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Vivian

Schlagwort: ‘Food’

Wohin man in Aachen zum Eis essen geht

31. August 2016 | von

Das letzte heiße Wochenende in Aachen habe ich mit einem Mix aus komatös auf dem Sofa rumliegen (gleichbedeutend mit Arbeit vor sich herschieben) und Eisdielen testen verbracht.

Die Erkenntnisse dieses Testes möchte ich besonders mit allen bald-Aachenern teilen – Die Ersties kommen ja bald wieder.

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Immer kaltes Essen

21. August 2016 | von

Letzte Woche kam Besuch aus China. Die Summer schools in Aachen haben begonnen. Meine Mentees kommen beide aus Shanghai und sind das erste mal in Europa. Mit mittlerweile etwas Abstand zu meiner eigenen China Zeit sind mir manche Unterschiede schon wieder entfallen.

Einer dieser recht schnell zurückgekehrten Gewohnheiten sind kaltes Essen und kalte Getränke. Wie befremdlich das für andere Kulturen sein kann habe ich dann erst wieder beim Abholen meiner Mentees realisiert. Die erste Frage, die sie an mich hatten, betraf nicht den Ablauf der nächsten Wochen oder anderweitige organisatorische Dinge, sondern das Essen.

>>Warum ist euer ganzes Essen eigentlich kalt?<<

Mhm, ja, warum ist das so? Zugegebenermaßen war ich ein wenig überfordert mit der Antwort. Schließlich ist ja auch nicht alles kalt. Aber im Vergleich zu China, wo sogar Salat gebraten wird, kann es schon so wirken, als würde sämtliches deutsches Essen ohne Herd und Ofen auskommen.

Aus Mangel an Erklärungen blieb eigentlich nur noch die Beruhigung, dass man durchaus warmes Essen in Deutschland bekommt. Und die Erkenntnis meiner Mentees die deutschen Bäcker in Zukunft zu meiden. Meine Liebe zu Backwaren teilen sie wohl nicht.

Deutsches Essen vs. Chinesisches Essen

Deutsches Essen vs. Chinesisches Essen –  tatsächlich sind alle chinesischen Optionen warm 😀

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Beim deutschen ist das einzig warme wohl der Kaffee…

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Ok, die sind unter Umständen noch warm, wenn man sie isst.

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Und ein bisschen kantonesisches Essen

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Kindheitserinnerungen: Stockbrot

15. Juni 2016 | von

Der Sommer war für mich auch immer mit Grillen, Lagerfeuer und als Kind irgendwie auch Stockbrot verbunden. Ich kenne tatsächlich kein einziges deutsches Kind, dass nicht mindestens einmal in seinem Leben Stockbrot gegessen hätte. Ich verstehe bis heute nicht, warum es bei mir all die letzten Jahre in Vergessenheit geraten ist.

Vergesst also die Würstchen und das Sauerkraut als deutsche Klassiker und her mit Lagerfeuer und Stockbrot. Bei dem versuch diese Kindheits-Sommer-Tradition wieder aufleben zu lassen, mussten wir aber feststellen: wenn es außen schwarz wird heißt das noch lange nicht, dass es innen gar ist. Ich kann mich dran erinnern, dass ich den Gar punkt als Kind doch ein wenig besser hinbekommen hatte. Vielleicht hat es mich da aber auch nur noch nicht gekümmert, rohen Teig zu essen.

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Berlin Berlin

28. Mai 2016 | von

Wie versprochen folgen heute ein paar Berlin Bilder. Ein paar weniger, als gedacht, aber wenigstens heute kein trauriger bilderloser Post. Die Hauptstadt war am Wochenende unseres Besuches leider eine kleine Wetterdiva mit viel Regen und noch mehr Wind. Deshalb wurden die meisten Outdooraktivitäten auch auf eine minimale Zet verkürzt und es gibt keine Fotos vom Karneval der Kulturen. Ihr werdet bei einer Googlebefragung wahrscheinlich eh bessere Schnappschüsse finden, als ich jemals liefern könnte. Dafür zeige ich aber, was meine Favoriten in Berlin waren.

Blick auf die Museumsinsel - Leider sehr Baustellenlastig momentan.

Blick auf die Museumsinsel – Leider sehr Baustellenlastig momentan.

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Kochen für Angeber – Hand pulled Noodles

21. März 2016 | von

Angeblich soll es ja Marco Polo gewesen sein, der im dreizehnten Jahrhundert die Nudel aus China in seine Heimat Italien mitgebracht hat. Auch wenn Historiker heute davon ausgehen, dass die Nudel in Italien wohl schon vor der Rückkehr Marco Polos in Italien bekannt war, kann man wohl nicht leugnen, dass sich die chinesische Herstellungsweise ganz besonders zum angeben eignet – vorausgesetzt natürlich, man beherrscht die Nudelherstellung so gekonnt wie hier zu sehen:

Alle, die sich bei diesem Anblick lieber beschämt in die Ecke setzten möchten, nachdem ihnen so brutal die eigene Unfähigkeit des Studenten liebstes Nahrungsmittel zuzubereiten (lassen wir das Bier hier einmal außen vor), bitte nicht aufhören zu lesen! Auch für euch gibt es noch Hoffnung. Weiterlesen »

Studentenleben ist…

02. März 2016 | von

Ja wie ist es denn nun das berüchtigte Studentenleben. Man hört ja immer mal wieder, wie es so sein sollte. Laut den allgemein das studentische Dasein glorifizierenden Erzählungen müssten wir alle eigentlich entweder zugedröhnt oder genial sein – wahlweise natürlich auch beides , was sozusagen der ultimativen Erfüllung des Stereotyp „Student“ entspricht. Klingt so weit eigentlich ganz geil.

Wie es ein pflichtbewusster Student so macht, habe ich auch gleich noch Google dazu gefragt – der Dienst übernimmt ja heutzutage zum Glück die Bürde des Teils eines Studentenleben, in dem man durch seinen unerschöpflichen Vorrat an Wissen glänzen muss. Und siehe da, Google sieht das etwas anders (zumindest meine Version der Datensammelmaschine).

2016-02-16Google ist also der Meinung ein/mein Studentenleben ist langweilig. Perfekt, endlich habe ich den Beweis bei der nächsten Familienfeier für die besorgten Großeltern, dass da nicht viel mit Party ist. Wir wissen ja schließlich alle, was Google sagt das wird geglaubt! Steht ja schwarz auf weiß dort. Weiterlesen »

Beijing Restaurant – ein guide zur Hungerprävention

24. Januar 2016 | von

Verhungern sollte angesichts der dichten Besiedelung Pekings mit Restaurants eigentlich unmöglich sein – Die Tägliche Nahrungsaufnahme kann aber auch genau wegen der Vielzahl an Möglichkeiten zu einer echten Herausforderung werden. Hat man erst einmal die sichere Isolation des Campus verlassen, findet man sich umringt von chinesischen Menükarten und das „einfach mal testen“ ist oft eine eher schlechte Idee – es sei denn man hat eh zu viel Geld und legt keinen zu großen Wert auf den Geschmack. Nach ein paar wirklich schlechten Restaurantwahlen meinerseits, bin ich regelrecht abhängig von meinem Reiseführer geworden. Die Qualität meines Essens hat sich durch die Empfehlungen schnell rasant gesteigert. Auch wenn ich so ein neues Level der Spießigkeit erreicht habe, jedes Mal, wenn ich das Essen dann vor mir habe und einfach nur Glücklich bin, keine versteckten Hühnerfüße unter einem Berg von Knochen finde ist es jedes bisschen Spießigkeit wert gewesen.

Ein  genereller Tipp für das Essen in Peking:

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Ein Weihnachtsfest ohne Kekse – Was man in China zu Festtagen isst.

23. Dezember 2015 | von

Während ihr in Deutschland wahrscheinlich fast in einem See an Plätzchen, Lebkuchen und anderen Weihnachtsklassikern versinkt, muss ich dieses Jahr wohl darauf verzichten. Weihnachten ist in China zwar populär, aber kein Feiertag. Nicht, dass man in Peking von Weihnachten nichts mitbekommen würde – Ich meine die Chance auf kitschige Dekoration und eine Entschuldigung für Unmengen an Essen lässt sich hier niemand entgehen.

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