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neuland: Der Erstsemester-Blog

Welkom op Maastricht!

14. Dezember 2013 | von

 

Ankunft in Maastricht

Unsere Ankunft am Maastrichter Hauptbahnhof. Das Wetter scheint erkältet, die Nässe leckt unser Gesicht. Die Hände in die Tiefe der Jackentasche getaucht, wandern wir über den Platz zur „Stationstraat“.

Von Aachen kommt man bequen mit einem Sonderbus nach Maastricht. Abfahrtsorte sind: Aachen Hauptbahnhof oder  Aachen Schanz. Hin- und Rück-Tickets kosten pro Person 7 Euro. Für ganz spontane: der Bus fährt am Samstag alle 30 Minuten!

Antiker Markt in der "Stationstraat"

Wir durchstreifen einen antiken Flohmarkt. Trotz der trüben Wetterkiste packen die Sammler und Händler ihre Schmuckstücke aus. Ein lächelnder Buddha, Porzellan-Katzen und Silberbesteck  liegen auf den matten Holztischen zur Schau. Mit verklärtem Blick rubbel ich an den Sachen, als könnte ich die flüsternden Geschichten mit meinen Fingerkuppen aufsaugen.

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„Meneer (Monsieur), sehen Sie den Coffeeshop auf der gegenüberliegenden Straßenseite?“

Blick über die Maas

Wir verlassen das Fußgängergässchen der „Stationstraat“ und kommen auf die „Sint Servaasbrug“ von welcher man einen weiten Blick über die Maas hat, der die Stadt in Ost und West unterteilt. Die Möwen kreischen über dem Wasser, plaudernde Deutsche laufen an dir vorbei.

Seitengasse

Wir verlassen den Weg, der sich immer dichter mit nach Konsum gierenden Massen zur Adventszeit füllt und schleichen in eine leere Seitengasse. An den Haustüren etlich angelehnte Fahrräder, über die Dächer hinaus, hört man die summende und schnatternde Menge.

Gemeindehaus

Verirrt schlendern wir am Gemeindehause und dem „Beeld van Minckeleers“ vorbei. Der Ort erinnert an den Markusplatz in Venedig, nur das in Maastricht anstatt Tauben, Möwen die Oberhand übernommen haben.
Glücklicherweise treffen wir am Ende der Straße ein Pärchen aus Rotterdam, das uns freundlicherweise den Weg zeigt.
„Heel hartelijk bedankt“ („Vielen Dank!“)

Vrijthof

Endlich haben wir unser Ziel den „Vrijthof“ erreicht. Im Hintergrund thront die „Basilika von St. Servatius“. Dem bunten Treiben unterworfen, entschieden wir uns mit unseren Kuven das Eis unter uns zum Schmelzen zu bringen. Ironischerweise brausten Kleinkinder mit ihren Schlittschuh-Helfern in Bärenform an uns vorbei, wohingegen wir uns zähneknirschend am Geländer vorbuckelten.

Entre Deux

Neben dem „Entre Deux“, einem Einkaufszentrum findet sich in einer über 800 Jahre alten Kirche ein Buchladen, der „Selexyz Dominicanen“, ein wirkliches Highlight unseres Ausfluges!

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