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neuland: Der Erstsemester-Blog

Krank zu sein im ungünstigsten Moment…

12. Februar 2014 | von

Ist eine meiner absoluten Stärken!
Mit 12 wäre ich wirklich gerne mit meinem Fußballverein nach Paris gefahren, aber drei Tage vor Abfahrt war ich leider krank.
Karneval, Geburtstag, Weihnachten, Silvester, Urlaub… alles so Zeiten, an denen man sich nichts mehr wünscht als krank zu sein! Oh und natürlich die erste Klausurphase in der Uni. Und ja, auch das habe ich erfolgreich geschafft.
Am Freitag schreibe ich meine erste Klausur und ich fühle mich noch nicht gänzlich so, als könne ich überhaupt aufstehen, geschweige denn die Wohnung verlassen. Zu meinem Glück, pflegt mich meine Freundin ganz phantastisch und ich muss eigentlich nur da liegen, ekelhaften Hustensaft trinken, mir Soledum rein schmeißen und auf meine Genesung warten. Naja, das würde ich jedenfalls machen, wenn ich nicht am Beginn einer zweimonatigen Klausurphase wäre. So bleibt mir nichts anderes übrig die nervigen Fragen meiner Freundin, die glücklicher Weise sehr erfolgreich Chemie studiert, zu beantworten. Die intelektuelle Lücke im Bereich Chemie, auf Grund absoluter Abstinenz seit der 7. Klasse, ist doch etwas größer als erwartet und wäre sicher in der Zeit zwischen Abitur und Studium zu stopfen gewesen, aber das habe ich wohl irgendwie versäumt. Nach drei Stunden Power-Learning kann ich erstmal nicht mehr und schlafe ein bisschen. Nach etwas mehr als einer Stunde wache ich auf und mir fällt wieder ein, warum ich Mittagsschlaf, selbst bei Krankheit so sehr hasse. Ich weiß, manchen Menschen tut das gut, mir halt nicht. Ich bin danach noch viel müder als zuvor, kann den Rest des Tages nichts mehr wirklich machen, weil ich wie benebelt durch die Gegend taumel und kann dann Abends nicht schlafen.
Aber was solls, jetzt muss ich wohl dadurch. Aber ich muss wirklich sagen, dass es mir ganz besonders jetzt in dieser Situation ziemlich hilft, dass ich über das gesamte Semester schon einiges für die Uni getan habe. Zugegeben, ich hab mir kein Bein ausgerissen, aber wenn man immer die Übungen macht und versteht, dann ist das ein ziemlich gutes Fundament für die Klausurvorbereitung.
Ich bin mal gespannt wie das jetzt ausgehen wird, aber ich bin da ziemlich optimistisch!

Tschau dann erstmal,
Euer Philipp

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