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Abschluss: Übersicht der Ergebnisse unseres multimedialen E-Books

15. Februar 2017 | von

Nach Wochen der Konzeption und Umsetzung in den einzelnen Gruppen können wir heute das überarbeitete Kapitel The history of English präsentieren.

Zur Erinnerung, folgende Aufgaben übernahmen einzelne Gruppen

  1. Änderung des Inhalts/Erstellung von Lernabfragen in Form von Quizzes
  2. Erstellung von Erklär-Videos und Animationen
  3. Aufbereitung von Grafiken, Festlegung des Layouts

 

1.Änderung des Inhalts

Nach der Überarbeitung des Inhalts, sieht der neue Text deutlich übersichtlicher und entschlackter aus. Möglich wurde dies durch Streichung der Boxen und irrelevanten Textteilen. Zudem wurden Symbole und Aufzählungszeichen minimiert und auch Zusatzinformationen, die für Klausuren und Prüfungen nicht relevant sind, wurden mittels Symbol und Pop-Up an den Rand verlagert. So werden diese Informationen nur bei Bedarf angezeigt.

 

Des Weiteren wurden Definitionen für bestimmte Begrifflichkeiten in ein Glossar gepackt. Bei Bedarf können die farbig hinterlegten Begriffe angeklickt werden, so dass ebenfalls ein Pop-Up-Fenster mit der Definition erscheint. In dem Zug wurden deutsche, oft sinnlose Übersetzungen und nutzlose Verweise gestrichen.

 

 

In einem weiteren Schritt wurden wichtige Beispiele farbig hinterlegt, damit sie direkt „ins Auge springen“.

 

Abschließend endet jedes Unterkapitel mit einer Lernabfrage mittels Quizzes. Diese wurden mit einem externen Quiz-Maker konzipiert. Eine ansprechende Grafik macht den Lernenden darauf aufmerksam, dass es hier zur Abfrage des Wissens, inklusive Auswertung geht (externe Webseite). So kann man für sich selber feststellen, ob man das nächste Kapitel beginnen kann oder lieber doch nochmal einen Gang zurück schalten sollte.




 

2.Erstellung von Erklär-Videos und Animationen

Inhaltlich wurde deutlich, dass die Geschichte der englischen Sprache auch viel mit der Wanderung verschiedener Völker zu tun hat  – eine optisch schwache und einfallslose Grafik, die eine Völkerwanderung verdeutlichen wurde, viel sofort ins Auge. Hier hatte die Gruppe, die sich für die Erstellung eines Erklär-Videos befasste, die meiste Arbeit. In liebevoller Kleinarbeit zauberten sie ein verständliches Video, dass zudem von einem Sprecher aus der Anglistik mit angenehmer Sprache untermalt wurde.

 

 

 

 

 

Ein ähnliches Engagement zeigte sich bei der Animation der Grafik, die die Entwicklung der englischen Sprache verdeutlichen sollte. Hier wurde der Zeitstrahl aus einem anderen Kapitel didaktisch integriert und sinnvoll aufgearbeitet.

 

 

 

 

3.Aufbereitung von Grafiken, Festlegung des Layouts

Da das Kapitel The History of English vor allem von Tabellen lebt, die allerdings in der Maße des Textes untergehen und kaum zum Verständnis beitragen, wurden diese farblich hervorgehoben (Farbe: Zyan, Verlauf: Weiß, Deckkraft: 32 %). Dies zeigt einen deutlichen Mehrwert.

 

Des Weiteren gestaltete die Gruppe ein Cover, da das Kapitel in Zukunft erst einmal als eigenständiges Buch betrachtet werden soll. Erst wenn das komplette Werk Descriptive English Linguistics in ein multimediales Buch umgewandelt wurde (da gibt es noch einiges zu tun), wird es Zeit sich über ein Hauptcover Gedanken zu machen.

 

Insgesamt wurde das Layout sehr minimalistisch gehalten. Den Studierenden war es wichtig, dass der eigentliche Inhalte im Vordergrund steht. Durch die multimediale Anreicherung und Entschlackung des Textes, hat sich das Layout automatisch verbessert. Es wurde lediglich die Schriftart (Helevetica Neue, nach RWTH-CI), die Schriftgröße (Überschrift: 18, Fließtext 14), der Zeilenabstand (1,5) sowie die Hervorhebung wichtiger Begriffe für das Glossar (farbig und unterstrichen, Wirkung eines Links) sowie die Hervorhebung von Beispielen (hellgelb und kursiv, im Fließtext nur kursiv) vorgenommen.

Zusammengefasst haben wir ein E-Book gestaltet, dass sich sehen lassen kann. Wir erwarten nun eine deutliche Verbesserung in der Prüfungsvorbereitung und mehr Motivation und Spaß, sich den Stoff anzueignen.

Lediglich die Aufgaben innerhalb der Gruppen wurde kritisch beäugt. Rückblickend betrachtet war die Verteilung extrem unfair. Im Gegensatz zur Quiz- oder Grafik-Gruppe hatte die Video- und Animations-Gruppe sehr wenig  und die Inhaltsgruppe so mittelmäßig zu tun. Bei Fortführen des Projekts braucht es hier eine angenehmere Lösung für alle Beteiligten.

Autorin: Christiane Rust

 

 

Schritt 3: Konkrete Ideen zur Aufbereitung vorhandener Grafiken und Tabellen

08. Februar 2017 | von

Wie schon im Kapitel Phonetics and Phonology finden sich auch in diesem Kapitel jede Menge Grafiken und Tabellen, die im Text untergehen oder zum Verständnis des Textes wenig beitragen. Entsprechend erachtet es sich auch hier als sehr sinnvoll, diese etwas aufzubereiten. Wir entschlossen uns dazu, die Tabellen einheitlich farblich hervorzuheben (Farbe: Zyan, Verlauf: Weiß, Deckkraft: 32%).

 

Wesentliche Grafiken, wie bspw. die Veränderung der Sprache (Old, Middle, Early Modern, Late Modern English) oder die Darstellung der Dialects of Old English in Kombination eines Zeitstrahls wurden bereits im vorherigen Abschnitt behandelt und werden zum besseren Verständnis als Animation oder Erklärvideo umgewandelt.

 

 

 

Des Weiteren verständigten wir uns darauf, dass das fertige Kapitel auch ein ansprechendes Titelbild benötigt. Hierfür wird die zuständige Gruppe ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Autorin: Christiane Rust

 

Schritt 2: Konkrete Ideen zur didaktischen Einbindung von Erklär-Videos und Animationen in das Kapitel „History of English“

25. Januar 2017 | von

Im Gegensatz zum vorangegangen Kapitel Phonetics and Phonology bietet das Kapitel History of English keinerlei Möglichkeiten Audiodateien einzufügen, da es sich um den geschichtlichen Abriss der englischen Sprache handelt. Auch in Punkto Videos haben wir lange diskutiert, wie wir bestimmte Textabschnitte oder sogar Grafiken in vernünftige Videos umwandeln bzw. einbetten könnten. Letztendlich sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass sich für dieses Kapitel sogenannte Erklär-Videos und Animationen gut anbieten würden. Letzteres lässt sich am einfachsten mit einer Power Point realisieren, ohne dass die technischen Hürden für Laien zu hoch werden. Im Bereich Erklär-Videos gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir hier kurz einmal erläutern möchten:

Definition

Zunächst zeigen Erklär-Videos das, was sonst nur schwer in Worte zu fassen oder darzustellen ist. Sie sprechen so aufgrund ihrer Multisensorik verschiedene Lerntypen an und sind auch für Laien schnell und einfach zu konzipieren und zu erstellen.

 

Möglichkeit 1: Screen-/Slidecasts

Die Aufnahme und Erstellung des Geschehens erfolgt an einem Gerät (PC, Tablet mit bestimmter Software, bspw. wird durch eine Power-Point geblättert). Diese Art von Videos wird häufig eingesetzt, wenn die Handhabung von Software erklärt werden soll. Das Gerät wird dann bspw. mittels Tablet, Smartphone oder normaler Kamera abgefilmt oder das Gerät zeichnet automatisch mit auf. Screen- und Slidecasts eignen sich sehr gut, da das Ganze einfach zu produzieren ist und perfekt, wenn es um Software geht. Jedoch sollte man Acht geben, dass zu langsames malen, zeichnen oder umblättern beim Zuschauen ermüdend wirkt.

 

Möglichkeit 2: Whiteboard- oder Tafelanschrift

Hierbei nimmt man sich selber auf bzw. lässt sich aufnehmen, während man etwas auf dem Whiteboard oder der Tafel anschreibt, anzeichnet und dabei erklärt. Hierbei handelt es sich also um eine Art Frontalunterricht mit Illustration, die beliebig oft angeschaut werden kann. Diese Art von Lernvideo ist einfach und schnell zu erstellen, jedoch sollte man beachten, dass am besten eine zweite Person die Kameraführung übernimmt, um auf die Lichtverhältnisse, den Ton und die Schärfe zu achten. Ebenso sollte beim Filmen ein Stativ benutzt werden, da „Wackler“ im Bild stören können.

 

Möglichkeit 3: Trickfilm

Hierbei wird mit Hilfe von Apps aus vielen einzelnen Fotos ein Film gemacht, dabei gibt es insbesondere für Smartphones und Tablet-Computer Apps, die die Erstellung von solchen Trickfilmen erleichtern

Stop Motion Studio (kostenlos)

iStopMotion (Nur iOS, iPad/Mac, kostenpflichtig)

Monkey Jam (PC, Windows)

Damit gelingen vor allem auch die kleinen, witzigen, unterhaltsamen „Extras“, die jedoch trotz der Erleichterung diverser Apps aufwändig bleiben.

 

 

Möglichkeit 4: Greenscreen

Bei der Green-Screen-Technik werden grüne Bestandteile des Bildes, in der Regel der grüne Hintergrund, durch ein Foto oder ein anderes Video ersetzt. Was an die großen Fernsehstudios erinnert ist für den Laien durch diverse Apps für Smartphones und Tablets vergleichsweise unkompliziert:

Green Screen Mobile Effects (kostenlos) (Einbinden von Fotos)

Green Screen Movie FX Studio (nur iOS, kostenpflichtig) (Einbinden von Videos)

Jedoch benötigt man neben den Apps auch ein großes Stück gespannten, grünen Filz für den Hintergrund und eine gute Ausleuchtung, sprich keine Schatten. Diese Art von Erklär-Video eignet sich für jede Art von Thema und Setting.

 

Möglichkeit 5: Legetechnik

Hierbei arbeitet man mit ausgeschnittenen Figuren und Abbildungen, die während der Aufnahme zu kurzen Texten gelegt und verschoben werden. Diese Art kann auch mit anderen Techniken wie der Trickfilmtechnik kombiniert werden. Die Legetechnik ist sehr gut geeignet, weil mit Kreativität tolle Effekte erreichbar sind. Nichtsdestotrotz ist auch dieses Verfahren recht aufwändig und sollte mit einem Stativ aufgenommen werden, da auch hier „Wackler“ stören können.

Bei der Erstellung von Erklär-Videos sollte man einem einfachen Schema folgen, um didaktisch sinnvolle und reichhaltige Ergebnisse zu erzielen:

  1. Der Inhalt
  2. Das Drehbuch
  3. Das Drumherum

 

  1. Inhalt

Zunächst muss ein Ziel definiert werden, bevor die Inspiration, die Kreativität und das Kopfkino in Gang gebracht werden dürfen:

  • Warum planen wir ein Lernvideo?
  • Welches Ziel verfolgen wir damit?
  • Was soll im Video gelernt werden können, was soll damit vermittelt werden?
  • Warum ist ein Video hier die richtige Wahl?
  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Welches Lernvideo ist warum für wen geeignet?
  • Wie lang soll das Video werden?
  • Was sind Kernaussagen des Lernvideos, die ggf. auch wiederholt werden sollten oder auf unterschiedliche Arten erklärt werden müssen?

Nachdem diese Fragen geklärt sind, wird dem schönen Teil der Arbeit nichts mehr im Wege stehen. Das Brainstorming, das Angucken von bereits bestehenden Videos und die Kreativität können starten.

 

  1. Das Drehbuch

Zunächst muss aber noch bedacht werden, dass das Video Informative Geschichten erzählen soll, die passend und anschaulich visualisiert, mit wenig Personennahmen, zu keiner Ablenkung führen, natürlich aber unterhalten dürfen.

Das Drehbuch sollte folgenden Fahrplan bereithalten:

  • Titel
  • Einführung und Schluss
  • Länge
  • Textgestaltung
  • Zeichnungen
  • Wiederholung, Wiederholung
  • … und bitte fehlerfrei! Sonst fehlt es an Ernsthaftigkeit und Professionalität

Achtung: Werden Fremdmaterialien genutzt, muss immer auf die Quellen hingewiesen werden. Das gilt für Texte, Bilder, Musik und andere Videos.

 

  1. Das Drumherum

Wenn das Video fehlerfrei mit Videobeschreibung und fertig produziert ist, sollte man sich Gedanken machen, an welchem Ort im www. das Video am besten aufgehoben ist:

  • Die eigene Webseite?
  • Der Schulserver?
  • Welches Portal eignet sich? (je nach Themenfeld)

Je nachdem, für was man sich entscheidet, sollten wirklich alle Quellen noch einmal überprüft und ggf. Lizenzfragen noch einmal geklärt werden.

Nach der ausführlichen Darbietung der Lernvideos haben wir uns vor ein paar Wochen Gedanken gemacht, an welchen Stellen des Kapitels History of English Erklär-Videos und Animationen didaktisch Sinn ergeben.

Inhaltlich wurde deutlich, dass die Geschichte der englischen Sprache auch viel mit der Wanderung verschiedener Völker zu tun hat  – eine optisch schwache und einfallslose Grafik, die eine Völkerwanderung verdeutlichen wurde, viel sofort ins Auge

Dialects of Old English

Hier entschieden wir uns für ein Erklär-Video in Form der Legetechnik, welche den Transport der einzelnen Dialekte durch verschiedene Völker und Stämme besser und anschaulich verdeutlichen soll. Des Weiteren haben wir im Kapitel eine Übersicht über die Entwicklung der Englischen Sprache sowie einen Zeitstrahl, die beide mittels einer animierten Power Point verständlicher gestaltet und sinnvoll zusammengeführt werden sollen.

Autorin: Christiane Rust

Schritt 1: Konkrete Ideen zu Inhalts- und Strukturänderungen des Kapitels „History of English“

24. Januar 2017 | von

Nach ersten theoretischen Einführungen zum Thema E-Book und Mobile Learning sowie der Vorstellung der Software iBookAuthors ging es jetzt konkret an die ersten konzeptuellen Änderungen des Kapitels History of English, zunächst inhaltlich und teilweise strukturell.

Auffällig ist die sehr detaillierte Nummerierung der einzelnen Unterkapitel. So sind die Unterebenen teilweise vierfach. Diese Strukturierung soll zunächst aufgebrochen werden, so dass das Werk höchstens nur noch eine Unterebene haben soll. Alle weiteren Ebenen, sowie fettgeruckte Überschriften mit undefinierbaren Aufzählungszeichen sollen als normale Überschriften integriert werden.

In einem weiteren Schritt soll allgemein mehr Übersicht in die einzelnen Unterkapitel gebracht und der Aufbau jeweils ähnlich gestaltet werden:

  1. Entfernen der irrelevanten Boxen, da sie den Lesefluss stören und den Lesenden irritieren
  2. Minimierung der diversen Aufzählungszeichen und Symbole und entsprechende Einheitlichkeit
  3. ausgesuchte Beispiele in Grafiken umwandeln
  4. ausgesuchte Informationen und Beispiele als Erklärvideos und Animationen aufbereiten
  5. Entfernung der deutschen Übersetzungen, die keiner Übersetzung bedarf
  6. Informationen, die den Lesefluss stören als „Extrainformationen“ markieren und im E-Book als ausklappbaren Block konzipieren
  7. Ausgewählte Beispiele farbig hervorheben
  8. Irrelevante Verlinkungen zu anderen Kapiteln streichen
  9. Irrelevante Informationen werden gestrichen
  10. Ausgewählte Beispiele an sinnvollere Stellen verschieben
  11. Definitionen werden farbig hervorgehoben
  12. Integration von ausgewählten anderen Teilkapiteln
  13. Irrelevante Kapitel werden gestrichen
  14. Unterkapitel erhalten Lernabfrage in Form eines Quizzes

Wir sind auf das fertige Produkt mehr als gespannt!

Autorin: Christiane Rust

Wieder einmal…eine neue Software: iBookAuthors

24. Januar 2017 | von

Da wir letztendlich auch im Wintersemester 2015/2016 nicht mit der Wahl der Software zur Erstellung unseres E-Books zufrieden waren, mussten wir uns erneut auf die Suche nach einer Alternative machen.

Wie schon bei den letzten beiden Versuchen hatten wir folgende Ansprüche an das Programm:
1. Das Einbinden von Video- und Audiodateien
2. Das Anfertigen und Implizieren von Animationen
3. Die Gestaltung von Lernabfragen (Quizzes)
4. Die Ausgabe als plattformunabhängiges Produkt
5. Eine einfache und intuitive Erstellung des Produkts

Es folgte eine erneute und langwierige Recherche, jedoch endeten alle Wege immer wieder bei iBookAuthors, ein Apple-Eigenprodukt, von dem Frau Neumann schon zu Beginn des Projekts im Sommer 2014 geschwärmt hatte, meine Wenigkeit aber immer dagegen war. Warum, da wir am Ende kein plattformunabhängiges Produkt hätten. Jedoch hat sich in den letzten Durchgängen immer wieder gezeigt, dass das größte Problem immer diese Unabhängigkeit war – das Produkt letztendlich von allen Endgeräten nutzen zu können war eigentlich nicht wirklich möglich.
Also, was sollte uns davon abhalten, nun doch endlich iBookAuthors zu nutzen, da es all unsere Wünsche intuitiv erfüllen kann?

Autorin: Christiane Rust

Ergebnisse zur Nutzung von E-Books allgemein und Erwartungen an multimedialen E-Books von den Studierenden des Medienseminars „Didaktische Konzeption und Gestaltung eines multimedialen E-Books – ein Projektseminar“ (WS 2016/2017)

23. Januar 2017 | von

Wie bereits im letzten Auswertungsbericht erwähnt, ist das langfristige Ziel unseres Projektseminars die Umwandlung des Einführungswerkes Descriptive English Linguistics der Vorlesung English Linguistics. Diese Vorlesung wird von Erstsemesterstudierenden, in der Regel Schulabsolventen, besucht, welche das Buch als Prüfungsvorbereitung nutzen.

Das Seminar Didaktische Konzeption und Gestaltung eines multimedialen E-Books – ein Projektseminar ist in der Lehramtsausbildung im erziehungswissenschaftlichen Modul verankert und wird im auslaufenden Staatsexamen als Wahl-, im Masterstudium als Pflichtmodul im Bereich Neue Medien angeboten. Es bezieht sich demnach auf keine bestimmte Fachdidaktik – Inhalte sollen und können im Idealfall adaptiert werden. Nun ist das Endprodukt doch für eine bestimmte Zielgruppe, außerhalb des Schulkontextes gedacht, nichtsdestotrotz können didaktische Methoden und Werkzeuge ebenso im Unterricht und bei Projektwochen angewandt werden.

Wie schon in den letzten Durchgängen, erfolgte auch bei den Studierenden des Seminars eine Erhebung zur allgemeinen E-Book-Nutzung, deren Vor- und Nachteile sowie deren Erwartungen an multimediale E-Books. Dabei kam ein zweistufiger Fragebogen zum Einsatz.

Die Ergebnisse können Sie im folgenden Artikel nachlesen: Auswertung Kohorte: Seminar WS 2016/2017

Verlängerung unseres Projektvorhabens

11. Oktober 2016 | von

Nachdem wir im WS 2015/2016 das Projekt „Multimediale E-Books in der Hochschullehre“ gestartet und ein erstes Teilkapitel in ein multimediales E-Book umgewandelt haben, konnten wir das Projekt mit einigen Änderungen in diesem Sommer erfolgreich verlängern:

Multimediale E-Books in der Hochschullehre – Eine Weiterentwicklung des interdisziplinären Blended-Learning-Konzepts

1. Ausgangssituation

Die aktuelle Entwicklung der mobilen Geräte liefert unseren Lebens- und Lernwelten vielseitige Möglichkeiten, verschiedene Medientechniken zu kombinieren und zu integrieren. Wo früher bspw. für die Medienarbeit eine Vielzahl (schwerer) Geräte gebraucht wurde, vereinen heute leichte Smartphones und Tablets alle Funktionen in einem Endgerät – die Integration, sowie die daraus resultierende Interaktivität, die damit möglich sind, gelten als technische Innovatoren, deren Potenzial in der Hochschule genutzt, aber noch nicht vollends ausgeschöpft wird. Bspw. erlauben E-Books im Kontext von Seminaren und Prüfungen eine optimale Vor- und Nachbereitung, denn bei didaktisch sinnvoller Aufbereitung können Themen vor allem durch Video- und Audiodateien angereichert und besser veranschaulicht werden.

Das in Kooperation des LFG Allgemeine Didaktik und des Lehrstuhls für Anglistische Sprachwissenschaft geplante Anschlussprojekt „Multimediale E-Books in der Hochschullehre – Eine Weiterentwicklung des interdisziplinären Blended-Learning-Konzepts“ baut auf das Projekt aus dem WS 2015/2016 auf. Zu seiner Zeit wurde in einem Seminar (M3 Master of Education) ein Teilkapitel des Einführungswerks der englischen Linguistik „Descriptive English Linguistics“ didaktisch so konzipiert, dass dessen Inhalt, mit Unterstützung der Anglistik, in Teilen entzerrt, medial mit Video-und Audiodateien aufbereitet und einfacher veranschaulicht wurde. Dabei wurde zur Erstellung eine computerversierte Software genutzt. Die angestrebte stetige Vor- und Nachbereitung mit dem multimedialen E-Book in den nachfolgenden Einführungsveranstaltungen der Studierenden in der Anglistik wird im Sommersemester 2016 aber nur teilweise möglich sein, da eine plattformunabhängige Nutzung aus Sicht der technischen Entwicklung zurzeit einfach noch nicht realisierbar ist. Somit werden Studierende mit Apple-Endgeräten angesprochen, deren Erfahrungen anschließend evaluiert werden.

2. Allgemeine Projektbeschreibung und Zielsetzung

Nichtsdestotrotz bleibt das langfristige Ziel, alle Kapitel des Einführungswerkes didaktisch aufzuarbeiten und als multimediales E-Book zu konzipieren. Hier möchte das Anschlussprojekt „Multimediale E-Books in der Hochschullehre – Eine Weiterentwicklung des interdisziplinären Blended-Learning-Konzepts“ ansetzen. Es werden somit vor allem die folgenden Punkte angestrebt:

  • Eine nachhaltige Erstellung einer exemplarischen E-Book-Version von weiteren Teilkapiteln des bisher rein textbasierten Einführungswerks zur verbesserten Nutzung seitens der Studierenden in den einschlägigen Lehrveranstaltungen
  • die Förderung der didaktischen und technischen Medienkompetenz von Lehramtsstudierenden bei der Konzeptionierung, Erstellung und Evaluation des E-Books
  • eine technisch fortgeschrittene und stabile Version des E-Books für eine Plattform, die die Möglichkeit bietet, in späteren Schritten in anderen Softwares implementiert und somit auf andere Plattformen übertragen zu werden

Wie bereits im vorherigen Antrag erwähnt, wurde in den vergangenen Semestern vor allem in den Einführungsvorlesungen der Anglistischen Sprachwissenschaft deutlich, dass das Standardeinführungswerk inhaltlich zwar gut, didaktisch aber verbesserungsfähig ist. Es folgte eine erste Pilotveranstaltung im WS 2013/2014 im Bereich „Neue Medien“ (LFG Allgemeine Didaktik), die eine Erweiterung um Audio- und Videosequenzen im exemplarisch bearbeiteten Thema Phonetik (Lautlehre) möglich machte und so das Verständnis der zu bearbeitenden Inhalte deutlich verbessern konnte. Ebenso in der weiterführenden Veranstaltung im WS 2015/2016 wurden textbasierte Inhalte optimiert und neue Audiodateien sowie Grafiken integriert. Durch die multimediale und projektorientierte Umsetzung erwarben Lehramtsstudierende so nicht nur mediendidaktische, sondern auch medientechnische und mediengestalterische Kompetenzen, die direkt auf ihr zukünftiges Berufsfeld bezogen sind und in den Schulunterricht integriert werden können.

Wie bereits in den Anfangszeiten des Kooperationsprojekts war das didaktische Konzept sehr ausgefeilt, doch kamen die Studierenden des Seminars technisch schnell an ihre Grenzen, vor allem bezüglich der angestrebten Plattformunabhängigkeit. Trotzdem wurde unübersehbar deutlich, dass die Entwicklung eines solchen E-Books signifikant zur Qualitätsverbesserung in der Lehre beiträgt. Das Projekt hat insgesamt Potenzial für Umsetzungen in sämtlichen Fachbereichen, denn entwickelte technische Konzepte wie auch didaktische Umsetzungen sind leicht übertragbar und können für weitere Fächer und Inhalte nutzbar gemacht werden.

3. Projektphasen

Der weitere Projektverlauf gliedert sich in drei Arbeitsphasen:

Phase I: Auswertung der Evaluation zur Nutzung des multimedialen E-Books

In der letzten Phase des Projekts werden ausgewählte Studierende im Sommersemester 2016 das Teilkapitel Phonetics zur Prüfungsvorbereitung und für weitere Seminare nutzen. Anschließend erfolgt eine Evaluation zu ihren Erfahrungen, die alsdann von einer studentischen Hilfskraft des LFG Allgemeine Didaktik mit dem Schwerpunkt Technik- und Medienbildung systematisch ausgewertet wird.

Phase II: Didaktische Aufbereitung weiterer Teilkapitel im Medienseminar

Die Studierenden erarbeiten im Seminar (M3 Master of Education) ein aktualisiertes didaktisches Konzept für ein oder weitere Teilkapitel. Der Fokus soll diesmal stärker auf der Aufarbeitung und Reduktion der didaktisch schwierig aufgearbeiteten Texte liegen. Hier stehen den Lehramtsstudierenden sowohl die Lehrenden, als auch eine Hilfskraft der Anglistik, zur Seite. Zudem werden gezielte Passagen wieder mit audiovisuellen Sequenzen sowie Lernabfragen angereichert, die die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selber erstellen werden. Mit Hilfe der Hilfskraft des LFG Allgemeine Didaktik mit dem Schwerpunkt Technik und Medienbildung wird das/die fertigen Teilkapitel anschließend technisch umgesetzt und abschließend auf Usability geprüft.

Phase III: Einsatz in der Lehre und Nachevaluation

Nach Fertigstellung erfolgt ein erneuter Einsatz des medialen E-Books in der Lehre. Ausgewählte Studierende werden das/die neuen Kapitel zur Vorbereitung auf Prüfungen und ähnliche Veranstaltungen in der Anglistik nutzen, deren Erfahrungen letztendlich wieder evaluiert und später mit bereits bestehenden Ergebnissen verglichen werden sollen.

Autorin: Christiane Rust

Aachener Didaktiktag am 18. November 2016 – Jetzt anmelden!

10. Oktober 2016 | von

Am 18. November veranstaltet das FachdidaktikForum am Lehrerbildungszentrum der RWTH Aachen den dritten Aachener Didaktiktag, zu dem wir Sie sehr herzlich einladen.

Der Tag steht unter dem Motto „FutureLab: Schule der Zukunft gemeinsam gestalten“ und fokussiert dahingehend die Kooperation zwischen Schule und Hochschule.

Ziel ist es, die Chancen einer zukunftsorientierten Zusammenarbeit zwischen schulischer Praxis und universitärer Lehrerbildung durch einen regen Austausch von Wissen und Erfahrungen hervorzuheben sowie gemeinsam entsprechende Konzepte zu entwickeln, wie Wissen erlebbar und nachhaltig gestaltet werden kann.

Dazu werden in allgemeinen und fachspezifischen Workshops bereits bestehende Projekte und Ideen vorgestellt und gemeinsam konstruktiv diskutiert.

Hier finden Sie nähere Infos zu Programm und Anmeldung.

Zur besseren Planbarkeit bitten wir um Anmeldung bis 30. Oktober 2016. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ein schönes Osterfest

27. März 2016 | von

Wir wünschen allen Beteiligten Frohe Ostern und schöne Restferien!

Bis Bald!

Frohe Ostern

Abschlussergebnisse zu Kenntnissen von multimedialen E-Books nach dem Besuch des Medienseminars „Didaktische Konzeption und Gestaltung eines multimedialen E-Books – ein Projektseminar“ (WS 2015/2016)

17. Februar 2016 | von

In der letzten Sitzung des Seminars Didaktische Konzeption und Gestaltung eines multimedialen E-Books erfolgte auch die Abschlussbefragung der Studierenden. Da wir uns bereits in der vorletzten Semesterwoche sowie in der ersten Klausurphase befanden, nahmen insgesamt nur noch acht Studie-renden (n = 8; 75 % weiblich und 25 % männlich) an der Abschlussbesprechung und Vorstellung des neuen multimedialen E-Books teil.

Die Ergebnisse können Sie im folgenden Artikel nachlesen: Auswertung des Seminars WS 2015/2016

Autorin: Christiane Rust