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Vivian

Schlagwort: ‘Studentenleben’

Daily Struggles – Momente in denen ich meine Bachelorarbeit verfluche

18. August 2016 | von

Nach letzer Woche bekommt ihr noch mehr tägliche Aufreger  von Studenten in… Nein, eigentlich bekommt ihr meine ganz persönlichen Aufreger.

Hier also Daily Struggles Teil 2:

Comic

Die Freuden von Interviewern.

Die Krux der empirischen Forschung

02. August 2016 | von

Nach nun längerer Pause als geplant, melde ich mich um einige Erfahrungen reicher hier zurück.

Erstens: So ein kaputter Arm kann einen ziemlich außer Gefecht setzen. Man ist sich gar nicht wirklich bewusst, für wie viele alltäglichen Dinge man tatsächlich beide Arme braucht… Das beginnt schon beim anziehen. Schon mal versuch einarmig einen Pulli anzuziehen? Das erhält definitiv die Beurteilung „nicht empfehelenswert“.

 

Zweitens: Das Leben als Kommunikations-Bachelorarbeitsschreiberin ist hart. Wie ich zu diesem Urteil komme? Hier eine kleine Einführung in meine Odysee:

Als erstes sollte ich wohl klären, warum ich eine Bachelorarbeit in Kommunikationswissenschaften schreibe und nicht in meinem technischen Fach. Die Erklärung ist hierbei recht knapp. TK-Studenten an der RWTH dürfen lediglich in ihrem Kommunikationsbereich eine Bachelorarbeit schreiben. Bei Wirtschaftsingenieuren sieht das schon wieder gaaaaanz anders aus – aber wir wollen ja nicht anfangen rumzujammern. Nur noch ein paar kleine Side-Facts. Zur Auswahl stehen für uns 4 Institute. Bei der Bewerbung für die Bachelorarbeit darf man Präferenzen vergeben. Und dann darf man hoffen und beten, nicht die letzte seiner Präferenzen zu bekommen. Es ist mir immer noch ein Rätsel, ob die Verteilung tatsächlich, so wie Gerüchte besage gewürfelt wird.

Letzter Fun Fact. Das Thema wird ebenfalls zugeteilt. Ich schreibe übrigens über digitale Daten (Ihr seht die große Überschneidung mit meinem technischen Fach…). Dass ich das Thema tatsächlich ganz interessant finde, ist einschöner, aber nicht notwendiger Bonus.

Forscher-san

Und jetzt zum eigentlichen Problem einer empirischen kommunikationswissenschaftlichen Arbeit. Man schreibt so etwas nicht einfach vor sich hin. Man braucht zwingend und unabwendbar andere Leute, die man mit Fragen bombardieren kann. Die Antworten bilden nämlich den Kern einer solchen Arbeit, ohne Befragte keine Ergebnisse – Ergo kein Bachelorabschluss. Genau diese Leute bilden nun aber das größte Problem. Macht man in seiner Arbeit Experimente, können diese zwar schief gehen, aber dann hat man immerhin noch ein Ergebnis. Muss man Meinungen von Leuten aufnehmen, findet aber keine… ihr seht, worauf es hinaus läuft. Wenig hilfreich ist es, wenn man zudem bereits für diverse Hausarbeiten den eigenen Bekanntenkreis mit Befragungen überstrapaziert hat, oder wie im Fall einer Freundin so etwas exotisches wie: Männer zwischen 40 und 45 sucht.

Auf der Suche nach diesen Teilnahme bereiten Menschen verzweifelt man doch recht schnell. Und darüber hinaus merkt man auch ziemlich bald, dass man seinen kompletten Zeitplan über Bord werfen kann.

Leute hören nur das Wort „Umfrage“ und werden von ihrem natürlichen Fluchtinstikt ergriffen.

 

 

Pfingstwoche = Exkursionswoche an der RWTH

23. Mai 2016 | von

Traditionell ist die Pfingstwoche in Aachen den Exkursionen vorbehalten. Das heißt für alle Studenten entweder eine schönes Nichtstun, oder aber mal langsam wieder auf den Stand kommen, dass man in den Übungen nicht mehr wie der letzte Volltrottel ungläubig die Ergebnisse auf der Musterlösung anstarrt. Falls man allerdings das Glück hatte rechtzeitig eine der spannenderen Exkursionen zu finden und es irgendwie schafft, sich rechtzeitig dafür anzumelden, kann man die Zeit auch mal nutzen, um sich Produktionsstätten endlich mal in der Realität anzusehen. Wie schön es doch wäre, alle Exkursionen zentral einsehen zu können und nicht bei jedem Institut ganzjährig nach Angeboten suchen zu müssen.

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Die Uni hat mich wieder

14. Mai 2016 | von

8 Monate ist es jetzt tatsächlich her, dass ich mich Studentin der RWTH nennen durfte – zumindest, wenn man es ganz genau nimmt. Immatrikuliert war ich zwar, aber in den zweifelhaften Genuss überfüllter Hörsäle und schlecht belüfteter Lernräume bin ich seitdem nicht mehr gekommen.

Und jetzt haben mich die Uni-Hörsäle wieder. Zwar nur für vier Veranstaltungen, aber dafür dürfen sie sich über eine um einiges motiviertere Version meiner Selbst freuen. Ich glaube fast so viel ungenutzte Lernenergie hatte ich nicht mehr seit ich im ersten Semester mit großen Erwartungen auf der Treppe des Audimax saß und auf die erste Mathe-Vorlesung gewartet habe – nur dieses Mal hat die Motivation sogar die erste Veranstaltung überlebt. Man merkt dann doch, dass man so langsam nicht mehr in den unteren Semestern herumdümpelt.

Und was erwartet euch nun hier auf diesem Blog, wenn es, wie schon seit einiger Zeit, nicht mehr um China-Kulturschocks geht und auch mein Praktikum vorbei ist? Von dem ich übrigens sehr viel weniger Erzählen konnte, als eigentlich geplant war. Schweigepflichtsveträge sind da doch sehr beängstigend formuliert.

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Studentenleben ist…

02. März 2016 | von

Ja wie ist es denn nun das berüchtigte Studentenleben. Man hört ja immer mal wieder, wie es so sein sollte. Laut den allgemein das studentische Dasein glorifizierenden Erzählungen müssten wir alle eigentlich entweder zugedröhnt oder genial sein – wahlweise natürlich auch beides , was sozusagen der ultimativen Erfüllung des Stereotyp „Student“ entspricht. Klingt so weit eigentlich ganz geil.

Wie es ein pflichtbewusster Student so macht, habe ich auch gleich noch Google dazu gefragt – der Dienst übernimmt ja heutzutage zum Glück die Bürde des Teils eines Studentenleben, in dem man durch seinen unerschöpflichen Vorrat an Wissen glänzen muss. Und siehe da, Google sieht das etwas anders (zumindest meine Version der Datensammelmaschine).

2016-02-16Google ist also der Meinung ein/mein Studentenleben ist langweilig. Perfekt, endlich habe ich den Beweis bei der nächsten Familienfeier für die besorgten Großeltern, dass da nicht viel mit Party ist. Wir wissen ja schließlich alle, was Google sagt das wird geglaubt! Steht ja schwarz auf weiß dort. Weiterlesen »

Fragen rund ums Praktikum – Wie verträgt sich die Vergütung mit dem Bafög?

11. Februar 2016 | von

Vielleicht fragt ihr euch, warum es immer noch keine Berichte aus Deutschland gibt, obwohl ich doch nun schon seit über drei Wochen China verlassen habe. Nun, zum Ersten habe ich einfach zu viele Bilder auf meiner Festplatte, die ich euch gerne noch zeigen wollte/will und zum Anderen habe ich vor lauter Pendeln zwischen Aachen und Nürnberg – hier mache ich ein Praktikum – doch glatt vergessen Fotos zu machen und Berichte ohne Fotos liest ja wahrscheinlich eh niemand, oder?

Da ich momentan also zwischen Auto-/Fernbusfahrten – Bahnen sind ja leider außerhalb eines studentischen Budgets – und arbeiten kaum noch das Tageslicht sehe, kann ich auch gleich über genau dieses Thema schreiben.

Im Leben jedes Studenten kommt einmal die Zeit, in der das erste Praktikum absolviert werden muss. Meistens ist es ja sogar verpflichtend im Studienplan vorgesehen. Hat man erst einmal die Zitterpartie hinter sich und den Platz sicher folgen gleich die nächste Fragen. Weiterlesen »