{"id":4727,"date":"2025-06-13T15:05:12","date_gmt":"2025-06-13T13:05:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/elektrotechnik\/?p=4727"},"modified":"2025-06-13T15:05:12","modified_gmt":"2025-06-13T13:05:12","slug":"humboldt-stipendiatin-am-e-on-energy-research-center","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/elektrotechnik\/humboldt-stipendiatin-am-e-on-energy-research-center\/","title":{"rendered":"Humboldt-Stipendiatin am E.ON Energy Research Center"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_4727 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_4727')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_4727').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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Ameze Big-Alabo, eine international erfahrene Forscherin, wechselte daraufhin von der University of Port Harcourt in Nigeria an die RWTH Aachen University.<\/p>\n<p>Sie ist auf Windkraftanlagen, Solarpaneele und die Kombination beider Technologien in lokalen Energienetzen spezialisiert und verfolgt das Ziel, sogenannte Mikrogrids noch effizienter, robuster und nachhaltiger zu machen. Mikrogrids sind kleine lokale Energienetzwerke, die sowohl vom allgemeinen Stromnetz getrennt als auch mit diesem verbunden betrieben werden k\u00f6nnen. F\u00fcr die Weiterentwicklung dieser Systeme sind komplexe Entw\u00fcrfe und mathematische Modellierungen erforderlich, die reale Mikronetze abbilden. Dazu geh\u00f6ren Optimierung, Energiemanagement und Fehlererkennung.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201e Mein Forschungsgebiet passt hervorragend zu den Schwerpunkten des Instituts in Aachen. Ich komme gut voran und bisher l\u00e4uft alles nach Plan\u201c, lautet die erste Bilanz der Wissenschaftlerin.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit sind computergest\u00fctzte Simulationen. Dabei analysiert sie, wie sich unterschiedliche Energiequellen optimal kombinieren lassen. Bei der Modellierung von Solarpaneelen ber\u00fccksichtigt sie zahlreiche Faktoren, darunter Sonnenintensit\u00e4t, Au\u00dfentemperatur, geografische Lage und Paneelgr\u00f6\u00dfe. Im Anschluss an die Simulationen erfolgen experimentelle Tests. Neben der intensiven Arbeit am Computer ist ihr der pers\u00f6nliche Austausch im Forschungsteam wichtig.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eIch sch\u00e4tze die internationale Gemeinschaft, die hier herrscht. Es arbeiten viele Menschen unterschiedlicher Herkunft am Institut und mit allen verstehe ich mich gut\u201c, sagt die Forscherin.\u00a0<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ameze Big-Alabo kann auf umfangreiche internationale Erfahrung zur\u00fcckblicken: Sie erwarb ihren Bachelor- und Masterabschluss in Elektrotechnik in Nigeria und erhielt anschlie\u00dfend ein Stipendium f\u00fcr ein Masterstudium im Fach Advanced Control Systems Engineering an der University of Manchester. Dort gewann sie den Neil Munro Prize f\u00fcr die beste Masterarbeit in ihrem Fachgebiet. Es folgte ein weiteres Stipendium f\u00fcr die Promotion an der University of Glasgow in Schottland.<\/p>\n<p>Auch \u00fcber das Ende ihres Forschungsaufenthalts im April 2026 hinaus erhofft sich die Wissenschaftlerin eine dauerhafte Zusammenarbeit mit der RWTH. Nach ihrer R\u00fcckkehr wird sie ihre Lehrt\u00e4tigkeit in Nigeria wieder aufnehmen. Ihr langfristiges Ziel ist es, zur Verbesserung der Energieversorgung in ihrem Heimatland beizutragen.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEnergieerzeugung ist eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen bei uns. Mit dem Wissen, das ich bei meinen Forschungsaufenthalten gewinne, will ich eine nachhaltige Entwicklung ansto\u00dfen\u201c, erkl\u00e4rt Ameze Big-Alabo.\u00a0<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Das Humboldt-Forschungsstipendium richtet sich an promovierte und \u00fcberdurchschnittlich qualifizierte Forschende aus der ganzen Welt und allen Fachrichtungen. Es erm\u00f6glicht in verschiedenen Stadien der wissenschaftlichen Laufbahn, pers\u00f6nliche Forschungsvorhaben in Kooperation mit Gastgeber:innen einer Forschungseinrichtung in Deutschland durchzuf\u00fchren. Das monatliche Stipendium betr\u00e4gt 3.200 Euro zzgl. Nebenleistungen. Es kann f\u00fcr eine Dauer zwischen sechs und 18 Monaten beantragt werden und ist auf bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren aufteilbar.<\/p>\n<p>Das Henriette Herz-Scouting-Programm erm\u00f6glicht es namhaften und gut vernetzten Wissenschaftler:innen, ihr Team um exzellente Humboldt-Forschungsstipendiat:innen zu erweitern. Bei der Nominierung der Stipendiat:innen werden individuelle Lebens- und Bildungswege \u2013 auch und gerade hinsichtlich Chancengerechtigkeit und Barrierefreiheit \u2013 ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Hier finden Sie weitere Informationen zum <a href=\"https:\/\/www.humboldt-foundation.de\/bewerben\/foerderprogramme\/humboldt-forschungsstipendium\">Humboldt-Forschungsstipendium<\/a> sowie zum <a href=\"https:\/\/www.humboldt-foundation.de\/bewerben\/foerderprogramme\/henriette-herz-scouting-programm\">Henriette Herz-Scouting-Programm<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Elektrotechnikerin Ameze Big-Alabo verst\u00e4rkt ab April 2025 im Rahmen eines Humboldt-Stipendiums das internationale Forschungsteam um Professor Antonello Monti im Fachbereich Mikrogrids. 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