{"id":466,"date":"2014-12-18T15:18:20","date_gmt":"2014-12-18T14:18:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/cammp\/?p=466"},"modified":"2016-09-07T16:03:30","modified_gmt":"2016-09-07T14:03:30","slug":"erfahrungsbericht-mint-ec","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/cammp\/2014\/12\/18\/erfahrungsbericht-mint-ec\/","title":{"rendered":"Erfahrungsbericht MINT EC"},"content":{"rendered":"<p>Aus dem\u00a0<a href=\"http:\/\/www.mint-ec.de\/media\/filemanager\/Veroeffentlichungen\/Jahresreport_13-14_final_web.pdf\">Jahresreport 2013\/14 des MINT-EC-Vereins<\/a>:<\/p>\n<p>Meine Erfahrungen mit dem MINT-EC<\/p>\n<p>Im Jahr 2012, also vor knapp zwei Jahren, durfte ich mein erstes MINT-EC-Camp besuchen. Es fand am DESY in Zeuthen bei Berlin zum Thema \u201eMessung kosmischer Teilchen\u201c statt. Bis dahin war f\u00fcr mich ganz klar: Nach dem Abi geht es nach Aachen zum Maschinenbaustudium. Standard halt. Das hat sich auch durch die Teilnahme am DESY-Camp erst einmal nicht ver\u00e4ndert. Denn die Forschung in der Physik habe ich zwar als spannend und interessant erlebt, aber f\u00fcr mich sah ich dort keine Zukunft. \u00c4hnlich erging es mir in meinem zweiten Camp an der TU in Dresden. Beide Camps waren dennoch ein voller Erfolg f\u00fcr mich. Raus aus dem Schulalltag, rein in die \u201ereale\u201c MINT-Welt und den Forschungsalltag. Denn nicht nur der Inhalt, sondern auch Planung, Teams, Ausrichter und die anderen Teilnehmer sind Teil der Erfahrungen, die man im Camp macht. Ausgehend von einem stets begeisterten Veranstaltungsleiter packt einen die Neugierde und der 14-Stunden-Tag geht schneller als der 45-Minuten-Unterricht vorbei. Stress, Druck und die Vorbereitung f\u00fcr die Abschlusspr\u00e4sentation wirken sich nur positiv auf die Stimmung in der Gruppe aus. Genial!<\/p>\n<p>Nun finde ich die \u00dcbersicht zum CAMMP in Aachen an der RWTH\u2026 da will ich doch hin\u2026 aber CES also Computational Engeneering Science?!? Noch nie geh\u00f6rt\u2026. Egal! Teilnehmen. An den viel zu schnell vergehenden Tagen lerne ich, was das Ziel von CES ist: mittels der Rechenleistung von Computern technische Probleme zu analysieren und bestm\u00f6gliche L\u00f6sungen zu finden. Dies wird \u00fcber die Simulation in der Informatik realisiert. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit lassen sich so L\u00f6sungen f\u00fcr Produktverbesserungen finden und damit Produktionskosten senken. Ein gutes Beispiel ist die Automobilindustrie: Jeder neue Kleinwagen muss vor der Serienherstellung als Prototyp zu Testzwecken diverse Crashtests durchlaufen und positiv abschlie\u00dfen. Jeder dieser Tests kostet mindestens eine Million Euro. Zuviel, um bei einem solchen Test zu merken, dass die vorherige Planung nicht zielf\u00fchrend war und der Wagen den Sicherheitsanforderungen nicht gerecht wird. Die Simulation ersetzt zwar den physischen Test nicht, bietet jedoch die M\u00f6glichkeit alle Parameter im Vorhinein sorgf\u00e4ltig zu w\u00e4hlen und so Fehlversuche zu minimieren. Der Studiengang CES verbindet also Maschinenbau, Mathematik und Informatik miteinander. Eine spannende Woche macht mir deutlich, wie die Zukunft aussehen wird. Denn welches Ger\u00e4t l\u00e4uft heute noch rein mechanisch? Das Thema fasziniert mich und mit Blick auf das bevorstehende Abi r\u00fcckt die Entscheidung n\u00e4her. Ich h\u00e4nge in einem gro\u00dfen Disput zwischen Maschinenbau und CES. Worin liegt die Zukunft? Was passt besser zu mir? Diese Fragen muss ich f\u00fcr mich beantworten, denn diejenigen, die ich um Rat frage, kennen CES nicht\u2026 zu neu, zu unbekannt. Die meisten Ratschl\u00e4ge laufen daher auf den Studiengang Maschinenbau hinaus. Ich entscheide mich f\u00fcr CES. Ausschlaggebend war die Tatsache, dass CES eher zukunftsorientiert ist und mir die Arbeit w\u00e4hrend des Camps sehr viel Freude bereitet hat.<\/p>\n<p>Ich bin froh, die vielen Einblicke durch den MINT-EC erlebt zu haben. Eindr\u00fccke, die der Schulalltag verborgen h\u00e4lt, sind f\u00fcr mich unersetzlich bestechend. Noch heute habe ich tolle Kontakte, auf die ich zur\u00fcckgreifen kann. Einmalig! \u2013 Danke!<\/p>\n<p><em>Julius Genske, ehemaliger Sch\u00fcler des Irmgardis-Gymnasium, K\u00f6ln, Nordrhein-Westfalen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem\u00a0Jahresreport 2013\/14 des MINT-EC-Vereins: Meine Erfahrungen mit dem MINT-EC Im Jahr 2012, also vor knapp zwei Jahren, durfte ich mein erstes MINT-EC-Camp besuchen. 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