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SmartMed

Schlagwort: ‘Entlassungsmanagement’

Stationsapotheker für verbesserte Arzneimitteltherapiesicherheit

28. August 2018 | von

Seit einigen Montaten werden die Chirugen am Universitätsklinikum Leipzig von drei Stationsapothekern unterstützt. Laut Dr. Yvonne Remane könne so bei fast jedem zweiten Patienten die Arzneimitteltherapiesicherheit verbessert werden. Die Apotheker erfassen bei der Patientenaufnahme sämtliche Medikamente, dokumentieren notwendige Umstellungen und bereiten einen Medikationsplan für das ärztliche Entlassungsgespräch vor.

Der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) fordert die verpflichtende Einführung von Stationsapothekern.

Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Wie-Apotheker-im-Krankenhaus-helfen-552583.html, 21. August 2018

Erstes Telematiksystem für den elektronischen Entlassbrief auditiert

24. April 2015 | von

Ein erstes System für den elektronischen Entlassbrief über das KV-Connect konnte nun erfolgreich von der KV Telematik GmbH (KVTG) auditiert werden.

Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KVTG betonte den wichtigen Fortschritt: So könne Sektor übergreifend kommuniziert werden, nicht nur im Bereich der niedergelassenen Ärzte, sondern auch zwischen den Stationen Ambulanz und stationärer Betreuung.

Weitere Praxisverwaltungssysteme seien bereits für das E-Arztbrief-Audit angemeldet, so die KVTG.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 20.04.2015

Modellprojekt: Überleitungsmanagement

17. April 2015 | von

Um Missverständnissen in der Überleitung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung vorzubeugen, etablierte ein Kölner Klinikum ein kleines Modellprojekt, welches zunächst für 18 Monate vorgesehen ist.

Für den reibungslosen Ablauf bei Einweisung und Entlassung wurde eine Stelle geschaffen, die sämtliche Informationen zum Patienten in einer Dokumentenmappe sammelt und sowohl für Klinikärzte und für niedergelassene Ärzte bereitstellt. Laut Oliver Platz, Geschäftsführer der GMG Gesundheitsmanagementgesellschaft, sei das Angebot vor allem für ältere Patienten mit Unterstützungsbedarf vorgesehen.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 07.04.2015

Das neue E-Health-Gesetz sieht Sanktionen vor

16. Januar 2015 | von

Um zukünftige „Blockierer“ des Fortschritts des digitalen Gesundheitswesens zu vermeiden, enthalte das kommende E-Health-Gesetz, wie Gröhe bekannt gab, Regelungen zur finanziellen Sanktionierung. Man erhoffe sich davon die Akteure zu animieren, rechtlich festgelegte Fristen einzuhalten.

Laut DAZ.online sehe der Referentenentwurf des E-Health-Gesetzes ab Oktober 2016 einen schriftlichen Medikationsplan für Patienten vor, die regelmäßig mehr als fünf Medikamente einnehmen. In dem Plan seien alle Medikamente, sowie ihre Anwendungshinweise aufzuführen und ständig vom Hausarzt zu aktualisieren. Später solle der Medikationsplan dann auch auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden können.
Der Start für das E-Health-Gesetz werde laut Entwurf 2016 sein. Ab Mitte 2016 werde es möglich sein, Stammdaten zwischen Arzt und Kasse zu tauschen. Dafür sei es notwendig, alle Akteure zu vernetzen. Für 2018 sehe das Gesetz vor, die Notfalldaten, elektronische Patientenakten und Entlassungsbriefe auf der eGK zu hinterlegen.

Eine Illustration der neuen eGK und noch mehr zu Thema finden Sie hier.

Quelle:
DAZ.online, 13.01.2015
e-health.com, 13.01.2015
Ärzte Zeitung, 14.01.2015

Elektronischer Arztbrief im Testverfahren

07. November 2014 | von

Ziel des Projekts „eArztbrief“ der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sei, laut KVWL-Vorstand Kriedel, die Praxistauglichkeit des Briefes sicherzustellen. Mit Hilfe des elektronischen Arztbriefes wolle man die Vernetzung und Kommunikation verbessern, so der Vorstand. An dem Projekt würden etwa 300 Ärzte und Kliniken teilnehmen, die ersten hätten bereits begonnen.

Der Brief enthalte eine Kopfzeile und ein nicht änderbares PDF. In der nächsten Stufe solle der elektronische Brief direkt in die Patientenakte miteinfließen, gab Kriedel bekannt.

Bewähre sich das Programm, so ziehe man in Betracht nächstes Jahr auch das elektronische Einweisungs- und Entlassungsmanagement zu testen.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 23.10.2014

NRW plant elektronisch gestützes Einweisungs- und Entlassungsmanagement

28. März 2013 | von

Zur Optimierung des Einweisungs- und Entlassungsmanagements im Krankenhaus plant Nordrhein Westfalen ein einheitliches elektronisches Verfahren. „Der Patient ist derzeit bei seinem Weg durch das Gesundheitssystem völlig allein und unbegleitet“, kritisierte der Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo), Peter Potthoff.

Abhilfe diesbezüglich soll ein elektronisch unterstütztes Überleitungsverfahren schaffen, damit der Informationsaustausch zwischen ambulantem und stationärem Sektor verbessert wird.

Das System soll zunächst im Raum Düren getestet werden, wo bereits seit drei Jahren Erfahrungen mit dem elektronischen Arztbrief gesammelt werden.

Quelle:
Ärzteblatt, 15.3.2013