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Schlagwort: ‘elektronische Patientenakte (ePA)’

Die elektronische Patientenakte hat höchste Priorität

08. Oktober 2019 | von

Das Bundesgesundheitsministerium möchte die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens nach vorne bringen. Hierzu sollen dem von dem Bundestag letzte Woche besprochene Digitale-Versorgungs-Gesetz weitere Regelungen folgen.

Die elektronische Patientenakte (ePA) habe hierbei höchste Priorität. Für die 72 Millionen Versicherten solle ab Januar 2021 neben allen regulären Patientendaten auch Impfausweis, Mutterpass, das Kinder U-Heft und das Zahnbonusheft digital verwaltet werden können.

KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel merkt jedoch an, dass die Informationen in der ePA, aufgrund der Freiheit des Patienten zu bestimmen welche Informationen gespeichert werden, bzw. dem Arzt zugänglich gemacht werden, nicht ausreichend seien und Mediziner vollständigere Informationen bräuchten.

Ärztlich verordnete Apps sollen künftig ebenfalls eine Rolle spielen. Hierfür sei ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren in Kraft gesetzt werden. Haftungsfragen und eine mögliche Zweitdatenverwertung sollen durch eine Rechtsverordnung, die Rahmenbedingungen schaffen soll und Gesprächen mit Apple und Google geklärt werden.

Quelle: https://www.medical-tribune.de/meinung-und-dialog/artikel/digitale-versorgung-gesetz-erezept-epa-und-telemedizin-sollen-kommen/ , 08.10.2019

Elektronische Patientenakte muss angepasst werden

31. Januar 2019 | von

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen ihren Versicherten spätestens ab 1. Januar 2021 eine gematik-zertifizierte elektronische Patientenakte (ePA) anbieten. Jedoch sieht der Bundesverband für Gesundheits-IT e.V. (bvitg) bei dem aktuellen Gesetzesentwurf, dass noch Fragen zu möglichen Konstellationen im Versichertenverhältnis offen bleiben. Weiterhin wird kritisiert, dass nur Krankenkassen eine ePA anbieten dürfen, denn dadurch würden bereits etablierte Lösungen verdrängt und neue Anbieter abgeschreckt werden. Deshalb sollen Patienten laut der bvitg frei unter den Akten wählen können. Die anfallenden Kosten der Bereitstellung der Akte sollten von den Kassen erstattet werden.

Quelle: https://www.egovernment-computing.de/anpassungsbedarf-bei-der-epa-a-793076/, 29. Januar 2019

Elektronische Patientenakte birgt Einsparpotenzial von 34 Milliarden Euro

13. November 2018 | von

Das deutsche Gesundheitssystem nimmt im Branchenvergleich des Digital Business Index 2018 den letzten Platz ein. Dies liegt laut TK-Chef Dr. Jens Baas zu einem großen Teil an der fehlenden Digitalisierung. Laut Baas vollzieht sich der digitale Wandel im Gesundheitswesen so schleppend, weil die beteiligten Player Angst vor der Transparenz hätten, die die Digitalisierung zwangsläufig mit sich bringt.

Die elektronische Patientenakte wird nun mit Verzögerung 2021 für alle Patienten eingeführt. Einen großen Vorteil sieht Baas darin, dass die elektronische Patientenakte den Patienten in den Mittelpunkt rückt und die Krankenkassen jährliche Einsparungen in Höhe von 34 Milliarden Euro erzielen könnten, was 10% ihrer Gesamtausgaben entspricht.

Quelle: https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/elektronische-patientenakte-birgt-einsparpotenzial-von-34-milliarden-euro-12827/, 13. November 2018

Krankenkassen und Ärzte haben sich mit Gesundheitsministerium auf Grundkonzept für elektronische Patientenakte geeinigt

23. Oktober 2018 | von

Die elektronische Patientenakte wurde von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag beschlossen. Kritisiert wurde von den Ärzten, dass ein garantierter Schutz der Patientendaten gegeben sein müsste. Eine Weitergabe von Daten an Krankenkassen, Arbeitgeber oder andere Dritte müsse ausgeschlossen sein.

Laut dem Grundkonzept soll die elektronische Patientenakte allen gesetzlichen Versicherten bis spätestens 2021 zur Verfügung stehen. Bis dahin sollen gemeinsame Standards geschaffen werden.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-10/gesundheitswesen-elektronische-patientenakte-grundkonzept-jens-spahn 23.Oktober 2018

Projekt „Gesundheitsversorgung 4.0“

28. August 2018 | von

Das vom bayerischen Finanzministerium geförderte Projekt „Gesundheitsversorgung 4.0“ bemüht sich Ideen der Telemedizin mit in das Projekt einzubinden.

Hauptziel des Projektes sei es, mit Hilfe der Digitalisierung die hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen zu verbessern. Die geplante telemedizinische Anwendung wurde vor allem für das Alten- und Pflegeheim „St. Elisabeth“ in Wallenfels entwickelt.

In der digitalen Pflegeakte kann das Pflegepersonal verschlüsselte Nachrichten über den Gesundheitszustand von Patienten an den Hausarzt übermitteln. Dieser hat dann die Möglichkeit die Dringlichkeit der Meldung einzuschätzen. Demnach besteht die Möglichkeit eines klassischen Hausbesuchs, ein Gespräch per Video-Chat, die Übermittlung weiterer Anweisungen über die Anwendung oder die Vereinbarung eines persönlichen Termins.

Quelle: https://www.np-coburg.de/region/kronach/Telemedizin-entlastet-Pflegekraefte;art83426,6284833 28. August 2018

Spahn verlangt, dass Krankenkassen über elektronische Patientenakten informieren

28. August 2018 | von

Bundesgesundheitsminister Spahn will die gesetzlichen Krankenkassen gesetzlich dazu verpflichten, ihre Versicherten über die Funktionsweise der für 2021 geplanten elektronischen Patientenakte (ePa) umfassend zu informieren. Das Gesundheitsministerium sagt hierzu, dass die Bundesregierung beabsichtige, Informationspflichten der Krankenkassen über die ePa gesetzlich zu regeln, damit die Versicherten befähigt werden, mit den Zugriffswegen und der Datenverwaltung der ePa umzugehen.

Die Finanzierung der elektronischen Patientenakte werde zurzeit noch geprüft.

Quelle: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/rheinische-post-spahn-krankenkassen-muessen-ueber-elektronische-patientenakten-informieren-6466594, 21. August 2018

Solingen: EDV-gestützte Kooperation zwischen Ärzte und Pflegekräfte

29. Mai 2015 | von

Das Ärztenetz in Solingen ist nicht länger nur für Haus-, Fachärzte und Kliniken zugänglich. Durch fortschreitende, sektorübergreifende Integrationsmaßnahmen werden zunehmend auch Pflegeheime und ambulante Pflegeeinrichtungen mit dem bestehenden Praxisnetz verbunden.

Laut EDV-Geschäftsführer Kuypers entstehen für alle Beteiligten Vorteile. Die fachübergreifende Zusammenarbeit profitiert von Zeitersparnissen durch das interne Mail-System, das eine schnelle und einfache Kommunikation möglich macht.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 20.05.2015

Gemeinsame Ausbildung für Gesundheitsberufe

20. März 2015 | von

Schwerpunkt beim Interprofessionellen Gesundheitskongress am 17./18. April in Dresden war die Kommunikation zwischen Akteuren im Gesundheitswesen.

Renate Tewes, Professorin der Evangelischen Hochschule Dresden wies auf Fehlentscheidungen hin, die aufgrund schlechter Kommunikation zwischen Arzt und Pflegepersonal auftreten. Laut Tewes könne man die Kommunikationswege deutlich verbessern indem man eine gemeinsame Ausbildung für Gesundheitsberufler schaffe. Kommunikation auf interprofessioneller Ebene müsse systematisch geübt werden.

Thomas Meißner, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Pflegerates sprach auch die schlechten Kommunikationsmöglichkeiten an. Modernere Informationswege oder eine elektronische Patientenakte würde vieles erleichtern, so Meißner.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 18.03.2015

 

Behandlungserfolg – Dokumentenmanagement

23. Januar 2015 | von

Um effizienter arbeiten zu können, installierte eine bayrische Rehaklinik in Zusammenarbeit mit einem IT-Unternehmen, die erforderliche Infrastruktur für den Umgang mit elektronischen Patientenakten.

Problematisch sei vorher vor allem die Erfassung von Bildmaterial gewesen, welches von Patienten oft auf Datenträgern in verschiedensten Formaten mitgebracht wurde, so Scherrer. Mit dem neuen System konnte Abhilfe geschaffen werden. Nun würden die relevanten CD-Daten und Papierdokumente unmittelbar ins System eingespeist werden, so dass von jeder Station im Haus die Daten abrufbar seien.

Auch die Forderung des Patientenrechtegesetzes könne mit dem neuen System erfüllt werden, was neben Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerung, laut Geschäftsführung ebenfalls Ziel des Projekts war.

e-health.com. 15.01.2015

Das neue E-Health-Gesetz sieht Sanktionen vor

16. Januar 2015 | von

Um zukünftige „Blockierer“ des Fortschritts des digitalen Gesundheitswesens zu vermeiden, enthalte das kommende E-Health-Gesetz, wie Gröhe bekannt gab, Regelungen zur finanziellen Sanktionierung. Man erhoffe sich davon die Akteure zu animieren, rechtlich festgelegte Fristen einzuhalten.

Laut DAZ.online sehe der Referentenentwurf des E-Health-Gesetzes ab Oktober 2016 einen schriftlichen Medikationsplan für Patienten vor, die regelmäßig mehr als fünf Medikamente einnehmen. In dem Plan seien alle Medikamente, sowie ihre Anwendungshinweise aufzuführen und ständig vom Hausarzt zu aktualisieren. Später solle der Medikationsplan dann auch auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden können.
Der Start für das E-Health-Gesetz werde laut Entwurf 2016 sein. Ab Mitte 2016 werde es möglich sein, Stammdaten zwischen Arzt und Kasse zu tauschen. Dafür sei es notwendig, alle Akteure zu vernetzen. Für 2018 sehe das Gesetz vor, die Notfalldaten, elektronische Patientenakten und Entlassungsbriefe auf der eGK zu hinterlegen.

Eine Illustration der neuen eGK und noch mehr zu Thema finden Sie hier.

Quelle:
DAZ.online, 13.01.2015
e-health.com, 13.01.2015
Ärzte Zeitung, 14.01.2015