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SmartMed

Schlagwort: ‘Videosprechstunden’

Bundestag beschließt Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn

14. November 2019 | von

Der Bundestag hat am 7.11. das Digitalisierungsgesetz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beschlossen. Es wird voraussichtlich im Januar 2020 in Kraft treten. Das Gesetz bestimme, dass bestimmte Apps von der Krankenkasse bezahlt werden sollen, wenn sie der Arzt verschreibt. Weiterhin sollen Mediziner über ihre Onlinesprechstunden auf ihren Internetseiten informieren dürfen. Ebenso werden Arztpraxen und Apotheken bis Ende September 2020 und Krankenhäuser bis Januar 2021 verpflichtet sich an das bundesweite Datennetz anzuschließen. Sollten sich Praxen weigern drohen ihnen ab März 2020 Honorarkürzungen. Außerdem solle der elektronische und damit papierlose Fach-Austausch gefördert werden, indem der Faxversand nicht mehr höher vergütet werde.

In Sache der kritisierten, geplanten Gesundheitsdatenbank sind die gesetzlichen Krankenversicherungen verpflichtet, die Daten bereits pseudonymisiert an den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung zu übermitteln. Dies ist eine verstärkte Sicherungsvorkehrung, da die Pseudonymisierung ursprünglich erst bei der Weiterleitung an die Gesundheitsdatenbank geplant war.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/bundestag-gesundheits-apps-kommen-bald-auf-rezept-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191107-99-617593, 14. November 2019

Video-Sprechstunde für Häftlinge

13. März 2018 | von

In Baden-Württemberg startet ab April ein Modellprojekt, in dem Gefängnisinsassen per Videosprechstunde von Ärzten behandelt werden.

Das neue Verfahren wird vorerst in fünf Justizvollzugsanstalten getestet und soll maßgeblich zur Verringerung der Fluchtgefahr beitragen. In den angesetzten sechs Monaten sollen rund 2000 Gefangene von 30 Ärzten behandelt werden. Finanziert wird das Projekt durch einen privaten Unternehmer in Hamburg.

Quelle:
www.apotheke-adhoc.de, 09.03.2018

Vergütungssystem für Videosprechstunden steht

01. März 2017 | von

Die von KBV und GKV-Spitzenverband ausgehandelten Vergütungen der Videosprechstunde gelten bereits ab April, anstatt wie gesetzlich gefordert erst im Juli 2017.

Vorgesehen sind zwei Leistungen, die abgerechnet werden können. Zum einen „Der Technikzuschlag nach GOP 01450“ zum anderen die „Videosprechstunde nach GOP 01439“, welche analog zur Regelung zum telefonischen Arzt-Patienten-Kontakt erweitert wurde. Bei den Videosprechstunden geht es besonders um Verlaufskontrollen, beispielsweise von Wunden.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 01.03.2017

Jameda übernimmt Patientus

17. Januar 2017 | von

In Hoffnung auf einen großen Erfolg durch Videosprechstunden, übernimmt Jameda den Videosprechstundenanbieter Patientus.

Nach dem E-Health-Gesetz ist bei Online-Gesundheitsdienstleistern viel Bewegung aufgekommen, so auch bei Jameda, dem größten Arztempfehlungsportal Deutschlands. Der finanzielle Erfolg für das Unternehmen hängt dabei von der Akzeptanz von Online-Sprechstunden, sowohl von Patienten als auch von Ärzten ab. Laut Arztbefragungen sei allerdings ein Drittel der Ärzte bereit, bereits in den nächsten zwei Jahren diese Option anzubieten, wodurch das baldige offerieren einer solchen Möglichkeit nicht unwahrscheinlich ist.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 12.01.2017