssicher, nur die gewünschten Adressaten können den Brief lesen.

Quelle:
Ärzte Zeitung
, 1.2.2012