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Vivian

Schlagwort: ‘#China’

Nützliche China Apps

14. September 2016 | von

So langsam neigt es sich ja hier alles dem Ende zu. Der Einblick in das Studentenleben der Bloghaus Blogger ist ja immer auf ein Jahr begrenzt und für uns heißt es bald „bye bye Bloghaus“. Auf mehrfache Nachfrage aus meinem Freundeskreis kommen heute ein paar Apps, die mir in China das ein oder andere Mal das Leben gerettet haben (Ja, ein paar andere sind auch so irre und tun sich das mit China an 😉 ).

Mein absoluter Favorit und Retter in jeder Lebenslage war definitiv Pleco. Glaubt mir diese App ist einfach Gold wert, wenn man nicht gerade chinesisch Muttersprachler ist. Was kann die, fragt ihr euch? Zum einen ist es ein Wörterbuch, zum Anderen reichen die Funktionen aber über die eines reinen Übersetzungstools hinaus. Ihr könnt nicht nur die Begriffe suchen, die ihr gerade sagen wollt, sondern auch Zeichen mit den Fingern zeichnen und euch dafür die Übersetzung geben lassen. Bei der Masse an Zeichen, mit denen man täglich konfrontiert wird sehr praktisch. Und wenn es ganz schnell gehen soll gibt es auch noch die Zusatzfunktion, Zeichen einfach abzufotografieren.

Als nächstes in der Liste: Baidu. Leider nur auf chinesisch, aber es reicht, wenn man Straßennamen eingeben kann und die Zeichen für Bus und U-Bahn kennt. Dann kommt man super von A nach B. Google Maps funktioniert ja nicht –  da muss ich zugeben, dass es mich ein wenig auf dem falschen Fuß erwischt hat und ich die ersten Wochen recht hilflos war, wenn ich unterwegs war. Das erste Mal alleine Bus fahren und wirklich am richtigen Ort ankommen wird mir wohl noch eine Weile als absoluter Erfolg in Erinnerung bleiben. So stolz auf meine eigene Leistung war ich in letzter Zeit nicht mehr.

Eine U-Bahn Karten App. Ihr werdet euch wahrscheinlich größtenteil mit der U-Bahn fortbewegen und die ist wirklich günstig und super komfortabel. Aber eine Map der Verbindungen ist schon unglaublich nice to have!

Wenn ihr ein richtiger Chinese werden wollt fehlt euch definitiv noch eine dieser Fotoapps. Ich hatte ja bereits erzählt, wie Fotoverrückt alle sind. Wer da mithalten will, kommt mit dem deutschen Apps nicht wirklich weit – die lassen noch Poren im Gesicht. Chinesische Apps eliminieren auch das letzte bisschen Makel an der Haut. Ihr hattet vorher bereits große Augen? Nun, jetzt habt ihr Fischaugen, mindestens, wenn nicht gleich Kategorie Alien. Ihr wolltet schon immer wissen, wie ihr mit einer schmaleren Nase ausseht? Die chinesischen Fotoapps werden euer Ding sein. Ihr könnt natürlich jederzeit Sprüche auf das fertige Selfie schreiben lassen und dann direkt in den We Chat moments teilen. Und nicht vergessen: Immer fleißig Essens-Fotos machen!

Ah, wenn wir gerade dabei sind. Überleben in China – Nicht möglich ohne WeChat. Die chinesische Mischung aus What´s App und Facebook ist wirklich wichtig, wenn man nicht komplett den sozialen Anschluss verlieren will.

So damit verabschiede ich mich fürs Erste.

Auslandssemester in China Résumé

20. April 2016 | von

Erst letzte Woche durfte ich endlich voller Stolz meine Leistungsübersicht aus dem Auslandssemester abholen. Zeit ein kleines Fazit über die Erfahrung China/Auslandssemester zu ziehen.

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Um die Sprache zu lernen waren die vier Monate perfekt.

Als erstes sei gesagt, dass die Noten wirklich fernab von allem liegen, was ich an der RWTH jemals erhalten habe. Der Fairness halber hinkt der Vergleich etwas, da ich ja nun mal durch mangelnde Kenntnisse der chinesischen Sprache kein sinnvolles Fach für meinen weiteren Studienverlauf belegen konnte – Vielleicht liegt also meine Stärke gar nicht in den technischen Fächern und ich sollte mich lieber den Sprachen widmen. Oder aber meine plötzliche Mutation zum Sprachtalent liegt in dem Umstand begründet, dass man als Ausländer doch etwas nachsichtiger benotet wird.

Woran es auch immer lag, was hat mir mein Auslandssemester im Nachhinein für mein Studium gebracht, wenn schon keine Creditpoints? (Das persönliche Wachstum an einer solchen Erfahrung lasse ich mal aus. Es ist bestimmt an zahlreichen anderen Stellen in den unendlichen Weiten des Internets hinreichend behandelt worden).

  1. Ich habe als bekennender Sprachlernlegastheniker in gerade einmal vier Monaten Chinesisch so gut gelernt, dass ich in der Lage bin die wichtigsten Überlebensgrundlagen nicht nur mit Händen und Füßen zu artikulieren. Eine Leistung, die außerhalb Chinas undenkbar gewesen wäre, zumindest für mich. Glaubt mir, ich habe das bereits versucht und auch die beste Lehrerin am Sprachenzentrum konnte dieses Wunder nicht vollbringen. Da hat nur die Angst vor dem Verhungern etwas bewirken können.
  2. Interessante Geschichten für Bewerbungsgespräche. Glaubt mir, es war extrem nützlich ein solches Thema zu haben, um die eigene Nervosität in den Griff zu bekommen. Nach den ganzen absurden Geschichten, war ich bei den restlichen Fragen gleich viel entspannter.
  3. Ich habe diesen wundervollen Hiwi-Job bekommen, bei dem ich nun alle mit meinem Geschreibsel Nerven darf. Ohne China wäre mein Studienalltag dann wohl doch zu langweilig gewesen.
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Chinesische Teezeremonie – Leider nicht wirklich studienrelevant.

Und ansonsten?

Ich muss ehrlich gestehen, dass es mir für mein eigentliches Studium weniger gebracht hat, als ursprünglich geplant. Plant ihr also ordentlich CP zu holen, solltet ihr eine Uni nehmen, auf deren Homepage dick und fett steht, dass Kurse in Englisch angeboten werden. Wenn ihr aber die Vorstellung, nach dem Auslandssemester zum Meister im Stundenplan zusammenbasteln werden wollt, kann ich China trotzdem wärmstens empfehlen. Glaubt mir, die Blicke der Leute, wenn ihr wieder zurück seit sind Gold wert. Auch wenn es für mich im Nachhinein gar nicht mehr, als so große Sache erscheint, wird mir in Gesprächen immer wieder klar, wie exotisch es trotzdem noch ist.

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Beim Tanzen mit chinesischen Dorffrauen – Ohne eine leise Ahnung, was ich da überhaupt tue. Wenigstens hatten alle anderen sehr viel Spaß an meinen Versuchen. Zu meinem Leidwesen existiert angeblich auch ein Video.

Ich meine, wer hat schon irgendwo im Nirgendwo inmitten von Bergdörfern in China mit Leuten, die er nicht einmal annähert versteht ein ganzes Lamm gegrillt und dabei munter Baijiu getrunken, obwohl er den total widerlich findet? Eben. Das sollte unbedingt auf eure To Do Liste. Also das Lamm – Den Beijiu könnt ihr gerne weglassen.

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Lagerfeuer und gegrilltes Lamm

Um es nun auch mal auf den Punkt zu bringen: Es war eine wundervolle Erfahrung, wenn auch nicht hilfreich für mein Studienfach, sieht man davon ab, dass sich meine Motivation für das nächste Semester um einiges gesteigert hat.

Reisen in China

05. Februar 2016 | von

Über die mangelnden Englischkenntnisse in China hatte ich mich ja bereits das ein oder andere Mal ausgelassen. Mit meinen Kindergartenreifen Chinesisch Kenntnissen dachte ich allerdings könnte mich nichts mehr stressen – auch beim eigenständigen Reisen durch China nicht – frei nach dem Motto, wer braucht schon eine Reiseagentur oder einen Guide?? Ich bin ja keine verwöhnte Prinzessin, das bekomme ich ja wohl hin.

Hobbit Filmzitat

Wenn man einmal versucht hat Bahnangestellten mit dem Vokabular eines Dreijährigen zu erklären, dass man bei der Buchung einen Zahlendreher gemacht hat und sich trotz Bitten und Betteln dem eiskalten Blick am Ticketschalter ausgesetzt fühlt, verliert man endgültig die Illusion, der Urlaub könne entspannt werden. Vielen Dank übrigens auch an die äußert hilfreichen Kommentare des Chinesen hinter mir… Wie hätte ich die Situation denn auch ohne sein fortlaufenden „No, you no ticket.“ begreifen können?

Erstaunlich ist dann wiederum, dass man fernab jeglicher großen Städte in einem einfachen Dorf mehr Englischkenntnisse antrifft, als in einer UNESCO – Weltkulturerbe Stadt (Lijiang). Wir sind nämlich nachdem uns die Stadt allmählich viel zu hektisch und überlaufen mit Touristen wurde in das Dorf Baihe geflüchtet, wo erstaunlich viele Leute uns verstanden haben. Generell kann ich beim Reisen nur empfehlen auch mal raus aus den großen Städten zu gehen und einen Abstecher in die wirklich wunderschöne Landschaft zu machen. Oft muss man hierzu noch nicht einmal eine überteuerte Tour buchen. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind vollkommen ausreichend. Ist man dann noch mit Baidu bewaffnet (chinesische Version von maps) und kann wenigstens Start und Zielpunkt in Zeichen eingeben, kommt man wesentlich günstiger von A nach B.

Ein weiterer Geldspartipp beim Reisen: Nehmt einen Nachtzug für die längeren Strecken. Die Betten sind zwar nicht gerade Luxus, aber immerhin spart man so eine Hotelnacht und ist günstiger als mit dem Flieger. Reist man während der Nacht verpasst man auch keine wertvolle Tageszeit, die man besser für Sightseeing nutzen kann. Wenn man nicht wie ich zu blöd zum Eintippen der Nummern ist wird garantiert auch das Ticket abholen entspannter. Nur an schwarz fahren sollte man hier nicht mal den leisesten Gedanken verwenden. Wir mussten ganze 5 Kontrollen über uns ergehen lassen, bevor wir dann endgültig in unser Bett durften (in dem man übrigens nicht mal aufrecht sitzen kann). Also keine Chance in den falschen Zug zu steigen.

Mit diesem kleinen Rückblick auf meine Reise am Ende meines China-Semesters schöne Grüße und bis nächste Woche – Dann mal mit Neuigkeiten aus Deutschland und mal keine Rückblicke auf China.

Reise zum Danxia Mountain.

26. Januar 2016 | von

Nachdem ich nach einer Woche Heimat wieder größtenteils akklimatisiert bin – sieht man davon ab, dass ich Menschen, die an roten Ampel stehen bleiben immer noch betrachte wie Außerirdische –  die wirklich erzählenswerten Ereignisse sich aber in Grenzen halten, verschone ich euch mit Berichten über meine erste Woche in Deutschland.

Stattdessen bekommt ihr eine Auswahl der China-Bilder, die bisher nur auf meiner Festplatte darauf gewartet haben endlich mal bearbeitet zu werden. Weiterlesen »

Bye Bye China – Home sweet home

20. Januar 2016 | von

Sonntag 11:30 auf der Pontstraße in Aachen – irgendwas ist komisch, aber so richtig benennen kann ich es nicht. Nach den beiden längsten und schlaflosesten Tagen an die ich mich in letzter Zeit erinnern kann und 2 Wochen reisen durch China, laufe ich nun  wieder durch Aachen. Die Dimensionen sind plötzlich um einiges geschrumpft und ohne, dass ich mich groß anstrengen müsste verstehe ich die Leute um mich herum und viel gewöhnungsbedürftiger – Die Menschen verstehen mich. Mein Fluchen kann ich also nicht mehr durch eine leise Stimme tarnen.

Nach dem ersten Gang zum Bäcker (nach 4 Monaten endlich wieder Brot – meine deutsche Ader raushängen lassen) wieder in der Wohnung angekommen, weiß ich auch endlich, was so seltsam ist. Es ist so ruhig, so wenig Hektik und die Zimmerwände sind so gut isoliert, dass man von den Nachbarn so gut wie nichts mitbekommt.

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Ein Weihnachtsfest ohne Kekse – Was man in China zu Festtagen isst.

23. Dezember 2015 | von

Während ihr in Deutschland wahrscheinlich fast in einem See an Plätzchen, Lebkuchen und anderen Weihnachtsklassikern versinkt, muss ich dieses Jahr wohl darauf verzichten. Weihnachten ist in China zwar populär, aber kein Feiertag. Nicht, dass man in Peking von Weihnachten nichts mitbekommen würde – Ich meine die Chance auf kitschige Dekoration und eine Entschuldigung für Unmengen an Essen lässt sich hier niemand entgehen.

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Airpocalypse – ungewollte Rekordwerte in Peking

03. Dezember 2015 | von

Letzte Woche hatte ich ja bereits erwähnt, dass der Winter uns in Peking erreicht hat. Temperaturen unterhalb meiner persönlichen Komfortzone, sorgen momentan dafür, dass meine Hände an der Kamera beinahe fest frieren, weshalb ich sie dann doch nach kurzer Zeit wieder sicher in der Tasche verstaue. Nicht, dass momentan überhaupt ansehnliche Bilder außerhalb fest verschlossener Räume möglich wären. Die Kälte hat nämlich noch einen anderen unschönen Nebeneffekt. Durch die geballte Ladungen an laufenden Kohleheizungen ist auch der Smog um einiges mehr geworden. Der Blick auf mein Handy und den Wert von 570µg/m3 lässt mich gerade wünschen, ich hätte gar nicht so genau nachgesehen. Dann wüsste ich wenigstens nur, dass wir Smog haben, nicht, wie gewaltig das Ausmaß heute ist. Als kleine Hilfe zum Einschätzen, in Singapur fallen Schulen ab einem Wert von 200µg/m3 bereits aus. Ein Wert, bei denen wir hier nur müde lächeln können. Und so gehört zur morgendlichen Routine nun immer auch der Griff nach der Smogmaske – obwohl bei solchen Werten wohl auch die Maske kaum noch helfen wird. Ich sollte wohl mal ernsthaft einen Helm, der meinen ganzen Kopf umschließt, in Betracht ziehen. Auch das morgendliche Lüften wird zurzeit bestmöglich vermieden. Und so sitzen zahlreiche Austauschstudenten in ihren stickigen Zimmer – rausgehen fällt ja als Option vollkommen weg – und erfreuen sich an einem mehr oder weniger dezenten Duft nach chinesischem Essen, der sich übrigens auch sehr hartnäckig in Haaren und Kleidung festsetzen kann.

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Ich packe meinen Koffer…

29. November 2015 | von

Ich glaube ich hatte schon einmal erwähnt, dass man sich an der Peking Universität gleich über drei größere Prüfungen pro Fach und Semester freuen kann. Die nächste Woche voller Spiel, Spaß und Freude steht für uns nun bevor, weshalb es heute leider keine aktuellen Bilder von tollen Orten in Peking für euch gibt. Mit einen chinesischen Vortrag im Nacken, muss man doch leider die Kamera fürs erste im Schrank lassen und seinen Lebensmittelpunkt in Richtung Schreibtisch verlegen. Auch wenn das Wetter sich gerade jetzt besondere Mühe gibt mich davon abzubringen. Momentan liefert der Blick aus meinem Fenster mir eine vorzeige Winter-Märchenlandschaft.

Statt also der verbotenen Stadt eingehüllt in Schnee gibt es heute eine Liste, welche Dinge auf jeden Fall in euren Koffer gehören, wenn es nach China geht (und einige Bilder aus der Zeit als ich den Campus tatsächlich mal verlassen konnte).

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大家好 – „Warum eigentlich ausgerechnet China?“

26. Oktober 2015 | von

7874,81km Luftlinie und ganze 6 Stunden Zeitverschiebung trennen mich momentan von euch – zumindest, wenn man davon ausgeht, dass die meisten meiner Leser sich im RWTH-Umfeld konzentrieren. Böse Zungen könnten jetzt einwerfen, sofern du überhaupt irgendwelche Leser hast.

Ich habe gehört, dass Aachen euch dieses Semester nicht nur mit dem eigentlich schon obligatorischen Regen bei der Ersti-Rally in der (neuen/alten) Heimat begrüßt hat. Dieses Jahr wollte sich die Stadt anscheinend von ihrer Schokoladenseite präsentieren. Mit Schnee und Temperaturen, die definitiv besser in den Winter als den Herbst passen. Verzeiht mir das bisschen Schadenfreude, das ich an dieser Stelle verspüre, aber die Tatsache, dass ich hier noch in T-Shirts aus dem Haus gehen kann, lässt mich gerade in meinem 9qm Zimmer vor Freude umhertanzen – jedenfalls so viel, wie es der Platz überhaupt zulässt.

Als kleiner Trost für euch: trotz der momentan besseren Temperaturen ist das Gras hier keinesfalls grüner. Eher grauer. Was leider nicht im metaphorischen Sinn gemeint ist.

Nachdem wir jetzt den Aachener „must talk about“ Punkt (das Wetter) abgehackt haben, kommen wir dazu, wessen Geschreibsel ihr hier überhaupt gerade lest.

Mein Name ist Vivian – oder hier in China 薇薇 – normalerweise würde ich nun auch wieder die Aachener Vorlesungen besuchen (zumindest die Ein- oder Andere). Stattdessen sitze ich nun in Peking in besagten 9qm Zimmer, gehe tatsächlich zu jeder Uni-Veranstaltung und freue mich über jeden einzelnen chinesischen Satz, der auch tatsächlich von den Leuten hier verstanden wird. Während ihr gerade ins neue Semester gestartet seid, befinde ich mich bereits mitten drin. Der anfängliche Erkundungsdrang wird angesichts der nahenden Zwischenprüfungen immer weiter verdrängt und das Lernpensum der Chinesischkurse gleicht sich langsam dem Niveau der Einheimischen Studenten an. Es fühlt sich beinahe an, wie Heimat, auch wenn sich der Lerninhalt erheblich von meinem sonst sehr Technik-lastigen Studium abhebt.

 

Warum genau aber ausgerechnet China sein und wieso muss ich dann auch noch darüber schreiben?

Ersteres habe ich mich gerade zu Beginn des Semesters sehr oft selber gefragt, wenn die hiesigen Gewohnheiten mir zu befremdlich vorkamen, oder die Sprachbarriere mal wieder unüberwindbar schien. Die Eine Antwort darauf gibt es wohl nicht, eher sehr sehr viele Gründe, die ich hoffe euch in den nächsten Monaten mit meinen Berichten über China und die chinesische Kultur näher bringen zu können. Ich hoffe, dass ihr am Ende ein wenig von meiner Faszination für dieses Land teilen könnt und viele, der für uns schwer verständlichen Eigenarten klarer werden.

Zweiteres ist schon einfacher zu beantworten: ein Blog ist die perfekte Möglichkeit der narzisstischen Seite in mir Raum zu geben! Ok, Spaß beiseite. Ich mag es einfach zu schreiben und zu fotografieren. Auch habe ich mich bei meinen eigenen Vorbereitungen auf dieses Semester hier oft etwas verloren gefühlt, ohne genauen Plan, was überhaupt auf mich zukommt. Daher möchte ich nun gerne meine Eindrücke und Erfahrungen rund um das Thema studieren im Ausland und natürlich vieles Drumherum mit euch teilen. Wie organisiere ich so etwas überhaupt, wie kann ich es in meinen Bachelor einbinden, ohne zu viel Zeit zu „verlieren“, wie groß ist die Sprachbarriere und besonders wie sieht das Studium an der BeiDa (Peking Universität), Chinas berühmtester Uni, überhaupt aus und was sind die größten Unterschiede zu Deutschland?

So, das waren meine Worte zum Beginn. Wenn ihr einige meiner ersten Eindrücke schon mal nachlesen wollt, schaut gerne auf meinem bereits im September gestarteten Blog vorbei. Ich hoffe ihr findet für euch in den nächsten Wochen das ein oder andere lesenswerte unter meinen Posts.

In diesem Sinne: 再见 Auf Wiedersehen!