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Vivian

Kindheitserinnerungen: Stockbrot

15. Juni 2016 | von

Der Sommer war für mich auch immer mit Grillen, Lagerfeuer und als Kind irgendwie auch Stockbrot verbunden. Ich kenne tatsächlich kein einziges deutsches Kind, dass nicht mindestens einmal in seinem Leben Stockbrot gegessen hätte. Ich verstehe bis heute nicht, warum es bei mir all die letzten Jahre in Vergessenheit geraten ist.

Vergesst also die Würstchen und das Sauerkraut als deutsche Klassiker und her mit Lagerfeuer und Stockbrot. Bei dem versuch diese Kindheits-Sommer-Tradition wieder aufleben zu lassen, mussten wir aber feststellen: wenn es außen schwarz wird heißt das noch lange nicht, dass es innen gar ist. Ich kann mich dran erinnern, dass ich den Gar punkt als Kind doch ein wenig besser hinbekommen hatte. Vielleicht hat es mich da aber auch nur noch nicht gekümmert, rohen Teig zu essen.

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Für alle, die jetzt unglaubliche Lust haben, auch mal wieder Stockbrot zu machen hier die fast schon peinlich kurze Zutatenliste:

Ihr braucht

1kg Mehl

2 Pck. Trockenhefe

500ml warmes Wasser

1 TL Salz

Die Hefe wird in dem Wasser aufgelöst und anschließend werden alle Zutaten ordentlich verknetet. Das war es eigentlich schon. Wem das trotzdem noch zu viel ist, der kann auch fertigen Pizzateig nehmen, funktioniert genauso.

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Nach einiger Zeit wurde das Problem mit dem inneren rohen Teig einfach so gelöst.

Dann fehlen eigentlich nur noch Lagerfeuer, Äste und passendes Sommerwetter!
Pro Tipp am Rande: versucht unbedingt mal den Brotteig mit Käse zu füllen. Kräuter machen sich aber auch sehr gut im Teig.

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