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Vivian

Schlagwort: ‘Praktikum’

Nürnberg – meine Heimat auf Zeit

26. April 2016 | von

So langsam aber sicher neigt sich auch meine Zeit in Nürnberg dem Ende zu und die Heimfahrt nach Aachen zurück an die Uni kommt immer näher. Durch das viele Pendeln an den Wochenenden, um wenigstens hin und wieder ein Seminar in Aachen mitzubekommen kenne ich nun zwar die Zugverbindung Köln – Nürnberg montags um kurz vor 6 in und auswendig und kann bestätigen, dass es eine sehr sehr schöne Strecke ist (man sieht recht viele Weinberge süße Dörfer und viel Wasser), aber auch unglaublich langsam. Ich werde Leute wohl nie verstehen können, die diese Wochenendpendelei jede Woche über mehrere Jahre durchziehen. Für mich reicht es jedenfalls fürs erste, auch wenn ich erstaunlich viele Bücher in der Praktikumszeit von meinem „noch zu lesen“ Stapel abgearbeitet habe. Weiterlesen »

Hilfe, ich hasse mein Studium – ein paar Gedanken zu Zweifeln am eigenen Studienfach

24. März 2016 | von

[vorab sei gesagt, dass sämtliche credits für die Bilder leider nicht auf mein Konto gehen, sondern aus der Befriedigung meiner Facebookscoll-Sucht entsprungen sind]

2 Stunden. Das ist die Zeit, die ich heute bei meinem Praktikum theoretisch aufgabenlos war – das warten auf Lieferungen kann eine Abteilung sehr effizient lahmlegen. Ich hätte gelangweilt aus dem Fenster sehen können und trauern, dass ich den schönsten Sonnenschein seit Wochen nur durch eine Glasscheibe bewundern kann, oder wie der Werksstudent neben mir meinen nächsten Serienmarathon einfach mal auf die Arbeit verlagern können. Stattdessen habe ich erfolglos nach aktuellen Daten über die Abrecherquote an der RWTH gesucht – Tja, man kann schon hobbylos sein. Oder aber, man ist Blogger beim Bloghaus und möchte euch einen unglaublich fundierten und ordentlich recherchierten Blogeintrag über das Thema Studiengangwechsel liefern. Ihr wisst schon, so richtig mit Quellen und Daten und Fakten, wie es das durch Hausarbeiten geschundene Studentenherz höher schlagen lässt.

#Praktikum

#Praktikum: So sah das dann heute im Büro aus.

Sollte man ja finden, sagen nicht immer alle, wie unglaublich hoch, die Abbruchquoten gerade in den berüchtigten MINT-Fächern sind? An einer technischen Hochschule sollten dieselbigen ja dann auch nicht zu verachten sein. Soviel zum Plan. Gefunden habe ich ein Interview von 2011 (hier war die Abbruchquote, oder wie es hier heißt „Erfolgsquote“… klingt ja so viel schöner… bei 50%) mit unserem Prorektor für Lehre und die genauen Daten über die durchschnittliche Studiendauer aufgelistet nach Fächern. Festhalten nach meinem kurzen Recherche Intermezzos lässt sich, dass wir jetzt einfach mal annehmen, dass unser Alltagswissen, dass die Abbruchquoten zu hoch sind stimmt und, dass die angegebene Regelstudienzeit grober Unfug ist. Der durchschnittliche Student meines Fachs studiert laut RWTH Zahlen von 2014 zwei Semester länger, als die Prüfungsordnung das eigentlich sehen will.

Kein Wunder also, dass viele abbrechen/wechseln, ist Überforderung doch der häufigste Grund das eigene Studienfach in Frage zu stellen. Ist jetzt aber der erste Zweifel an der eigenen Studienwahl aufgekommen, kommen die nächsten nagenden Gedanken, die einem zahlreiche schlaflose Nächte bescheren.

Bekomme ich überhaupt etwas aus meinem Studiengang angerechnet? Was ist, wenn ich keinen Studienplatz bekomme? Was wird mit dem Geld sein? Zerstöre ich mir damit meine Karrierechancen? Und der für mich damals verstörendste Gedanke: Was ist, wenn mir das neue Fach auch nicht gefällt?

Ja, ihr habt richtig gelesen, ich habe selber so einen Wechsel hinter mir und natürlich auch die zahlreichen schlaflosen Nächte, in denen man sich Pro und Contra Listen macht, nur um sie am morgen wieder zu revidieren. An dieser Stelle kommt nun also meine Studiengangwechselgeschichte – nicht einmalig, aber trotzdem oft mit Unverständnis quittiert.

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Fragen rund ums Praktikum – Wie verträgt sich die Vergütung mit dem Bafög?

11. Februar 2016 | von

Vielleicht fragt ihr euch, warum es immer noch keine Berichte aus Deutschland gibt, obwohl ich doch nun schon seit über drei Wochen China verlassen habe. Nun, zum Ersten habe ich einfach zu viele Bilder auf meiner Festplatte, die ich euch gerne noch zeigen wollte/will und zum Anderen habe ich vor lauter Pendeln zwischen Aachen und Nürnberg – hier mache ich ein Praktikum – doch glatt vergessen Fotos zu machen und Berichte ohne Fotos liest ja wahrscheinlich eh niemand, oder?

Da ich momentan also zwischen Auto-/Fernbusfahrten – Bahnen sind ja leider außerhalb eines studentischen Budgets – und arbeiten kaum noch das Tageslicht sehe, kann ich auch gleich über genau dieses Thema schreiben.

Im Leben jedes Studenten kommt einmal die Zeit, in der das erste Praktikum absolviert werden muss. Meistens ist es ja sogar verpflichtend im Studienplan vorgesehen. Hat man erst einmal die Zitterpartie hinter sich und den Platz sicher folgen gleich die nächste Fragen. Weiterlesen »

Praktikumsbürokratie in China

09. Dezember 2015 | von

Hat jemand von euch schon mal über ein Praktikum in China nachgedacht? Eine nicht ganz so abwegige Überlegung, wenn man bedenkt, wie viele Firmen hier ansässig sind, darunter auch viele große deutsche Firmen. Und es macht sich ja auch so toll auf dem Lebenslauf. Das waren auch meine Gedanken, als ich beschloss nach China zu gehen. Der ursprüngliche Plan sah vor auch noch ein Praktikum hier anzuhängen. Hierfür haben sich allerdings in der letzten Zeit die Hürden massiv erhöht. So stark erhöht, dass zum Beispiel VW zur Zeit keine Praktikanten Stellen in China vergibt. Ausnahmeregelungen gibt es zum Teil für Shanghai.

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