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SmartMed

Schlagwort: ‘USA’

Apple mit eHealth-Strategie

01. September 2016 | von

Die Optimierung der Gesundheit wird immer beliebter. Allein in Deutschland sollen im Jahr 2016  laut Expertenhochrechnungen  300 Millionen Euro mit vernetzten Fitnessgeräten, medizinischen Anwendungen und Telemedizin umgesetzt werden. In 5 Jahren könnte dieser Wert mehr als verdoppelt werden.

Auch Apple nimmt seit einiger Zeit an dem weltweiten eHealth-Markt teil. Durch den Einkauf von Gliimpse, einem 2013 gegründeten Start-up, etabliert sich Apple weiter in diesem Bereich. Durch  Gliimpse sollen die Aufzeichnungen von elektronisch erfassten Gesundheitsdaten auf einen einheitlichen Standard sowie ein einheitliches Dateiformat gebracht werden.

Quelle:
www.wired.de, 31. August 2016

Einblick in die Notizen des Therapeuten

16. Juli 2014 | von

Die New York Times berichtet, dass das Beth Israel Deaconess Medical Center
in Boston in einer Pilotstudie eine neue Therapieform für erkrankte Menschen
teste.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Therapien könnten die Patienten in diesem Experiment sämtliche Notizen des Therapeuten zu Hause an ihren Computern oder Smartphones einsehen und nachverfolgen.

Das Projekt werfe Fragen auf, die noch in der Kritik stünden. Etwa solche wie, welche Patienten davon profitieren würden, oder ob nicht einige Schaden davon tragen. Ziel der Therapieform sei, durch die Schaffung von Transparenz, das Vertrauen zum Therapeuten und der Kommunikation zu verbessern.

Quelle:
The New York Times, 07.07.2014

Moderne Plattform für Teleradiologie und Telemedizin

04. Februar 2014 | von

Vor kurzem wurde die webbasierte Verbraucher-Plattform SecondOpinions.com eines akkreditierten Anbieters gestartet. Über diese Plattform wird den Nutzern weltweit ein Zugang zu US-amerikanischen Fachärzten ermöglicht.

Second Opinions Express TM ist ein neues Angebot für Patienten, welchen hier ermöglicht wird, Fragen an Fachärzte zu stellen und innerhalb von 30 Minuten eine schriftliche Antwort zu erhallten. Dieser Service solle an 365 Tagen und rund um die Uhr bereitgestellt werden.

Mit 19,95 US-Dollar sei der Dienst erschwinglich und biete Patienten die Möglichkeit, eine glaubwürdige, schnelle und medizinisch fundierte Beratung zu erhalten. Auch ein Zweitgutachten für Bildmaterial sei möglich, indem die Dateien ganz einfach über die vertrauliche Plattform hochgeladen werden könnten.

Quelle:
finanztreff.de, 23.1.2014

In der Versorgungsforschung liegt Deutschland weit zurück

12. November 2013 | von

Nach Neugebauer seien Wissenschaftler der USA etwa 50 Jahre voraus und auch anderen Ländern hinke Deutschland weit hinterher. Um gegenzusteuern müsse Deutschland verstärkt bereits existierende Daten, wie Abrechnungsdaten der Krankenkassen, aufbereiten und deutlich mehr Studien in diesem Bereich durchführen.

Die Schwierigkeit der Aufbereitung von Daten ist dabei Quantität und Qualität unterscheiden zu können. Dafür sind vor allem geeignete Instrumente zu identifizieren und  eine fachgruppenübergreifende Zusammenarbeit, sowie deren Kooperation zu fördern.

So solle die deutsche Versorgungsforschung eine „Navigationshilfe im Gesundheitswesen“ werden.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 24.10.2013

Testspital als Forschungslabor

18. Oktober 2013 | von

In Kalifornien errichtete nun ein US-Gesundheitskonzern ein einzigartiges, vollausgestattetes Testspital. Hier können neben neuen IT-Systemen auch allgemeine Alltagssituationen nachgestellt werden.

Krankenzimmer und Operationssäle wurden exakt nachgebildet, selbst realitätsnahe Patientendaten werden auf Monitoren der Patientenzimmer dargestellt.

Ideen für Testläufe kommen meist aus bereits publizierten Studien. Ziel ist es vor allem Zeitersparnisse oder mögliche Verbesserungen bei Bewegungsabläufen zu identifizieren.

Quelle: heise online news, heise online technology review, 17.10.2013

Leitlinien für medizinische Apps

30. September 2013 | von

In einer Leitlinie veröffentlich die FDA eine Katalogisierung medizinischer Apps, die als Medizinprodukte eingestuft und dementsprechend von der Behörde für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen werden müssen.

Dabei werden vor allem Apps gelistet, die als Zubehör zu einem Medizinprodukt verwendet werden oder selbst als Medizinprodukt agieren.

Laut FDA solle mit diesem Verfahren keine inhaltliche Kontrolle stattfinden, sondern das Patientenrisiko ausgehend der gesundheitsbezogenen Apps reduziert werden.

Quelle:
e-health, 30.09.2013
spiegel-online, 30.09.2013

USA – Eletronische Krankenakte bringt nicht die verhoffte Ersparnis

23. Januar 2013 | von

In einer neuen Analyse der RAND Corporation wird der Nutzen und die prognostizierte Kostenersparnis durch den Einsatz der elektronischen Krankenakte kritisch hinterfragt und optimistische Prognosen aus der Vergangenheit revidiert.

In einem Bericht aus dem Jahr 2005 prognostizierte die RAND dem US-Amerikanischen Staat eine Ersparnis von mindestens $ 81 Milliarden, durch den flächendeckenden Einsatz von elektronischen Gesundheitsakten.

Bestätigt habe sich eine solche Ersparnis allerdings bis heute nicht. Im Gegenteil, die Kosten im Gesundheitssektor seien seit Veröffentlichung des Berichts um $ 800 Milliarden gestiegen. Die Gründe seien vielfältig. Derzeit liefen u.a. dazu staatliche Ermittlungen um festzustellen, ob Tools wie die eGK es Ärzten und Krankenhäusern erleichtern, nicht geleistete Behandlungen in Rechnung zu stellen.

Die Regierung arbeite derzeit an neuen Regelungen, die solche und weitere Probleme des aktuellen Systems betreffen sollen.

Quelle:
New York Times, 10.1.2013

 

Genanalyse in zwei Tagen hilft Neugeborenen

30. Oktober 2012 | von

US-Forscher aus einem Krankenhaus in Kansas City konnten mit einer neuen Technik demonstrieren, dass sich das komplette Genom von Neugeborenen im Notfall innerhalb von 50 Stunden analysieren lässt. Mit der sogenannten Turbo-Sequenzierung könne man bei bestimmten genetischen Krankheiten sehr genaue Diagnosen erstellen.

Künftig soll dieses Verfahren Ärzten die Chance geben, Säuglingen mit schwer zu diagnostizierenden Krankheitsbildern schnell und effizient helfen zu können. Eine Herausforderung liege jedoch noch in der Interpretation der riesigen Datenmengen.

Quelle:
Heise Online, 17.10.2012

Altes Medikament – Neue Bestimmung

03. September 2012 | von

Sivanesan Dakshanamurthy, ein Molekularbiologe der Georgetown University in Washington DC, hat ein Computermodell entwickelt, welches Vorhersagen über die Wirkung von Medikamenten auf Proteine im menschlichen Körper treffem kann.

Hierzu vergleicht das Modell Informationen über die Struktur eines Arzneimittels mit denen menschlicher Proteine, um passende Paare zu finden.

Anhand dessen kann der Computer momentan bereits abschätzen, ob sich ein bestimmtes Medikament auch zur Behandlung einer anderen Krankheit einsetzten ließe.

Quelle:
The Economist, 11.8.2012

Computer kann Nebenwirkungen vorhersagen

26. Juli 2012 | von

Ein neues Computermodel, von Forschern aus den USA entwickelt, kann Nebenwirkungen von verschiedensten Medikamente vorhersagen. Dabei bedient es sich nicht lediglich einer Datenbank mit möglichen Nebenwirkungen von Medikamenten, sondern vergleicht die chemischen Strukturen eines Wirkstoffs mit solchen Molekülen, die für die Verursachung von Nebenwirkungen bekannt sind.

Quelle:
Science Daily
, 11.6.2012